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	<title>Andonis Samaras - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-35496-7 am 9. August 2025 um 11:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-09T11:09:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Antonis Samaras October 2014.jpg|mini|Andonis Samaras (2014)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andonis Samaras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (häufig auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antonis Samaras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{elS|Αντώνης Σαμαράς}}, *&amp;amp;nbsp;[[23. Mai]] [[1951]] in [[Athen]]) ist ein [[Griechenland|griechischer]] [[Politiker]]. Er war zwischen 2009 und Juli 2015 Vorsitzender der konservativen Partei [[Nea Dimokratia]] (ND). Vom 20. Juni 2012 bis zum 26. Januar 2015 war er [[Liste der Regierungschefs von Griechenland|Premierminister Griechenlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines griechischen [[Kardiologie|Kardiologen]] absolvierte am US-amerikanischen [[Amherst College]] ein Studium der [[Wirtschaftswissenschaften]],&amp;lt;ref&amp;gt;Lt. der griechischen Wikipedia teilte er dort ein Zimmer in einem Wohnheim mit seinem späteren sozialistischen Widerpart im Parlament, Ministerpräsident [[Giorgos Andrea Papandreou]]: „… όπου συγκατοικούσε με τον Γιώργο Παπανδρέου“.&amp;lt;/ref&amp;gt; das er 1976 an der [[Universität Harvard]] mit einem [[Master of Business Administration|MBA]] abschloss. Er ist verheiratet mit Georgia Kritikou und hat zwei Kinder. Er war Mitglied des [[Griechisches Parlament|griechischen Parlaments]] von 1977 bis 1996 und ist es wieder seit 2007 als Abgeordneter der Nea Dimokratia (ND).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Unter Ministerpräsident [[Tzannis Tzannetakis]] war Samaras Finanzminister und von 1990 bis 1992 [[Liste der Außenminister Griechenlands|Außenminister]] in der Regierung von [[Konstantinos Mitsotakis]]. Er galt als „Falke“ im [[Streit um den Namen Mazedonien|Streit um die Benennung der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien]] und anderen nach seiner Auffassung nationalen Fragen und beschwor eine „[[Orthodoxe Kirchen|orthodoxe]] Achse“ auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Kompromisslosigkeit in der mazedonischen Frage wurde er 1992 als Minister entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13680351|Titel=Bedenkliches Wanken|Autor=|Jahr=1993|Nr=29|Seiten=103–104|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitsotakis dagegen verwendete in der Öffentlichkeit den Namen &amp;#039;&amp;#039;Mazedonien von Skopje&amp;#039;&amp;#039; und war einem Kompromiss gegenüber aufgeschlossen, vorausgesetzt, dass die [[Nordmazedonien|ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien]] die Forderung nach einer Anerkennung der mazedonischen Minderheit in Griechenland aufgebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZ&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Nikolaos Zahariadis|Titel=Ambiguity and choice in public policy: political decision making in modern democracies|Verlag=Georgetown University Press|ISBN=978-0-87840-135-2|Jahr=2003|Online = {{Google Buch|BuchID=cHfvw1mjUZAC|Seite=102}}|Seiten=102, 108, 112, 113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1992 schrieb Samaras an die Außenminister der [[Europäische Gemeinschaft|Europäischen Gemeinschaft]], dass die Gründung der „föderativen Republik von Skopje nach 1945 als der Beginn einer Annexion der makedonischen Provinzen in den Nachbarländern [[Bulgarien]] und Griechenland betrachtet wurde“ und dass [[Josip Broz Tito|Tito]] auch die griechischen Kommunisten unterstützt habe, „weil er sich die Kontrolle über [[Makedonien (griechische Region)|griechisches Makedonien]] erhoffte“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteigründung ===&lt;br /&gt;
Samaras gründete seine eigene Partei [[Politiki Anixi]] ({{elS|Πολιτική Άνοιξη}} ‚Politischer Frühling‘) rechts von der Nea Dimokratia. Er führte damit das Ende der Regierung seines früheren Mentors Mitsotakis&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/ausland/griechenland-letztes-heisses-duell_aid_144099.html Focus v. 6. September 1993: &amp;#039;&amp;#039;Letztes heißes Duell&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach den [[Parlamentswahlen in Griechenland 1993|Parlamentswahlen von 1993]] die Rückkehr der Oppositionspartei [[PASOK]] an die Macht herbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Politische Frühling“ erreichte bei den Parlamentswahlen 1993 4,9 % der Stimmen und zehn Sitze im griechischen Parlament. Bei den [[Europawahl 1994|Wahlen zum Europäischen Parlament 1994]] gewann er mit 8,7 % zwei Sitze. Sein Niedergang begann mit den [[Parlamentswahlen in Griechenland 1996|griechischen Parlamentswahlen 1996]], bei denen er mit 2,94 % knapp an der Dreiprozenthürde für einen Einzug ins Parlament scheiterte. Bei den [[Europawahl 1999|Europawahlen 1999]] erlangte er mit 2,3 % ebenfalls keinen Sitz. An den [[Parlamentswahlen in Griechenland 2000|griechischen Parlamentswahlen 2000]] beteiligte sich der „Politische Frühling“ nicht, Samaras unterstützte öffentlich die Nea Dimokratia. Dies wurde von vielen als Versuch einer Aussöhnung angesehen, um seine Rückkehr in diese Partei und die Fortsetzung seiner politischen Karriere zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr zur Nea Dimokratia ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr - europeanpeoplesparty - EPP Summit December 2010 (28).jpg|mini|Samaras auf einem Treffen der [[Europäische Volkspartei|Europäischen Volkspartei]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Parlamentswahlen in Griechenland 2004|griechischen Parlamentswahlen 2004]] schloss sich Samaras wieder der Nea Dimokratia an und wurde bei der [[Europawahl 2004]] zum [[Mitglied des Europäischen Parlaments]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Parlamentswahlen in Griechenland 2007|griechischen Parlamentswahlen 2007]] wurde Samaras für den Wahlkreis [[Messinia]] in das [[Griechisches Parlament|griechische Parlament]] gewählt und schied deshalb aus dem [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] aus. Im Januar 2009 wurde er nach einer Regierungsumbildung bis zur [[Parlamentswahlen in Griechenland 2009|Wahl im Oktober 2009]] [[Liste der Kulturminister Griechenlands|Kulturminister]]. Nach der Wahlniederlage der Nea Dimokratia kandidierte er – unter anderen gegen die frühere Außenministerin [[Dora Bakogianni]] – für den Parteivorsitz. Am 29. November 2009 wurde er in direkter Wahl von den Parteimitgliedern gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Griechenlandzeitung vom 30. November 2009 |url=http://www.griechenland.net/news_details.php?siteid=8180 |wayback=20130726121912  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der PASOK von 2009 bis 2011 von [[Giorgos Andrea Papandreou|Papandreou]] geführte Regierung ([[Kabinett Giorgos Papandreou]]) verlor infolge der durch die [[Griechische Staatsschuldenkrise ab 2010|Finanzkrise]] erforderlichen Sparpolitik und der [[Wirtschaftsrezession]] alsbald an Rückhalt. Samaras weigerte sich lange, die von der Europäischen Union, dem Internationalen Währungsfonds und der [[EZB]] geforderten Spar- und Reformmaßnahmen zu unterstützen und forderte Neuwahlen. Auch an der Übergangsregierung von [[Loukas Papadimos]] beteiligte sich die ND nur eingeschränkt und unter der Bedingung baldiger Neuwahlen. Bei der [[Parlamentswahl in Griechenland Mai 2012|Wahl am 6. Mai 2012]] wurde die Nea Dimokratia, obwohl sie mit 18,9 Prozent das schlechteste Wahlergebnis seit ihrer Gründung erzielte, wieder stärkste Partei. Das Mandat zur Bildung einer Koalitionsregierung, das er als Anführer der stärksten Fraktion vom Staatspräsidenten [[Karolos Papoulias]] verfassungsgemäß erhielt, gab er bereits nach wenigen Stunden wieder zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news| last = Zacharakis| first = Zacharias| title = Regierungsbildung: Das tollkühne Machtkalkül der griechischen Linken| work = [[Die Zeit]]| accessdate = 2012-07-01| date = 2012-05-08| url = http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-05/griechenland-regierungsbildung-linke/komplettansicht}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news| title = Parlamentswahl: Konservative in Griechenland scheitern mit Regierungsbildung| work = [[Die Zeit]]| accessdate = 2012-07-01| date = 2012-05-07| url = http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-05/griechenland-regierungsbildung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem auch die Vorsitzenden der zweit- und drittstärksten Kraft, [[Alexis Tsipras]] ([[Synaspismos Rizospastikis Aristeras|SYRIZA]]) und [[Evangelos Venizelos]] ([[Panellinio Sosialistiko Kinima|PASOK]]), mit der Regierungsbildung scheiterten, löste sich das Parlament erneut auf und führte somit Neuwahlen herbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samaras erhielt im Wahlkampf von der deutschen Kanzlerin [[Angela Merkel]], dem französischen Präsidenten [[François Hollande]], dem italienischen Ministerpräsidenten [[Mario Monti]] und anderen europäischen Spitzenpolitikern Unterstützung durch die Warnung an die griechischen Wähler, ein Wahlsieg von Syriza stelle den Verbleib des Landes in der Eurozone in Frage.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-finanzminister-drohen-griechenland-mit-rauswurf-aus-waehrungsunion-a-833932.html Spiegel vom 19. Mai 2012: „Euro-Finanzminister drohen Griechenland mit Rauswurf aus Währungsunion“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wirtschaft.t-online.de/wirtschaftsweiser-franz-warnt-griechen-vor-euro-austritt/id_56541228/index?news T-online.de vom 19. Mai 2012: „Wirtschaftsweiser Franz warnt Griechen vor Euro-Austritt“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/presse-westerwelle-warnt-griechen-vor-populisten_aid_761818.html Focus vom 3. Juni 2012: „Westerwelle warnt Griechen vor Populisten“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/schaeuble-warnt-griechen-es-gibt-keinen-bequemen-weg_aid_764740.html Focus vom 9. Juni 2012: Schäuble warnt Griechen „Es gibt keinen bequemen Weg“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/wirtschaft/hollande252.html ARD vom 14. Juni 2012: „Hollande warnt Griechen vor Nein zu Sparkurs“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/newsticker/news3/article106601954/Bruederle-droht-Griechen-mit-Rausschmiss-aus-dem-Euro.html Welt vom 15. Juni 2012: „Brüderle droht Griechen mit Rausschmiss aus dem Euro“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE85F00120120616 |wayback=20120619025955 |text=Reuters vom 16. Juni 2012: „Juncker warnt Griechen vor Euro-Austritt“   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/politik/EU-Politiker-warnt-Griechen-article6297076.html N-TV vom 17. Juni 2012: „EU-Politiker warnt Griechen“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/politik/inland/griechenland-krise/vor-neuwahlen-im-juni-csu-droht-griechenland-offen-mit-euro-rauswurf-24284724.bild.htmlBildvom 17. Juni 2012: „CSU droht Griechenland offen mit Euro-Rauswurf“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/wahl-in-griechenland-europas-politiker-kueren-sieger-vorab-a-839155.html Ein Gastbeitrag von Georgios Delastik, Athen: Griechenland vor der Wahl Europas hysterische Erpressungsversuche], Spiegel online, abgerufen am 16. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident Griechenlands ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl in Griechenland Juni 2012|Parlamentswahl am 17. Juni 2012]] wurde die ND mit 29,7 Prozent erneut stärkste Kraft, im Vergleich zur Wahl vom 6. Mai 2012 legte sie um 10,8 Prozentpunkte zu. Die Partei SYRIZA von Alexis Tsipras, die sich im Wahlkampf für ein Ende der Sparmaßnahmen ausgesprochen hatte, wurde mit 26,9 Prozent wiederum zweitstärkste Kraft. Dennoch erreichten mit ND und PASOK die beiden Parteien eine parlamentarische Mehrheit (162 zu 138 Sitze), die am eingeschlagenen Sparkurs und an der Umsetzung von Reformen festhalten wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/koalitionsgespraeche-in-griechenland-das-land-muss-bis-morgen-abend-eine-regierung-haben-1.1385685 Koalitionsgespräche in Griechenland: „Das Land muss bis morgen Abend eine Regierung haben“], SZ Online, abgerufen am 18. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich ND und PASOK mit der [[Dimokratiki Aristera|Demokratischen Linken]] auf die Bildung einer Regierung geeinigt hatten, wurde Samaras am 20. Juni 2012 als griechischer Ministerpräsident vereidigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot;&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/drei-parteien-koalition-samaras-als-griechischer-ministerpraesident-vereidigt-11792862.html &amp;#039;&amp;#039;Drei-Parteien-Koalition: Samaras als griechischer Ministerpräsident vereidigt&amp;#039;&amp;#039;] bei faz.net, 20. Juni 2012 (abgerufen am 20. Juni 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;zeit.de: [http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-06/griechenland-regierung-venizelos Samaras ist neuer Ministerpräsident Griechenlands. - Er führte ein Kabinett aus Konservativen und Technokraten an – seine Koalitionspartner stellten keine Minister.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;zeit.de vom 20. Juni 2012: [http://www.zeit.de/2012/26/Wahl-Griechenland/komplettansicht Wer gewinnt, hat schon verloren]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines der wichtigsten Ziele von Samaras war die Streckung des Zeitrahmens der EU-Hilfskredite. Samaras wollte das Land, insbesondere im öffentlichen Dienst, gleichzeitig auf Sparkurs&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.zeit.de/politik/ausland/2012-07/samaras-parlament|titel=Griechenland: Samaras verspricht noch härteren Sparkurs|datum=2012-07-06|werk=Zeit Online|zugriff=2012-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zudem in der Euro-Zone halten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.sueddeutsche.de/politik/samaras-gibt-regierungserklaerung-ab-griechischer-premier-bittet-glaeubiger-um-mehr-zeit-1.1405268 |titel=Griechischer Premier bittet Gläubiger um mehr Zeit |werk=sueddeutsche.de |datum=2012-07-07 |zugriff=2018-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Samaras ohne Rücksprache mit seinen Koalitionspartnern die sofortige Schließung des staatlichen Rundfunks [[Elliniki Radiofonia Tileorasi|ERT]] angeordnet hatte, verließ die DIMAR die Regierung. Samaras setzte sie als große Koalition mit der PASOK fort, deren Vorsitzender [[Evangelos Venizelos]] als stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister in die Regierung eintrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/ausland/article117423226/Venizelos-Das-Gesicht-Griechenlands-ist-zurueck.html Welt vom 25. Juni 2013: &amp;quot;Venizelos als neuer Außenminister wiederverwendet&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Samaras am 7. Dezember 2014 vorgestellte erste ausgeglichene Haushalt Griechenlands seit Jahrzehnten war weder mit der [[Troika (EU-Politik)|Troika]] noch mit der [[Euro-Gruppe]] abgestimmt. Die Prognosen standen im Widerspruch zu den Berechnungen der Geldgeber. Zusätzlich wurden wegen der festgefahrenen Verhandlungen zwischen der Troika und der Regierung Samaras die im Rettungsprogramm vereinbarten Gelder 2014 nicht mehr bereitgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dw.de/griechenland-haushalt-verabschiedet/a-18115295 Griechenland: Haushalt verabschiedet], Deutsche Welle, 8. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl Samaras’ Koalitionsregierung über keine erforderlichen Mehrheiten verfügte, verkündete er am nächsten Tag die [[Präsidentschaftswahl in Griechenland 2014/2015|Präsidentschaftswahl]] vorzuziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dw.de/pr%C3%A4sidentenwahl-in-griechenland-wird-vorgezogen/a-18117438 Präsidentenwahl in Griechenland wird vorgezogen], Deutsche Welle, 9. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sein Kandidat [[Stavros Dimas]] nicht den erforderlichen Stimmenanteil erhalten hatte, musste eine [[Parlamentswahl in Griechenland Januar 2015|vorgezogene Parlamentswahl]] ausgerufen werden. Aus dieser ging die linksgerichtete [[Synaspismos Rizospastikis Aristeras|SYRIZA]] unter [[Alexis Tsipras]] als Sieger hervor. Samaras schied als Ministerpräsident am 26. Januar 2015 aus dem Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ggk.gov.gr/?p=2880 Kabinettsliste Regierung Samaras] (griechisch); Präsidialdekret 21, FEK 18 Α / 26-1-2015, 26. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oppositionspolitik ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahlniederlage 2015 befand sich Samaras erneut in der Rolle des Oppositionsführers. Wie schon im Jahr 2009 nach der Übernahme der Parteiführung war er schärfster Kritiker der neuen Regierung. Anfang Februar warf er in seiner Rede vor dem Parlament zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Tsipras diesem vor, dessen Regierung, vor allem Finanzminister [[Yanis Varoufakis]], hätten das Land zu neuen Spar- und Reformauflagen geführt, während er selbst gerade dabei gewesen sei, Griechenland bereits Ende Februar aus der Austerität zu führen. Diese Kritik wiederholte er auch bei einer Rede vor einem innerparteilichen Ausschuss der Konservativen am 8. März 2015. Dort sprach er davon, dass er dabei gewesen sei, das Land noch in diesem Jahr aus der Austeritätspolitik zu führen. Obwohl die Kritik an der Regierung von der Mehrheit der Abgeordneten der Partei getragen wurde, mehrten sich auch Stimmen, die seine Führungsrolle in Frage stellten und ihn aufforderten, einen außerplanmäßigen Parteitag einzuberufen. Samaras wies diese Forderung zurück und erklärte, ein Parteitag wäre nur dann vonnöten, wenn es um die Frage der Parteiführung gehe. Er selbst habe bereits zwei Tage zuvor bei einer Fraktionssitzung erklärt, dass er zwar nicht mit seinem Posten verheiratet sei, aber eine Führungsfrage zum jetzigen Zeitpunkt nur der Regierung nützen würde, wenn sich die stärkste Partei der Opposition nicht vereint präsentiere. Diese Auffassung teilten aber nicht alle Fraktionsmitglieder. Während sich Abgeordnete wie [[Kyriakos Mitsotakis]] oder auch [[Makis Voridis]] hinter Samaras stellten, waren es vor allem [[Dora Bakogianni]] und [[Nikos Dendias]], die auch öffentlich weiterhin auf einem Parteitag bestanden, der die zukünftige Ausrichtung der Partei neu definieren und die Rolle Samaras’ erörtern solle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tovima.gr/politics/article/?aid=683666 &amp;#039;&amp;#039;Das Thema Parteiführung ist beendet&amp;#039;&amp;#039;], [[To Vima]], 8. März 2015 (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des &amp;#039;&amp;#039;Nein&amp;#039;&amp;#039;-Sieges beim Referendum vom 5. Juli 2015 erklärte Samaras seinen Rücktritt als Parteivorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/konjunktur-griechischer-oppositionsfuehrer-samaras-erklaert-ruecktritt_id_4797240.html Focus, 6. Juli 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000028920|Antonis Samaras||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 31/2012 vom 31. Juli 2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Antonis Samaras}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|28548}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor=Michael Martens&lt;br /&gt;
| hrsg=&lt;br /&gt;
| url=http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/antonis-samaras-die-panhellenische-nervensaege-11820350.html&lt;br /&gt;
| format=&lt;br /&gt;
| sprache=de&lt;br /&gt;
| titel=Die panhellenische Nervensäge&lt;br /&gt;
| titelerg=Andonis Samaras&lt;br /&gt;
| werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&lt;br /&gt;
| seiten=&lt;br /&gt;
| datum=2012-07-14&lt;br /&gt;
| archiv-url=&lt;br /&gt;
| archiv-datum=&lt;br /&gt;
| zugriff=2012-07-17&lt;br /&gt;
| kommentar=Porträt&lt;br /&gt;
| zitat=&lt;br /&gt;
| offline=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Regierungschefs von Griechenland|Premierminister von Griechenland]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=2012–2015&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Panagiotis Pikrammenos]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Alexis Tsipras]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Konstantinos Mitsotakis (1990–1993)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Kostas Karamanlis II (2007–2009)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Andonis Samaras&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Parteivorsitzende der Nea Dimokratia&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024108511|VIAF=258580144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Samaras, Andonis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturminister (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nea Dimokratia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Samaras, Andonis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Samaras, Antonis; Samaras, Antōnēs; Σαμαράς, Αντώνης (griechisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Politiker, MdEP, Ministerpräsident Griechenlands&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Athen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-35496-7</name></author>
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