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	<title>Andlau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Skipper69: ft</title>
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		<updated>2026-04-18T13:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Andlau&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Andlau 67.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Sélestat-Erstein|Sélestat-Erstein]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Obernai|Obernai]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Pays de Barr|Pays de Barr]]&lt;br /&gt;
|insee= 67010&lt;br /&gt;
|cp= 67140&lt;br /&gt;
|latitude= 48/23/11/N&lt;br /&gt;
|longitude= 07/25/04/O&lt;br /&gt;
|alt mini= 205&lt;br /&gt;
|alt maxi= 795&lt;br /&gt;
|km²= 23.69&lt;br /&gt;
|siteweb= http://www.andlau.fr/&lt;br /&gt;
|image= Andlau depuis le Spesbourg.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= Blick auf Andlau und in die Rheinebene&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andlau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|67010}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67010}}) im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Sélestat-Erstein]] und zum [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Kanton Obernai|Obernai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Andlau liegt am Fuß der [[Vogesen]], am westlichen Rand der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinebene]], etwa 14 Kilometer nördlich von [[Sélestat]] und 28 Kilometer südwestlich von [[Straßburg]]. Das zu neun Zehnteln bewaldete Gemeindegebiet reicht weit nach Westen in die Vogesen hinein. Durch den Ort fließt die [[Andlau (Ill)|Andlau]], ein Nebenfluss der [[Ill (Elsass)|Ill]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Andlau sind [[Barr]] und [[Mittelbergheim]] im Nordosten, [[Eichhoffen]] im Osten, [[Bernardvillé]] im Süden, [[Reichsfeld]] und [[Albé]] im Südwesten sowie [[Le Hohwald]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Abtei Andlau]] wurde 880 von der Kaiserin [[Richardis]] gegründet. Sie war von ihrem Gatten Kaiser [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karl III.]] verstoßen worden und wurde später heiliggesprochen. Ihr Grab in Andlau wurde zur Wallfahrtsstätte. Der [[Legende]] zufolge wurde ihr der geeignete Platz dafür von einer wilden [[Bären|Bärin]] gezeigt. In der als einem der ältesten Teile der Kirche erhaltenen, zweiräumigen [[Krypta]] aus dem Jahre 1045, gegen Osten um 1080 vergrößert, steht eine Bärenskulptur. Die Krypta ist einer der ältesten Wallfahrtsorte zur Jungfrau Maria im Elsass. Hierher kamen Rheumatismus-Geplagte und Fußkranke, um Heilung zu erhalten. Um das Kloster herum entwickelte sich der Ort. Für die weitere Ortsgeschichte war das [[Andlau (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht Andlau]] von Bedeutung. Dessen Wappen wurde in umgekehrter Farbstellung zum Gemeindewappen. 1287 wurde das [[Benediktiner]]innenstift [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbar]] und 1499 in ein [[Stift (Kirche)|Damenstift]] umgewandelt, bevor es in der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] im Jahre 1791 aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Andlau als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und war dem [[Kreis Schlettstadt]] im [[Bezirk Unterelsaß]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1910&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2008&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2012&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2015&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1789&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/schlettstadt.htm |titel=Kreis Schlettstadt |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230415162839if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/schlettstadt.htm |archiv-datum=2023-04-15 |abruf=2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1529 || 1584 || 1919 || 1744 || 1632 || 1654 || 1838 || 1799 || 1751&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Wappenbeschreibung]]: In Rot ein durchgehendes goldenes [[Kreuz (Heraldik)|Kreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Andlau}}&lt;br /&gt;
* Die ehemalige [[Abteikirche Andlau|Abteikirche Ste. Richardis]] [[C:Category:Abbey Church, Andlau|&amp;lt;small&amp;gt;(BILDER IN WM-COMMONS)&amp;lt;/small&amp;gt;]], heute &amp;#039;&amp;#039;St-Pierre-et St-Paul&amp;#039;&amp;#039;, des von der heiligen Richardis gegründeten Klosters aus dem 11./12. Jahrhundert wurde Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts umgestaltet. Die [[Romanik|romanische]] [[Krypta]] wurde um 1045 errichtet und 1080 erweitert. 1130 erhielt die Kirche die Form einer kreuzförmigen Basilika und einen rechteckigen Chor. Hiervon erhalten ist jedoch nur der Westbau mit sehenswerten Skulpturen und Reliefs am Obergeschoss, zum Teil später zur heutigen Form zusammengefügt. 1160–1161 wurden die durch einen Brand zerstörten Ostteile der Kirche erneuert. In den Jahren 1698 bis 1704 wurde das Langhaus als Emporenbasilika in Annäherung an romanische Formen erbaut, anschließend [[Nachgotik|nachgotisch]] der Westbau mit dem Turm.&lt;br /&gt;
: Besonders sehenswert sind eine Glasscheibe aus der Zeit um 1210 mit dem gekrönten Christus und zwölf Propheten und andere Ausstattungsstücke aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Kirche St. Peter und Paul&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andlau - église Saint-Pierre.jpg|Fassade der ehemaligen Abteikirche&lt;br /&gt;
AndlauPort.JPG|Vorhalle mit romanischem Portalfries und Tympanon&lt;br /&gt;
Andlau-B.JPG|Skulptur an der Außenseite der Kirche&lt;br /&gt;
Andlau-PeterPaul-1-CTH.jpg|Ostseite&lt;br /&gt;
Andlau SteRicharde 24.JPG|Blick zum Chorraum&lt;br /&gt;
Andlau-PeterPaul-3-CTH.jpg|Chorraum mit Hauptaltar&lt;br /&gt;
Andlau-PeterPaul-4-CTH.jpg|Kanzel&lt;br /&gt;
Andlau Abbatiale224.JPG|Krypta mit Skulptur der Bärin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Ort findet der Besucher viele reizvolle Häuser, u.&amp;amp;nbsp;a. ein Renaissancegebäude von 1623.&lt;br /&gt;
* Brunnen der Hl. Richardis mit dem Bären an ihrer Seite auf dem Marktplatz.&lt;br /&gt;
* Auf der Gemarkung der Gemeinde befinden sich die Ruinen der Burgen [[Burg Hoh-Andlau|Hohandlau]] (&amp;#039;&amp;#039;Château du Haut-Andlau&amp;#039;&amp;#039;) und [[Spesburg]], die beide im 13. Jahrhundert erbaut wurden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andlau-3-CTH.jpg|Blick in die Rue du Général Koenig, links das Haus der Familie des Generals [[Joseph Louis Marie Andlauer]]&lt;br /&gt;
Andlau-10-CTH.jpg|Haus in der Rue du Maréchal Foch&lt;br /&gt;
Andlau-9-CTH.jpg|Eckhaus Rue des Serruriers/Rue du Maréchal Foch&lt;br /&gt;
Andlau-6-CTH.jpg|Blick in die Rue du Général Koenig&lt;br /&gt;
Andlau-7-CTH.jpg|Marktplatz mit Mairie und Richardisbrunnen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St-André (Andlau)|Friedhofskapelle St-André]] mit gotischem [[Chorturm]] aus dem 13. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Friedhofskapelle St.-André&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andlau-St-Andre-1-CTH.jpg|Friedhofskapelle St.&amp;amp;nbsp;André&lt;br /&gt;
Andlau-St-Andre-3-CTH.jpg|Friedhofskapelle St.&amp;amp;nbsp;André&lt;br /&gt;
Andlau-St-Andre-2-CTH.jpg|Aufbahrungskapelle bei der Friedhofskapelle St.&amp;amp;nbsp;André&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der Ort lebt überwiegend vom Weinanbau und Weinhandel (siehe auch [[Elsass (Weinbaugebiet)|Weinbaugebiet Elsass]]). Er liegt an der [[Elsässer Weinstraße]]. Auf dem Gemeindegebiet befinden sich die drei [[Alsace Grand Cru|Alsace-Grand-Cru]]-Lagen &amp;#039;&amp;#039;Kastelberg, Moenchberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wiebelsberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{GER|#}} Seit 1961 ist Andlau mit der deutschen Gemeinde [[Sexau]] im südbadischen [[Landkreis Emmendingen]] partnerschaftlich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Richardis]] oder Richgard(is) (* um 840; † 18. September um 900 in Andlau) war Gemahlin Kaiser Karls III.&lt;br /&gt;
* [[Peter Hemmel von Andlau]] (um 1420–1506), spätgotischer Glasmaler&lt;br /&gt;
* [[Georg von Andlau]] († 1466), Basler Dompropst, erster Rektor der [[Universität Basel]]&lt;br /&gt;
* [[Peter von Andlau]] (etwa 1420–1480), humanistischer Rechtsgelehrter&lt;br /&gt;
* Das [[Wappen]] von Andlau ziert auch das [[Epitaph]] von [[Anton Benedikt Friedrich Graf von Andlau]], ehemaliger Fürst und Abt von [[Guebwiller|Gebweiler]], † 1839 als Domherr in [[Eichstätt]].&lt;br /&gt;
* [[Johann Franz Anton von Olry]] (1769–1863), bayerischer Diplomat&lt;br /&gt;
* Marie-Madeleine de Rebstock, Reichsgräfin von Wangenbourg und Marlenheim etc. (1570–1609), Fürstäbtissin des Klosters Andlau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Andlou |Band=3 |Seite=2}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;31–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenlexikon.eu/120.html Die Weinwirtschaft der Abtei Andlau im 16. Jahrhundert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sélestat-Erstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4001935-4|VIAF=237219883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andlau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skipper69</name></author>
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