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	<title>Andisleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andisleben&amp;diff=199962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naticarl: Beleg ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-06T21:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Andisleben.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/4/57/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/55/40/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Andisleben in SÖM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Sömmerda&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Gera-Aue&lt;br /&gt;
|Höhe              = 155&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99189&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036201&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16068002&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 5AQ&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Marktplatz 13&amp;lt;br /&amp;gt;99189 Gebesee&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.andisleben.de/ www.andisleben.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hans Vollrath&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andisleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Sömmerda]] in [[Thüringen]]. Die Gemeinde gehört zur [[Verwaltungsgemeinschaft Gera-Aue]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Andisleben - Ein kurzes Videoporträt.webm|miniatur|rechts|Ein kurzes Videoporträt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bachort Andisleben - Kirche.jpg|miniatur|Bachort Andisleben – Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bachort Andisleben - Mühlstein neben Kirche.jpg|miniatur|Bachort Andisleben – Mühlstein neben Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der [[Gera (Fluss)|Gera]] im westlichen Teil des Landkreises Sömmerda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung war 815 in einer Urkunde der [[Abtei Hersfeld]]. 1309 zerstörten die [[Erfurt]]er die Burg Andisleben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Wachter]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Sachsens bis auf die neuesten Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Theil 3. August Lehnhold, Leipzig 1830, [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10021964_00193.html S. 187].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andisleben gehörte ab dem 15. Jahrhundert zur Vogtei [[Walschleben]] im [[Erfurter Staat|Gebiet der Stadt Erfurt]]. Seit der Verwaltungsreform von 1706 gehörte der Ort zum Amt [[Gispersleben]]. 1802 kam er mit dem Erfurter Gebiet zu [[Preußen]] und zwischen 1807 und 1813 zum französischen [[Fürstentum Erfurt]]. Mit dem [[Wiener Kongress]] kam der Ort 1815 wieder zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Erfurt (1816–1932)|Landkreis Erfurt]] in der preußischen [[Provinz Sachsen]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten Frauen und Männer aus [[Polen]] und der [[Ukraine]] (28 Personen) [[Zwangsarbeit]] verrichten in der Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April 1945 bezogen [[Wehrmacht|deutsche Soldaten]] Stellung am Hinteranger in der Nähe des Andislebener Kreuzes. Mittags begann der Beschuss des Ortes durch [[United States Army|amerikanische]] [[Artillerie]]. Dabei wurden der Westgiebel der Kirche und 28 Häuser getroffen. Eins erhielt einen Volltreffer, die Kellerdecke erschlug 5 Bewohner. Vier Wehrmachtssoldaten wurden in ihrer Stellung bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt, die anderen verließen den Ort in Richtung [[Walschleben]]. Nachmittags hisste der Bürgermeister Paul Schütz und Kurt Poltermann eine weiße Fahne auf dem Kirchturm. Danach rückten Amerikaner in Andisleben ein. Die deutschen Soldaten wurden in einem Gemeinschaftsgrab beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.andisleben.de/index.php/historisches/51-was-geschah-am |titel=Was geschah am ... |abruf=2026-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof erinnert ein schwarzer Gedenkstein: „Den unbekannten Wehrmachtssoldaten und den Opfern des Granatenbeschusses vom 10. April 1945“.&lt;br /&gt;
Am Denkmal in Ortsmitte „Zum Gedenken der Opfer beider Weltkriege“, mit Namenstafeln für die Gefallenen aus der Gemeinde, befindet sich auch eine zusätzliche kleine Tafel mit dem Text: „Paul Schütz 1888-1978. Er rettete Andisleben vor der Zerstörung am 10. April 1945“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli 1945 wurde der Ort, wie ganz Thüringen, von den Amerikanern an die [[Rote Armee]] übergeben. So kam Andisleben zur [[SBZ]] und 1949 zur [[DDR]]. Es machte alle entsprechenden gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen mit, von denen die zwangsweise [[Kollektivierung]] der Landwirtschaft in den 1950er Jahren bis 1960 zunächst die einschneidendste war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 583&lt;br /&gt;
* 1995: 603&lt;br /&gt;
* 1996: 637&lt;br /&gt;
* 1997: 644&lt;br /&gt;
* 1998: 653&lt;br /&gt;
* 1999: 645&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 647&lt;br /&gt;
* 2001: 651&lt;br /&gt;
* 2002: 632&lt;br /&gt;
* 2003: 620&lt;br /&gt;
* 2004: 631&lt;br /&gt;
* 2005: 622&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 636&lt;br /&gt;
* 2007: 634&lt;br /&gt;
* 2008: 609&lt;br /&gt;
* 2009: 608&lt;br /&gt;
* 2010: 611&lt;br /&gt;
* 2011: 584&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012: 576&lt;br /&gt;
* 2013: 584&lt;br /&gt;
* 2014: 574&lt;br /&gt;
* 2015: 601&lt;br /&gt;
* 2016: 610&lt;br /&gt;
* 2017: 617&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2018: 605&lt;br /&gt;
* 2019: 596&lt;br /&gt;
* 2020: 585&lt;br /&gt;
* 2021: 589&lt;br /&gt;
* 2022: 601&lt;br /&gt;
* 2023: 595&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2024: 600&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 12. Juli 1994 durch das Thüringer Landesverwaltungsamt genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Durch Zinnenschnitt von Rot und Silber geteilt; oben drei silberne nebeneinander stehende Pflugscharen; unten drei aufeinandergelegte blaue Wellenbalken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflugscharen stehen für die Landwirtschaft als den lange Zeit die Ansiedlung prägenden Haupterwerbszweig der Bevölkerung. Der Zinnenschnitt symbolisiert die ehemalige Wasserburg, die schon 1308 urkundlich in der Erfurter Chronik erwähnt wird. Der dreigeteilte Wellenbalken schließlich symbolisiert die den Ort durchfließenden drei Arme der [[Gera (Fluss)|Gera]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Ulle: &amp;#039;&amp;#039;Neues Thüringer Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Eisenach, Gera, Greiz (Landkreis), Hildburghausen (Landkreis), Saale-Holzland-Kreis, Sömmerda (Landkreis), Sonneberg (Landkreis), Unstrut-Hainich-Kreis, Wartburgkreis.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen, Erfurt 1998, ISBN 3-9804487-3-8, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Heraldiker [[Frank Jung]] gestaltet.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmale in Andisleben]]&lt;br /&gt;
* [[St. Peter und Paul (Andisleben)|Kirche St. Peter und Paul]] ({{Coordinate|text=Lage→|NS=51/4/56.715027/N|EW=10/55/38.302016/E|name=Kirche Andisleben|type=landmark|region=DE-TH}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Wichtigster Wirtschaftszweig ist aufgrund der guten Böden die [[Landwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Andisleben liegt an den [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 4|B&amp;amp;nbsp;4]] und [[Bundesstraße 176|B&amp;amp;nbsp;176]], die in diesem Abschnitt kreuzungsfrei ausgebaut ist. Die [[Busverkehr in Erfurt|Buslinie 111]] der [[Erfurter Verkehrsbetriebe]] verbindet den Ort mit der Landeshauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Wolkramshausen–Erfurt|Bahnstrecke Nordhausen–Erfurt]] verläuft etwa zwei Kilometer östlich von Andisleben. Die nächsten Bahnhöfe an dieser Strecke sind &amp;#039;&amp;#039;[[Ringleben (bei Gebesee)|Ringleben]]-[[Gebesee]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Walschleben]],&amp;#039;&amp;#039; jeweils etwa drei Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In Andisleben gehörte der 1883 geborene Arbeiter Otto Raßloff zu den Opfern der [[Aktion Gitter]]. Er wurde am 22. August 1944 verhaftet und in das [[KZ Buchenwald]] eingeliefert. Vier Wochen später wurde er wieder entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Thüringen |Hrsg=Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945. Thüringen |Sammelwerk= |Band=8 |Nummer= |Auflage= |Verlag=VAS – Verlag für Akademische Schriften |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2003 |ISBN=3-88864-343-0 |Seiten=266}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Grit Trautwein: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Andisleben in Thüringen 815–2000.&amp;#039;&amp;#039; Rockstuhl, Bad Langensalza 2000, ISBN 978-3-934748-18-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.andisleben.de/ Offizielle Website der Gemeinde Andisleben]&lt;br /&gt;
* [http://www.bachueberbach.de/johann-sebastian-bach/die-bachst%C3%A4dte-und-bachorte-a-b-c-d/die-bachst%C3%A4dte-andisleben-gehren-d/ Information über Andisleben als Bachort mit Kurz-Video]&lt;br /&gt;
* [http://www.andisleben.de/joomla/index.php/wissenswertes/geschichte/andisleben-april-1945  Was geschah in Andisleben 1945? Von Hans Vollrath ]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Sömmerda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4631038-1|VIAF=243868096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andisleben| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sömmerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 815]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naticarl</name></author>
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