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	<title>Andiast - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort in der Surselva</title>
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		<updated>2025-10-21T05:00:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort in der Surselva&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Andiast&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Andiast wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Waltensburg Andiast.jpeg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Andiast (oben), unten [[Waltensburg/Vuorz]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Breil/Brigels&lt;br /&gt;
| BFS = 3611&lt;br /&gt;
| PLZ = 7159&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.783329&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.116665&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1178&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 13.65&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 214&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2022&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://www.breil.ch/de/gemeinde-politik-und-aemter/portrait/andiast/ breil.ch]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andiast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Andiast.ogg|[anˈdɪ̯aʃt]}}; deutsch und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Andest&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Ortschaft]] in der Gemeinde [[Breil/Brigels]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Bis am 31. Dezember 2017 bildete sie eine eigene [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie, Verkehr, Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Terrassendorf liegt im [[Bündnerromanisch|rätoromanischen]] Sprachgebiet der [[Surselva]] an einem klimatisch günstigen Sonnenhang des [[Vorderrhein]]tals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 1980 war Andiast ein kleines Dorf mit wenig Gewerbe, einen gewissen Aufschwung brachte der Tourismus. Heute ist Andiast ein kleiner Wintersportort und Teil des Ski- und Wandergebiet von Breil/Brigels [[Waltensburg/Vuorz]] Andiast. Wegen seiner exponierten Hanglage wurden die meisten Wohnhäuser im Dorfkern längs der Hauptstrasse errichtet. Am Dorfende führt eine enge, asphaltierte Wander- und Fahrstrasse zum Stauwerk und Nachbardorf von [[Panix]]. Eine Verkehrsanbindung mit Postautoverkehr ist nur über die Serpentinenstrasse von Waltensburg-Station über das Hochplateau von Waltensburg/Vuorz gewährleistet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Andiast 2016.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein archäologischer Grabfund auf den Andiaster Maiensässen aus dem Jahre 1962 bewies, dass das Berggebiet rund um Andiast schon in der jüngeren [[Eisenzeit]] bewohnt war. Die erste urkundliche Erwähnung einer Besiedlung erfolgte 765 im Testament des [[Tello (Bischof)|Bischofs Tello]]. Darin wird unter anderem ein Hof &amp;#039;&amp;#039;(curtis)&amp;#039;&amp;#039; mit den drei Zinshörigen Maurelius, Dominicus und Donatus aufgeführt. Eine gewisse Rolle spielte der Bergbau und die Ausbeutung von Mineralien auf dem Gemeindegebiet von Andiast und im benachbarten Rueun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 765 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Andeste&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Gemeinde änderte im Jahre 1943 offiziell ihren Namen von &amp;#039;&amp;#039;Andest&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Andiast,&amp;#039;&amp;#039; was der heutigen romanischen Aussprache am Ort entspricht. Die Herkunft des Namens ist unklar. Das in Graubünden verbreitete Suffix &amp;#039;&amp;#039;*-este&amp;#039;&amp;#039; gehört unbestrittenermassen zu einer vorrömischen oder vorkeltischen Sprachschicht, die aber nicht näher bestimmt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] bestand Andiast aus sieben Einzelhöfen und war ökonomisch mit [[Waltensburg/Vuorz|Waltensburg]] verbunden. Um 1200 stand es unter der Herrschaft der von [[Burg Grünenfels|Grünenfels]], dann der von [[Montalt]]. Ab 1378 Teil der Herrschaft [[Burg Jörgenberg (Waltensburg)|Jörgenberg]], wurde Andiast 1472 an die [[Kloster Disentis|Abtei Disentis]] verkauft. 1429 bis 1734 gehörte es zur [[Gerichtsgemeinde]] Waltensburg, anschliessend zur Gerichtsgemeinde [[Rueun]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KircheAndiastinnen.JPG|mini|Inneres der Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
1461 ist die Kirche St. Julitta und Quiricus erstmals erwähnt. Am 8. September 1526 wurde Andiast von der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|reformiert]] gewordenen Kirchgemeinde [[Waltensburg]] abgetrennt und zur selbständigen Pfarrei erhoben. Die Gemeinde blieb fortan katholisch und wurde bis 1628 von Rueun aus betreut. Der konfessionelle Hader mit Waltensburg dauerte bis ins 19. Jahrhundert. Zusammen mit Waltensburg, [[Pigniu]] und Rueun bildete Andiast jedoch weiterhin eine gemeinsame Bündner [[Gerichtsgemeinde]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. und 9. Oktober 1799 geriet das Dorf in den Wirbel des europäischen Kriegsgeschehens, als der russische Feldmarschall [[Alexander Wassiljewitsch Suworow|Suworow]] mit Teilen seines ausgehungerten Heeres bei Sturm und Schnee, dem Druck der Franzosen ausweichend, über den 2400&amp;amp;nbsp;m hohen [[Panixerpass]] gedrängt wurde. Dabei drangen sie auch in Andiast ein und plünderten das Dorf, wurden jedoch rheinabwärts gedrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die dörflich agrarischen Strukturen kein Bevölkerungswachstum zuliessen, gab es im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und bereits früher eine Welle der Emigration. 1472 sind Erzminen im Val dil Tschegn belegt. Das traditionelle Bergbauerndorf schloss 1966 eine Güterregulierung ab. Bedeutende Konzessionseinnahmen fliessen dem Ort von den Kraftwerken Ilanz zu. 1972 beteiligte sich Andiast mit Brigels und Waltensburg an der Arbeitsgemeinschaft Bergbahnen und Skilifte Péz d&amp;#039;Artgas, seit 1993 Bergbahnen Brigels, Waltensburg, Andiast AG. Die Dorfbevölkerung lebt mehrheitlich vom sanften Tourismus und der Land- und Forstwirtschaft. Andiast stellte 1990 noch 59 Prozent der Arbeitsplätze im ersten [[Wirtschaftssektor|Sektor]]. Verbesserte Verkehrsstrukturen ermöglichen heute der Bevölkerung eine Anbindung an das periphere Zentrum von [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehörte von 1851 bis 2015 zum [[Kreis Ruis]], der einerseits zum [[Bezirk Glenner]] bzw. ab 2001 zum [[Bezirk Surselva]] gehörte. 2018 schlossen sich die bisher selbständigen Gemeinden Andiast und [[Waltensburg/Vuorz]] mit der Gemeinde [[Breil/Brigels]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Andiast wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Rot die goldene (gelbe) [[Quiricus und Julitta|Julitta]] mit silbernem [[Heiligenschein|Nimbus]], in der Rechten ein silbernes (weisses) [[Schwert (Heraldik)|Schwert]] mit goldenem Griff haltend; mit der Linken [[Quiricus und Julitta|Quiricus]] führend&lt;br /&gt;
| Zusatz = [[Quiricus und Julitta|Julitta und Quiricus]] sind die Kirchenpatrone der Pfarrkirche von Andiast (Barockbau von 1707 mit romanischem Turm). Julitta ist ebenfalls im [[Siegel|Gemeindesiegel]] abgebildet.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Pfarrkirche St. Julitta und Quiricus, Andiast (d.j.b.) 20.jpg|mini|x200px|Kruzifix der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;gt;[[Datei:KircheAndiast.JPG|mini|ohne|x200px|Katholische Dorfkirche]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 2000|| 2016&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 242|| 235|| 309|| 232|| 204&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Breil/Brigels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johan Joseph Spescha]] (1836–1886), Unternehmer und Gründer des Spitals in Andiast&lt;br /&gt;
* [[Laurenz Matthias Vincenz]] (1874–1941), Bischof von Chur von 1932 bis 1941&lt;br /&gt;
* [[Gion Clau Vincenz]] (1921–2014), Ständerat, Vater von Pierin Vincenz&lt;br /&gt;
* [[Pierin Vincenz]] (* 1956), Bankmanager, Sohn von Gion Clau Vincenz&lt;br /&gt;
* Serafin Spescha (* 1966), Achtplatzierter und bester Schweizer in der FIS Junioren Skiweltmeisterschaft 1984 in den USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1465|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.breil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Breil/Brigels]&lt;br /&gt;
* [https://www.breil.ch/de/gemeinde-politik-und-aemter/portrait/andiast/ Andiast] auf der Website von Breil/Brigels&lt;br /&gt;
* [https://www.pro-andiast.ch/andiast Veranstaltungen in Andiast]&lt;br /&gt;
* [https://www.schneehoehen.ch/skigebiete/info/andiast-7165 Tourismus Andiast] auf schneehoehen.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.surselva.info/Ferienregionen/Breil-Brigels/Sommer/Andiast Offizielle Website] der Tourismusregion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1465|Andiast|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1058583514|VIAF=310691702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Surselva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruob]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Breil/Brigels)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2017]]&lt;/div&gt;</summary>
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