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	<title>Andenbussard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andenbussard&amp;diff=745810&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Earwig: /* Etymologie und Forschungsgeschichte */</title>
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		<updated>2025-07-24T09:10:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Etymologie und Forschungsgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Andenbussard&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Geranoaetus melanoleucus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Louis Pierre Vieillot|Vieillot]], 1819)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Geranoaetus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Bussardartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Buteoninae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Habichtartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Accipitridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Greifvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Accipitriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Blaubussard.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Porträt eines Andenbussards der Unterart &amp;#039;&amp;#039;Geranoaetus melanoleucus australis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Black-chested buzzard-eagle.jpg|mini|Andenbussard in Ecuador]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Black-chested Buzzard-Eagle (Geranoaetus melanoleucus) (4856323423).jpg|mini|Andenbussard im Flug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aguila en auarahua.jpg|mini|Andenbussarde im Jugendkleid wirken typisch bussardmäßig braun]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andenbussard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Geranoaetus melanoleucus&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aguja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blaubussard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kordillerenadler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; Aguja,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Aguja „Aguja“ im Duden], abgerufen am 23. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; von {{ptS}} &amp;#039;&amp;#039;águia&amp;#039;&amp;#039; = Adler) ist eine [[Greifvögel|Greifvogelart]] aus der Unterfamilie der [[Bussardartige]]n (Buteoninae). Er kommt entlang der [[Anden]] und in weiteren, klimatisch eher [[Gemäßigte Zone|gemäßigten]] Teilen [[Südamerika]]s vor. Er bewohnt offene und halboffene Landschaften aller Art und besiedelt Bergregionen bis in Höhen von mindestens 3000&amp;amp;nbsp;Metern. Die Beute besteht vor allem aus kleinen und mittelgroßen Säugetieren, aber auch Vögeln und Insekten. Seinen Horst errichtet er auf Felsklippen, in hohen Bäumen oder Kakteen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Andenbussarde erreichen mit 60–76&amp;amp;nbsp;cm Körperlänge und einer Flügelspannweite von 149 bis 184&amp;amp;nbsp;cm etwa die Größe eines [[Schelladler]]s. Männchen wiegen etwa 1700&amp;amp;nbsp;g, Weibchen 2300&amp;amp;nbsp;g. Sie zählen zu den größten und am kräftigsten gebauten Bussarden. Der Schnabel ist relativ groß und hoch, aber nicht adlerähnlich. Die [[Iris (Auge)|Iris]] ist braun, die [[Wachshaut]] hellgelb wie auch die unbefiederten Beine. Die Flügel sind lang und breit sowie an der Basis sehr breit ausgerandet, der Schwanz ist kurz und keilförmig bis gerundet. Weibchen sind deutlich größer und schwerer als Männchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[adult]]en Vögeln sind Kopf und Oberseite bläulich schiefergrau bis schwärzlich oder dunkel rußbraun. Die obere Brust ist ebenso gefärbt und setzt sich deutlich von der weißen Unterseite ab. An den längeren, spitzeren Federn finden sich auf Brust, Nacken und oberem Rücken feine weiße Spitzen, die Armschwingen sind gebändert.  Wangen und Kehle sind etwas aufgehellt; Schultergefieder, kleine und mittlere Armdecken sind aschgrau mit feiner dunkler Bänderung und schwarzen Schaftstrichen. Die Steuerfedern sind schwärzlich mit feinem weißem Endsaum. Die Unterseite ist bis hin zu den [[Unterschwanzdecken]] sowie einschließlich der Beinbefiederung weiß und je nach Unterart ungezeichnet oder fein dunkel gebändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vögel im Jugendkleid wirken mäusebussardartig bräunlich. Sie sind oberseits schwärzlich braun mit zimtfarbener bis weißlicher Strichelung an Kopf und oberem Rücken, hellem [[Überaugenstreif]] sowie beigefarbener bis rötlich hellbrauner, dunkel gestrichelter oder gefleckter Kehle und Brust.  Rücken, Schultergefieder und Oberflügeldecken sind beige bis rötlich hellbraun gesäumt. Unterbauch und Unterflügeldecken sind mehr oder weniger dicht dunkel gebändert bis hin zu einfarbig dunkelbraun. Die Steuerfedern sind wolkig graubraun mit schwärzlicher Bänderung. Es dauert mehrere Jahre, bis immature Vögel voll ausgefärbt sind. Bis dahin gibt es mehrere Übergangskleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[datei:Geranoaetus melanoleucus range map.PNG|mini|links|Verbreitungsgebiet des Andenbussards]]&lt;br /&gt;
Der Andenbussard ist in den klimatisch eher gemäßigten Regionen der [[Neotropis]] beheimatet. Seine lückenhafte Verbreitung erstreckt sich zum einen entlang der Anden. In [[Venezuela]] kommt die Art in der [[Cordillera de Mérida]] vor, in Kolumbien hauptsächlich in der [[Cordillera Oriental (Kolumbien)|Cordillera Oriental]], aber auch in der [[Cordillera Occidental (Kolumbien)|Cordillera Occidental]] von [[Departamento del Cauca|Cauca]] südwärts. Die Verbreitung reicht dann über [[Ecuador]] und [[Peru]], wo die Art auch das küstennahe Hügelland besiedelt, über [[Bolivien]], [[Chile]] und [[Argentinien]]  bis [[Feuerland]]. Ferner erstreckt sich das Areal vom Osten und Südosten Boliviens über Paraguay und den Süden und Osten Brasiliens. Dort reicht es in den atlantiknahen Regionen mindestens bis [[Bahia]], wenn nicht sogar bis [[Piauí]] und [[Paraíba]]. Südwärts erstreckt es sich durch Uruguay und ins östliche Argentinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Variation ==&lt;br /&gt;
Es werden zwei Unterarten anerkannt, von denen die östlicher verbreitete [[Nominatform]] durchschnittlich größer und unterseits rein weiß ist, die in den Anden vorkommende Form &amp;#039;&amp;#039;G. m. australis&amp;#039;&amp;#039; jedoch fein dunkel quergebändert. Bei der letzteren Unterart ist zudem eine [[Kline (Biologie)|klinale]] (allmähliche) Zunahme der Größe nach Süden hin sowie eine zunehmend kräftigere Bänderung ab 25° N festzustellen. Der nördliche Teil der Population wurde daher auch bisweilen als &amp;#039;&amp;#039;G. m. meridensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Swann}}, 1922&amp;lt;ref name=&amp;quot;swann68&amp;quot;&amp;gt;Harry Kirke Swann (1922), S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; abgegrenzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;&amp;gt;Ferguson-Lees / Christie (2001), S. 642, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. m. australis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Harry Kirke Swann|Swann]]}}, 1922&amp;lt;ref name=&amp;quot;swann67&amp;quot;&amp;gt;Harry Kirke Swann (1922), S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; – vom nordwestlichen Venezuela entlang der Anden südwärts bis Feuerland&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G. m. melanoleucus&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Vieillot}}, 1819)&amp;lt;ref name=&amp;quot;vieillot57&amp;quot;&amp;gt;Louis Pierre Vieillot (1819), S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; – östliches und südliches Brasilien bis Paraguay, Argentinien und Uruguay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise gibt es eine seltene, dunkle [[Morphe]], die rußschwarz mit grauer Beinbefiederung ist. Diese ist jedoch nur durch ein Exemplar bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Habitat ==&lt;br /&gt;
Der Andenbussard besiedelt lichte [[Trockenwald|Trockenwälder]], mit [[Scheinbuchen]] bestandene Baumsavannen, Übergangshabitate zwischen Trockenwald und Pampa („Espinal“), [[Savanne]]n und Weideland sowie teils [[halbwüste]]nartiges Buschland wie den [[Monte (Landschaft)|Monte]]. Besonders häufig ist er in felsigen Berglandschaften mit Schluchten und angrenzendem Grasland zu finden, steigt aber nur selten bis in den [[Páramo (Vegetation)|Páramo]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_641&amp;quot;&amp;gt;Ferguson-Lees / Christie (2001), S. 641, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bierregaard et al. (2014), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Habitat&amp;#039;&amp;#039;, HBW alive, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; In Peru besiedelt er vorwiegend die relativ trockenen Habitate in Tälern und am Westabhang der Anden, während er an den eher feuchten, östlich ausgerichteten Hanglagen meist selten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Scott Schulenberg]], [[Douglas Forrester Stotz]], [[Daniel Franklin Lane]], [[John Patton O’Neill]], [[Theodore Albert Parker III]]: &amp;#039;&amp;#039;Birds of Peru&amp;#039;&amp;#039; (Revised and Updated Edition), Princeton University Press 2010, ISBN 978-1-4008-3449-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Höhenverbreitung reicht für gewöhnlich von Seehöhe bis zu 3500&amp;amp;nbsp;m, beginnt jedoch in Kolumbien erst ab 1600&amp;amp;nbsp;m, reicht in Chile nur bis 2200&amp;amp;nbsp;m und in Venezuela teils über 4500&amp;amp;nbsp;m. Bisweilen ist die Art aber auch in noch höheren Lagen zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_641&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Der Andenbussard ernährt sich von kleineren [[Säugetiere]]n, Vögeln und deren Nestlingen, Schlangen und Eidechsen, Aas, [[Insekten]] oder anderen [[Wirbellose]]n. Säugetiere machen mindestens 80 % der Beute aus. Dazu zählen hauptsächlich [[Strauchratten]], [[Meerschweinchen]], [[Skunks]] und [[Viscacha]]s sowie die in Teilen Südamerikas eingeführten [[Feldhase]]n und [[Wildkaninchen]]. Das Gewicht der Beutetiere reicht bis zu 2 oder 3&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;/&amp;gt; In einer chilenischen Studie machten Wildkaninchen zahlenmäßig 44 %, gewichtsmäßig sogar 82 % der Beute aus, im nördlichen Argentinien stellten Feldhasen den größten Teil der Nahrung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_food&amp;quot;&amp;gt;Bierregaard et al. (2014), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Food and feeding&amp;#039;&amp;#039;, HBW alive, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Vögeln reicht das Beutespektrum vom [[Kaninchenkauz]] über das [[Chilesteißhuhn]] bis hin zu [[Hokkohühner]]n der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Penelope&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;/&amp;gt; In Brasilien wurden an einem Nest 81 % [[Stadttaube]]n als Beute festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_food&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Andenbussard jagt hauptsächlich aus dem Flug heraus – entweder kreisend oder in längeren Segelflügen, im Wind hängend oder gelegentlich auch [[Rüttelflug|rüttelnd]] – und geht im Sturzflug auf die Beute nieder. Eher selten ist er auch bei der Ansitzjagd zu beobachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;/&amp;gt; Die Hauptaktivität fällt auf den Vormittag und den Nachmittag; nur im Winter verbringen die Vögel den größten Teil des Tages im Flug. Oft ist die Art dann paarweise jagend zu sehen und nutzt die Thermiken an nördlich und westlich ausgerichteten Bergrücken aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_food&amp;quot;/&amp;gt; Insekten werden offenbar bisweilen zu Fuß gejagt und manchmal werden die aus getrocknetem Schlamm geformten Nester des [[Rosttöpfer]]s aufgebrochen, um die Nestlinge zu erbeuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;/&amp;gt; Andenbussarde wurden dabei beobachtet, wie sie [[Halsbandsegler]] verfolgten und schwärmende [[Blattschneiderameisen]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Atta&amp;#039;&amp;#039; aus der Luft fingen. Außerdem jagten sie [[Chimangokarakara]]s Beutereste ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_food&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die Brutzeit des Andenbussards liegt in Venezuela zwischen Februar und August, in Ecuador zwischen September und April. Da im südlichen Kolumbien jedoch zwischen April und Mitte Juli ausfliegende Vögel festgestellt wurden, brütet die Art am Äquator möglicherweise das ganze Jahr über. In Peru brütet sie zwischen Mai und Oktober, im mittleren Argentinien und Chile jedoch zwischen September und Januar sowie weiter südlich zwischen Oktober und Februar und somit während der dortigen Sommermonate.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wuchtige Nest aus Zweigen misst etwa 85&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;/&amp;gt; im Durchmesser und kann über die Jahre auf 100 bis 160&amp;amp;nbsp;cm anwachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_breed&amp;quot;&amp;gt;Bierregaard et al. (2014), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Breeding&amp;#039;&amp;#039;, HBW alive, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; Es steht meist auf Vorsprüngen oder Simsen in steilen Felsen, jedoch bisweilen auch in Baumwipfeln, auf Strommasten, auf [[Carnegiea gigantea|Saguaros]] oder anderen großen Kakteen, niedrigeren Büschen oder sogar auf dem Boden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;/&amp;gt; Es wird meist über einige Jahre wiederverwendet, oft aber auch nach einiger Zeit an anderer Stelle neu gebaut, so dass sich nicht selten im Radius von 150&amp;amp;nbsp;m um einen langjährigen Brutplatz mehrere Nester finden. Balzflüge und Kopulationen finden meist über eine Phase von zwei Wochen statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_breed&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelege besteht aus zwei, seltener einem oder drei Eiern, die zwischen 37 und 40&amp;amp;nbsp;Tage bebrütet werden. Die Dunenjungen sind weiß. In Brasilien wurde eine Nestlingszeit von 56 Tagen, im mittleren Chile von etwa 59 Tagen festgestellt. Die Jungen werden erst nach etwa 10 Monaten selbstständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_breed&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruterfolg lag im nördlichen Argentinien bei 1,1 ausgeflogenen Jungen pro Brutversuch und 1,8  bei erfolgreichen Bruten. 63 % derselben waren erfolgreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_breed&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] des Andenbussards erfolgte 1819 durch Louis Pierre Vieillot unter dem [[Wissenschaftlicher Name|wissenschaftlichen Namen]] &amp;#039;&amp;#039;Spizaëtus melanoleucus&amp;#039;&amp;#039;. Als Verbreitungsgebiet gab er Paraguay an. Vieillot bezog sich auf &amp;#039;&amp;#039;Auguila obscura y blanca&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;azara61&amp;quot;&amp;gt;Félix de Azara (1802), S. 61–65&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Félix de Azara]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;vieillot57&amp;quot;/&amp;gt; 1844 führte [[Johann Jakob Kaup]] die für die Wissenschaft neue Gattung &amp;#039;&amp;#039;Geranoaetus&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kaup122&amp;quot;&amp;gt;Johann Jakob Kaup (1844), S. 122&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Begriff leitet sich {{lang|grc|γέρανος|géranos}} für &amp;#039;&amp;#039;Kranich&amp;#039;&amp;#039; und {{lang|grc|ἀετός|aëtós}} für &amp;#039;&amp;#039;Adler&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://birdsoftheworld.org/bow/key-to-scientific-names/search?q=Geranoaetus &amp;#039;&amp;#039;Geranoaetus&amp;#039;&amp;#039; The Key to Scientific Names] Edited by James A. Jobling&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Epitheton|Artname]] &amp;#039;&amp;#039;melanoleucus&amp;#039;&amp;#039; ist ein griechisches Wortgebilde aus {{lang|grc|μέλας, μέλανος|mélas, mélanos|de=schwarz}} und {{lang|grc|λευκός|leukós|de=weiß}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://birdsoftheworld.org/bow/key-to-scientific-names/search?q=melanoleucus &amp;#039;&amp;#039;melanoleucus&amp;#039;&amp;#039; The Key to Scientific Names] Edited by James A. Jobling&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Australis&amp;#039;&amp;#039; hat seinen Ursprung in {{laS|australis, auster, austri|de=südlich, Süden}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://birdsoftheworld.org/bow/key-to-scientific-names/search?q=australis &amp;#039;&amp;#039;australis&amp;#039;&amp;#039; The Key to Scientific Names] Edited by James A. Jobling&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Meridensis&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf [[Mérida (Bundesstaat)|Mérida]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;swann68&amp;quot;/&amp;gt; [[Alfred Laubmann]]  betrachtete die Art als selten in Paraguay. Nachweise für Paraguay nannte er mit [[Benjamín Aceval (Paraguay)|Monte Sociedad]], am [[Río Pilcomayo]] und bei Waikthlatingmayalwa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laubmann157&amp;quot;&amp;gt;Alfred Laubmann (1939), S. 157–158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand ==&lt;br /&gt;
Über den Gesamtbestand ist nicht viel bekannt, da auch über die genaue Verbreitung Unklarheit herrscht. Die Art ist jedoch allgemein häufig und hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet, so dass fünfstellige Bestandszahlen wahrscheinlich sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fl_642&amp;quot;/&amp;gt; Von der [[IUCN]] wird die Art daher als ungefährdet angesehen. Lokal kann es wie in [[Alagoas]] (Brasilien) durch Abholzung von Wäldern und Entstehung von Sekundärlebensräumen zu einer Ausweitung der Verbreitung kommen, aber auch wie im südlichen Argentinien zu lokalen Rückgängen. Dort wurden von Schafzüchtern häufig [[Strychnin]] zur Bekämpfung von Beutegreifern eingesetzt, was aber in den letzten Jahren zugunsten anderer, selektiverer Bekämpfungsmethoden abgenommen hat. Anderswo, wie im Umfeld von [[Santiago de Chile]] können sich zunehmende Besiedelung und die damit einhergehende Zerstörung von Lebensräumen negativ auswirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Bierregaard et al. (2014), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Status and conservation&amp;#039;&amp;#039;, HBW alive, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Félix de Azara&lt;br /&gt;
   |Titel=Apuntamientos para la historia natural de los páxaros del Paragüay y Rio de la Plata&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Impr. de la viuda de Ibarra&lt;br /&gt;
   |Ort=Madrid&lt;br /&gt;
   |Datum=1802&lt;br /&gt;
   |Online=https://books.google.de/books?id=4AkAAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA61}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Richard Odd Bierregaard, Jr.,  Peter Boesman, Jeff Marks&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Josep del Hoyo]], A. Elliott, J. Sargatal, A. D. Christie, E. de Juana&lt;br /&gt;
   |Titel=Black-chested Buzzard-eagle (Geranoaetus melanoleucus) in Handbook of the Birds of the World Alive&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lynx Edicions&lt;br /&gt;
   |Ort=Barcelona&lt;br /&gt;
   |Datum=2024&lt;br /&gt;
   |Online=https://birdsoftheworld.org/bow/species/bcbeag1/cur}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Johann Jakob Kaup&lt;br /&gt;
   |Titel=Classification der Säugethiere und Vögel&lt;br /&gt;
   |Verlag=C. W. Leske&lt;br /&gt;
   |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=1844&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.biodiversitylibrary.org/item/109546#page/138/mode/1up}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alfred Laubmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Vögel von Paraguay&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Strecker und Schröder&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1939&lt;br /&gt;
   |Seiten=157–158&lt;br /&gt;
   |Online=https://books.google.de/books?id=IJtXAAAAMAAJ}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[James Ferguson-Lees]], [[David A. Christie]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Raptors of the World&lt;br /&gt;
   |Verlag=Houghton Mifflin&lt;br /&gt;
   |Ort=Boston&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-618-12762-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Harry Kirke Swann &lt;br /&gt;
   |Titel=A synopsis of the Accipitres (diurnal birds of prey) comprising species and subspecies described up to 1920, with their characters and distribution&lt;br /&gt;
   |Auflage=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wheldon &amp;amp; Wesley&lt;br /&gt;
   |Ort=London&lt;br /&gt;
   |Datum=1922&lt;br /&gt;
   |Kommentar=1921–1922&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.biodiversitylibrary.org/item/43722#page/79/mode/1up}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Louis Pierre Vieillot&lt;br /&gt;
   |Titel=Nouveau dictionnaire d&amp;#039;histoire naturelle, appliquée aux arts, à l&amp;#039;agriculture, à l&amp;#039;économie rurale et domestique, à la médecine, etc. Par une société de naturalistes et d&amp;#039;agriculteurs&lt;br /&gt;
   |Band=34&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deterville&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1819&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.biodiversitylibrary.org/page/19503916#page/69/mode/1up}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Geranoaetus melanoleucus|Andenbussard}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2012|ID=22695845|ScientificName=Geranoaetus melanoleucus|YearAssessed=2012|Assessor=BirdLife International|Download=30. Januar 2015}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=51405606DCBA4A00|ScientificName=Geranoaetus melanoleucus|CommonName=Andenbussard}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= bcbeag1 |Name= Andenbussard (&amp;#039;&amp;#039;Geranoaetus melanoleucus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Geranoaetus-melanoleucus|ScientificName=Geranoaetus melanoleucus|Name=Andenbussard}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=914590|Name=Black Chested Buzzard Eagle|Wissenschaftlich=Geranoaetus melanoleucus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Andenbussard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bussardartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
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