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	<title>Andeer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andeer&amp;diff=435931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno Wulfilo: Lebensmittel: mit Einzelnachweis belegt</title>
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		<updated>2026-04-29T15:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lebensmittel: mit Einzelnachweis belegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Andeer&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Andeer 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Andeer COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Schams Andeer.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Andeer. Links oben die Ruine der&amp;lt;br /&amp;gt;[[Burg Cagliatscha]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Region Viamala|Viamala]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Region Viamala&lt;br /&gt;
| BFS = 3701&lt;br /&gt;
| PLZ = 7440 Andeer&amp;lt;br /&amp;gt;7442 [[Clugin]]&amp;lt;br /&amp;gt;7443 [[Pignia]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.599999&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.416668&lt;br /&gt;
| HÖHE = 982&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 46.30&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Silvio Kunfermann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-andeer.ch/behoerdenmitglieder |titel=Behördenmitglieder |werk=Andeer |datum=2023 |abruf=2023-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.andeer.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andeer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-sursilvan-Andeer.ogg|[ɐnˈder]}}) ist eine [[politische Gemeinde]] in der [[Region Viamala]] des [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]] in der [[Schweiz]]. Per 1. Januar 2009 wurden die bisher selbstständigen Gemeinden [[Clugin]] und [[Pignia]] mit der Gemeinde Andeer fusioniert. Es ist die grösste Gemeinde im [[Schams]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Andeer liegt im [[Schams]]ertal (Romanisch: &amp;#039;&amp;#039;Val Schons&amp;#039;&amp;#039;) am [[Hinterrhein]]. Durch seine verkehrstechnisch günstige Lage ist Andeer die bevölkerungsstärkste Gemeinde im Kreis Schams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Ferrera GR|Ferrera]], [[Muntogna da Schons]], [[Sufers]], [[Surses]] und [[Zillis-Reischen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Andeer, Bärenburg v. W. aus 2000 m-Inlandflüge-LBS MH01-005052.tif|mini|links|Luftbild aus 2000 m Höhe von [[Walter Mittelholzer]] von 1925]]Das Dorf wurde 1208 als &amp;#039;&amp;#039;Anders&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Münzfunde aus der frühen Kaiserzeit weisen darauf hin, dass die [[Schweiz in römischer Zeit|Römer]] wohl schon bei der Eroberung ihrer Provinz [[Raetia]] ab 15 v. Chr. in Andeer vorbeikamen. Man nimmt an, dass die damalige Ansiedlung mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lapidaria&amp;#039;&amp;#039; seinerzeit bereits ein wichtiger Etappenort auf der Reise über die Alpen war.&lt;br /&gt;
[[Eisenzeit|Eisen-]] und römerzeitliche Funde sowie [[Frühgeschichte|frühgeschichtliche]] Gräber am Eingang zur [[Roflaschlucht]] sprechen gegen die früher postulierte Höhenumgehung. Die Entwicklung Andeers im früh besiedelten Schams fand ihre Grenzen in der grossen Wildwassergefahr. 1834 und 1868 beispielsweise kam es zu [[Hochwasser]]n. Mitte des 12. Jahrhunderts wird die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;ad Bargone&amp;#039;&amp;#039; als Zentrum eines Hofs in Andeer genannt. Mitte des 13. Jahrhunderts [[Lehnswesen|belehnte]] das Bistum Chur die [[Freiherren von Vaz]] mit dem Grosshof. Die Herrschaftsrechte im Schams hatten nacheinander die Vazer, die [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberger]] und ab 1456 wieder Chur inne. 1458 kaufte sich das Tal aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Dorfes, beim Weiler Bärenburg, liegen die Ruinen der einstigen [[Burg Bärenburg (Andeer)|Burg Bärenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Andeer zu [[St. Martin (Zillis)|St. Martin]] im nördlich gelegenen Nachbarort [[Zillis]]. Eine vermutlich nach 700 errichtete Kapelle St. Stephan in der Roflaschlucht ist abgegangen. Die 1419 erwähnte Kapelle St. Michael erhielt 1480 eine Kurat[[kaplan]]ei. Um 1530 [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|reformiert]], löste sich Andeer kirchlich 1601 vollständig von Zillis. Der Ausbau des Wegs 1473 durch die [[Viamala]] und die 1593 erfolgte Eröffnung der [[Sust]] der [[Port (Warenverkehr)|Port]] Schams, erhöhten den Anteil am Verkehr über den [[Splügenpass|Splügen-]] und den [[San-Bernardino-Pass]]. Erz wurde bis ins 19. Jahrhundert abgebaut und verhüttet. Bis 1851 war Andeer eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] der [[Gerichtsgemeinde]]n Schams und bildete mit [[Pignia]], [[Ausserferrera|Ausser-]] und [[Innerferrera]] ein kleines (Zivil-)Gericht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Viehwirtschaft (1831 erste Viehversicherung des Kantons) boten der nach dem Bau der Fahrstrasse 1818 bis 1823 erneute Verkehrsaufschwung und ab 1829 das Heilbad Erwerbsmöglichkeiten. Andeer löste im 19. Jahrhundert Zillis als Zentrum des Schams ab. Die Eröffnung der [[Gotthardbahn]] 1882 führte das Dorf durch den Verlust des Transitverkehrs in die Wirtschaftskrise. Im 19. Jahrhundert wanderten [[Konditorei|Zuckerbäcker]] aus Andeer ins zaristische [[Russisches Kaiserreich|Russland]] aus. Im 20. Jahrhundert waren Arbeitsplätze vor allem in drei Granitsteinbrüchen, in der Zentrale der 1962 in Betrieb genommenen [[Kraftwerke Hinterrhein]], im 1982 neu erbauten Heilbad sowie im Wander- und Badetourismus (1986 540 Fremdenbetten, wovon 46 Prozent in Zweitwohnungen) zu finden. 1990 waren 54 Prozent der Arbeitsplätze im dritten und 37 Prozent im zweiten [[Wirtschaftssektor|Erwerbssektor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = CHE Andeer COA.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Silber (Weiss) auf schwarzem Schildfuss im [[Zinne (Heraldik)|Zinnenschnitt]] ein aufrecht stehender schwarzer, rot bewehrter [[Bär (Wappentier)|Bär]]&lt;br /&gt;
 |Zusatz = [[Redendes Wappen]], bezogen auf die [[Burg Bärenburg (Andeer)|Burg Bärenburg]], das historische Verwaltungszentrum der [[Talschaft]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1803|| 1850|| 1880|| 1900|| 1950|| 1960|| 1980|| 1990|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; || 2005|| 2010|| 2012|| 2020|| 2021 || 2022&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 402|| 591|| 601|| 499|| 631|| 988|| 582|| 593|| 669|| 724|| 867|| 883|| 916 || 915 || 921&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich sprachen die Einwohner [[Sutselvisch]], eine [[Bündnerromanisch|bündnerromanische]] Mundart. Der Niedergang des Romanischen begann nach 1850. Dennoch gaben 1880 noch 65 % der Bewohner Romanisch als ihre Sprache an. Bis 1910 sank der Anteil auf 54 %, danach trat bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs eine Stabilisierung ein. Seither setzte ein starker Sprachwandel ein. 1970 waren noch 205 Personen romanischsprachig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#BFEFFF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen in Andeer GR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 364 || align=right | 62,54 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 446 || align=right | 75,21 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 542 || align=right | 81,02 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 144 || align=right | 24,74 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87 || align=right | 14,67 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 61 || align=right | 9,12 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 47 || align=right | 8,08 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 27 || align=right | 4,55 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16 || align=right | 2,39 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 582 || align=right | 100 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 593 || align=right | 100 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 669 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch ist offiziell einzige Behördensprache. Da aber immerhin noch 22 % der Bewohner Romanisch verstehen, erhält man von der Gemeinde auch Auskünfte in Romanisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2021 915 Bewohnern waren 806 (= 88 %) Schweizer Staatsangehörige.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesamt für Statistik |url=https://www.bfs.admin.ch/asset/de/23064816 |titel=Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021–2021 {{!}} Tabelle |datum=2022-08-25 |sprache=de |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Wegen der Grösse der Gemeinde ist Andeer die wichtigste Gemeinde im Wahlkreis Schams, bei den Grossratswahlen 2022 kamen ca. die Hälfte der Stimmen aus Andeer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://abstimmungen.gr.ch/election/grw-2022-1830/statistics |titel=Schams - Graubünden - Grischun - Grigioni |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2022 ist Silvio Kunfermann Gemeindepräsident von Andeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindevorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Funktion&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gemeindepräsident&lt;br /&gt;
|Silvio Kunfermann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstandsmitglied&lt;br /&gt;
|Martin Cantieni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstandsmitglied&lt;br /&gt;
|Gerhard Caspar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstandsmitglied&lt;br /&gt;
|Stefan Catrina&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorstandsmitglied&lt;br /&gt;
|Rico Stoffel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grossratswahlen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Andeer wird von Grossrat Gian Michael ([[Die Mitte]]) aus dem [[Kreis Schams|Wahlkreis Schams]] vertreten. Da der Wahlkreis Schams nur einen Sitz zu vergeben hatte, bekam der Kandidat mit den meisten Stimmen den Sitz. Bei den Grossratswahlen vom 15. Mai 2022 betrugen die Stimmen in Andeer:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://abstimmungen.gr.ch/election/grw-2022-1830/candidates |titel=Schams |werk=abstimmungen.gr.ch |datum=2022 |abruf=2024-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kandidat/in&lt;br /&gt;
!Partei&lt;br /&gt;
!Stimmen Andeer&lt;br /&gt;
!Stimmen Schams&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gian Michael&lt;br /&gt;
|Die Mitte&lt;br /&gt;
|214&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Silvio Kunfermann&lt;br /&gt;
|FDP&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|119&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Christina Roth&lt;br /&gt;
|SP und Grüne&lt;br /&gt;
|104&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gertrud Günther&lt;br /&gt;
|SVP&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Andeer:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.admin.ch/de/ch/ |titel=Nationalratswahlen 2023: Stärkste Partei |werk=wahlen.admin.ch |abruf=2024-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!SVP&lt;br /&gt;
!FDP&lt;br /&gt;
!Die Mitte&lt;br /&gt;
!SP&lt;br /&gt;
!GLP&lt;br /&gt;
!Grüne&lt;br /&gt;
!EDU&lt;br /&gt;
!EVP&lt;br /&gt;
!übrige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27,7 %&lt;br /&gt;
|23,2 %&lt;br /&gt;
|22,5 %&lt;br /&gt;
|17,2 %&lt;br /&gt;
|4,0 %&lt;br /&gt;
|3,4 %&lt;br /&gt;
|1,5 %&lt;br /&gt;
|0,1 %&lt;br /&gt;
|0,3 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesteinsabbau ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Verde Andeer}}Bekannt ist der grüne &amp;#039;&amp;#039;Andeerer-[[Orthogneis]]&amp;#039;&amp;#039; (Handelsname: &amp;#039;&amp;#039;Andeerer Granit&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Verde Andeer&amp;#039;&amp;#039;), der am Rand des Dorfes (Stand 2025) von zwei Betrieben abgebaut und verarbeitet wird. Im [[Petrografie|petrografischen]] Sinne handelt sich um ein [[metamorphes Gestein]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.natursteinonline.de/steinsuche/handelsnamensuche/listen_ansicht/user_dnsadatenbank_pi1/andeer-1.html &amp;#039;&amp;#039;Andeer&amp;#039;&amp;#039;]. Eintrag in der Datenbank &amp;#039;&amp;#039;natursteinonline.de&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsches Natursteinarchiv]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gestein wird auch unter dem regionalen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rofnagneis&amp;#039;&amp;#039; geführt, weil es in der Rofnaschlucht [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossen]] ist. Die natürliche Lagerstättensituation führt dazu, dass der Andeerer Orthogneis in schräger Lage abgebaut werden muss. Durch das ausgeprägte Richtungsgefüge ([[Schieferung|Verschieferung]]) des Vorkommens kann man dieses Gestein „im Lager“ (wolkige Struktur) oder „gegen das Lager“ (mit streifiger Struktur) bekommen. Deshalb sind auch spaltraue Platten möglich. Eine Varietät hat ein leicht welliges Lagengefüge.&amp;lt;ref name=&amp;#039;Quervain&amp;#039;&amp;gt;[[Francis de Quervain]]: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Kümmerly &amp;amp; Frey, Bern 1969, S. 89–91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Verde Andeer&amp;#039;&amp;#039; wurde in den drei Steinbrüchen &amp;#039;&amp;#039;Bärenburg&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Crap da Sal&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Cuolmet&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Parsagna&amp;#039;&amp;#039; abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katja Burzer (KB, ETHZ) |url=https://materialarchiv.ch/de/ma:material_578/?type=all |titel=Andeer |werk=Material-Archiv, Zürich |datum=2015 |sprache=de |abruf=2025-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Battaglia Andeer Granit AG&amp;#039;&amp;#039; betreibt, seit der Übernahme des Steinbruchs von der &amp;#039;&amp;#039;Andeer Granit Conrad AG&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2010, (Stand 2025) den 1906 in Betrieb genommenen Steinbruch &amp;#039;&amp;#039;Cuolmet weiter.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel A. Walser |Titel=Der Grüne aus Andeer |Sammelwerk=Terra Grischuna |Nummer=1.2014 |Verlag=Somedia Production AG |Ort=Chur |Datum=2014 |Seiten=18-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die seit 1958 mit einem Steinbruch und seit 1961 mit einem Werk in Andeer ansässige &amp;#039;&amp;#039;Toscano AG&amp;#039;&amp;#039; betreibt (Stand 2025) noch den Steinbruch &amp;#039;&amp;#039;Bärenburg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fridolin Jakober |url=http://www.cubatura.swiss/de/article/natursteine-aus-graubuenden-fuer-bestaendige-werte--189 |titel=Natursteine aus Graubünden für beständige Werte |werk=CUBATURA Kommunikation und Verlag GmbH, Masein |datum=2021-01 |sprache=ch-de |abruf=2025-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; International bekannt ist der &amp;#039;&amp;#039;Verde Andeer&amp;#039;&amp;#039; vor allem wegen seiner Verwendung für Grabsteine und -platten sowie in der Innenausstattung.&amp;lt;ref name=&amp;#039;Quervain&amp;#039;/&amp;gt; Der typische grüne Farbton ist unter den [[Naturstein]]en nahezu konkurrenzlos. Er stammt von den Mineralen [[Phengit]] (hellgrün) und [[Chloritgruppe|Chlorit]] (dunkelgrün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abraum wird fast zu 100 % verwendet. Dabei entstehen Mauersteine, Zuschläge für die Betonindustrie oder für Strassen- und Eisenbahn[[schotter]]. Bis auf grosse Rohtafeln werden alle Arbeiten im Ort durchgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Der Gneis von Andeer&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andeer02.JPG|Blockbearbeitung mit der [[Steinkreissäge|Diamantkreissäge]]&lt;br /&gt;
Andeer gneiss.jpg|Gneis &amp;#039;&amp;#039;Verde Andeer&amp;#039;&amp;#039; mit häufigen Strukturmerkmalen&lt;br /&gt;
Verde Andeer.jpeg|Einzelstück aus &amp;#039;&amp;#039;Verde Andeer&amp;#039;&amp;#039; Gneis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensmittel ===&lt;br /&gt;
Ein anderes Produkt aus Andeer sind die Käse der lokalen Sennerei. Diese wurde 2000 geschlossen, aber ein Jahr später wiedereröffnet. Fünf Landwirte liefern jährlich 420&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;kg Milch ab, aus denen verschiedene Milchprodukte hergestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sennerei-andeer.ch/portrait/geschichte |titel=Geschichte |hrsg=Maria Meyer und Martin Bienerth, Stizun da Latg, Andeer |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 hat der &amp;#039;&amp;#039;Andeerer Traum&amp;#039;&amp;#039; bei den &amp;#039;&amp;#039;Championship Cheese Contest&amp;#039;&amp;#039; in Wisconsin USA die Goldmedaille in der Kategorie „Geschmierte Hartkäse“ errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Heute ist der Tourismus sehr wichtig für das Dorf. Alte Häuser und Strassen sowie einige kulinarische Spezialitäten ziehen Touristen an. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in fünf Hotels, zahlreichen Ferienwohnungen und auf einem Campingplatz. Der [[Fernwanderweg]] [[Via Spluga]] (von [[Thusis]] nach [[Chiavenna]] in Italien) führt durch Andeer, das als Etappenziel dienen kann. Andeer ist im Übrigen zentral gelegen für Sommer- und Winterausflüge zum Schamser Berg, ins Avers und ins Hinterrheingebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Roflaschlucht ====&lt;br /&gt;
Eine eindrückliche Familiengeschichte ist der Auslöser für die Erschliessung der [[Roflaschlucht]]. Anfang des 20. Jahrhunderts kehrte der Amerika-Auswanderer Christian Melchior-Pitschen in seine Heimat zurück und übernahm von seinen Eltern den Gastbetrieb an der Roflaschlucht. Inspiriert durch die Niagara-Fälle setzten sich Christian und seine Familie das Ziel, den Wasserfall in der Roflaschlucht als Touristenattraktion zu erschliessen und damit das Überleben der Familie zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann er 1907, sich einen Weg in die Schlucht zu bahnen. Sieben Jahre arbeitete er an seinem Werk, und nach 8000 Sprengungen war es soweit: Die neue Felsengalerie führte zum Wasserfall im Zentrum der Schlucht. Damals wie heute ist die Unterquerung des tosenden Rheins ein eindrückliches Erlebnis. Am Eingang zur Roflaschlucht steht das historische Gasthaus mit Restaurant und einem kleinen Museum, das die Entstehungsgeschichte dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rofflaschlucht.ch/start.html |titel=Rofflaschlucht: Willkommen, hier ist es schön |abruf=2017-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mineralquelle und Mineralbad &amp;#039;&amp;#039;Aquandeer&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Bekannt ist Andeer für seine Heilquelle; das Mineralbad mit Wellnessbereich gehört zu den touristischen Hauptanziehungspunkten von Andeer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bündner Jahrbuch 2019, 12-14. |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mineralquelle entspringt auf dem Boden der talabwärts von Andeer gelegenen Fraktion Pignia, bei der unterhalb dieses Dorfes an der Hauptstrasse gelegenen Häusergruppe Bogn (Bad; Postauto-Haltestelle). Das Wasser hat beim Austritt eine Temperatur von 18°; für das Mineralbad in Andeer wird es auf 34° erwärmt. Es weist eine hohe Mineralisation an Calcium, Magnesium und Sulfaten auf (Gesamtmineralisation: 2245,5 mg/l). Es handelt sich somit um ein leicht eisenhaltiges Gipswasser mit bemerkenswertem Magnesiumgehalt. Die Quelle liefert seit langer Zeit regelmässig etwa 200 Liter pro Minute; niederschlagsarme Jahre wirken sich nach einigen Jahren in Form eines verminderten Ausstosses aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Trinken hat das Wasser entzündungshemmende und entquellende Wirkung auf die Gewebe, und es bewirkt eine verstärkte Harnausscheidung.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Högl: &amp;#039;&amp;#039;Die Mineral- und Heilquellen der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Haupt, Bern 1980, S. 152–153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner werden günstige Auswirkungen bei Rekonvaleszenz und Rehabilitation nach Krankheiten, Operationen und Unfällen sowie bei vegetativen Regulationsstörungen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war das Bad in der erwähnten Häusergruppe unterhalb von Pignia, seit 1882 wird das Wasser in einer etwa 1&amp;amp;nbsp;km langen Leitung nach Andeer geleitet. 1968 wurde der veraltete Badebetrieb aufgegeben. In Anbetracht der grossen Bedeutung des Bades für die gesamte Wirtschaftsentwicklung von Andeer erfolgte 1981 die Gründung der Schamser Heilbad Andeer AG, und im Jahr darauf konnte das moderne Mineralbad eröffnet werden. 1996 kam ein Aussenbecken hinzu, das 2007 erneuert und mit einer attraktiven Beleuchtung versehen wurde. Diverse Wellness- und Therapie-Einrichtungen ergänzen das Bad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Andeer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die reformierte Kirche, wegen der Position auf einem Hügel sieht man sie von weitem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/reformierte_kirche.31215 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Reformierte Kirche (Foto) |wayback=20131209011848}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Erweiterung Schulhaus und Turnhalle, 2005.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulhaus&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/erweiterung_schulhaus_und_turnhalle_2005.24218 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Erweiterung Schulhaus und Turnhalle, 2005 (Foto) |wayback=20131209011219}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus [[Capol (Adelsgeschlecht)|Capol]]. Um 1941 auch Haus von A. Conrad&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/haus_capol.31213 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Haus Capol (Foto) |wayback=20131209011748}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Padrun (auch bekannt als Graffitohaus), es ist das älteste Haus in der Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/haus_padrun.31214 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Haus Padrun (Foto) |wayback=20131209011758}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ethorama.library.ethz.ch/de/orte/yeilnvg62POiBfDQiMxn Haus Pedrun] auf ETHorama&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Rosales mit Blashochofen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/haus_rosales_igl_furn.24526 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Haus Rosales (Foto) |wayback=20131209011803}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erzminen-hinterrhein.ch/literatur/transport-und-verh%C3%BCttungsanlagen/ Erzminen Hinterrhein: Haus Rosales mit Balshochofen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* «Gruobas Ursera», historische Seilbahnplattform.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erzminen-hinterrhein.ch/projekt-seilbahnplattform-gruobas-ursera/ Erzminen Hinterrhein: Gruobas Ursera]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andeer 2020.jpg|Andeer im Schams 2020&lt;br /&gt;
Andeer5 CDB.JPG|Blick auf Andeer im Winter&lt;br /&gt;
Andeer4 CDB.JPG|Andeer im Winter&lt;br /&gt;
Andeer01.JPG| Reformierte Kirche Andeer&lt;br /&gt;
Andeer03.JPG|Andeer Hotel Fravi&lt;br /&gt;
Schams Andeer.jpg|Schams (romanisch: Val Schons) mit Kurort Andeer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1977 stiess man beim Strassenbau am Westrand des Dorfes auf Bodenfunde des einstigen Frauenklosters &amp;#039;&amp;#039;Sontga Margreata&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2003 wurde das Betagtenheim Hinterrhein und bis im Sommer 2005 auch eine Turnhalle und ein Oberstufenschulhaus für den Kreis erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulhaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine nennenswerte Einnahmequelle der Gemeinde stellen die [[Wasserzins]]en der Kraftwerke Hinterrhein AG dar. Im Jahr 2023 beliefen sich diese im 10-jährigen Mittel auf «etwas unter SFr. 2.9 Mio.»&amp;lt;ref&amp;gt;Protokoll der Gemeindeversammlung vom 17. April 2024, Nr. 01/24, S. 4, Ziff. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* An der viel befahrenen [[Autobahn A13 (Schweiz)|Autobahn A13]] ist seit 2020 die «Autobahnkirche Andeer», laut Trägerschaft «die erste Autobahnkapelle der Schweiz», projektiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; [[Das Schweizer Automagazin]] legt hingegen dar, dass es in [[Erstfeld]] und [[Stansstad]] bereits Autobahnkirchen gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Fritschi |url=https://auto-illustrierte.ch/de/andeer-bekommt-eine-autobahnkirche--74 |titel=Andeer bekommt eine Autobahnkirche |werk=Das Schweizer Automagazin |hrsg=AI Medien Schilov, Urdorf |datum=2020-02-20 |sprache=de |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Trägerschaft hat die Stiftung «Autobahnkirche Andeer – Val Schons». Die Architektur liegt in den Händen von [[Herzog &amp;amp; de Meuron]]. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf etwa CHF 9 Mio.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://autobahnkirche.ch/ |titel=A13 Autobahnkirche Andeer – Val Schons – Die erste Autobahnkirche der Schweiz |sprache=de-CH |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit 2022 findet jährlich im September das Kammermusikfestival [[musicaAndeer]] mit Musikern wie [[Christian Zacharias]], [[Paul Lewis]], [[Esther Hoppe]], [[Michael Barenboim]] oder [[Kristian Bezuidenhout]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.musicaandeer.ch/konzerte |titel=KONZERTE |sprache=de |abruf=2025-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* Hans von Capol (gest. 1620 im [[Veltliner Mord]] (&amp;#039;&amp;#039;Sacro macello)&amp;#039;&amp;#039; in Tirano), Erbauer des Patrizierhauses Capol in Andeer&lt;br /&gt;
* [[Mattli Conrad]] oder &amp;#039;&amp;#039;Conradi&amp;#039;&amp;#039; (1745–1832), reformierter Pfarrer, Romanist und Rätoromanist.&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Mani]] (1920–2001), Medizinhistoriker in Basel.&lt;br /&gt;
Auch der Vater von Moritz Conradi, dem Mörder des sowjetischen Diplomaten [[Wazlaw Wazlawowitsch Worowski|Wazlaw Worowski]] in der [[Conradi-Affäre]], stammte aus dem Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gaby Fierz, Laurent Golay, Diana Le Dinh |Titel=Frontières: Le traité de Lausanne, 1923–2023 |Verlag=Éditions Antipodes/Musée historique Lausanne |Ort=Lausanne |Datum=2023 |ISBN=978-2-88901-244-2 |Seiten=79 und Bildteil}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Simonet: &amp;#039;&amp;#039;Schamser Siegel und Familienwappen&amp;#039;&amp;#039;, in: Bündner Monatsblatt, Chur 1941.&lt;br /&gt;
* Adrian Collenberg: &amp;#039;&amp;#039;Drei Berggemeinden – drei Entwicklungen: Trun, Andeer und Saas i.&amp;amp;nbsp;Pr.&amp;amp;nbsp;(1850–1950).&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft im Alpenraum, Band 6.&amp;amp;nbsp;Kiel, Vauk, 2002, ISBN 3-8175-0368-7.&lt;br /&gt;
* Jutta Betz: &amp;#039;&amp;#039;Fatimakirche Andeer / Graubünden&amp;#039;&amp;#039;. Peda-Kunstführer Nr.&amp;amp;nbsp;435.  [[Kunstverlag Peda]], Passau, 1998, ISBN 3-89643-092-0.&lt;br /&gt;
* Friedrich Goll: &amp;#039;&amp;#039;Die Heilquelle Pignieu-Andeer im Schamser Thale Ct.&amp;amp;nbsp;Graubünden&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage Verlag Füssli, Zürich, 1883.&lt;br /&gt;
* Friedrich Goll: &amp;#039;&amp;#039;Das Mineralbad. Die eisenhaltige Gypstherme von Pignieu-Andeer im Schamser-Thale, Kt.&amp;amp;nbsp;Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Zürich, 1882.&lt;br /&gt;
* Hans Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Andeer. Wege zum Wasser.&amp;#039;&amp;#039; Calanda-Verlag, Chur, 1997.&lt;br /&gt;
* Domenic Mischol: &amp;#039;&amp;#039;Das Mineral- und Moorbad Andeer und seine Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Ansichten-Album. Andeer/Zürich, 1910.&lt;br /&gt;
* Otto Pajarola: &amp;#039;&amp;#039;Das Andeerer Maiensäss Mut – ein Idyll im Schams.&amp;#039;&amp;#039; Andeer, 2001.&lt;br /&gt;
* L. Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Andeer in Graubünden. Seine Heilquelle und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Chur, 1890.&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Schrämli: &amp;#039;&amp;#039;Naturgeschichtliche Bemerkungen über das Schamserthal im Canton Graubünden, nebst Notizen über das Bad von Pignieu bey Andeer.&amp;#039;&amp;#039; Zürich, 1830.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schritt für Schritt durch Andeer. Kleiner Führer für Rundgänge.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Andeer Tourismus. 1998.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1501|Andeer|Autor=Jürg Simonett|Datum=2016-12-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Andeer|Andeer|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|1938|Andeer|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|zOAexoFNWwhB3qS2OYTg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.andeer.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Andeer]&lt;br /&gt;
* [https://andeer-geschichte.ragaz.net/ Geschichte von Andeer]&lt;br /&gt;
* [https://mineralbad-andeer.ch/ Kraft des Wassers (Foto)] auf mineralbad-andeer.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.musicaandeer.ch/ musicaAndeer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1501|Andeer|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Viamala}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4524210-0|VIAF=246953821}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schams]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thermalbad in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hinterrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andeer| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilbad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno Wulfilo</name></author>
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