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	<title>Andartis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andartis&amp;diff=1078720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Andarten im Zweiten Weltkrieg */</title>
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		<updated>2026-04-03T06:17:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Andarten im Zweiten Weltkrieg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georgios Tsondos (Captain Vardos)04-08.jpg|mini|Die Gruppe des Andarten Kapitän Vardas (um 1906)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zagoritsani4.jpg|mini|Die Ruinen von Sagoritschani nach dem Andartenangriff 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andartis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Plural &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ({{elS|Αντάρτης}}) ist die griechische Bezeichnung für einen [[Partisan]]en. Sie entstanden in Verbindung mit dem griechischen Kampf um [[Makedonien]] (griechisch Μακεδονικός αγώνας) im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andarten im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Als Gründer der andartischen Bewegung wird der griechische [[Metropolit]] von [[Kastoria]], [[Germanos Karavangelis]], angesehen, der die Interessen der griechischen Bevölkerung im [[Osmanisches Reich|osmanisch]] besetzten Makedonien und des griechisch geprägten [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel]] vertrat. Er vertrat diese Interessen im Sinne der [[Megali Idea|„Großen Idee“]] (Befreiung aller griechischen Siedlungen im zerfallenden Osmanischen Reich) und gegen die Interessen der türkischen Großgrundbesitzer insbesondere in Makedonien aber auch gegen die Interessen [[Bulgarien]]s und des [[Bulgarisches Exarchat|Bulgarischen Exarchats]] in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andarten im Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Napoleon Zervas.JPG|mini|Napoleon Zervas, Anführer des militärischen Flügels der [[EDES]], mit anderen Offizieren]]&lt;br /&gt;
Andarten kämpften im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gegen die [[Deutsche Besetzung Griechenlands|deutsche Besatzung]]. Die wichtigsten Partisanengruppen waren die [[ELAS]] und die [[EDES]] auf dem Festland und verschiedene in der EOK zusammengeschlossene Gruppen auf [[Kreta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Besatzer gingen mit äußerster Brutalität gegen die Andarten und die gesamte Bevölkerung vor. Viele Dörfer wurden vollkommen zerstört und deren Bewohner zumeist ermordet. Die Zerstörung der Dörfer [[Kandanos]], [[Distomo]], [[Kalavryta]], [[Viannos]], [[Anogia]] und in den Dörfern rund um den [[Kedros]] seien hier nur beispielhaft erwähnt. Solche „Strafaktionen“ der deutschen Besatzungstruppen sollten die Bevölkerung einschüchtern und deutlich machen, dass im Rahmen der [[Partisanenbekämpfung]] alle Zivilisten als mögliche [[Widerstandskämpfer]] betrachtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/politik/zweiter-weltkrieg-ausgelaugt-von-der-geschichte-1.3071711 Bericht der Süddeutschen Zeitung über Mazowers Buchberichte zur dt. Besetzung Griechenlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skulptur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antartis Nida.jpg|miniatur|Andartis – Monument für den Frieden von Karina Raeck]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Andartis – Monument für den Frieden&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer [[Monument|Landschaftsskulptur]], die als Mahnung zum Frieden am 23. Juni 1991 auf der [[Nida-Hochebene]] (Kreta) an der Nordseite des [[Psiloritis]] eingeweiht wurde. Die Zerstörung des Dorfes Anogia am 13. August 1944 durch [[Wehrmacht|deutsche Truppen]] war der äußere Anlass zur Errichtung des Denkmals an dieser Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Monument für den Frieden wurde von der Berliner Künstlerin [[Karina Raeck]] geschaffen und ist 32 Meter lang sowie 9 Meter breit. Etwa 5.000 Natursteine wurden so auf den Boden gelegt, dass sie das Abbild eines beflügelten Andartis (Partisan) in die Landschaft zeichnen. Während der Zeit der Besetzung hatten die Bewohner die Steine auf der Ebene verteilt, um das Landen von deutschen Flugzeugen zu verhindern. In Erinnerung daran half die Bevölkerung der Künstlerin bei der Umsetzung der Idee eines Monuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karina Raeck: &amp;#039;&amp;#039;Andartis – Monument für den Frieden&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Biblioekdotike, Athen 2005, ISBN 3-9804575-2-4 (Texte in altgriechischer, neugriechischer und deutscher Sprache von Stefanie Endlich, Rainer Höynck, [[Eberhard Rondholz]], Marlen von Xylander).&lt;br /&gt;
* Mark Mazower: &amp;#039;&amp;#039;Griechenland unter Hitler. Das Leben während der deutschen Besatzung 1941-1944&amp;#039;&amp;#039;, S. Fischer Verlag Frankfurt 2016, ISBN 978-3-10-002507-4&lt;br /&gt;
* Guido Knopp, Die &amp;#039;&amp;#039;Wehrmacht – Eine Bilanz.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann 2009. ISBN 978-3-442-15561-3.&lt;br /&gt;
* Joëlle Dalègre, &amp;#039;&amp;#039;Andartika. Chants de la résistance grecque&amp;#039;&amp;#039;, L&amp;#039;Harmattan, Paris 2008, 412 S. ISBN 978-2-296-06679-3. (Korpus von 411 Andarten Liedern, davon 405 aus der [[ELAS]], in neugriechischer Sprache mit französischer Übersetzung, mit Kommentaren. Die Autorin ist Professorin und Forscherin am [[Institut national des langues et civilisations orientales|INALCO]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Kretas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irreguläre Truppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechischer Widerstand 1941–1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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