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	<title>Ancona - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Winkekatze: Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ancona&amp;diff=47257&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-27T16:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
|nomeComune           = Ancona&lt;br /&gt;
|regione              = Marken&lt;br /&gt;
|provincia            = Ancona&lt;br /&gt;
|linkStemma           = Ancona-Stemma.svg&lt;br /&gt;
|map                  = &lt;br /&gt;
|siglaRegione         = MAR&lt;br /&gt;
|siglaProvincia       = AN&lt;br /&gt;
|latitudineGradi      = 43&lt;br /&gt;
|latitudineMinuti     = 37&lt;br /&gt;
|latitudineSecondi    = 0&lt;br /&gt;
|longitudineGradi     = 13&lt;br /&gt;
|longitudineMinuti    = 31&lt;br /&gt;
|longitudineSecondi   = 0&lt;br /&gt;
|mappaX               = 172&lt;br /&gt;
|mappaY               = 123&lt;br /&gt;
|altitudine           = 16&lt;br /&gt;
|superficie           = 123&lt;br /&gt;
|Sottodivisioni       = &lt;br /&gt;
|Divisioni confinanti = &lt;br /&gt;
|cap                  = 60100&lt;br /&gt;
|prefisso             = 071&lt;br /&gt;
|istat                = 042002&lt;br /&gt;
|nomeAbitanti         = Anconetani, Anconitani&lt;br /&gt;
|patrono              = [[Judas Cyriacus|San Ciriaco]]&lt;br /&gt;
|festivo              = 4. März&lt;br /&gt;
|panorama             = AnkonPanorama.jpg&lt;br /&gt;
|didascalia           = &lt;br /&gt;
|sito                 = [https://www.comuneancona.it/ www.comuneancona.it]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ancona&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Italienische Gemeinden|Hafenstadt]] mit {{EWZ|IT|042002}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|042002}}) an der [[italien]]ischen [[Adriatisches Meer|Adriaküste]]. Sie ist Hauptstadt der Region [[Marken]] und der [[Provinz Ancona]]. Der Name stammt aus dem [[Griechische Sprache|Griechischen]] und bedeutet [[Ellbogengelenk|Ellbogen]]. Ancona ist zudem Sitz des römisch-katholischen [[Erzbistum Ancona-Osimo|Erzbistums Ancona-Osimo]] sowie der [[Università Politecnica delle Marche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ancona liegt etwa 210 Kilometer nordöstlich von [[Rom]] und etwa 200 Kilometer südöstlich von [[Bologna]]. Die Stadt liegt zwischen den Höhenzügen des [[Monte Conero]], des Monte Astagno, auf dem die Zitadelle der Stadt liegt, und Monte Guasco, auf dem der dem hl. [[Judas Cyriacus|Cyriacus]] geweihte [[Dom von Ancona]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen&lt;br /&gt;
Ancona besitzt neben [[Bari]] und [[Venedig]] einen der wichtigsten [[Fährhafen|Fährhäfen]] über die [[Adriatisches Meer|Adria]] mit stark frequentierten Verbindungen zu den griechischen Städten [[Igoumenitsa]] und [[Patras]]. Zwölf Kilometer westlich von Ancona liegt der internationale Verkehrsflughafen [[Flughafen Ancona|Aeroporto delle Marche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
==== Die griechische Kolonie Ankón ====&lt;br /&gt;
Das antike Ancona wurde um 390 v. Chr. (wahrscheinlich im Jahr 387) von [[Griechische Kolonisation|griechischen Kolonisten]] aus [[Syrakus]] gegründet, die vor der Tyrannei von [[Dionysios I. von Syrakus]] geflüchtet waren. Der Ort lag an der Stelle einer schon [[eisenzeit]]lichen Siedlung am nördlich in die Adria auslaufenden Vorsprung des Monte Cappuccini, der, wie ein Ellenbogen ins Meer vorspringend, eine geräumige und sichere Hafenbucht bildet. Wegen dieser Küstenform nannten die Griechen den Ort &amp;#039;&amp;#039;Ankón&amp;#039;&amp;#039; („Ellenbogen“). Die [[Akropolis]] befand sich auf dem Colle Guasco, wo der Tempel der [[Aphrodite]] stand, an der Stelle, wo heute die Kathedrale steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 wurde das 2400-jährige Jubiläum der Stadtgründung mit geführten Touren durch die archäologischen Stätten, Konferenzen, Buchveröffentlichungen und Gedenkveranstaltungen gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=Flavia Emanuelli und Gianfranco Iacobone|Titel=Ancona greca e romana e il suo porto: contributi di studio|Verlag=Accademia Marchigiana di Scienze, lettere ed arti|Datum=2015|Sprache=it|ISBN=978-88-6974-003-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Römisches Zeitalter ====&lt;br /&gt;
Um 268 v. Chr. fiel sie an die [[Römisches Reich|Römer]]. Sie bewahrte unter römischer Herrschaft viel von ihrem griechischen Gepräge und behielt auch ihre eigene Münzprägung. Die Römer gaben der Stadt den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;[[Dorer|dorische]] Stadt&amp;#039;&amp;#039;, aufgrund ihrer syrakusanischen Herkunft, eine dorische Kolonie von Korinth. Die Münzbilder zeigen einen gekrümmten, einen Palmzweig haltenden Arm mit dem griechischen Namen der Stadt als Beischrift; auf dem Avers erscheint der Kopf der Göttin [[Aphrodite]], deren Kult auch durch [[Catull]] und [[Juvenal]] bezeugt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|I,2|2114|2115|Ancona|[[Christian Hülsen]]|RE:Ancona|hier: Sp. 2114}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wann Ancona zu einer [[Colonia (Rom)|Kolonie]] wurde, ist umstritten. Der Hafen diente den Römern im [[Illyrische Kriege|dritten illyrischen Krieg]] (178 v. Chr.) als wichtiger Flottenstützpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Titus Livius]], [[Ab urbe condita (Livius)|&amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039;]] 41, 1, 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Julius Caesar]] eroberte Ancona 49 v. Chr. kurz nach seiner Überquerung des [[Rubikon]].&amp;lt;ref&amp;gt;Caesar, &amp;#039;&amp;#039;[[De bello civili]]&amp;#039;&amp;#039; 1, 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt gelangte durch Handel mit [[Illyrien]] und Gewerbetätigkeit, vor allem Purpurfärbereien, zu Wohlstand. Der Hafen war vor allem in der [[Römische Kaiserzeit|Römischen Kaiserzeit]] von großer Bedeutung, denn er stellte die kürzeste Seeverbindung nach [[Dalmatien]] dar. Kaiser [[Trajan]] vergrößerte den Hafen und errichtete den nördlichen [[Kai (Uferbauwerk)|Kai]]. Der von ihm beauftragte Architekt war [[Apollodor von Damaskus]]. Ganz zu Anfang des Kais steht auf einem hohen Podium der daher überragende [[Trajansbogen (Ancona)|Ehrenbogen]] mit einfacher Öffnung und ohne Reliefs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Ashby]]: [https://en.wikisource.org/wiki/1911_Encyclop%C3%A6dia_Britannica/Ancona &amp;#039;&amp;#039;Ancona&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopædia Britannica]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Auflage, Bd. 1, S. 952.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zu Ehren Trajans 115 nominell durch [[Römischer Senat|Senat]] und Volk von Rom, in Wirklichkeit aber unter merklicher Mitwirkung des Kaisers errichtet: Die Bauinschrift gibt an, Traian habe den Hafen aus eigenen Geldmitteln ausbauen lassen, um den Zugang nach Italien für die Seefahrer zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Repubbliche marinare - fondachi anconitani.png|mini|Handelsrouten und -häuser (fondachi) Anconas im Spätmittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ancona civitas Piceni celeberrima (reproduction 1645).jpg|mini|Ancona um 1572 &amp;lt;small&amp;gt;(Reproduktion 1645)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bolognino Ancona.jpg|mini|[[Bolognino]] der mittelalterlichen Republik Ancona (15. Jh.)]]&lt;br /&gt;
Unter [[Byzantinisches Reich|oströmischer Herrschaft]] konnte Ancona 539 aus eigener Kraft die Truppen des Ostgotenkönigs [[Witichis]] zurückschlagen. Später wurde es vom Ostgotenkönig [[Totila]] erobert, aber 551 von [[Belisar]] zurückgewonnen. Die [[Langobarden]] nahmen es 592 vorübergehend ein. Ancona erlangte aber schon bald seine frühere Macht und Bedeutung zurück. Es gehörte zum Städtebund der [[Pentapolis (Italien)|Pentapolis]] unter der Führung [[Ravenna]]s, die übrigen vier waren [[Fano (Marken)|Fano]], [[Pesaro]], [[Senigallia]] und [[Rimini]]. 774 schenkte [[Karl der Große]] Ancona zusammen mit dem [[Exarchat von Ravenna]] dem Papst. 848 wurde die Stadt nach langer Belagerung von den [[Sarazenen]] zerstört. Nach ihrem 876 erfolgten Wiederaufbau konnte sie mit Unterstützung des Markgrafen der [[Toskana]] und des Herzogs von Spoleto 917 einen erneuten Angriff der Sarazenen abwehren.&amp;lt;ref name=Brockhaus/&amp;gt;&amp;lt;ref name=Enc-Italiana&amp;gt;[https://www.treccani.it/enciclopedia/ancona_%28Enciclopedia-Italiana%29/ &amp;#039;&amp;#039;Ancona&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Enciclopedia Italiana]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3 (1929).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Staufer]]n erklärte sich Ancona Anfang des 11. Jahrhunderts für unabhängig und konnte als [[Republik Ancona (Seerepublik)|Republik]] lange Zeit hindurch Unterwerfungsversuche abwehren.&amp;lt;ref name=Meyers/&amp;gt; Für den 1096 begonnenen [[Erster Kreuzzug|Ersten Kreuzzug]] stellte es zwei Galeeren und zahlreiche Frachtschiffe zur Verfügung. Gegen eine Attacke Kaiser [[Lothar III. (HRR)|Lothars III.]] konnte es sich 1137 erfolgreich verteidigen. Nachdem Ancona sich 1143 wieder der Schutzherrschaft Ostroms unterstellt hatte, bat es diese Macht um die Entsendung einer Hilfsflotte, da es sich durch [[Venedig]] in seinem Seehandel behindert sah. Die Stadt verzeichnete einige Erfolge bei ihrer Unterstützung von gegen die venezianische Oberhoheit aufbegehrenden Ländern, schloss jedoch 1150 – nach der Hinrichtung ihres von den Venezianern ergriffenen Befehlshabers Guiscardo Brancafiamma – mit der Serenissima Frieden. 1167 wurde Ancona von Kaiser [[Friedrich Barbarossa]] vergeblich belagert. Dieser zog nach Zahlung einer hohen Abgabe wieder ab.&amp;lt;ref name=Enc-Italiana/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Podesti-Stamira.jpg|mini|[[Francesco Podesti]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Stamira]] zündet die Belagerungsmaschinen an&amp;#039;&amp;#039;, 1877]]&lt;br /&gt;
Besonders heftig war die bereits sechs Jahre später, 1173, erfolgende Belagerung Anconas durch kaiserliche Truppen. Venedig fürchtete die Stadt als Handelsrivalin und sperrte mittels eines Geschwaders deren Hafen, gleichzeitig das deutsch-italienische Heer die Landseite. Der Mainzer Erzbischof [[Christian I. von Buch]] leitete die Belagerung und wollte die Kapitulation Anconas nur unter der Bedingung der Ergebung auf Gnade oder Ungnade eingehen. Um die Belagerung ranken sich zahlreiche Sagen. Eine heldenmütige Witwe namens [[Stamira]] soll während eines Befreiungsversuches die gegnerischen Belagerungsmaschinen angezündet haben. Drei von den Einwohnern der eingeschlossenen Stadt entsandten vornehmen Männern soll es schließlich geglückt sein, auf einem Nachen unbemerkt durch die venezianische Flotte hindurchzukommen. Sie erhielten von [[Aldruda Frangipane]], Gräfin von [[Bertinoro]], Hilfstruppen. Auch der Herzog von [[Ferrara]], Guglielmo Marcheselli, schickte ein Entsatzheer. Schon hatte die Hungersnot in Ancona den Höhepunkt erreicht und unterschobene Briefe des Erzbischofs den Mut der Einwohner gebeugt, als zunächst Trostbriefe einliefen. In der folgenden Nacht wurden die Belagerer durch die Menge der Feuer des herannahenden Hilfskorps über dessen Stärke getäuscht. Sie zogen daraufhin ihr Heer zusammen, so dass die Entsatztruppen mit Munition in die Stadt gelangen konnten. Im Oktober 1173 hob der Erzbischof schließlich die Belagerung unverrichteter Dinge auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ancona&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Konversations-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, 0. Auflage, Bd. 2 (1841), S. 915.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Frieden von Konstanz 1183 von Byzanz losgelöst, wurde Ancona Hauptstadt der dem Papst lehnsuntertänigen [[Mark Ancona]]. Dann kam es unter die Schutzherrschaft Karls von Anjou, von dem es die drei Lilien im Wappen führte. Es hatte in der Folge wiederholt mit [[Venedig]] und den benachbarten Welfenstädten zu kämpfen. Nach der [[Pest]]epidemie 1348 und einem verheerenden Brand machten sich die [[Malatesta]] zu Herren über Ancona, wurden aber schon 1353 von [[Fra Moriale]] niedergeworfen und Ancona 1357 durch Kardinal [[Gil Álvarez Carrillo de Albornoz|Albornoz]] dem [[Kirchenstaat]] einverleibt. 1383 erlangte es seine Unabhängigkeit zurück, wurde aber 1443 durch [[Francesco I. Sforza|Francesco Sforza]] vorübergehend zur Lehnsuntertänigkeit gezwungen. Luigi Gonzaga nahm Ancona 1532 für Papst [[Clemens VII. (Papst)|Clemens VII.]] in Besitz.&amp;lt;ref name=Brockhaus/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Clemens XII.]] verlängerte 1733 den Kai und setzte eine verkleinerte Imitation des trajanischen Triumphbogens darauf. Am südlichen Ende des Hafens ließ er ein Lazarett auf einer künstlichen Insel von fünfeckiger Form durch den Architekten [[Luigi Vanvitelli|Vanvitelli]] errichten. Mit Ausnahme der französischen Besatzungszeit gehörte Ancona seit 1532 bis zum [[Risorgimento]] und der Einigung Italiens (1860) zum Kirchenstaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zugehörigkeit zum Kirchenstaat bildete sich in Ancona eine patrizische Führungsschicht heraus, die über längere Zeit hinweg die kommunalen Ämter dominierte und dem [[Städtisches Patriziat in der päpstlichen Mark|städtischen Patriziat in der päpstlichen Mark]] zugerechnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüdische Gemeinde in Ancona ===&lt;br /&gt;
1553 gewährte Papst [[Julius III.]] einer Gruppe von 100 [[Marranen]], die vor der [[Spanische Inquisition|Spanischen Inquisition]] geflüchtet waren, Zuflucht in Ancona. Ein Jahr später dehnte er das Zuzugsrecht auf alle [[Juden]] aus, gegen die Zahlung von 1000 Golddukaten jährlich. Die Juden durften unter Julius’ Regierung unbehelligt ihre Religion ausüben und eine Synagoge bauen. Die tolerante Haltung der Kurie gegenüber Anconas Juden endete abrupt mit der Thronbesteigung Kardinal Giovanni Caraffas als Papst [[Paul IV.]] Er führte am 17. Juli 1555 in seiner Bulle &amp;#039;&amp;#039;[[Cum nimis absurdum]]&amp;#039;&amp;#039; für Juden die Pflicht ein, in [[Ghetto]]s zu leben. Wenige Tage danach wurde in Ancona die gesamte jüdische Gemeinde unter Arrest gestellt, 24 Marranen, also zwangsbekehrte Juden, wurden verbrannt. Ein Jahr später organisierte [[Gracia Nasi|Gracia Mendes Nasi]], die Tante des am Hof [[Selim II.|Selims II.]] lebenden [[Joseph Nasi]], zusammen mit ihrem Neffen von Konstantinopel aus einen – allerdings erfolglosen – Boykott Anconas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:The BL King’s Topographical Collection- &amp;quot;IMA. VEDUTA DEL PORTO D&amp;#039;ANCONA coll&amp;#039;Arco di Trajano. A Sua Maestà Maria Carolina d&amp;#039;Austria Regina delle due Sicilie &amp;quot;.jpg|mini|Ansicht des Hafens von Ancona, gedruckt nach 1784]]&lt;br /&gt;
Durch den [[Vertrag von Tolentino]] (19. Februar 1797) musste Papst [[Pius VI.]] Ancona den Franzosen abtreten und es wurde zur [[Anconesische Republik|Republik]] erklärt. Am 13. November 1799 hatte es sich nach harter vierwöchiger Verteidigung von Seiten des französischen Generals [[Jean-Charles Monnier]] den Österreichern unter Feldmarschallleutnant [[Michael von Fröhlich|Fröhlich]] und den Russen zu ergeben. Da die Österreicher die zuerst auf Anconas Wällen aufgepflanzte russische Fahne abrissen, wurde hierdurch die erste Veranlassung zur Auflösung der österreichisch-russischen Koalition gegeben. Daraufhin besetzten 1805 wieder Truppen [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] die Stadt, die ab 1808 zum von Letzterem regierten [[Königreich Italien (1805–1814)|Königreich Italien]] gehörte. 1813, nach Vertreibung der Franzosen, wurde sie von den Neapolitanern eingenommen. 1814 kehrte Ancona wieder in den territorialen Besitz des Papstes zurück.&amp;lt;ref name=Meyers/&amp;gt;&amp;lt;ref name=Brockhaus/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1831 österreichische Truppen die aufständischen römischen Marken okkupierten, trat die französische Regierung dem militärischen Einfluss Österreichs im [[Kirchenstaat]] durch die Besetzung Anconas am 22. Februar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Laurent Theis |Titel=François Guizot |Auflage=2 |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2019 |Reihe=Collection Tempus |NummerReihe=761 |HrsgReihe=Marguerite de Marcillac |ISBN=978-2-262-07718-1 |Seiten=85 |Kommentar=erste Auflage bei Librairie Arthème Fayard, Paris 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der [[Zitadelle]] am 23. Februar 1832 entgegen. Trotz Protesten des Heiligen Stuhls hielten die Franzosen, jedoch unter päpstlicher Zivilverwaltung, Ancona bis zum Dezember 1838 besetzt, zu welchem Zeitpunkt sie gleichzeitig mit den österreichischen Truppen das römische Gebiet verließen. 1849 empörte sich Ancona gegen die päpstliche Herrschaft und wurde erst nach längerer Belagerung (24. Mai bis 19. Juni) und nach heftigem Bombardement von den Österreichern unter [[Franz Emil Lorenz Wimpffen|Wimpffen]] zur Kapitulation genötigt. Seitdem hielten die Österreicher die Stadt besetzt, gaben sie aber 1859 nach der [[Schlacht bei Magenta]] auf. Bei der nationalen italienischen Erhebung 1859 machte die päpstliche Regierung Ancona zu einem Waffenplatz, wohin sich nach der [[Schlacht von Castelfidardo|Niederlage bei Castelfidardo]] (18. September 1860) [[Louis Juchault de Lamoricière|Lamoricière]] mit dem Rest der päpstlichen Truppen zurückzog. Aber schon am 29. September musste er nach zweitägiger Beschießung die Stadt den vereinigten Neapolitanern und Piemontesen unter [[Enrico Cialdini|Cialdini]] übergeben. Mit [[Umbrien]] und den Marken wurde Ancona am 17. Dezember 1860 dem [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]] einverleibt.&amp;lt;ref name=Meyers&amp;gt;{{Meyers Online|1|543}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Brockhaus&amp;gt;[https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=120881&amp;amp;imageview=true &amp;#039;&amp;#039;Ancona&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Brockhaus Enzyklopädie|&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus’ Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;]], 14. Auflage, 1892-96, Bd. 1, S. 588.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1861 erhielt die Stadt ein Gaswerk für die Straßenbeleuchtung und für die Versorgung privater Haushalte, das von der [[Augsburg]]er &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Gasindustrie&amp;#039;&amp;#039; betrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nikolaus Heinrich Schilling|N. H. Schilling]]: &amp;#039;&amp;#039;Statistische Mittheilungen über die Gas-Anstalten Deutschlands, der Schweiz und einige Gas-Anstalten anderer Länder.&amp;#039;&amp;#039; 2., stark vermehrte Auflage. Oldenbourg, München 1868, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10305779_00019.html S. 9].&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Verdienste Anconas im [[Italienische Unabhängigkeitskriege|Unabhängigkeitskrieg]] wurde der Stadt die [[Tapferkeitsmedaille (Italien)|Medaglia d’oro al valor militare]] verliehen. 1866 war Ancona Operationsbasis der italienischen Flotte unter dem Admiral Pesaro, die nach einigen Wochen der Untätigkeit eine Expedition gegen die Insel [[Vis|Lissa]] unternahm, aber dort am 20. Juli dieses Jahres von der österreichischen Flotte unter Admiral [[Wilhelm von Tegethoff|Tegethoff]] geschlagen wurde und nach Ancona zurückflüchtete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ancona&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Heinrich August Pierer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, 1875-79, Bd. 1, S. 617.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der südliche Kai von Ancona wurde 1880 gebaut, mehrere Festungen auf den Höhen wurden zu seinem Schutz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines Antikriegsaufstandes kam es im Juni 1914 zu Barrikadenkämpfen in Ancona (&amp;#039;&amp;#039;Settimana Rossa&amp;#039;&amp;#039; – „Rote Woche“); für die [[Romagna]] und die Marken wurde von sozialistischen Arbeitern und Gewerkschaftern eine Republik ausgerufen; der Aufstand wurde aber von bis zu 100.000 königlichen Soldaten niedergeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] [[Angriff auf Ancona|griff]] die [[Österreichische Marine|k.u.k. Kriegsmarine]] am 23. und 24. Mai 1915 den Hafen von Ancona und weitere Ziele in der Region an. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Ancona durch Bombardements der Alliierten (1943–44) stark zerstört. Polnischen Einheiten gelang im Juli 1944 in der [[Schlacht um Ancona]] die Eroberung der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mole dall alto.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Lazzaretto&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:16AnconaSCiriaco.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Duomo San Ciriaco&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Porto ancona.jpg|mini|Der Hafen von Ancona]]&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten befand sich hier vermutlich ein Heiligtum der [[Venus (Mythologie)|Venus]]. Venus wird bereits bei [[Catull]] und [[Juvenal]] als Schutzgöttin des Ortes erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den zahlreichen Monumenten der Stadt befindet sich auch das &amp;#039;&amp;#039;Lazzaretto&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Laemocomium&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mole Vanvitelliana)&amp;#039;&amp;#039;, das von dem Architekten [[Luigi Vanvitelli]] 1732 erbaut wurde. Das Lazzaretto ist ein fünfeckiges Gebäude mit einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern. Es wurde gebaut, um die stationierten Truppen und die Offiziere vor Seuchen zu schützen, die von fremden Schiffen eingeschleppt wurden. Später wurde es als Militärkrankenhaus (daher: [[Lazarett]]) und als Kaserne verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In städtebaulich herausragender Lage hoch auf dem Gipfel des Monte Guasco, dem ältesten Siedlungskern der Stadt, wo sich in römischer Zeit ein Venus-Tempel befand, erhebt sich der [[Dom von Ancona|Dom S. Ciriaco]] mit den [[Reliquie]]n des Stadtheiligen. Das markante Gebäude stellt einen Orientierungspunkt für Seefahrer dar und ist zugleich ein Aussichtspunkt für einen weiten Blick über Land und Meer. Der romanische, im 12. und 13. Jahrhundert errichtete Bau ist nach NO orientiert und erhebt sich über dem Grundriss eines griechischen (gleicharmigen) Kreuzes, das über der Vierung von einer zwölfseitigen Kuppel gekrönt wird. Bemerkenswert ist die mächtige Portalanlage aus dem 13. Jahrhundert. In dem baufälligen episkopalen Palast starb Papst [[Pius II.]] im Jahre 1464.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutendstes Element der Kirche Sta. Maria della Piazza, einer einfachen dreischiffigen Basilika mit offenem Dachstuhl und Campanile ist die durch eine Inschrift datierte Fassade. Das mehrfach gestufte Rundbogenportal zeigt ein figürlich geschmücktes Rankenband. Eine Inschrift im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] nennt den Namen eines Meisters Philippus und die Jahreszahl 1210.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur hochgelegenen ehemaligen Klosterkirche [[San Francesco alle Scale]] (it.: „an der Treppe“) steigt man von der Piazza San Francesco hinauf. Bemerkenswert ist das spätgotische Portal von [[Giorgio Orsini]] (da Sebenico) von 1455, dekoriert in venezianischem Stil und mit Statuen von Mönchsheiligen versehen. Im hell restaurierten Inneren erinnert kaum etwas an den Ursprungsbau von 1323. Die [[Apsis]] dominiert ein 6 m hohes, in den unteren Partien schlecht restauriertes Gemälde von [[Lorenzo Lotto]], die [[Himmelfahrt Mariens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Palazzo del Comune wurde von Margaritone d&amp;#039;Arezzo erbaut, ist aber inzwischen zweimal restauriert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche [[Gotik|gotische]] Gebäude finden sich in der Stadt, unter ihnen S. Agostino, der Palazzo Benincasa und die Loggia dei Mercanti, die allesamt von Giorgio Orsini erbaut wurden, und schließlich die [[Präfektur (Italien)|Präfektur]], die Anbauten aus der [[Renaissance]] besitzt. Das Portal von S. Maria della Misericordia zeigt Ornamente aus der Frührenaissance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das archäologische Museum präsentiert interessante Funde der vorrömischen Epoche aus den Gräbern der Umgebung sowie zwei römische [[Kline]]n mit Elfenbeinschnitzereien. In der Kunstgalerie „Podesti“ werden Gemälde von [[Tizian]], [[Lorenzo Lotto]], [[Guercino]], [[Carlo Crivelli (Maler)|Carlo Crivelli]], [[Carlo Maratta]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten der Stadt liegt der Hafen. Er wurde ursprünglich nur vom Vorgebirge im Norden geschützt, die Landzunge formt sich dabei wie ein Ellbogen ({{elS|Ἀγκών}}) um die Stadt. Griechische Kaufleute richteten hier eine Purpurmanufaktur ein (&amp;#039;&amp;#039;Sil. Ital.&amp;#039;&amp;#039; viii. 438). Selbst in römischen Zeiten wurden die Münzen aus Ancona mit dem angewinkelten Arm, der eine Palme hält und mit dem Abbild der Aphrodite auf der Rückseite geprägt. In der Stadt wurde damals überwiegend Griechisch gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Traiano AN 2012.jpg|[[Trajansbogen (Ancona)|Trajansbogen]]&lt;br /&gt;
Rimokatolička crkva Chiesa di San Domenico (Ancona) 2017.jpg|Chiesa di San Domenico&lt;br /&gt;
Chiesa di Santa Maria della Piazza.jpg|Chiesa di Santa Maria della Piazza&lt;br /&gt;
SanFrancescoAlleScaleAncona.jpg|Chiesa di San Francesco alle Scale&lt;br /&gt;
Upravna zgrada u Anconi.jpg|Palazzo del Governo&lt;br /&gt;
Ancona, Palazzo Benincasa, XV secolo.JPG|Palazzo Benincasa&lt;br /&gt;
Ancona - Loggia dei Mercanti di Giorgio Orsini da Sebenico.JPG|Loggia dei Mercanti&lt;br /&gt;
Museo archeologico nazionale delle Marche (Ancona) 12.jpg|Archäologisches Museum&lt;br /&gt;
Teatro delle Muse-Ancona.jpg|Teatro delle Muse&lt;br /&gt;
Le tredici cannelle.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Le Tredici Cannelle&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Ancona ist über die italienische [[Autostrada A14|Autostrada Adriatica]] zu erreichen. Von der Ausfahrt Ancona Nord erreicht man den Hafen aus nördlicher Richtung von [[Rimini]] her. Im Süden führt die A14 entlang der Küste nach [[Pescara]]. Der Hafen von Ancona gehört zu den größten [[Fährhafen|Fährhäfen]] des Mittelmeers. Täglich verkehren Fähren nach [[Igoumenitsa]], [[Korfu]] und [[Patras]] in [[Griechenland]], nach [[Split]], [[Zadar]] und [[Vis (Stadt)|Vis]] in [[Kroatien]] und nach [[Albanien]]. Ferner wird der Hafen auch von [[Frachtschiff|Frachtern]] und [[Kreuzfahrtschiff]]en angelaufen. Unweit des Hafens liegt der Hauptbahnhof. Eine zweigleisige, elektrifizierte [[Bahnstrecke Bologna–Ancona|Eisenbahnstrecke]] führt entlang der [[Adriaküste]] ([[Adriabahn]]). Direkt per Bahn erreichbar sind von Ancona unter anderem im Fernverkehr [[Rom]], [[Mailand]] und [[Lecce]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://prm.rfi.it/qo_prm/QO_Partenze_SiPMR.aspx?Id=408&amp;amp;lin=&amp;amp;dalle=04.00&amp;amp;alle=08.00&amp;amp;ora=04.00&amp;amp;guid= Abfahrtzeiten aus Ancona Centrale] auf der Website der [[Ferrovie dello Stato Italiane|Rete Ferroviaria Italiana]]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Sommermonaten wird der Bahnhof vom [[ÖBB Nightjet|NightJet]] der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] aus Richtung [[München Hauptbahnhof|München]] und [[Wien Hauptbahnhof|Wien]] erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lok-report.de/news/europa/item/38194-oesterreich-im-sommer-2023-mit-dem-nightjet-direkt-nach-rimini-und-ancona.html |titel=LOK Report - Österreich: Im Sommer 2023 mit dem Nightjet direkt nach Rimini und Ancona |sprache=de-de |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Falconara Marittima]], ca. zwölf Kilometer von Ancona entfernt, liegt der [[Flughafen Ancona|Verkehrsflughafen]] Anconas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt verkehrt der [[Oberleitungsbus Ancona]], ein aus einer Linie bestehendes Obussystem, welches durch diverse normale Buslinien ergänzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Partnerstadt von Ancona ist [[Split]] an der gegenüberliegenden [[Kroatien|kroatischen]] Küste der Adria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Bekannte Persönlichkeiten der Stadt sind in der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Ancona]]&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klimatabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200&lt;br /&gt;
| QUELLE = [https://worldweather.wmo.int/en/city.html?cityId=1942 WMO]&lt;br /&gt;
| Überschrift = &lt;br /&gt;
| Ort =   Ancona, Marken&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan =  9.2&lt;br /&gt;
| hmfeb =  10.2&lt;br /&gt;
| hmmär =  13.6&lt;br /&gt;
| hmapr =  16.9&lt;br /&gt;
| hmmai =  21.7&lt;br /&gt;
| hmjun =  25.6&lt;br /&gt;
| hmjul =  28.2&lt;br /&gt;
| hmaug =  28.1&lt;br /&gt;
| hmsep=   24.5&lt;br /&gt;
| hmokt =  19.4&lt;br /&gt;
| hmnov =  13.9&lt;br /&gt;
| hmdez =  10.4&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan =  1.4&lt;br /&gt;
| lmfeb =  1.6&lt;br /&gt;
| lmmär =  3.6&lt;br /&gt;
| lmapr =  6.4&lt;br /&gt;
| lmmai =  10.9&lt;br /&gt;
| lmjun =  14.5&lt;br /&gt;
| lmjul =  16.9&lt;br /&gt;
| lmaug =  17.2&lt;br /&gt;
| lmsep=   14.0&lt;br /&gt;
| lmokt =  10.0&lt;br /&gt;
| lmnov =  5.7&lt;br /&gt;
| lmdez =  2.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan =  43.8&lt;br /&gt;
| nbfeb =  49.3&lt;br /&gt;
| nbmär =  56.8&lt;br /&gt;
| nbapr =  58.8&lt;br /&gt;
| nbmai =  54.0&lt;br /&gt;
| nbjun =  60.4&lt;br /&gt;
| nbjul =  47.1&lt;br /&gt;
| nbaug =  76.4&lt;br /&gt;
| nbsep=   72.6&lt;br /&gt;
| nbokt =  75.9&lt;br /&gt;
| nbnov =  86.0&lt;br /&gt;
| nbdez =  58.1&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan =  7.4&lt;br /&gt;
| rdfeb =  7.3&lt;br /&gt;
| rdmär =  7.9&lt;br /&gt;
| rdapr =  7.7&lt;br /&gt;
| rdmai =  6.6&lt;br /&gt;
| rdjun =  6.0&lt;br /&gt;
| rdjul =  4.3&lt;br /&gt;
| rdaug =  5.4&lt;br /&gt;
| rdsep=   6.9&lt;br /&gt;
| rdokt =  7.7&lt;br /&gt;
| rdnov =  8.7&lt;br /&gt;
| rddez =  7.4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|I,2|2114|2115|Ancona|[[Christian Hülsen]]|RE:Ancona}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim-Felix Leonhard]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Seestadt Ancona im Spätmittelalter: Politik und Handel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom&amp;#039;&amp;#039;, Band 55), Niemeyer, Tübingen 1983, ISBN 3-484-82055-1 (Dissertation Universität Frankfurt am Main 1981, XII, 506 Seiten, 25 cm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.comune.ancona.gov.it/ Internetpräsenz der Stadt Ancona] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Provinz Ancona}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4001901-9|LCCN=n80001338|VIAF=130178261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in den Marken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstadt in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzhauptstadt in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dorische Stadtgründung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ancona| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Tapferkeitsmedaille in Gold (Italien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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