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	<title>Anamar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •1 externer Link geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ana Maria Alfacinha de Brito Monteiro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Mai]] [[1960]] in [[Lissabon]]) ist eine [[Portugal|portugiesische]] [[Schauspieler]]in und [[Fado]]-Sängerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sie brach ihr Theaterstudium am Nationalkonservatorium (heute [[Escola Superior de Teatro e Cinema|ESTC]]) ab und ging nach Zwischenstopps in [[Paris]] und [[London]] für neun Monate nach [[Schweden]]. In [[Göteborg]] gründete sie die englischsprachige [[Punk]]band &amp;#039;&amp;#039;Odd Combo&amp;#039;&amp;#039;, in der sie erstmals den Künstlernamen Anamar annahm. Nach ihrer Rückkehr nach [[Lissabon]] arbeitete sie für das staatliche Fernsehen [[Rádio e Televisão de Portugal|RTP]] als Kommentatorin, eröffnete eine [[Laden (Geschäft)|Boutique]], und war von 1982 bis 1985 [[Türsteher]]in der Lissaboner Diskothek &amp;#039;&amp;#039;Frágil&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 nahm sie für das [[Independent-Label]] [[Fundação Atlântica]] ihr erstes Album &amp;#039;&amp;#039;Cartas de Portugal&amp;#039;&amp;#039; („Briefe aus Portugal“) auf, produziert vom späteren [[Madredeus]]-Kopf [[Pedro Ayres Magalhães]]. Das Album wurde nicht veröffentlicht, es erschien nur eine [[Single (Musik)|Single]] mit den Stücken &amp;#039;&amp;#039;Baile Final&amp;#039;&amp;#039; („Letzter Ball“) und &amp;#039;&amp;#039;Lágrimas&amp;#039;&amp;#039; („Tränen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren sang und schauspielerte sie bei verschiedenen Projekten. So spielte sie u.&amp;amp;nbsp;a. in &amp;#039;&amp;#039;O Parque&amp;#039;&amp;#039; („Der Park“, von [[Botho Strauß]]) im &amp;#039;&amp;#039;[[Teatro da Cornucópia]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit [[Eunice Muñoz]] und erhielt dafür einen Preis als beste Jungschauspielerin 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 erschien ein Stück von ihr auf der [[Kompilation (Musik)|Compilation]] &amp;#039;&amp;#039;Divergências&amp;#039;&amp;#039; („Abweichungen“) des Indie-Labels [[Ama Romanta]], das im März 1987 die [[Single (Musik)#Maxisingle|Maxisingle]] &amp;#039;&amp;#039;Amar por Amar&amp;#039;&amp;#039; („Lieben, um zu lieben“) veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film &amp;#039;&amp;#039;Repórter X&amp;#039;&amp;#039; von [[José Nascimento (Regisseur)|José Nascimento]] war sie mit einer Filmrolle und mit einer Interpretation des Liedes &amp;#039;&amp;#039;Dor d’Alma&amp;#039;&amp;#039; von [[Sérgio Godinho]] vertreten. Sie spielte in weiteren Filmen, etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Crónica dos Bons Malandros]]&amp;#039;&amp;#039; („Chronik der guten Gauner“) von [[Fernando Lopes (Regisseur)|Fernando Lopes]] und „[[Ein portugiesischer Abschied]]“ von [[João Botelho]]. Ihr Album &amp;#039;&amp;#039;Almanave&amp;#039;&amp;#039; (Polygram) erschien 1987, wurde im &amp;#039;&amp;#039;[[Coliseu dos Recreios]]&amp;#039;&amp;#039; mit einem Konzert vorgestellt, und erreichte in der Folge [[Silberne Schallplatte|Silberstatus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem folgenden Album 1989 wurde sie Mutter und trat seltener öffentlich in Erscheinung. 1994 spielte sie im Film &amp;#039;&amp;#039;Uma Vida Normal&amp;#039;&amp;#039; von [[Joaquim Leitão]], 1997 veröffentlichte sie ein weiteres, recht experimentelles Album (&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;, BMG), und gab 2002 zusammen mit den Sängerinnen [[Né Ladeiras]] und [[Pilar Homem de Melo|Pilar]] ein vielbeachtetes Konzert, das anschließend als CD veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 erschien das Album &amp;#039;&amp;#039;Transfado&amp;#039;&amp;#039;, dass den Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Fado Tango e Alma Lusa&amp;#039;&amp;#039; („Der Tango-Fado und die Lusitanische Seele“) trug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://anos80.no.sapo.pt/anamar.htm |titel=Anamar – Biografica |werk=anos80.no.sapo.pt |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120606121253/http://anos80.no.sapo.pt/anamar.htm |archiv-datum=2012-06-06 |abruf=2012-02-18 |sprache=pt |offline=1 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gonçalo Passinhas |url=http://cotonete.clix.pt/artistas/biografia.aspx?id=3417 |titel=Anamar – Biografica |archiv-url=https://archive.today/20120707102002/http://cotonete.clix.pt/artistas/biografia.aspx?id=3417 |archiv-datum=2012-07-07 |abruf=2012-02-18 |sprache=pt |offline=1 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 erschien ihr vorerst letztes Album, &amp;#039;&amp;#039;Anamar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Anamar sang zu einer Zeit Fado, als er in der breiten Öffentlichkeit allenfalls noch nostalgisch lebte. Sie interpretierte ihn dabei neu, textlich und musikalisch. Sie hielt sich nicht an die traditionellen Muster und nicht an die traditionell auf Gitarren beschränkte Instrumentierung und bezog sich teils deutlich auf die historischen Einflüsse der [[Arabische Musik|arabischen Musik]] auf den Fado. Meist verstärkte sie die dramatische Wirkung ihres Vortrages auch derart, dass einerseits der Bezug zum Fado etwa [[Amália Rodrigues]]’ deutlich wurde, zum anderen aber die gesteigerte Dramatik eine [[Entfremdung|entfremdete]] Atmosphäre, eine gewollte [[Kunst|künstlerische]] Betrachtung erzwang, etwa wenn sie Lieder im geflüsterten Sprechgesang vortrug oder mit Klangcollagen unterlegte, beeinflusst durch die [[Abstraktion]]en der [[Industrial]]- und [[New Wave|New-Wave]]-Werke der 1980er. Sie blieb damit außerhalb der Fado-Definition für die Kreise des Fado, denen sie fernbleibt, und sie genoss in erster Linie die Aufmerksamkeit der alternativen Musikszene und der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anamar verstand es, bei allen ihren öffentlichen Arbeiten eine geheimnisvolle Ausstrahlung zu bewahren: ihr gleichzeitig eindringlicher und doch entrückter Gesang, kühl und sehnsuchtsvoll zugleich; ihre zeitgemäße Formen, an unzeitgemäße Themen heran zu gehen; ihre kühle Unnahbarkeit; ihre subtilen historischen und [[Klerus|klerikalen]] Andeutungen; nicht zuletzt die vielen Unbekannten über ihre Person, eingeschlossen ihr unbekanntes Geburtsdatum.&lt;br /&gt;
Auch wenn ihre Schauspielleistungen in Nebenrollen nicht unbeachtet blieben, so erwarb sie sich ihre bedeutendsten Verdienste als innovative Sängerin, der es gelang, den Fado aus seinen nostalgischen Zusammenhängen zu befreien und anderen, auch jüngeren Schichten neu zu erschließen. Sie kann als Pionierin einer Entwicklung gelten, die den Fado wiederentdeckte und vielseitig neu interpretierte, und die mit Namen wie [[Madredeus]], [[Mísia]] und [[Dulce Pontes]] fortgeführt und über [[Amélia Muge]] oder [[Mariza (Sängerin)|Mariza]] bis zu den vielen neuen Sängerinnen und Sänger weiter anhält. Sie wird jedoch selten in Zusammenhang gebracht mit den neuen Fadosängern, zu entfernt bleibt sie von traditionellen Fadomustern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- siehe [[Wikipedia:Formatvorlage Charts]] für Hinweise zu den Chartquellen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Chartplatzierungen&lt;br /&gt;
| Alben = &lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |Anamar&lt;br /&gt;
    |{{Charts|PT|28|20/2013|1}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
| Quellen Alben = &amp;lt;ref name=&amp;quot;charts&amp;quot;&amp;gt;Chartquellen: [https://portuguesecharts.com/showinterpret.asp?interpret=Anamar PT]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* 1983: Baile Final/Lágrimas (Single, Fundação Atlântica)&lt;br /&gt;
* 1987: Amar por Amar (Maxisingle, Ama Romanta)&lt;br /&gt;
* 1987: Almanave (LP, Polygram)&lt;br /&gt;
* 1989: Feiabonita (LP, Polygram)&lt;br /&gt;
* 1997: M (CD, BMG)&lt;br /&gt;
* 2002: Ao Vivo – mit [[Pilar Homem de Melo|Pilar]], [[Né Ladeiras]] (CD, Zona Música)&lt;br /&gt;
* 2003: Afinal (&amp;quot;Best of&amp;quot;-CD, Universal)&lt;br /&gt;
* 2004: Transfado (CD, CNM)&lt;br /&gt;
* 2013: Anamar (CD, Metropolitana/Sony)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1984: &amp;#039;&amp;#039;[[Crónica dos Bons Malandros (Film)|Crónica dos Bons Malandros]]&amp;#039;&amp;#039;; R: [[Fernando Lopes (Regisseur)|Fernando Lopes]]&lt;br /&gt;
* 1986: [[Ein portugiesischer Abschied]] (&amp;#039;&amp;#039;Um Adeus Português&amp;#039;&amp;#039;); R: [[João Botelho]]&lt;br /&gt;
* 1987: &amp;#039;&amp;#039;Repórter X&amp;#039;&amp;#039;; R: [[José Nascimento (Regisseur)|José Nascimento]]&lt;br /&gt;
* 1989: &amp;#039;&amp;#039;Mar à Vista&amp;#039;&amp;#039;; R: José Nascimento&lt;br /&gt;
* 1994: [[Ein ganz normales Leben]] (&amp;#039;&amp;#039;Uma Vida Normal&amp;#039;&amp;#039;); R: [[Joaquim Leitão]]&lt;br /&gt;
* 1995: &amp;#039;&amp;#039;Grande e Pequeno&amp;#039;&amp;#039; (Fernseh-Theaterübertragung)&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;O Ensaio&amp;#039;&amp;#039; (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Aqueduto das Águas Livres: 250 Anos a dar de beber à vida&amp;#039;&amp;#039; (Kurzfilm, Doku.); R: [[Paulo Mauricio Adrião]]&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Diário de Maria&amp;#039;&amp;#039; (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 2018–2019: &amp;#039;&amp;#039;A Teia&amp;#039;&amp;#039; (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;Conta-me Como Foi&amp;#039;&amp;#039; (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://cotonete.clix.pt/artistas/biografia.aspx?id=3417 Ausführliche Biografie] (portugiesisch)&lt;br /&gt;
* [http://anos80.no.sapo.pt/anamar.htm Seite mit Biografie, Diskografie und weiteren Informationen] (portugiesisch)&lt;br /&gt;
* {{Discogs|Anamar}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0025598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=308308315|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-06-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fadosänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Portugal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lissabon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Portugiese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Anamar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brito Monteiro, Ana Maria Alfacinha de&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=portugiesische Schauspielerin und Fado-Sängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lissabon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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