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	<title>Analysis fidei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T13:34:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Analysis_fidei&amp;diff=208953&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Perennis: /* Siehe auch */ Ergänzung</title>
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		<updated>2023-04-29T09:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analysis fidei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS}} „Glaubensuntersuchung“) ist eine im Umfeld der [[Barockscholastik]] entstandene Frage nach dem letzten [[Gewissheit]]sgrund des römisch-katholischen [[Glaube (Religion)|Glaubens]]. Das zentrale Problem  ist die Klärung der Verhältnisse zwischen der &amp;#039;&amp;#039;certitudo super omnia&amp;#039;&amp;#039;, der über alles hinausgehenden Gewissheit des Glaubensgegenstandes, und der subjektiven Aneignung des Glaubensinhalts (&amp;#039;&amp;#039;fides quae&amp;#039;&amp;#039;), in einem vor dem Forum der autonomen [[Vernunft]] verantworteten Vollzug (&amp;#039;&amp;#039;fides qua&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Analysis fidei ist die theologische Antwort auf die Herausforderungen der [[Neuzeit]] (&amp;#039;&amp;#039;analysis scientia&amp;#039;&amp;#039;). Für die [[katholische Theologie]] des [[16. Jahrhundert]]s bestand das Problem, die Gründe für die Wahrheit des katholischen Glaubens benennen zu müssen. Sie reagierte damit auf die Herausforderung durch die [[Reformation]]. Mit einem Mal gab es in Europa konkurrierende Kirchen und somit konkurrierende Wahrheitsansprüche, die das katholische [[Kirchliches Lehramt|Lehramt]] nicht mehr mit seiner Autorität entscheiden konnte. Nur mit Mitteln der Vernunft sollte deshalb die Wahrheit (Gewissheit) des katholischen Glaubens aufgezeigt werden (siehe auch [[Rationalismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Analysis fidei taucht erstmals bei [[Gregor von Valencia|Gregor von Valentia]] auf († 1603). [[Francisco Suárez]] und [[Juan de Lugo]] fügten bedeutende Beiträge hinzu. [[John Henry Newman]] (1801–1890) und [[Pierre Rousselot]] (1878–1915) konnten durch ihre Arbeiten die Aporien des [[Gnadenstreit]]es überwinden. Die Entwürfe des 19. Jahrhunderts blieben richtungsweisend in ihrem Ansatz, jedoch ihre Lösungsvorschläge überzeugten im Allgemeinen nicht. Alle Theorien nahmen in einem Teilbereich des Übernatürlichen ihre Zuflucht zur Vernunft. Dabei ersetze die [[Gnade (Theologie)|Gnade]], was der Vernunft an Einsicht fehle. Das eindrucksvolle Problemniveau der Analysis fidei (nach einem bekannten Diktum von [[Josef Kleutgen|Joseph Kleutgen]] eine „[[Folter]] der Gottesgelehrten“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Kleutgen |Titel=Die Theologie der Vorzeit. Dritte Beilage |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Münster |Datum=1876 |ISBN= |Seiten=136}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde dadurch unterlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts und in Auseinandersetzung mit neuen philosophischen Strömungen gelangen Neuaufbrüche. [[Pierre Rousselot]] schlug ein &amp;#039;&amp;#039;lumen fidei&amp;#039;&amp;#039; vor und griff damit auf ältere Lösungsvorschläge zurück. Er ging aber über diese hinaus, indem er die Glaubwürdigkeitserkenntnis und die Glaubensgewissheit miteinander identifizierte. Neuere Arbeiten über die Analysis fidei, beispielsweise von Achim Schütz und [[Markus Tomberg]], versuchen die Selbstreflexion der [[Freiheit]] für die Glaubenstheologie auszuwerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die moderne [[analytische Philosophie]] und Theologie behandelt das Problem unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;properly basic beliefs&amp;#039;&amp;#039; ([[Alvin Plantinga]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Natürliche Theologie]]&lt;br /&gt;
* [[Fides et ratio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Eschweiler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die zwei Wege der neueren Theologie&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg 1926. Digitale Edition, hg. von [[Thomas Marschler]] (2010): [http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/volltexte/2010/1613/ Online-Ressource]&lt;br /&gt;
*[[Walter Simonis]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Problem der Analysis Fidei heute.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Münchener Theologische Zeitschrift]] 23, 1972, S. 151–172. ([https://mthz.ub.lmu.de/MThZ/issue/archive Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{LThK|[[Erhard Kunz]]|Analysis fidei|3|1|583–586}} &lt;br /&gt;
* [[Markus Tomberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Glaubensgewißheit als Freiheitsgeschehen.&amp;#039;&amp;#039; Regensburg 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scholastik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Theologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perennis</name></author>
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