<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Analogmultimeter</id>
	<title>Analogmultimeter - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Analogmultimeter"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Analogmultimeter&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T20:30:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Analogmultimeter&amp;diff=91995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grundausstattung: lf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Analogmultimeter&amp;diff=91995&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-27T11:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Analogmultimeter.jpg|mini|Ein einfaches Analogmultimeter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Analogmultimeter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Analog-Vielfach-Messgerät, ist ein [[Multimeter]] mit einem [[Zeigermessgerät]]. Multimeter dienen zum Messen verschiedener elektrischer [[Messgröße]]n wie [[Stromstärke|elektrische Stromstärke]], [[elektrische Spannung]] und [[ohmscher Widerstand]]. Weitere Messgrößen sind teilweise die [[elektrische Kapazität]] oder die [[Induktivität]] eines Bauteils. Viele Multimeter bieten außerdem eine Funktion zum Testen von [[Transistor]]en oder Dioden. Mit Hilfe eines externen Sensors können manche Geräte die [[Temperatur]] messen. Pro Messgröße gibt es üblicherweise mehrere Messbereiche. Analogmultimeter können häufig passiv messen, während [[Digitalmultimeter]] immer eine Energieversorgung (z.&amp;amp;nbsp;B. Batterie) benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Zur Anzeige des [[Messwert]]es dient ein [[Drehspulmesswerk]] oder (eher historisch) ein [[Dreheisenmesswerk]]. Von ihrer Physik her sind diese Geräte &amp;#039;&amp;#039;[[Strommessgerät]]e&amp;#039;&amp;#039;, da sie mit ihren magnetischen Messwerken nur Strom anzeigen können. Dieser Artikel behandelt Multimeter mit Drehspulmesswerk. Dieses erfasst den [[Gleichwert]] eines Stromes. Damit braucht vom Spulenwiderstand auch nur der Gleichstrom- oder ohmsche Anteil beachtet zu werden (anders als beim Dreheisenmesswerk). Für Stromstärken, die größer sind als die Spule vertragen kann, verwendet man unterschiedliche Strommessbereiche mit aus [[Messwiderstand|Messwiderständen]] gebildeten [[Stromteiler]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AMM Gleichgrößen.svg|mini|links| Schaltung im Analogmultimeter für Gleichstrom und -spannung, vereinfacht auf wenige Messbereiche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AMM Skalen nl.jpg|mini| Skalen eines Multimeters für &amp;lt;br /&amp;gt; - [[Wechselgröße]]n (rot markiert),&amp;lt;br /&amp;gt; - [[Gleichgröße]]n (linear geteilt),&amp;lt;br /&amp;gt; - Widerstand (von ∞ fallend bis 0)]]&lt;br /&gt;
Zum Einsatz als &amp;#039;&amp;#039;[[Spannungsmessgerät]]&amp;#039;&amp;#039; wird Strom gemessen, der durch den Innenwiderstand des Gerätes fließt. Für die unterschiedlichen Spannungsmessbereiche werden entsprechend [[Spannungsteiler]] gebildet. Das Schaltbild zeigt die innere Schaltung eines Analogmultimeters, das ohne Messelektronik auskommt, vereinfacht auf wenige Messbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AMM Skalen lin.jpg|mini| Zwei Skalen gemeinsam für Gleich- und Wechsel-Spannung und -Strom, &amp;lt;br /&amp;gt; darunter für Widerstand und [[Spannungspegel|Pegel]]]]&lt;br /&gt;
Die Messung von &amp;#039;&amp;#039;[[Wechselstrom]] und [[Wechselspannung]]&amp;#039;&amp;#039; mittels eines Drehspulmesswerks ist möglich bei Verwendung eines Messgleichrichters, vorzugsweise einer [[Germaniumdiode]]. Bei passiven Messgeräten sind die [[Skale]]n für Gleich- und Wechselstrom wegen der nichtlinearen [[Kennlinie]] des Gleichrichters unterschiedlich. Elektronisch unterstützte Analogmultimeter sind häufig mit einem [[Präzisionsgleichrichter]] versehen. Bei diesem hat die Nichtlinearität einer Diode auf die Anzeige keinen Einfluss; gemeinsame Skalen für Gleich- und Wechselgrößen sind möglich. Selbst Spannungen, die kleiner sind als die Dioden-[[Durchlassspannung]], sind mit [[Linearität (Physik)|linear]] geteilter Skale messbar. Diese Multimeter bilden den [[Gleichrichtwert]]; sie werden aber so eingestellt, dass sie für sinusförmige Eingangsgröße den [[Effektivwert]] anzeigen. (Zur bei anderer Kurvenform möglichen erheblichen [[Messabweichung]] siehe unter Gleichrichtwert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend werden Multimeter angeboten mit einer den [[Effektivwert]] bildenden [[Effektivwertbildung|Schaltung]]. Bei einer [[Mischspannung|Mischgröße]] ist zu unterscheiden, ob der Effektivwert der gesamten Eingangsgröße oder der ihres Wechselanteils gemessen wird. Eventuell bieten diese Geräte eine Umschaltmöglichkeit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zur Verwendung als &amp;#039;&amp;#039;[[Widerstandsmessgerät]]&amp;#039;&amp;#039; wird ein Strom gebildet, wozu stets eine eingebaute Batterie erforderlich ist. Der Anzeigebereich des Drehspulmesswerkes&amp;amp;nbsp;null&amp;amp;nbsp;…&amp;amp;nbsp;maximal&amp;amp;nbsp;deckt den Widerstandsbereich&amp;amp;nbsp;∞&amp;amp;nbsp;…&amp;amp;nbsp;0&amp;amp;nbsp;ab. Damit ist nur ein einziger Messbereich erforderlich. Da an den Rändern der Skale die Ablesung nur sehr unsicher möglich ist, wird häufig dennoch eine Messbereichsumschaltung eingebaut; dadurch werden unterschiedliche Anzeigebereiche in den mittleren Bereich der Skale geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Messung ist zu bedenken, dass ein Strom durch das [[Messung#Messobjekt|Messobjekt]] fließt. Dieses muss das Verhalten eines [[Ohmscher Widerstand|ohmschen Widerstands]] aufweisen. Auch darf es keine Spannungs- oder [[Stromquelle]]n enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Speisung aus einer nicht stabilisierten [[Spannungsquelle]] (Batterie mit alterungsbedingt absinkender Spannung) ist vor der Widerstandsmessung das Gerät zu justieren. Dasselbe gilt nach Messbereichs-Umschaltung. Dazu wird ein Kurzschluss zwischen den Messklemmen hergestellt, und ein von außen zugängliches Potentiometer wird so eingestellt, dass &amp;lt;math&amp;gt;R=0&amp;lt;/math&amp;gt; angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messbereiche, Kennzeichen des Eigenverbrauchs ==&lt;br /&gt;
Richtwerte für realisierte Messbereiche ([[Messbereichsendwert]]e) sind&lt;br /&gt;
* Strommessgeräte: 10 μA … 10 A,&lt;br /&gt;
* Spannungsmessgeräte: 100 mV … 1000 V.&lt;br /&gt;
Ist ein [[Messverstärker]] eingebaut, dann kann bis in den μV-Bereich und bis in den pA-Bereich gemessen werden, insbesondere bei Verwendung einer [[Feldeffekttransistor|FET]]-Eingangsstufe.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Frequenzbereich bei der Messung von Wechselgrößen umfasst etwa&lt;br /&gt;
* 10 Hz … 10 kHz ( … 10 MHz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Abstufung der Messbereiche hat es sich bei hochwertigen Geräten bewährt, zwei Bereiche pro Zehnerpotenz vorzusehen, z.&amp;amp;nbsp;B. mit einer Abstufung 1:3:10. Auf diese Weise kann man vermeiden, im unteren Drittel des Messbereichs zu messen, weil mit kleinem Ausschlag die relativen [[Fehlergrenze]]n stark anwachsen. Auch Stufungen wie 1:5:20:100 mit drei Messbereichen über zwei Zehnerpotenzen sind wiederholt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem verstärkerlosen Multimeter ist davon auszugehen, dass es in jedem Messbereich einen anderen Innenwiderstand &amp;lt;math&amp;gt;R_i &amp;lt;/math&amp;gt; besitzt. Die Angaben erfordern eine längere Tabelle. Eine pauschale Angabe, die näherungsweise für alle Strommessbereiche gilt, ist der Spannungsabfall bei Messbereichsendwert &amp;lt;math&amp;gt;U_{I\text{(MB) }}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Richtwert 100 … 1000 mV (bei kleinen Messbereichen eher weniger).&lt;br /&gt;
* Je nach Konstruktion ist für Gleichstrom auch 10 mV möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Spannungsmessbereiche ist die entsprechende Kenngröße die Stromaufnahme bei Messbereichsendwert &amp;lt;math&amp;gt;I_{U\text{(MB) }}&amp;lt;/math&amp;gt;. Eher angegeben wird aber ihr Kehrwert als spannungsbezogener Widerstand &amp;lt;math&amp;gt;\varrho&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\varrho =\frac1{I_{U\text{(MB)}}}=\frac{\text{Innenwiderstand}\ R_i} {\text{Spannungsmessbereich}} &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Richtwert 1 … 20 kΩ/V (für alle Messbereiche gleich, aber begrenzt auf &amp;lt;math&amp;gt;R_i&amp;lt;/math&amp;gt; = 10 MΩ),&lt;br /&gt;
* bei Geräten mit Messverstärker 100 kΩ/V oder&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R_i&amp;lt;/math&amp;gt; = 1 … 10 MΩ in allen Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eigenverbrauch ist häufig die Ursache für eine [[Rückwirkungsabweichung]], durch die systematisch zu wenig gemessen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Analogmultimeter Multavi.jpg|mini|Analogmultimeter weisen oft sehr unterschiedliche Bedienkonzepte auf]]&lt;br /&gt;
Bei nicht bekannter &amp;#039;&amp;#039;Art&amp;#039;&amp;#039; der Messgröße schaltet man auf „Wechsel-Spannung“. Bei nicht näherungsweise bekanntem &amp;#039;&amp;#039;Wert&amp;#039;&amp;#039; der Messgröße schaltet man auf den größten Messbereich. Als Nächstes schließt man die Messleitungen an die Messgeräte-Buchsen an, die mit der gewünschten Messgröße bezeichnet sind, zuletzt an das Messobjekt. Davon ausgehend schaltet man den Messbereich herunter bis zur Stufe vor Messbereichsüberschreitung. Auf die Vermeidung folgender [[Bedienfehler]] sollte man besonders achten:&lt;br /&gt;
# Keinesfalls darf eine Wechselgröße im Gleichgrößenbereich angeschlossen werden; die Anzeige ist immer null. Eine möglicherweise auftretende Überlastung kann man nicht sehen, sondern nur riechen.&lt;br /&gt;
# Für den Fall, dass eine Spannungsquelle mit niedrigem Innenwiderstand an einen Strommessbereich angeschlossen wird, sind manche Multimeter durch eine Sicherung geschützt. Man soll nicht darauf vertrauen, dass sie in jedem Messgerät vorhanden ist.&lt;br /&gt;
# Wenn sich zwei Messbereiche beispielsweise im Verhältnis 10:1 unterscheiden, darf nicht weiter heruntergeschaltet werden, wenn mehr als 1/10 vom Messbereichsendwert angezeigt wird. Die [[Überlastbarkeit (Messtechnik)|Überlastbarkeit]] des Messwerks ist nicht groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Messgröße kann auf der [[Skale]] abgelesen werden. Um den [[Parallaxefehler]] durch schrägen Blick auf den Zeiger zu vermeiden, enthält das Gerät oft eine [[Spiegelskale]], wie sie auf mehreren der gezeigten Messgeräte- oder Skalenfotos zu sehen ist. Man soll aus derjenigen Richtung auf die Skale blicken, aus der der Zeiger mit seinem Spiegelbild zur Deckung kommt. Entsprechend beim Messerzeiger soll man so auf die Skale blicken, dass der Zeiger möglichst schmal erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Analogmultimeter waren lange Zeit die einzige einfache Möglichkeit, elektrische Größen mit akzeptablen [[Fehlergrenze]]n zu bestimmen. Diese werden durch ein [[Genauigkeitsklasse|Klassenzeichen]] beschrieben. Seit der Einführung von [[Digitalmultimeter]]n sind die Analogmessgeräte jedoch in Randbereiche verdrängt worden. Digitalmultimeter haben im Allgemeinen kleinere Fehlergrenzen und werden ohne [[Messabweichung]] infolge [[Schätzunsicherheit]] abgelesen. Wie weit diese Vorteile allerdings ausgenutzt werden können, ist zumindest fraglich, weil allzu leicht vergessen wird, die auch hier vorhandenen Fehlergrenzen sowie den Eigenverbrauch der Eingangsschaltung und die durch äußere Umstände vorhandenen Fehlerquellen zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil der Analogmultimeter liegt in&lt;br /&gt;
* der schnellen visuellen Erfassung des Messwertes,&lt;br /&gt;
* der leichten Erkennbarkeit von Tendenzen (Wandern des Zeigers) (bei Zeitkonstanten oberhalb 10&amp;amp;nbsp;s),&lt;br /&gt;
* der gemittelten Anzeige bei raschen Schwankungen der Messgröße (bei Frequenzen oberhalb 10&amp;amp;nbsp;Hz),&lt;br /&gt;
* der Unabhängigkeit von Batterien (außer bei Widerstandsmessung, oder wenn eine Messelektronik eingebaut ist), daher im Laborbetrieb als permanente Anzeige nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich der analogen Messmethode mit der digitalen siehe auch [[Digitale Messtechnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messabweichungen ==&lt;br /&gt;
Siehe hierzu [[Genauigkeitsklasse]], [[Messgeräteabweichung]], [[Rückwirkungsabweichung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = Reinhard Lerch&lt;br /&gt;
|Titel = Elektrische Messtechnik: Analoge, digitale und computergestützte Verfahren&lt;br /&gt;
|Auflage = 6. | Verlag = Springer | Jahr = 2013 | Kapitel = Kapitel 6 | ISBN = 9-783-642-22608-3 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Analog multimeters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrotechnisches Messgerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grundausstattung</name></author>
	</entry>
</feed>