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	<title>Anaklitische Depression - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anaklitische_Depression&amp;diff=100681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eduevokrit: k (siehe Hilfe:Zusammenfassung und Quellen#Abkürzungen)</title>
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		<updated>2022-10-02T19:03:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;k (siehe &lt;a href=&quot;/index.php/Hilfe:Zusammenfassung_und_Quellen#Abkürzungen&quot; title=&quot;Hilfe:Zusammenfassung und Quellen&quot;&gt;Hilfe:Zusammenfassung und Quellen#Abkürzungen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anaklitische [[Depression]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] &amp;#039;&amp;#039;ανακλίνειν, anaklīnein – sich anlehnen&amp;#039;&amp;#039;) tritt auf, wenn [[Mensch]]en, besonders [[Säugling]]e und Klein[[kind]]er, sich einem Verlust der Bezugsperson (R. A. Spitz: des „Liebesobjekts“) ausgesetzt fühlen. Das Bedürfnis nach Anlehnung und Getragensein ist am stärksten ausgeprägt in der ersten Hälfte des ersten Lebensjahres. Die Erkrankung ist häufig bei Kindern, die sich etwa 6–8 Monate nach der Bildung einer guten Mutter-Kind-Bindung, aber vor Ausbildung der [[Objektpermanenz]], also etwa vor dem 24. Monat in [[Heimerziehung|Heimen]] oder [[Krankenhaus|Krankenhäusern]] befanden und ggf. unter [[Zeit]]mangel nur [[Körper (Biologie)|körperlich]] versorgt wurden. Eine anaklitische Depression kann auch im [[Elternschaft|Elternhaus]] auftreten, wenn das Kind in der genannten Zeit ungenügend betreut wird. Es fehlt ihm an einer Bezugsperson, an [[liebe]]voller [[Zuwendung]], an [[Nestwärme]] und an Geborgenheit und [[Sicherheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[John Bowlby]]: &amp;#039;&amp;#039;Trennung&amp;#039;&amp;#039;. Psychische Schäden als Folge der Trennung von Mutter und Kind. Kindler, München 1976, ISBN 3-463-02171-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Krankheitskonzept liegen theoretische Vorstellungen hinsichtlich der [[Anaklise]] zugrunde, die für die Namensgebung dieser Form von Depression und für eine Revision der Theorie der [[Orale Phase|oralen Phase]] sprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NKV&amp;quot;&amp;gt;[[Stavros Mentzos]]: &amp;#039;&amp;#039;Neurotische Konfliktverarbeitung.&amp;#039;&amp;#039; Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre unter Berücksichtigung neuerer Perspektiven. Fischer-Taschenbuch, Frankfurt 1992, ISBN 3-596-42239-6; (a)&amp;amp;nbsp;Zur Theorie, S.&amp;amp;nbsp;90–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[René A. Spitz]] trifft es vor allem Kinder, die in der Zeit vor der Depression lebhaft waren. Nach Spitz hat das [[Syndrom]] große Ähnlichkeit mit „Trauer, pathologischer [[Trauer]] und der [[Melancholie]]“. Der Unterschied zu einem melancholischen Erwachsenen liegt nach Spitz darin, dass der Erwachsene sein Problem benennen und beschreiben kann. Der Depression können weitere Erkrankungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ekzem]]e vorausgehen. Verbunden ist die anaklitische Depression mit einem Absinken des [[Entwicklungsquotient]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[[René A. Spitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Säugling zum Kleinkind&amp;#039;&amp;#039;. Naturgeschichte der Mutter-Kind-Beziehungen im ersten Lebensjahr. 11. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 1996, ISBN 3-608-91823-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Psychotherapie&amp;#039;&amp;#039; (Springer) ist die Krankheit durch Hilflosigkeit und Leere gekennzeichnet sowie durch die Angst, verlassen zu werden. Entsprechend besteht der dringende Wunsch, geliebt und beschützt zu werden. Bekannt sind auch [[Schlaflosigkeit]], [[Gewichtsverlust]], [[Apathie]]. Die Erkrankung tritt nicht nur in der frühen Kindheit auf, betroffen können auch Erwachsene sein, die einen frühen Verlust erfahren haben. Der Verlauf kann zu [[Hospitalismus]] führen und sogar den [[Tod]] zur Folge haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Stumm, Alfred Pritz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Psychotherapie&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 2000, ISBN 3-211-70772-7, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norbert Kühne]]: Frühe Entwicklung und Erziehung - Die kritische Periode, in: Unterrichtsmaterialien Pädagogik - Psychologie, Nr. 694, Stark Verlag, Hallbergmoos&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deprivation]]&lt;br /&gt;
* [[Hospitalismus]]&lt;br /&gt;
* [[Jaktation]]&lt;br /&gt;
* [[Bindungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[René A. Spitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die anaklitische Depression – eine Untersuchung der Genese psychischer Störungen in der frühen Kindheit.&amp;#039;&amp;#039; In: Günter Bittner, Edda Harms: &amp;#039;&amp;#039;Erziehung in früher Kindheit.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete Neuausgabe. Piper, München 1985, ISBN 3-492-00726-0, S. 123–161.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Depression]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Affektive Störung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eduevokrit</name></author>
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