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	<title>Amygdala - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T23:19:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amygdala&amp;diff=47375&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: falsche Sprache</title>
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		<updated>2026-02-16T16:36:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Mandelkern|Zum essbaren Samen siehe [[Mandelbaum]]. Zum russisch-jüdischen Dichter, Übersetzer und Schriftsteller siehe [[Salomon Mandelkern]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Amygdala.gif|mini|hochkant=1.5|Lage der paarigen Amygdala im [[Schädel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amyg.png|mini|Lage der Amygdalae im menschlichen Gehirn in der [[Transversalebene]] (Ansicht von unten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amygdala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mandelkern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein paariges [[Nucleus (ZNS)|Kerngebiet]] des [[Gehirn]]s im zur Mitte gelegenen Teil des jeweiligen [[Temporallappen]]s. Sie ist Teil des [[Limbisches System|limbischen Systems]]. Der Name der Amygdala (fachsprachlicher Plural: Amygdalae) stammt (nach ihrem Aussehen) aus {{laS|amygdala}}, dieses aus {{grcS|&amp;#039;&amp;#039;ἀμυγδάλη&amp;#039;&amp;#039;|de=Mandel(kern)}}. Sie wird auch als {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Corpus amygdaloideum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amygdala ist an der [[Furcht]]konditionierung beteiligt und spielt allgemein eine wichtige Rolle bei der [[Emotion|emotionalen]] Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie der [[Analyse]] möglicher [[Gefahr]]en:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patricia H. Janak, Kay M. Tye |Titel=From circuits to behaviour in the amygdala |Sammelwerk=Nature |Band=517 |Nummer=7534 |Seiten=284–292 |DOI=10.1038/nature14188 |PMC=4565157 |PMID=25592533 |Online=[http://www.nature.com/doifinder/10.1038/nature14188 Online] |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verarbeitet externe Impulse und leitet die vegetativen Reaktionen dazu ein. Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2004&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph Adolphs: &amp;#039;&amp;#039;Emotional vision.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature Neuroscience.&amp;#039;&amp;#039; 7, 2004, S.&amp;amp;nbsp;1167–1168, [[doi:10.1038/nn1104-1167]].&amp;lt;/ref&amp;gt; belegen, dass die Amygdala bei der [[Wahrnehmung]] jeglicher Form von [[Erregung (Physiologie)|Erregung]], also [[affekt]]- oder [[lust]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;betonter [[Emotion|Empfindungen]], unabdingbar und vielleicht am [[Sexualtrieb]] beteiligt ist. Die Amygdala ist wichtig für die Empfindung von Angst oder Furcht: Patienten mit [[Urbach-Wiethe-Syndrom]], bei denen die Amygdalae beidseitig geschädigt sind, zeigen keine Furchtreaktionen, selbst in einer potenziell lebensbedrohlichen oder traumatischen Situation.&amp;lt;ref&amp;gt;Justin S. Feinstein, R. Adolphs, A. Damasio, D. Tranel: &amp;#039;&amp;#039;The human amygdala and the induction and experience of fear.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Current biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Nr. 1, 2011, S. 34–38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als angstauslösender Reiz sind für diese Patienten bisher nur Erstickungsgefühle bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Justin S Feinstein, Colin Buzza, Rene Hurlemann, Robin L. Follmer, Nader S. Dahdaleh |Titel=Fear and panic in humans with bilateral amygdala damage |Sammelwerk=Nature Neuroscience |Band=16 |Nummer=3 |Seiten=270–272 |DOI=10.1038/nn.3323 |PMC=3739474 |PMID=23377128 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomische und funktionelle Gliederung der Amygdala ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amigdale1.jpg|mini|Grobe Gliederung der Amygdala (farbig gezeigt)]]&lt;br /&gt;
Man unterscheidet am Mandelkernkomplex drei unterschiedliche Gebiete: Zum einen die zentromediale Kerngruppe, unter anderem mit den Nuclei centralis und medialis – beides Abkömmlinge des [[Striatum]]s. Dann den basolateralen Komplex, wobei hier die Kerne Nucleus lateralis, Nucleus basalis – der sich zusätzlich in einen kleinzelligen innenliegenden und einen großzelligen seitlichen Teil aufspaltet – und Nucleus basolateralis zu nennen wären. Und als drittes die kortikale Kerngruppe mit dem Nucleus corticalis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschaltung der Amygdala ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Was passiert in unserem Gehirn bei Angst?.webm|mini|Video: Was passiert in unserem Gehirn bei Angst?]]&lt;br /&gt;
Die Amygdala besteht aus 13 Einzelkernen (die zum Teil noch in Untereinheiten gegliedert werden) und erhält über Faserverbindungen zahlreiche Informationen aus höheren Hirnzentren. Diese strukturelle Unterteilung der Amygdala in einzelne Kerne ist bei [[Säugetier]]en und Menschen mit verschiedenen Verbindungs- und Funktionsprofilen assoziiert.&amp;lt;ref&amp;gt;D. Bzdok, A. Laird, K. Zilles, PT. Fox, S. Eickhoff: &amp;#039;&amp;#039;An investigation of the structural, connectional and functional sub-specialization in the human amygdala.&amp;#039;&amp;#039; Human Brain Mapping, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mediale Kern steht in Verbindung mit den [[Olfaktorischer Cortex|olfaktorischen Kortexarealen]], die für die [[Geruch]]swahrnehmung von Bedeutung sind. Die basolaterale Kerngruppe bezieht ihre Informationen vornehmlich aus der posterioren Kerngruppe des [[Thalamus#Spezifische Thalamuskerne|Thalamus]] (Nuclei posteriores). Dort werden wichtige [[Reflex]]e abgebildet, und aus fast allen sensorischen Kortexarealen treffen hier über [[Sinnesempfindung]]en wie Riechen, Schmecken, Sehen, Hören, Fühlen wichtige Informationen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer [[Schreck]]reaktion reagiert ein Organismus auf einen überraschend wahrgenommenen potentiell bedrohlichen Reiz. Verantwortlich für diese Reaktion ist eine neuronale Verbindung zwischen dem Mandelkernkomplex, etwa dem Nucleus centralis, und den [[Basalganglien]], welche die Amygdala an das motorische System anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Afferenzen ===&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den [[Afferenz]]en des [[Hypothalamus]] sind (bis auf eine Ausnahme) alle Afferenzen zur Amygdala stark vorverarbeitet, die Informationen wurden also bereits in sekundären visuellen, sensorischen und auditorischen Gebieten der [[Großhirnrinde]] verarbeitet bzw. [[Thalamus|thalamisch]] verschaltet. Die Afferenzen erreichen hauptsächlich den &amp;#039;&amp;#039;basolateralen Kernkomplex&amp;#039;&amp;#039; der Amygdala. Die Ausnahme bildet hier der [[Olfaktorische Wahrnehmung|Geruchssinn]]. Er gibt über den &amp;#039;&amp;#039;[[Bulbus olfactorius]]&amp;#039;&amp;#039; [[Kollaterale]]n direkt ohne thalamische Umschaltung zur &amp;#039;&amp;#039;medialen Amygdala&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Efferenzen ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;zentrale Kern&amp;#039;&amp;#039; der Amygdala erhält den Großteil der [[Efferenz]]en des &amp;#039;&amp;#039;basolateralen Komplexes&amp;#039;&amp;#039; und sendet seinerseits Efferenzen an:&lt;br /&gt;
* den mittleren [[Hypothalamus]] zur Aktivierung des [[Sympathikus]],&lt;br /&gt;
* den retikulären Kern ([[Formatio reticularis]]) zur Verstärkung von [[Reflex]]en,&lt;br /&gt;
* den &amp;#039;&amp;#039;Nucleus motorius&amp;#039;&amp;#039; des [[Nervus trigeminus]] und &amp;#039;&amp;#039;Nucleus motorius&amp;#039;&amp;#039; des [[Nervus facialis]] zum Auslösen von ängstlichen [[Mimik|Gesichtsausdrücken]],&lt;br /&gt;
* den [[Nucleus parabrachialis]] zur Stimulierung der [[Atmung]],&lt;br /&gt;
* den [[Nucleus paraventricularis]] des [[Hypothalamus]] zur Stimulierung der [[Adrenocorticotropin|ACTH]]-Ausschüttung in der [[Hypophyse]] (&amp;#039;&amp;#039;stress response&amp;#039;&amp;#039;, „[[Stress]]antwort“),&lt;br /&gt;
* den &amp;#039;&amp;#039;Nucleus dorsalis&amp;#039;&amp;#039; des [[Nervus vagus]] zur Beeinflussung des [[Magen-Darm-Trakt]]s und&lt;br /&gt;
* den &amp;#039;&amp;#039;[[Locus caeruleus]]&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Nucleus tegmentalis lateralis dorsalis&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Area tegmentalis ventralis]]&amp;#039;&amp;#039; (VTA) zur Produktion der [[Neurotransmitter]] [[Acetylcholin]], [[Adrenalin]] und [[Dopamin]]. Dies erhöht die [[Vigilanz]] und die Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Beim Menschen können vielfältige spezifische Erscheinungen und Symptome wie [[Gedächtnis]]störungen, die Unfähigkeit der [[emotion]]alen Einschätzung von Situationen, [[Autismus]], [[Depression]], [[Narkolepsie]], [[posttraumatische Belastungsstörung]]en und [[Phobische Störung|Phobien]] u.&amp;amp;nbsp;a. auf Fehlfunktionen der Amygdala hinweisen. Diese Störungen können durch Beschädigung, [[Ontogenese|Entwicklungsprobleme]] oder ein Ungleichgewicht der [[Neurotransmitter]] bedingt sein oder aber im Gegenteil auch Folge situationsangemessenen Funktionierens der Amygdala sein. Die Amygdala verknüpft Ereignisse mit [[Emotion]]en und speichert diese. Mit der Zeit sinkt die Auslöseschwelle für die Bewertung von Reizen als gefährlich ab, es kommt zur Generalisierung. Hierbei ist die Amygdala übererregt. War ein Ereignis mit einer [[Gefahr]], [[Schmerz]] oder [[Leid]] verbunden, können als ähnlich erachtete Situationen starke [[somatisch]]e Reaktionen (etwa [[Panik]], [[Übelkeit]], [[Apathie]], [[Synkope (Medizin)|Ohnmacht]]) auslösen, unabhängig davon, ob sie objektiv vergleichbar sind und sogar unabhängig davon, ob eine (bewusste) Erinnerung an das ursprüngliche Ereignis besteht.&lt;br /&gt;
Daher taucht in diesem Bezug oft der Begriff [[Körpergedächtnis]] auf. Auslösende Situationen für dieses oftmals dramatische Wiedererleben werden [[Trigger (Medizin)|Trigger]] (englisch für „Auslöser“) oder Restimulator genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Constudoverbrain.png|mini|350px|Verschiedene zerebrale Strukturen und ihre topographische Beziehung zueinander. Der Mandelkernkomplex befindet sich im vorderen Bereich des Temporallappens, direkt vor dem Schwanz des [[Nucleus caudatus]] und dem Unterhorn des Seitenventrikels. Abbildung in der [[Frontalebene]] (in der [[Tomographie|tomographischen]] [[Bildgebendes Verfahren (Medizin)|Bildgebung]] auch als &amp;#039;&amp;#039;Koronalschnitt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MRI Location Amygdala up.png|mini|[[Magnetresonanztomographie]] (MRT) in einer koronaren Schnittebene &amp;#039;&amp;#039;(coronal view)&amp;#039;&amp;#039; der rechten Amygdala (rot) und ihrer Umgebung]]&lt;br /&gt;
Die [[Klassische Konditionierung|Konditionierung]] von Tieren, bestimmte „neutrale“ [[Reiz]]e mit [[Angst]] zu verbinden, verändert die in der Amygdala gespeicherten [[Information]]en, wie [[Experiment]]e von [[Joseph LeDoux]] und anderen Wissenschaftlern zeigten. Hierbei dient sie als einfache [[Iwan Petrowitsch Pawlow|Pawlowsche]] Lernmaschine, die [[Aversion]]en mit neutralen Ereignissen verknüpft und damit hilft, auf die Umwelt zu reagieren. Ohne Amygdala verlieren Tiere die Fähigkeit zur [[Konditionierung]] auf Angst-Reize.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Tierversuch]]en fiel auf, dass die elektrische [[Stimulation]] verschiedener Punkte in der Amygdala unterschiedlichste Reaktionen hervorrufen kann. Signale in den zentralen Kern führen zu [[Wut]]- oder [[Fluchtverhalten|Fluchtreaktionen]].&lt;br /&gt;
An anderen Stellen können [[Vegetatives Nervensystem|vegetative Reaktionen]], beispielsweise Erhöhung des [[Puls]]es, aber auch des Fressverhaltens und der [[Sexualität]] ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Primaten]], deren Amygdala entfernt wurde, können Gegenstände sehen, ohne aber deren gefühlsmäßige Bedeutung zu erkennen. Zudem verlieren sie jegliche [[Aggression]]. Nachdem [[Heinrich Klüver]] und [[Paul Bucy]] dies 1937 entdeckten, wurde erwogen, solch einen Eingriff zur Behandlung von [[Kriminalität]] vorzunehmen ([[Psychopathie#Neurobiologie|Psychopathieforschung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2009&amp;lt;ref&amp;gt;M. W. Mosconi, H. Cody-Hazlett, M. D. Poe, G. Gerig, R. Gimpel-Smith, J. Piven: &amp;#039;&amp;#039;Longitudinal study of amygdala volume and joint attention in 2- to 4-year-old children with autism.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Arch Gen Psychiatry]]&amp;#039;&amp;#039;. 2009; 66(5): S. 509–516, PMID 19414710.&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigen, dass [[Autismus|autistische]] Kinder schon im zweiten Lebensjahr eine vergrößerte Amygdala haben. Die Vergrößerung war auch noch im vierten Lebensjahr erhalten. Eine andere Studie aus dem Jahr 2022&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shen Swanson Wolff Elison p.&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |first=Mark D. |last=Shen |first2=Meghan R. |last2=Swanson |first3=Jason J. |last3=Wolff |first4=Jed T. |last4=Elison |first5=Jessica B. |last5=Girault |first6=Sun Hyung |last6=Kim |first7=Rachel G. |last7=Smith |first8=Michael M. |last8=Graves |first9=Leigh Anne H. |last9=Weisenfeld |first10=Lisa |last10=Flake |first11=Leigh |last11=MacIntyre |first12=Julia L. |last12=Gross |first13=Catherine A. |last13=Burrows |first14=Vladimir S. |last14=Fonov |first15=D. Louis |last15=Collins |first16=Alan C. |last16=Evans |first17=Guido |last17=Gerig |first18=Robert C. |last18=McKinstry |first19=Juhi |last19=Pandey |first20=Tanya |last20=St. John |first21=Lonnie |last21=Zwaigenbaum |first22=Annette M. |last22=Estes |first23=Stephen R. |last23=Dager |first24=Robert T. |last24=Schultz |first25=Martin A. |last25=Styner |first26=Kelly N. |last26=Botteron |first27=Heather C. |last27=Hazlett |first28=Joseph |last28=Piven |title=Subcortical Brain Development in Autism and Fragile X Syndrome: Evidence for Dynamic, Age- and Disorder-Specific Trajectories in Infancy |journal=American Journal of Psychiatry |publisher=American Psychiatric Association Publishing |doi=10.1176/appi.ajp.21090896 |issn=0002-953X |date=2022-03-25 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt, dass bereits im Alter von zwölf Monaten eine Vergrößerung nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zumeist in Südafrika auftretende [[Urbach-Wiethe-Syndrom]] ist eine genetisch bedingte selektive [[Kalkablagerung|Verkalkung]] der basolateralen Amygdala. Sie bewirkt eine mangelnde Vertrauens- und Misstrauensbildung.&amp;lt;ref&amp;gt;Lisa A. Rosenberger, Jack van Honk: &amp;#039;&amp;#039;The human basolateral amygdala is indispensable for social experiential learning.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Current Biology]].&amp;#039;&amp;#039; 2019. [[DOI:10.1016/j.cub.2019.08.078]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungen an der Universität Wien stellten im Jahr 2015 bisherige Studien zu Erregungsmustern der Amygdala in Frage. Zuvor mittels [[Funktionelle Magnetresonanztomographie|funktioneller Magnetresonanztomografie]] generierte Daten, die man für Amygdala-Aktivitäten hielt, stellten wohl nur den Blutfluss in der [[Friedrich Christian Rosenthal|Rosenthal-Vene]] dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nature.com/articles/srep10499 |titel=fMRI measurements of amygdala activation are confounded by stimulus correlated signal fluctuation in nearby veins draining distant brain regions |hrsg=[[Nature]] |datum=2015-05-21 |abruf=2015-08-27 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.profil.at/wissenschaft/neuroforschung-fehler-tausende-gehirnstudien-5732579 |titel=Neuroforschung: Ein Fehler stellt Tausende Gehirnstudien infrage |hrsg=[[Profil (Zeitschrift)|Profil]] |datum=2015-06-24 |abruf=2015-08-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Eric R. Kandel, James H. Schwartz, [[Thomas M. Jessell]] |Titel=Principles of Neural Science |Auflage=4. |Verlag=McGraw-Hill Medical |Datum=2000 |Sprache=en |ISBN=0-8385-7701-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Purves et al. |Titel=Neuroscience Including Sylvius |Auflage=3. |Verlag=Sinauer |Datum=2004 |Sprache=en |ISBN=0-87893-725-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=H. T. Blair, G. E. Schafe, E. P. Bauer, S. M. Rodrigues, J. E. LeDoux |Titel=Synaptic plasticity in the lateral amygdala. A cellular hypothesis of fear conditioning |Sammelwerk=Learn Mem |Band=8 |Datum=2001 |Sprache=en |Seiten=229–242}}&lt;br /&gt;
* Jürgen Stock: &amp;#039;&amp;#039;Das wäre doch gedacht! Wie wir uns aus der Falle eingefahrener Denkmuster befreien.&amp;#039;&amp;#039; Kösel-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-466-30910-8, S. 27–32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Amygdala}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Amygdala}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/neuro/565 Funktion der Amygdala – kurz und knapp.] In: &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft-online.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/wann-vernunft-und-gefuehl-im-team-arbeiten/ &amp;#039;&amp;#039;Wann Vernunft und Gefühl im Team arbeiten&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kerngebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gehirn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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