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	<title>Amtsgericht Stade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amtsgericht_Stade&amp;diff=1351631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wilske: Ergänzung</title>
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		<updated>2025-12-06T16:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stade-Amtsgericht1-Bubo.JPG|miniatur|hochkant|Nebengebäude Wilhadikirchhof&amp;amp;nbsp;2 (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stade-Landgericht3-Bubo.JPG|miniatur|hochkant|Eingang zum Gericht (Wilhadikirchhof&amp;amp;nbsp;1), 2011]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amtsgericht Stade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines von acht [[Amtsgericht]]en im [[Landgericht Stade|Landgerichtsbezirk Stade]] und hat seinen Sitz in [[Stade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichtsbezirk ==&lt;br /&gt;
Der Gerichtsbezirk umfasst die folgenden Orte und Ortsteile:&lt;br /&gt;
[[Aspe (Kutenholz)|Aspe]], [[Assel (Drochtersen)|Assel]], [[Balje]], [[Behrste]], [[Blumenthal (Burweg)|Blumenthal]], [[Bossel (Burweg)|Bossel]], [[Breitenwisch]], [[Brobergen]], [[Burweg]], [[Bützfleth]], [[Deinste]], [[Drochtersen]], [[Düdenbüttel]], [[Engelschoff]], [[Essel (Kutenholz)|Essel]], [[Estorf (Landkreis Stade)|Estorf]], [[Freiburg/Elbe]], [[Gräpel (Estorf)|Gräpel]], [[Groß Fredenbeck]], [[Groß Sterneberg]], [[Großenwörden]], [[Grünendeich]], [[Guderhandviertel]], [[Haddorf (Stade)|Haddorf]], [[Hagen (Stade)|Hagen]], [[Hagenah (Heinbockel)|Hagenah]], [[Hammah]], [[Heinbockel]], [[Helmste]], [[Himmelpforten]], [[Hollern-Twielenfleth]], [[Hüll (Drochtersen)|Hüll]], [[Klein Fredenbeck]], [[Kranenburg (Oste)|Kranenburg]], [[Krautsand (Insel)|Krautsand]], [[Krummendeich]], [[Kuhla (Himmelpforten)|Kuhla]], [[Kutenholz]], [[Mittelnkirchen]], [[Mittelsdorf (Hammah)|Mittelsdorf]], [[Mulsum (Kutenholz)|Mulsum]], [[Neuenkirchen (Altes Land)|Neuenkirchen]], [[Neuland (Wischhafen)]], [[Oederquart]], [[Oldendorf (Landkreis Stade)|Oldendorf]], [[Schölisch]], [[Schwinge (Fredenbeck)]], [[Stade]], [[Steinkirchen (Altes Land)|Steinkirchen]], [[Wedel (Fredenbeck)|Wedel]], [[Wiepenkathen]] und [[Wischhafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übergeordnete Gerichte ==&lt;br /&gt;
Dem Amtsgericht Stade sind im Instanzenzug das [[Landgericht Stade]], das [[Oberlandesgericht Celle]] sowie der [[Bundesgerichtshof]] in [[Karlsruhe]] übergeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1852 wurden das [[Stadtgericht Stade]] und das Gräfengericht [[Bützfleth]] durch die Amtsgerichte Stade und Bützfleth ersetzt und damit auch die untere Gerichtsbarkeit an den Staat gezogen. Das Amtsgericht war dem [[Obergerichtsbezirk Stade]] untergeordnet. Bereits 1859 wurde das [[Amtsgericht Bützfleth]] aufgelöst und ein Teil seines Gebiets an das Amtsgericht Stade übertragen. Gleichzeitig wurde der Teil des Gerichtsbezirkes des [[Amtsgericht Himmelpforten|Amtsgerichtes Himmelpforten]], der auf dem rechten Ufer der [[Oste]] lag, zum Amtsgericht Stade geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung vom 31. März 1859 zur Bildung der Gerichte; abgedruckt in: Christian Hermann Ebhardt: Gesetze, Verordnungen und Ausschreiben für das Königreich Hannover: aus dem Zeitraume von 1813 bis 1839. Vierte Folge. 1856–1862: Abtheilung I. Rechts-Sachen, Band 12, 1863, S. 306, [http://books.google.de/books?id=HV9DAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA305&amp;amp;dq=Amtsgericht+Wischhafen+1859&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jl1SVNrPAcbjywPx94DYBw&amp;amp;ved=0CCAQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Amtsgericht%20Wischhafen%201859&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Dienstgebäude beider Amtsgerichte befand sich in dem 1840/41 errichteten Hauptgefängnis, dem heutigen Sozial- und Jugendamt zwischen Beguinen- und Gründelstraße. 1889 musste aus Platznot das Gebäude durch einen Anbau nach hinten erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zukauf eines Gebäudes am Wilhadikirchhof ermöglichte in den Jahren von 1903 bis 1905 einen großzügigeren Neubau an der Ecke Ritterstraße zum Wilhadikirchhof. Der Bau, dessen Front zur Kirche gerichtet ist, wurde im historisierenden Stil ([[Spätrenaissance]] im Übergang zum [[Barock]]) errichtet. In diesem Gebäude bezog das Amtsgericht das Erdgeschoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus |NS-Zeit]] wurde die ordentliche Rechtsprechung im [[Landkreis Stade]] zunehmend außer Kraft gesetzt. Die polizeilichen Befugnisse wurden sowohl an die geltende Rechtsprechung angepasst als auch willkürlich darüber hinaus ausgedehnt sowie politische Verfahren von neu geschaffenen Gerichten an sich gezogen. Die nationalsozialistische Exekutive vereinnahmte die Judikative immer weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Drecktrah, Jürgen Bohmbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Justiz im Nationalsozialismus im Landgerichtsbezirk Stade - Vorträge und Materialien.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Stade, Der Stadtdirektor, 2004, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Lohmann (1991): &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Hier war doch alles nicht so schlimm&amp;#039;. Der Landkreis Stade in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Stade: 1991&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Krieges gab es ab 1945 bis 1948 eine relativ große personelle Kontinuität sowohl bei der Polizei als auch bei den Amtsrichtern. Die von den ermittelnden Polizeibeamten oft fraglos übernommenen Vorverurteilungen und getroffenen Einschätzungen erfuhren oftmals einen terminologischen Transfer durch die Instanzen und schlugen sich entsprechend auf den jeweiligen Urteilstenor nieder. Auch Polizisten und Amtsrichter haben hier keine Ausnahme gebildet und maßgeblich zur Überlebenskraft und Dynamik nationalistischer und ethnischer Denkmuster in leicht verändertem sprachlichen Gewand beigetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Abke: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Diese rassisch Verfolgten glauben, sie könnten machen was sie wollen.&amp;quot; Denunziation und Anzeige zwischen Flüchtlingen und Einheimischen im Regierungsbezirk Stade 1945– 1949.&amp;#039;&amp;#039; Historical Social Research/Historische Sozialforschung, Bd. 26, Nr. 2/3 (96/97), 2001, S. 102–118&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1973 vergrößerte sich der Gerichtsbezirk um die Bezirke der aufgelösten Amtsgerichte [[Amtsgericht Freiburg/Elbe|Freiburg/Elbe]] und [[Amtsgericht Osten|Osten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Bohmbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Stader Stadtlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Stade 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.amtsgericht-stade.niedersachsen.de/ Internetpräsenz des Amtsgerichtes Stade]&lt;br /&gt;
* [http://dejure.org/dienste/rechtsprechung?gericht=AG%20Stade Übersicht der Rechtsprechung des Amtsgerichtes Stade]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.600168|EW=9.478326|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Stade&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Amtsgerichte im Obergerichtsbezirk Stade}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsgericht (Niedersachsen)|Stade Amtsgericht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsgericht (Königreich Hannover)|Stade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Stade)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Stade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerichtsgründung 1852]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wilske</name></author>
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