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	<title>Amt Windecken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Windecken&amp;diff=786951&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich: + Link</title>
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		<updated>2025-11-28T08:05:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Windecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] der [[Herrschaft Hanau|Herrschaft]] und späteren [[Grafschaft Hanau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
In der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] waren Ämter eine Ebene zwischen den Gemeinden und der [[Landesherrschaft]]. Die Funktionen von Verwaltung und Rechtsprechung waren hier nicht getrennt. Dem Amt stand ein [[Amtmann]] vor, der von der Landesherrschaft eingesetzt wurde. {{Hauptartikel|Amt (historisches Verwaltungsgebiet)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Amt lag in der südlichen [[Wetterau]] und grenzte südwestlich an das gleichfalls Hanauer [[Amt Büchertal]]. Hauptort war die Stadt [[Windecken]]. Die [[Burg Windecken]] war bis ins 15. Jahrhundert Stammsitz der Herren und Grafen von Hanau und später Witwensitz Hanauer Gräfinnen. Damit bildete das Amt zusammen mit dem Amt Büchertal den zentralen Besitz der [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren und Grafen von Hanau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit 1262 waren [[Ostheim (Nidderau)|Ostheim]] und Windecken, die später Teil des Amtes Windecken werden sollten, als Lehen des [[Erzbistum Bamberg|Bistums Bamberg]] an die [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren und Grafen von Hanau]] vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landesteilung 1458 kam das Amt Windecken zur [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], fiel die Grafschaft Hanau-Münzenberg – und mit ihr das Amt Windecken – 1736 an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], die 1803 zum [[Kurfürstentum Hessen]] avancierte. Während der [[napoleon]]ischen Zeit stand das Amt ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum [[Fürstentum Hanau]] und dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]]. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Bei der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|kurhessischen Verwaltungsreform]] von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, wurde das Amt Windecken dem [[Landkreis Hanau]] zugeschlagen. Die alten Ämter wurden zu Justizämtern (Gerichtsbezirken) zurückgestuft. Das Justizamt Windecken existierte als [[Amtsgericht]]sbezirk Windecken bis 1970. Mit der Auflösung des Amtsgerichts verlor Windecken seine letzte zentrale Funktion für die Region. 1866 wurde das Kurfürstentum nach dem [[Deutscher Krieg|Deutsch-Österreichischen Krieg]] von [[Preußen]] annektiert und ist nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Bestandteil Hessens geworden. Der Landkreis Hanau ging in der [[Hessische Gebietsreform|hessischen Gebietsreform]] 1974 im [[Main-Kinzig-Kreis]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amt Windecken.png|miniatur|upright=2.0|Gemarkungen des Amtes Windecken]]&lt;br /&gt;
* [[Niederdorfelden|Dorfelden]]&lt;br /&gt;
** Folckerslache (Hof) (Wüstung, genaue Lage unbekannt)&lt;br /&gt;
* [[Eichen (Nidderau)|Eichen]]&lt;br /&gt;
* [[Marköbel]]&lt;br /&gt;
** [[Hammersbach#Gemeindegliederung|Baiersröder Hof]] (heute Domäne)&lt;br /&gt;
**[[Hirzbacher Kapelle|Hirzbacher Höfe]]&lt;br /&gt;
* [[Ostheim (Nidderau)|Ostheim]]&lt;br /&gt;
* [[Windecken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Hanauer/Hessische Drittel an [[Burg-Gräfenrode]] wurde bis 1806 vom Amt Windecken verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440012010|titel=Burg-Gräfenrode, Wetteraukreis| datum=2014-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
* 1632&amp;lt;ref&amp;gt;In den Jahren 1632, 1707 und 1754 wurde in der Grafschaft Hanau die Zahl der Einwohner ermittelt. Die Zahlen sind hier wiedergegeben nach Erhard Bus: &amp;#039;&amp;#039;Die Folgen des großen Krieges – der Westen der Grafschaft Hanau-Münzenberg nach dem Westfälischen Frieden&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanauer Geschichtsverein 1844]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg in Hanau und Umgebung&amp;#039;&amp;#039; = Hanauer Geschichtsblätter 45 (2011), {{Falsche ISBN|978-3-935395-15-9}}, S. 277–320 (289ff.)&amp;lt;/ref&amp;gt;: 467 Familien&lt;br /&gt;
* 1707: 494 Familien&lt;br /&gt;
* 1754: 682 Familien = 2932 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1821: 4668 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt; Johann Peter Eyring: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Hanau&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Georg-Wilhelm Hanna]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Hanau und seine Landräte&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Kreissparkasse Hanau]]. Hanau 1989, S. 7. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtmänner ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Maximilian von Günderrode]] (ab 1766 Oberamtmann von Windecken und Ortenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Regenerus Engelhard: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der Hessischen Lande Casselischen Antheiles mit Anmerkungen aus der Geschichte und aus Urkunden erläutert&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2, Cassel 1778, ND 2004, S. 775ff.&lt;br /&gt;
* Heinrich Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 14, 1926 S.&amp;amp;nbsp;520.&lt;br /&gt;
* [[Peter Gbiorczyk]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Landschulwesens in der Grafschaft Hanau von der Reformation bis 1736. Die Ämter Büchertal und Windecken&amp;#039;&amp;#039;, Aachen 2011, ISBN 978-3-8440-0331-4&lt;br /&gt;
* Peter Gbiorczyk: &amp;#039;&amp;#039;Normen und Praxis der Armen- und Krankenfürsorge in der Grafschaft Hanau-Münzenberg in der Frühen Neuzeit. Alt- und Neustadt Hanau sowie die Gemeinden der Ämter Büchertal und Windecken&amp;#039;&amp;#039;. Shaker, Düren 2025. ISBN 978-3-8191-0350-6&lt;br /&gt;
* Peter Gbiorczyk: &amp;#039;&amp;#039;Zauberglaube und Hexenprozesse in der Grafschaft Hanau-Münzenberg im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Shaker, Düren 2021. ISBN 978-3-8440-7902-9&lt;br /&gt;
* Peter Gbiorczyk: &amp;#039;&amp;#039;Die zwei Reformationen in Landgemeinden der Grafschaft Hanau-Münzenberg (1519–1642). Die Ämter Büchertal und Windecken&amp;#039;&amp;#039;. Shaker, Düren 2020. ISBN 978-3-8440-6803-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Windecken #Amt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt der Grafschaft Hanau-Münzenberg|Windecken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Verwaltungseinheit (Main-Kinzig-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nidderau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Wetterau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Windecken|Amt Windecken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
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