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	<title>Amt Suhl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Suhl&amp;diff=1226168&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-04-06T07:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Suhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Verwaltungseinheit des 1806 in ein Königreich umgewandelten [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]] und gehörte zur [[Grafschaft Henneberg]]. Zwischen 1660 und 1718 gehörte das Amt zum albertinischen [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Zeitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Abtretung an [[Preußen]] 1815 bildete es als [[Amt (Sachsen)|sächsisches Amt]] den räumlichen Bezugspunkt für die Einforderung landesherrlicher Abgaben und [[Frondienst]]e, für [[Polizeibegriff|Polizei]], Rechtsprechung und [[Heeresfolge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amts]] Suhl gehört historisch zum [[Henneberger Land]]. Das Amtsgebiet mit der Stadt Suhl lag in einem in Südrichtung langgezogenen Tal (minimal 380&amp;amp;nbsp;m über [[Normalnull|NN]]) der [[Werra]]nebenflüsse [[Lauter (Hasel)|Lauter]] und [[Hasel (Werra)|Hasel]] am Süd- bis Westrand des [[Thüringer Wald]]es. Die Stadt [[Suhl]] ist von Bergen zwischen 650 und 983&amp;amp;nbsp;m Höhe umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten grenzte das Amtsgebiet direkt an den [[Rennsteig]] und [[Nebengipfel]] des [[Großer Beerberg|Großen Beerberges]] (983&amp;amp;nbsp;m) und des [[Schneekopf]]es (978&amp;amp;nbsp;m). Der Ort &amp;#039;&amp;#039;[[Goldlauter]]&amp;#039;&amp;#039; grenzt östlich direkt an den &amp;#039;&amp;#039;[[Goldlauterberg]]&amp;#039;&amp;#039; (866&amp;amp;nbsp;m), der den Übergang vom &amp;#039;&amp;#039;Schneekopf&amp;#039;&amp;#039; zum östlichen [[Großer Finsterberg|Großen Finsterberg]] (944&amp;amp;nbsp;m) darstellt.&lt;br /&gt;
Das ehemalige Amtsgebiet liegt heute im Süden von [[Thüringen]] und gehört komplett zum Gebiet der kreisfreien Stadt [[Suhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angrenzende Verwaltungseinheiten ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST= &lt;br /&gt;
| NORD= [[Amt Schwarzwald]] (Herzogtum Sachsen-Gotha(-Altenburg))&lt;br /&gt;
| NORDOST=&lt;br /&gt;
| WEST=  [[Amt Kühndorf]]  (Grafschaft Henneberg, nach 1660 zum Fürstentum Sachsen-Zeitz, 1718 zu Kursachsen, 1815 zu Preußen)&lt;br /&gt;
| OST=    [[Amt Schleusingen]] (Grafschaft Henneberg, nach 1660 zum Fürstentum Sachsen-Zeitz, 1718 zu Kursachsen, 1815 zu Preußen)&lt;br /&gt;
| SUEDWEST= &lt;br /&gt;
| SUED=     [[Amt Schleusingen]] (Grafschaft Henneberg, nach 1660 zum Fürstentum Sachsen-Zeitz, 1718 zu Kursachsen, 1815 zu Preußen)&lt;br /&gt;
| SUEDOST=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeit zur Grafschaft Henneberg ===&lt;br /&gt;
Unterlagen des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] nennen zwischen 900 und 1155 wiederholt einen Ort &amp;#039;&amp;#039;Sulaha&amp;#039;&amp;#039;. Seit etwa 1100 gehörte das Gebiet den [[Grafen von Henneberg]]. 1274 erfolgte die Teilung der [[Grafschaft Henneberg]] in drei Linien. Die Gegend um [[Suhl]] kam an die [[Schleusingen|Schleusinger]] Linie der Grafen von Henneberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung von Suhl datiert aus dem Jahr 1318. Die ältesten Eisenhämmer Suhls werden 1363 bis 1365 genannt. Damit wird eine vorangehende Tradition des Eisenerzbergbaus belegt, die bis um die Mitte des 13. Jahrhunderts zurückreicht. 1527 bestätigten die gefürsteten Grafen von [[Grafschaft Henneberg|Henneberg]]-[[Schleusingen]] Suhls städtische Rechte und Statuten. 1553 wurde [[Suhl]] als [[Bergstadt]] bezeichnet, was der Stadt Rechte und Pflichten als Sitz der Bergverwaltung und der Berggerichtsbarkeit zubilligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Wilhelm IV. von [[Grafschaft Henneberg|Henneberg]]-[[Schleusingen]] führte 1544 die [[Reformation]] an. Geldmangel führte zu einer Schuldverschreibung an das wettinische Sachsenhaus, da im katholischen [[Franken (Region)|Franken]] kein Partner gefunden werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1554 wurde im Rathaus zu [[Kahla]] zwischen den [[Ernestiner|ernestinischen]] Herzögen [[Johann Friedrich II. (Sachsen)|Johann Friedrich II.]], [[Johann Wilhelm (Sachsen-Weimar)|Johann Wilhelm I.]] und [[Johann Friedrich III. (Sachsen)|Johann Friedrich III. der Jüngere]], sowie den Grafen Wilhelm, Georg Ernst und Popo von Henneberg die ernestinisch-hennebergische [[Erbeinung|Erbverbrüderung]] beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Sachsen ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Kahlaer Vertrag]]&amp;#039;&amp;#039; mit den [[Wettiner]]n sah die Übernahme Hennebergs durch [[Sachsen]] bei kinderlosem Ableben der Henneberger Linie vor. Dieser Fall trat mit dem Tod des letzten [[Grafen von Henneberg]]-Schleusingen, Georg Ernst, im Jahr 1583 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der gefürsteten Grafen von Henneberg kamen 7/12 der hennebergischen Besitzungen an die [[Ernestiner]], die aber zunächst mit den übrigen 5/12 der [[Albertiner]] in gemeinsamer Verwaltung mit Sitz in [[Meiningen]] blieben. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Herrschaft Schmalkalden]]&amp;#039;&amp;#039; geriet an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Ernestiner und Albertiner nicht über die Erbschaft einigen konnten, wurde die [[Grafschaft Henneberg]] 1660/61 aufgelöst. Im Sächsischen Teilungsvertrag von 1660 fielen 5/12 der Grafschaft Henneberg an die [[Albertiner]]. Dies betraf die Ämter [[Amt Schleusingen|Schleusingen]], Suhl und [[Amt Kühndorf|Kühndorf]], welche nun als Exklaven dem 1657 gegründeten albertinischen [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Zeitz]] angegliedert wurden. Nach dem Erlöschen der Linie Sachsen-Zeitz im Jahr 1718 fielen die Ämter [[Amt Schleusingen|Schleusingen]], Suhl und [[Amt Kühndorf|Kühndorf]] an das [[Kurfürstentum Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Henneberg&amp;#039;&amp;#039; gehörte bis 1806 dem [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]] an. Sie besaß eine Brückenfunktion zwischen Franken und dem [[Thüringen|thüringisch]]/[[Sachsen|sächsischen Raum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeit zu Preußen ===&lt;br /&gt;
Infolge der Niederlage des [[Königreich Sachsen|Königreichs Sachsen]] wurden auf dem [[Wiener Kongress]] im Jahr 1815 Gebietsabtretungen an das [[Königreich Preußen]] beschlossen, was u.&amp;amp;nbsp;a. den kursächsischen Anteil der ehemaligen [[Grafschaft Henneberg]] mit seinen drei Ämtern betraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt Suhl wurde 1821 endgültig aufgelöst und dem [[Landkreis Schleusingen|Kreis Henneberg]] mit der Kreisstadt [[Schleusingen]] angegliedert. Das später in [[Landkreis Schleusingen|Kreis Schleusingen]] umbenannte Gebiet war nun eine preußische Exklave, welche zum [[Regierungsbezirk Erfurt]] der [[Provinz Sachsen]] gehörte. Es vereinte bis zu seiner Auflösung im Jahr 1945 die Orte der ehemaligen kursächsischen Ämter [[Amt Schleusingen|Schleusingen]], Suhl und [[Amt Kühndorf|Kühndorf]] und die ehemalige Exklave [[Schwarza (Thüringer Wald)]] der [[Grafschaft Stolberg]]. Mit Wirkung vom 1. Juli 1929 wurde [[Suhl]] Kreisstadt und das Landratsamt von Schleusingen nach Suhl verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolger des Kreises Schleusingen nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Mit Auflösung der preußischen Bezirksregierung in [[Erfurt]] wurde der [[Landkreis Schleusingen]] mit der Kreisstadt [[Suhl]] im Jahr 1945 in das [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] eingegliedert und 1946 in &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Suhl&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde Suhl nach Auflösung der [[Land (DDR)|Länder]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] [[Bezirk]]shauptstadt und blieb dies bis zur [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] 1990.&lt;br /&gt;
Durch die [[Kreisreformen in der DDR]] von 1952 entstand der neue [[Kreis Suhl-Land|Kreis Suhl]], in welchem der [[Landkreis Schleusingen|Landkreis Suhl]] mit Ausnahme der Orte [[Vesser (Ort)|Vesser]], [[Schmiedefeld am Rennsteig]] und [[Stützerbach]] (alle zum [[Kreis Ilmenau]]) komplett aufging. Dazu kamen noch [[Gehlberg]] aus dem [[Landkreis Arnstadt]], [[Oberhof]] aus dem [[Landkreis Gotha]] und die ehemals bis 1936 kreisfreie Stadt [[Zella-Mehlis]] ([[Landkreis Meiningen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Mai 1967 ist Suhl [[kreisfreie Stadt]], wodurch der Kreissitz des nun [[Kreis Suhl-Land]] genannten Gebiets nach [[Zella-Mehlis]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Kreisreform Thüringen 1994|Kreisreform 1994]] in Thüringen kam der südöstliche Teil des Landkreises (Großteil des ehemaligen [[Amt Schleusingen|Amts Schleusingen]] mit der Stadt [[Schleusingen]]) zum [[Landkreis Hildburghausen]], der nordwestliche Teil (Großteil des [[Amt Kühndorf|Amts Kühndorf]]) kam zum [[Landkreis Schmalkalden-Meiningen]] und die Gemeinde Gehlberg zum [[Ilm-Kreis]]. Orte, die direkt an die Stadt Suhl grenzten, wurden dorthin eingemeindet. Suhl blieb eine kreisfreie Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile ==&lt;br /&gt;
;Städte&lt;br /&gt;
* [[Suhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Flecken&lt;br /&gt;
* [[Heinrichs (Suhl)|Heinrichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsdörfer&lt;br /&gt;
* [[Albrechts]]&lt;br /&gt;
* [[Goldlauter]] (1519 gegründet)&lt;br /&gt;
* [[Heidersbach (Suhl)|Heidersbach]] (1706 gegründet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Weiterer Besitz&lt;br /&gt;
* [[Rittergut]] [[Aschenhof]]&lt;br /&gt;
* [[Rittergut]] Linsenhof&lt;br /&gt;
* 37 im Stadtgebiet nachgewiesene Mühlenstandorte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Udo Jacobs| Herausgeber=Sparkasse Suhl |Titel= Mühlen an Steina, Lauter und Hasel | Sammelwerk=Suhler Heimat | Band=1 |Verlag=Druck- und Verlagshaus Erfurt |Ort=Suhl | Jahr=1994 | Seiten=72 | ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberamtmänner, Amtshauptmänner, Oberaufseher ==&lt;br /&gt;
* 1649: Ludwig Ernst Marschall&lt;br /&gt;
* 1661–1671: [[Carl Christian Förster]]&lt;br /&gt;
* 1671–1693: [[Otto Zastro]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Grundriß einer historisch-geographischen Beschreibung der Grafschaft Henneberg (Teil 2)|Beschreibung des späteren Amts Suhl als Teil der Grafschaft Henneberg|suffix=-}}&lt;br /&gt;
* {{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=schleusingen.html |name=Orte des preußischen Landkreises Schleusingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suhl, Amt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Suhl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Verwaltungseinheit (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Grafschaft Henneberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
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