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	<title>Amt Solingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-22T22:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt/  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Solingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Verwaltungseinheit|Verwaltungs]]- und [[Blutgerichtsbarkeit|Gerichtsbezirk]] im [[Herzogtum Berg]] und gehörte zu den altbergischen [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämtern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Hengstenberg: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Herzogtum Berg und seine nächste Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Elberfeld 1897, S.&amp;amp;nbsp;25 ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/5392866?query=Amt_Solingen Landesbibliothek Düsseldorf])&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm gehörten im 16. Jahrhundert die [[Kirchspiel]]e [[Solingen]], [[Wald (Solingen)|Wald]], [[Hilden]], [[Haan]] sowie [[Vierkapellen|vier Kapellen]] ([[Sonnborn]], [[Schöller (Wuppertal)|Schöller]], [[Gruiten]], [[Düssel (Wülfrath)|Düssel]] einschließlich [[Honschaft Obmettmann|Obmettmann]]) an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anton Joseph Binterim]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1893, S.&amp;amp;nbsp;253 ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/5856642?query=Amt_Solingen Landesbibliothek Düsseldorf])&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt Solingen bestand seit dem [[Mittelalter]] bis zum Jahre 1809, als es durch die [[Franzosenzeit|französische Besatzung im Rheinland]] aufgelöst wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;11&amp;quot;&amp;gt;[[Beate Battenfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Rathäuser in Solingen, Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft&amp;#039;&amp;#039;, Geschichte(n) aktuell Band 4, Hrsg.: Bergischer Geschichtsverein Abt. Solingen e.&amp;amp;nbsp;V., 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus großen Teilen des Amtes Solingen ging 1816 der [[Landkreis Solingen|Kreis Solingen]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der geographischen Nähe gehörte die Freiheit [[Burg an der Wupper]], der Stammsitz der Grafen von Berg auf [[Schloss Burg]], nicht zum Amt Solingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mathematiker und Geograph [[Erich Philipp Ploennies]] schrieb 1715 in seinem topographischen Werk über die Gebiete Solingen und Remscheid:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|…, daß hier ‚die meisten inwohner … handwercksleüte und Kaufleüt‘ seien, daher siehet man in demselben soViel werckstädt(n), soViel schleifkotten, hämmer … und schmieden; sintemahl in diesem Ambt die meisten eisenware(n) Von degen, messern … und anderen dingen gemacht werden...und in frembde lande Versandt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Über die Stadt Solingen selbst bemerkte er, &amp;#039;&amp;#039;sie sei zwar nicht groß, ‚dennoch treibet die dieselbe eisenwaaren, als degen, messern, sägen, äxte, beyl, hacken, sensen, schleifschuh … einen nicht geringen handel‘, aber es gebe darüber hinaus, „auch Viele handwercksleüt … und Verschiedene Künstler seien in der gewerbereichen Stadt ‚wohnhaft‘, als welche messerhefte und andere wissen zu machen“. Daher sei ‚dieser Ort auswerts sehr bekandt, absonderlich weilen Von solchem fast an allen orten der welt Versandt werden, sie handeln in Schweden, Dennemarck, Franckreich, Engellandt, hollandt, brabandt, ja bis in die Turkey‘.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung des Amtes ==&lt;br /&gt;
Das Amt war in verschiedene Untergerichtsbezirke aufgeteilt, die wiederum aus mehreren [[Honschaft]]en bestanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fabricius&amp;quot;&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsatlas der Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039;; Zweiter Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794&amp;#039;&amp;#039;; S.  321&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Gerichten gehörte im 18. Jahrhundert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# das &amp;#039;&amp;#039;Gericht Solingen mit [[Klauberg (Solingen)|Klauberg]]&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Honschaft Solingen]], der [[Honschaft Dorp (Amt Solingen)|Honschaft Dorp]], der [[Honschaft Höhscheid]] (Verwaltungssitz: [[Höhscheider Hof|Haus Höhscheid]]), der [[Honschaft Hackhausen]] (Verwaltungssitz: [[Schloss Hackhausen]]), der [[Honschaft Katternberg]], der [[Honschaft Rupelrath]] und der [[Honschaft Widdert]].&lt;br /&gt;
# das &amp;#039;&amp;#039;Gericht Wald&amp;#039;&amp;#039; mit der Stadt [[Gräfrath]], der [[Honschaft Ketzberg]], der [[Honschaft Itter]], der [[Honschaft Scheid]] mit [[Wald (Solingen)|Wald]], der Honschaft Ketzberg, der [[Honschaft Barl]], der [[Honschaft Bavert]] (Verwaltungssitz: [[Schloss Caspersbroich]]), der [[Honschaft Limminghoven]], der [[Honschaft Schnittert]] und das Kirchspiel [[Sonnborn]] mit [[Schloss Lüntenbeck]] und [[Rittergut Hammerstein]].&lt;br /&gt;
# das &amp;#039;&amp;#039;Gericht Hilden und Haan&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Oberhonschaft (Haan)|Obersten Honschaft Haan]], der [[Mittelhonschaft (Haan)|Mittelsten Honschaft Haan]], der [[Unterhonschaft (Haan)|Untersten Honschaft Haan]] im Kirchspiel [[Haan]] sowie der [[Honschaft Hahn|Haanhonschaft Hilden]], der [[Honschaft Lehn|Lehmhonschaft]] und der [[Honschaft Sand (Amt Solingen)|Sandhonschaft]] aus dem Kirchspiel [[Hilden]].&lt;br /&gt;
# die Herrschaft [[Schöller (Wuppertal)|Schöller]] mit der [[Honschaft Gruiten]] und [[Honschaft Obgruiten]], der [[Honschaft Schöller]] (Verwaltungssitz: [[Rittergut Schöller]]), der [[Honschaft Oberdüssel]] (Verwaltungssitz: [[Wasserburg Düssel]], [[Schloss Aprath]]), der [[Honschaft Unterdüssel]] und der [[Honschaft Obmettmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsverwaltung ==&lt;br /&gt;
Die Verwaltung des Amtes Solingen übernahm seit dem Mittelalter ein [[Amtmann]]. Er diente als vorgesetzte Behörde der Vorsteher der einzelnen [[Honnschaft|Honschaften]] und übernahm vielfältige Verwaltungsaufgaben des Amtes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Galgen]] des Amtes befand sich in den [[Scheiderirlen]] im heutigen Stadtbezirk [[Gräfrath]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot; details=&amp;quot;56f.&amp;quot;&amp;gt;Heinz Rosenthal: &amp;#039;&amp;#039;Solingen. Geschichte einer Stadt, Von den Anfängen bis zum Ausgang des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Verlag Braun, Duisburg 1969, DNB 457973358&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtmänner ===&lt;br /&gt;
Folgende Amtmänner sind urkundlich belegt:&amp;lt;ref&amp;gt;Brendler (2015), S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Leffers: &amp;#039;&amp;#039;Die Neutralitätspolitik des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm als Herzog von Jülich-Berg in der Zeit von 1636–1643&amp;#039;&amp;#039;, Bergische Forschungen, Band VIII, Neustadt an der Aisch 1971, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1303: &amp;#039;&amp;#039;Sceynkeber, voit van Solinchin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1342?: Tilman von Hackhausen, &amp;#039;&amp;#039;vaede zo Soleken&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1350: Heinrich von dem Bottlenberg gen. Schirp, &amp;#039;&amp;#039;vait van Solinghen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1356–1366: Dietrich Smende von Heltorf, &amp;#039;&amp;#039;vayde zo Solinghen&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;officiatus officii in Salinghen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1382–1383: Gerhard Sprunck, &amp;#039;&amp;#039;amptmann&amp;#039;&amp;#039; zu Solingen&lt;br /&gt;
* 1639: Johann Reinhard von Zweifel (nach landesherrlichen Akten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbau ===&lt;br /&gt;
Dienst- und Wohnsitz des Amtmannes war ab 1726 der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Amtsbau&amp;#039;&amp;#039; an der Ecke Kyffhäuser- und [[Hauptstraße (Solingen)|Hauptstraße]] in der Solinger Altstadt (ungefähre heutige {{Coordinate|NS=51.17270|EW=7.08568|type=building|region=DE-NW|dim=20|simple=y|name=Amtsbau|text=Lage}}). Es handelte sich um einen einfachen, eingeschossigen [[Bruchstein (Baumaterial)|Bruchsteinbau]] mit massiven Wänden und [[Satteldach]]. Im Amtsbau wurde auch [[Gericht]] gehalten, er war in der Amtszeit des Richters Johann Gottfried Helling entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auflösung des Amtes Solingen 1809 wurde der Amtsbau zunächst noch als [[Kaserne]] genutzt, später unter anderem als [[Gaststätte|Gastwirtschaft]]. Er wurde schließlich im Jahre 1897 niedergelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albrecht Brendler: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg zum Territorium. Verwaltungsgefüge und Amtsträger der Grafschaft Berg 1225–1380&amp;#039;&amp;#039;. Inaugural-Dissertation, Bonn 2015, S. 106–117.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ämter des Herzogtums Berg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt im Herzogtum Berg|Solingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Verwaltungseinheit (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Verwaltungseinheit (Solingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Wülfrath)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Haan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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