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	<title>Amt Ravensberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Ravensberg&amp;diff=1148270&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Tournay: Johann Ernst von Eller ergänzt.</title>
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		<updated>2026-03-18T20:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johann Ernst von Eller ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Borgholzhausen Ravensburg Wehrturm und Forsthaus.jpg|mini|Burgruine Ravensberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafschaft Ravensberg - Amt Ravensberg in 1801.svg|mini|Lage des Amtes Ravensberg in der Grafschaft Ravensberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Ravensberg 1850.jpg|mini|Historische Ansicht der Burg Ravensberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafschaft Ravensberg mit Ämtern und Vogteien.jpg|mini|Ämter und Vogteien der Grafschaft Ravensberg]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Ravensberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eines von vier [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämtern]] der bis 1807 bestehenden [[Ostwestfalen|ostwestfälischen]] [[Grafschaft Ravensberg]]. Sein Gebiet liegt heute im [[Kreis Gütersloh]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Amt lag naturräumlich nur zu einem geringen Teil im [[Ravensberger Hügelland]] und zum überwiegenden Teil in der [[Emssandebene]] südlich des [[Teutoburger Wald]]es. Die namensgebende [[Burg Ravensberg]], die heute nur noch als Ruine erhalten ist, befand sich am Nordrand des Amtes. Sie war [[Landesburg]] und Keimzelle der Grafschaft. Im Jahr 1797 grenzte das Amt im Westen und Süden an das [[Hochstift Münster]], im Osten an das [[Amt Sparrenberg]] und im Norden an das [[Hochstift Osnabrück]]. Seine Fläche betrug ca.&amp;amp;nbsp;214&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref&amp;gt;Addition der betreffenden Gemeindeflächen von 1950 [https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/Archiv/GVAuszugJ/31121950_Auszug_GV.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwärtige Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des ehemaligen Amtes gehört heute zum [[Kreis Gütersloh]] und darin zu den Städten und Gemeinden [[Borgholzhausen]], [[Halle (Westf.)|Halle]], [[Steinhagen (Westfalen)|Steinhagen]] und [[Versmold]]. Die heutigen Städte Borgholzhausen und Versmold sind praktisch deckungsgleich mit den gleichnamigen alten ravensbergischen Vogteien. Die heutige Stadt Halle besteht fast aus der ganzen alten Vogtei Halle, nur Amshausen gehört heute zur Gemeinde Steinhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Spätestens ab 1652 bestand das Amt Ravensberg aus den drei [[Vogt]]eien Borgholzhausen, Halle und Versmold, die ihrerseits in [[Kirchspiel]]e, Amtsstädte, Dörfer, [[Bauerschaft]]en und [[Rittergut|adlige Güter]] untergliedert waren. Im Jahre 1799 hatte das Amt die folgende Gliederung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;wnk&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Florens Weddigen]] |Titel=Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender |Ort=Kleinenbremen |Datum=1805 |Kapitel=§ 2 Das Amt Ravensberg |Seiten=71 ff. |Online=https://books.google.de/books?id=4TpUAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA71#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Vogtei Borgholzhausen  ===&lt;br /&gt;
Zur Vogtei Borgholzhausen, die deckungsgleich mit dem [[Kirchspiel]] Borgholzhausen war, gehörten die Amtsstadt [[Borgholzhausen]], die Bauerschaften [[Barnhausen]], [[Berghausen (Borgholzhausen)|Berghausen]], [[Casum]], [[Cleve (Borgholzhausen)|Cleve]], [[Hamlingdorf]], [[Holtfeld]], [[Kleekamp (Borgholzhausen)|Kleekamp]], [[Oldendorf (Borgholzhausen)|Oldendorf]], [[Ostbarthausen]], [[Westbarthausen]], [[Wichlinghausen (Borgholzhausen)|Wichlinghausen]] und [[Winkelshütten]] sowie die adligen Güter [[Schloss Brincke|Brinke]], [[Schloss Holtfeld|Holtfeld]] und Kuhhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vogtei Halle ===&lt;br /&gt;
Die Vogtei Halle umfasste die beiden Kirchspiele Halle und Hörste.&lt;br /&gt;
* Zum Kirchspiel Halle gehörten die Amtsstadt Halle, die Bauerschaften [[Amshausen]], [[Ascheloh]], [[Bokel (Halle)|Bokel]], [[Eggeberg (Halle)|Eggeberg]], [[Gartnisch]], [[Hesseln]], [[Kölkebeck]], [[Künsebeck]] und [[Oldendorf (Halle)|Oldendorf b. Halle]], das Klostergut [[Stockkämpen]] und das adlige Gut Steinhausen.&lt;br /&gt;
* Zum Kirchspiel Hörste gehörten die Bauerschaft [[Hörste (Halle)|Hörste]] sowie das adlige Gut [[Wasserschloss Tatenhausen|Tatenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vogtei Versmold ===&lt;br /&gt;
Die Vogtei Versmold umfasste die beiden Kirchspiele Bockhorst und Versmold.&lt;br /&gt;
* Zum Kirchspiel Bockhorst gehörten die Bauerschaft [[Bockhorst (Westfalen)|Bockhorst]] und das adlige Gut Halstenbeck.&lt;br /&gt;
* Zum Kirchspiel Versmold gehörten die Amtsstadt [[Versmold]], die Bauerschaften [[Hesselteich]], [[Loxten (Versmold)|Loxten]], [[Oesterweg]] und [[Peckeloh]] sowie die adligen Güter Caldenhof und [[Loxten (Versmold)#Gut Stockheim|Stockheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Grundlagen der Grafschaft Ravensberg und damit der Ämter wurden geschaffen, als die [[Grafschaft Calvelage|Grafen von Calvelage]], begütert um [[Vechta]] und [[Bersenbrück]], um 1100 Gebiete im Teutoburger Wald nordwestlich von Halle erwarben und die [[Burg Ravensberg]] errichteten. Otto (I.) verlegte um 1140 seinen Hauptsitz auf die Burg und führte fortan wie auch alle seine Nachfolger den Titel „Graf von Ravensberg“. Im Verlauf des 12. Jahrhunderts konnte das Gebiet durch Besitzungen im Raum Halle erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bielefeld]], das 1214 erstmals als Stadt erwähnt wurde, entwickelte sich in der Folge des Baus der [[Sparrenburg]] bis etwa 1250 zum Hauptort der Grafschaft. Für die folgenden hundert Jahre war die Sparrenburg der bevorzugte Sitz der Herrscher und die Burg Ravensberg hatte ihre besondere Bedeutung für die Grafschaft nicht mehr. Als Vertreter des jeweiligen Landesherren der Grafschaft Ravensberg stand dem Amt Ravensberg ein [[Drost]] vor. Die Drosten hatten bis 1695 ihren Sitz auf der Burg Ravensberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://willmanns.ch/geschichte_des_burgschlosses_ravensberg.html Geschichte des Burgschlosses Ravensberg in Westfalen, Friedrich Müller, Osnabrück 1839]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 1525 verbreitete sich im Amt die [[Reformation]], so dass hier die Bevölkerung allmählich aber schließlich bis 1600 vollständig zum [[Luthertum]] übertritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Neuordnung Deutschlands durch [[Napoléon Bonaparte|Napoleon I.]] wurde die Grafschaft Ravensberg 1807 dem [[Königreich Westphalen]] eingegliedert. Dort wurde eine neue Verwaltungsstruktur nach französischem Vorbild eingerichtet, in der das Amt Ravensberg nicht mehr vorkam. Sein Gebiet wurde auf die [[Kanton (Frankreich)|Kantone]] Halle und Versmold im [[Distrikt Bielefeld]] des Königreichs aufgeteilt. Nachdem das Gebiet 1813 wieder preußisch wurde, ging es 1816 im neugebildeten [[Kreis Halle (Westfalen)|Kreis Halle]] der [[Provinz Westfalen]] auf. Zum Kreis Halle kamen mit Brockhagen, Steinhagen und Werther auch Teile des alten Amtes Sparrenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Amt&amp;lt;br /&amp;gt;Ravensberg&lt;br /&gt;
! Quelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 13.870 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Florens Weddigen |Titel=Historisch-geographisch-statistische Beschreibung der Grafschaft Ravensberg in Westphalen |Verlag=Weidmann |Ort=Leipzig |Datum=1790 |Seiten=124 |Online=https://books.google.de/books?id=Ga0AAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA124#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1796&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 14.450 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Florens Weddigen |Titel=Historisch-geographisch-statistische Beyträge zur nähern Kenntniß Westphalens |Verlag=Büschler |Ort=Elberfeld |Datum=1806 |Seiten=49 |Online=https://books.google.de/books?id=s1sAAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA49#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drosten ==&lt;br /&gt;
Die Drosten des Amtes sind nur unvollständig und in der Regel ohne genaue Angabe ihrer Amtszeit überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Leopold von Ledebur (Historiker)|Leopold von Ledebur]] |Titel=Geschichte der vormaligen Burg und Festung Sparenberg |Verlag=C. G. Lüderitz |Ort=Berlin |Datum=1842 |Online=https://books.google.de/books?id=n6FYAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PP9#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf Willmanns |url=https://willmanns.ch/navindexgeschichte_ravensberg.php |titel=Geschichte von Ravensberg |werk=Ahnen-Geschichtsforschung |datum=2024 |abruf=2024-09-09 |kommentar=Historische Werke zur Geschichte von Ravensberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 13. und 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
** Heinrich von Vincke&lt;br /&gt;
** Albert von Vincke&lt;br /&gt;
** Reinhard von Wolde&lt;br /&gt;
** Lippold von [[Kerssenbrock]]&lt;br /&gt;
** Swedero von Bussche&lt;br /&gt;
** Alrad von Bussche&lt;br /&gt;
* 15. und 16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
** Hermann von Elssen&lt;br /&gt;
** Ludolf von Nagel&lt;br /&gt;
** Johann von Nagel&lt;br /&gt;
** Dietrich von [[Lüninck (Adelsgeschlecht)|von Lüninck]]&lt;br /&gt;
** Matthias von [[Altenbockum (Adelsgeschlecht)|Altenbockum]]&lt;br /&gt;
** Caspar von [[Ledebur (Adelsgeschlecht)|von Ledebur]]&lt;br /&gt;
* 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
** Lubbert [[Wendt (Adelsgeschlecht)|von Wendt]]&lt;br /&gt;
** Heinrich Ludwig von Hatzfeld&lt;br /&gt;
** Matthias von Wendt&lt;br /&gt;
** Wilhelm von Ledebur&lt;br /&gt;
** Clamor von Ledebur&lt;br /&gt;
** Heinrich von Ledebur&lt;br /&gt;
* 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
** [[Bernd Siegmund von Blankensee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landräte ==&lt;br /&gt;
* ~1736–1767{{0|00}}[[Johann Ernst von Eller]]&lt;br /&gt;
* 1768–1771{{0|00}}[[Christian Heinrich Ernst von Ledebur]]&lt;br /&gt;
* 1771–1797{{0|00}}[[Johann Heinrich Saverius von Vincke]]&lt;br /&gt;
* 1797–1833{{0|00}}[[Ernst Friedrich August von Ledebur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franz Herberhold |Titel= Das [[Ravensberger Urbar|Urbar der Grafschaft Ravensberg]] von 1556 |Band=1 |Verlag=Aschendorff |Datum=1960 |Online= [http://physiomagnus.de/amshausen.de/in/rw4/rw4.htm Online] |Abruf=2010-09-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=KLASSIFIKATION-Klas_0ad56c12-f70d-40cb-b279-2934625d6a06 Archivbestände des Landesarchives NRW, Abteilung Westfalen]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungseinheiten der Grafschaft Ravensberg}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/04/57.43/N |EW=08/17/49.80/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kreis Gütersloh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Borgholzhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halle (Westf.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinhagen (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versmold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Ravensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Ravensberg)|Ravensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1807]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Tournay</name></author>
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