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	<title>Amt Pegau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Pegau&amp;diff=1338595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2023-12-15T09:21:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Pegau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine im [[Leipziger Kreis]] gelegene territoriale Verwaltungseinheit des [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]]. Zwischen 1657 und 1718 gehörte das Amt zum albertinischen [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Zeitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende der [[Amt (Sachsen)|sächsischen Ämterverfassung]] im Jahr 1856 bildete es den räumlichen Bezugspunkt für die Einforderung landesherrlicher Abgaben und [[Frondienst]]e, für [[Polizeibegriff|Polizei]], Rechtsprechung und [[Heeresfolge]]. Das Amt lag zu großen Teilen auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer [[Sachsen]] und [[Sachsen-Anhalt]]. Verwaltungssitz war die [[Pegau|Stadt Pegau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] lag im Westen des [[Leipziger Kreis]]es südwestlich der Stadt [[Leipzig]]. Es wurde von der [[Weiße Elster|Weißen Elster]] und am Ostrand von der [[Pleiße]] durchflossen. Das Amt lag zu großen Teilen auf dem Gebiet des heutigen Freistaats [[Sachsen]] (Westen des [[Landkreis|Landkreises Leipzig]]) und zu kleinen Teilen im Land [[Sachsen-Anhalt]] (vier Exklaven und kleiner Streifen im Westen). Verwaltungssitz war die [[Pegau|Stadt Pegau]]. Einige Orte des Amts sind aufgrund des Braunkohlebergbaus im 20. Jahrhundert (u.&amp;amp;nbsp;a. Tagebaue [[Tagebau Espenhain|Espenhain]], [[Tagebau Peres|Peres]] und [[Tagebau Profen|Profen]]) heute nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angrenzende Verwaltungseinheiten ==&lt;br /&gt;
Die Angabe angrenzender Herrschaften erfolgt unter Vernachlässigung der Exklaven der Ämter. &lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=  &lt;br /&gt;
 | NORD= [[Sachsen-Merseburg]] ([[Amt Lützen]])&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Kreisamt Leipzig]]&lt;br /&gt;
 | WEST=    [[Amt Weißenfels]]&lt;br /&gt;
 | OST=     [[Amt Borna]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Sachsen-Zeitz]] ([[Amt Zeitz]])&lt;br /&gt;
 | SUED= Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]] &lt;br /&gt;
 | SUEDOST=  [[Amt Borna]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet der [[Grafschaft Groitzsch|Pflege Groitzsch]] gelangte im Jahr 1210 in Besitz des [[Markgraf von Meißen|Markgrafen von Meißen]]. Das Amt Pegau entstand 1460 aus der mit dem markgräflich-meißnischen Pegauer Geleitsamt zusammengelegten [[Grafschaft Groitzsch|Pflege Groitzsch]]. Seit der [[Leipziger Teilung]] 1485 gehörte das Amt zur [[Albertiner|albertinischen]] Linie der [[Wettiner]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Verheerungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], in denen die Kaiserlichen unter [[Heinrich von Holk]] und die Schweden unter [[Lennart Torstensson]] Stadt und Amt Pegau gleich dreimal – und zwar in den Jahren 1633, 1637 und 1644 – verwüsteten, schloss der sächsische Kurfürst [[Johann Georg II. (Sachsen)|Johann Georg II.]] mit seinem jüngeren Bruder, dem Herzog [[Moritz (Sachsen-Zeitz)|Moritz von Sachsen-Zeitz]] am 18. April 1662 in [[Dresden]] ein Wiederkaufkontrakt über Stadt und Amt Pegau. Grund war der dringende Geldbedarf des Kurfürsten, nachdem dieser auf Grund des Todes von Kaiser [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] das [[Reichsvikar]]iat angetreten hatte. Der Kurfürst verpfändete an Moritz, dessen Erben und Nachkommen Stadt und Amt Pegau nebst Zubehör mit Vorbehalt &amp;#039;&amp;#039;der hohen Reservata&amp;#039;&amp;#039;, die der Kurfürst auch in den anderen Landesportionen seiner Brüder gemäß dem Vergleich vom 11. April 1657 hatte. Moritz sollte dafür 77.265 Gulden innerhalb von zehn Jahren zahlen. Noch vor Ablauf dieser Frist schlossen am 2. August 1666 in [[Meißen]] der Kurfürst Johann Georg II. und Herzog Moritz einen Rezess, in dem beide den Wiederkauf von 1662 aufhoben. Da das Amtsgebiet von Pegau nahe dem [[Stift Naumburg]] lag, übergab der Kurfürst Pegau erblich an seinen Bruder und dessen Nachkommen. Es fiel somit auch an die Sekundogenitur [[Sachsen-Zeitz]]. Die Herzöge verhalfen Stadt und Region zu neuer wirtschaftlicher Blüte und nutzten sie vor allem als [[Sommerresidenz]] – so ließen sie auch das Schloss Pegau ausbauen. Herzog [[Moritz Wilhelm (Sachsen-Zeitz)|Moritz Wilhelm]], Sohn des vorherigen, gab Amt und Stadt nebst anderer Ortschaften dann 1669 als [[Apanage]] an seinen Bruder [[Friedrich Heinrich (Sachsen-Zeitz-Pegau-Neustadt)|Friedrich Heinrich]], der in diesem Gebiet zwar landesherrliche Rechte ausüben und über die Einnahmen verfügen konnte, aber nie souverän von der Zeitzer Hauptlinie oder dem Kurfürstentum werden konnte. Nachdem dessen Sohn 1718 in den geistlichen Stand übertrat und auch die Zeitzer Hauptlinie ausgestorben war, fiel Pegau noch im gleichen Jahr an [[Kursachsen]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verträge des [[Wiener Kongress]]es wurde das Amt 1815 geteilt. Der größere Teil mit der Amtsstadt [[Pegau]] blieb beim [[Königreich Sachsen]], der restliche Teil gelangte an die neugebildete preußische [[Provinz Sachsen]]. Dem Amt Pegau wurde 1819 ein Teil des beim Königreich Sachsen verbliebenen Ostteils des [[Amt Lützen|Amts Lützen]], d.&amp;amp;nbsp;h. das ehemalige [[Amt Zwenkau]], angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1827 wurde das Justizamt Pegau vom [[Amt Borna|Justizamt Borna]] mitverwaltet. Nach der Auflösung der [[Patrimonialgerichtsbarkeit]] im Jahr 1865 gingen die Aufgaben auf die Gerichtsämter [[Pegau]] und [[Zwenkau]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1827 hatte das Amt 13.400 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Städte&lt;br /&gt;
* [[Pegau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dörfer&lt;br /&gt;
1827 gehörten 60 Dörfer zum Amt, darunter u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* [[Groitzsch]] mit der [[Wiprechtsburg Groitzsch]]&lt;br /&gt;
* [[Böhlen (Sachsen)|Böhlen]]&lt;br /&gt;
* [[Großdalzig]]&lt;br /&gt;
* [[Imnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Kleindalzig]]&lt;br /&gt;
* [[Kotzschbar]]&lt;br /&gt;
* [[Mausitz]]&lt;br /&gt;
* [[Stöhna]]&lt;br /&gt;
* [[Tellschütz]]&lt;br /&gt;
* [[Zeschwitz]] (anteilig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dörfer, die 1815 an Preußen kamen&lt;br /&gt;
* [[Werben (Pegau)|Werben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dörfer (Exklaven)&lt;br /&gt;
* [[Dobergast]]&lt;br /&gt;
* Gröben&lt;br /&gt;
* [[Pörsten]]&lt;br /&gt;
* [[Rippach]]&lt;br /&gt;
* [[Schwerzau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[[Rittergut|Rittergüter]] und [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]]&lt;br /&gt;
1827 gehörten 27 Rittergüter und drei Vorwerke zum Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Orte des Amts Lützen, die nach 1815 an das Amt Pegau kamen&lt;br /&gt;
* Stadt [[Zwenkau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
;[[Wüstung]]en&lt;br /&gt;
;Anderer Besitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtmänner und Amtsschösser ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas 1790&amp;#039;&amp;#039;. Gumnior, 2009. ISBN 3937386149&lt;br /&gt;
* Alexander Gündel: &amp;#039;&amp;#039;Landesverwaltung und Finanzwesen in der Pflege Groitzsch-Pegau von der Mitte des 14. bis zur Mitte des 16. Jh.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1911 &lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Crell]]: &amp;#039;&amp;#039;Die in Chursachsen jeztlebende Amtleute und Amtsverweser&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1722.&lt;br /&gt;
* Tylo Peter: &amp;#039;&amp;#039;Vögte Schösser Amtmänner – Territorialverwaltung im Bornaer Land&amp;#039;&amp;#039;. Borna 2009&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Leo Bönhoff]] | Titel=Die ältesten Ämter der Mark Meißen | Sammelwerk=Neues Archiv für Sächsische Geschichte | Band=Band 38 | Jahr=1917 | Seiten=17–45 | Online=[http://digital.slub-dresden.de/id32627979Z Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
*{{Staatslexikon Sachsen|8|143|bis=152}}&lt;br /&gt;
*{{Staatslexikon Sachsen|18|445|bis=446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://repsax.isgv.de/repsax.php?a=36 Amt Pegau] im &amp;#039;&amp;#039;Repertorium Saxonicum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.archiv.sachsen.de/cps/bestaende.html?oid=01.05.02&amp;amp;file=20016.xml Bestand 20016 – Amt Pegau] 1590–1856 im &amp;#039;&amp;#039;Sächsischen Hauptstaatsarchiv Leipzig&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://hov.isgv.de/info/aemterverzeichnis Das Amt Pegau im &amp;#039;&amp;#039;Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ämter des Leipziger Kreises}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4814918-4|VIAF=247409738}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pegau, Amt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Groitzsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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