<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Amt_Meienberg</id>
	<title>Amt Meienberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Amt_Meienberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Meienberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T18:43:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Meienberg&amp;diff=1420423&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Meienberg&amp;diff=1420423&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-21T09:01:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Meienberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges Amt im [[Freiamt (Schweiz)|Freiamt]]. Es bestand aus den heutigen Gemeinden [[Abtwil AG|Abtwil]], [[Auw AG|Auw]], [[Beinwil (Freiamt)|Beinwil]] ohne Winterschwil, [[Dietwil]], [[Oberrüti]] und [[Sins]]. Das Verwaltungszentrum war die Stadt [[Meienberg (Sins)|Meienberg]] zwischen Auw und Sins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt Meienberg mit der Stadt gleichen Namens als Zentrum gehörte zum frühen [[habsburg]]ischen Besitz. Im [[Habsburger Urbar]] von 1309 wird es fast im späteren eidgenössischen Umfang beschrieben, wobei aber noch [[Dierikon]], [[Root LU|Root]] und Mettenwil bei [[Ballwil]] dazu gezählt werden. Im [[Schlacht bei Sempach|Sempacherkrieg]] 1386 zwischen den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] und Habsburg war das Amt Kriegsschauplatz und die Eidgenossen zerstörten das Städtchen. Im Rahmen der Eroberung des heutigen Kantons [[Kanton Aargau|Aargau]] durch die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] 1415 nahm [[Luzern]] es in Besitz. 1425 musste Luzern jedoch das Amt an den gemeinsamen Besitz der Eidgenossen in den freien Ämtern zurückgeben. Es bildete dann eines der 13 Ämter der [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]], die abwechselnd von den Orten der Eidgenossenschaft jeweils während zwei Jahren verwaltet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Reformation]] 1529 blieb das Amt Meienberg katholisch und durfte nach Beschluss der im [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] siegreichen katholischen Orte seine alten Rechte (insbesondere die Wahl des Untervogts) und sein Amtsbanner behalten. 1533 wurde zudem das Recht verliehen, den Bannermeister selbst zu wählen. Das Amtsbanner von Meienberg zeigt eine grüne Linde auf weissen Grund auf einem grünen Dreiberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Amt wurden die für die Bevölkerung wichtigen niedergerichtlichen Herrschaftsrechte nicht im ganzen Gebiet durch den eidgenössischen [[Vogt]] ausgeübt. Bei Ende der alten Eidgenossenschaft 1798 besass die Stadt [[Zug (Stadt)|Zug]] das [[Niedergericht]] in [[Oberrüti]], die Stadt [[Luzern]] jenes in [[Dietwil]] sowie jenes der Herrschaft Rüssegg, welche die Dörfer von Reussegg, das Kirchdorf [[Sins]] sowie einige Häuser und Matten in [[Auw AG|Auw]] umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Helvetische Republik|Helvetik]] war das Amt Meienberg Teil des Distrikts [[Muri AG|Muri]] und ging mit den übrigen Ämtern im [[Kanton Baden]] auf. Dies gegen den Willen der Bevölkerung, die einen Anschluss an Zug oder Luzern befürwortete. 1802 blieb ein weiterer Versuch, sich Zug anzuschliessen, erfolglos. 1803 wurden die Gemeinden des ehemaligen Amtes Teil des Kantons Aargau und teilten das weitere Schicksal des Freiamts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der alten Eidgenossenschaft 1798 setzte sich das Amt Meienberg wie folgt zusammen (gegliedert nach Einwohnerzahl der Ortschaften):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortschaft&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Gebäude&lt;br /&gt;
! Kirchspiel&lt;br /&gt;
! Zwing (Niedergericht)&lt;br /&gt;
! Zwingherr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Auw AG|Auw]] || 470 || 64 || Auw || Auw &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietwil]] || 462 || 46 || Dietwil || Dietwil || Stadt Luzern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oberrüti]] || 320 || 29 || Oberrüti || Oberrüti || Stadt und Amt Zug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Abtwil AG|Abtwil]] || 318 || 24 || Abtwil || Abtwil || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Beinwil (Freiamt)|Beinwil]] || 258 || 27 || Beinwil || Beinwil || Abtei Muri&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sins]] || 245 || 23 || Sins || Reussegg-Sins || Stadt Luzern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aettenschwil]] || 175 || 15 || Sins || Aettenschwil || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rüstenschwil || 175 || 13 || Auw || Rüstenschwil || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wiggwil || 155 || 14 || Beinwil || Wiggwil || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ober-[[Alikon]] || 144 || 14 || Sins || Alikon || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unter-Alikon || 127 || 12 || Sins || Alikon || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fenkrieden || 124 || 11 || Sins || Fenkrieden || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reussegg || 119 || 13 || Sins || Reussegg-Sins || Stadt Luzern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Meienberg (Sins)|Meienberg]]|| 101 || 13 || Sins || Meienberg || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winterhalde || 90 || 10 || Sins || Aettenschwil || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wallenschwil || 75 || 8 || Muri || Muri || Abtei Muri&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gerenschwil || 59 || 7 || Dietwil || Fenkrieden || 8 Alte Orte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brunnwil-[[Schloss Horben|Horben]] || n.&amp;amp;nbsp;b. || n.&amp;amp;nbsp;b. || Beinwil || Muri || Abtei Muri&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt; 1 &amp;lt;/sup&amp;gt; in heutiger Schreibweise&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt; 2 &amp;lt;/sup&amp;gt; einige Häuser und Matten in Auw gehörten zum Zwing Reussegg-Sins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Rohner: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Lesegesellschaft Sins, 1985 {{Falsche ISBN|3-906688012}}&amp;lt;!-- wird auch im BVB geführt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Aargau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>