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	<title>Amt Lauda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T23:55:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Lauda&amp;diff=629061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-02-13T14:27:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Lauda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war seit 1506 ein [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] des ehemaligen [[Hochstift Würzburg|Hochstifts Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
In der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] waren Ämter eine Ebene zwischen den Gemeinden und der [[Landesherrschaft]]. Die Funktionen von Verwaltung und Rechtsprechung waren hier nicht getrennt. Dem Amt stand ein [[Amtmann]] vor, der von der Landesherrschaft eingesetzt wurde. {{Hauptartikel|Amt (historisches Verwaltungsgebiet)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Landesherrschaft über das Amt Lauda wechselte mehrfach. Für 1135–1215 sind die Herren von &amp;#039;&amp;#039;Luden&amp;#039;&amp;#039; (Lauda) belegt. Die Erbtochter des letzten Herren von Luden soll um 1213 den Grafen Gerhard III. von [[Rieneck (Adelsgeschlecht)|Rieneck]] geheiratet haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreck, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Übergang an die [[Grafschaft Rieneck]] war aber nicht problemlos. Zwar hatte sich Graf Ludwig von Rieneck, ein Sohn Gerhard III., spätestens 1225 in den Besitz des Amtes gesetzt. Dieser wurde ihm aber vom [[Bistum Würzburg]] streitig gemacht, das sich aber letztendlich gegen Rieneck nicht durchsetzen konnte. Bei der Rienecker Erbteilung 1243 kam Lauda an die Linie Rieneck-Rothenfels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 wurde das Amt für 3.000 [[Gulden]] an die Herren von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]] verkauft&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Urkundenbuch. Abt. 2, Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Bd. 2. 767-1301-1350.&amp;#039;&amp;#039; Publikationen aus den königlich-preußischen Staatsarchiven, Hirzel, Leipzig 1891 Nr.&amp;amp;nbsp;157.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wenige Jahre später, am 23. April 1316, aber zur Hälfte durch die Grafen von Rieneck für 1.500 Gulden zurückgekauft, so dass ein [[Kondominat]] zwischen Hanau und Rieneck entstand. Für die andere Hälfte bestand auf die nächsten 14 Jahre ein Rückkaufrecht seitens Rieneck. Da später von einem Hanauer Anteil nicht mehr die Rede ist, scheinen diese davon Gebrauch gemacht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten männlichen Mitglieds der Linie Rieneck-Rothenfels versuchten sowohl [[Kurmainz]] als auch das Bistum Würzburg, das Amt Lauda für sich zu vereinnahmen. Die Erbin, Adelheid von Rieneck-Rothenfels, verkaufte ihren Erbanspruch aber 1342 an Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig IV., dem Bayern]]. Dieser konsolidierte den Besitz und gab ihn als [[Lehenswesen|Lehen]] an die Grafen von [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)|Hohenlohe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schreck, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1351 wurde das Aktivlehen von [[Ludwig VI. (Bayern)|Ludwig VI., dem Römer]], einem Sohn Ludwig IV., auf seinen Bruder, [[Otto V. (Bayern)|Otto]], [[Kurfürst von Brandenburg]] übertragen. Der verschuldete sich in hohem Maße bei den Hohenlohern und den Hanauern, so dass Lauda 1357 gerichtlich [[Ulrich III. (Hanau)|Ulrich III.]] zugesprochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: Otto Appel: &amp;#039;&amp;#039;Die politische Tätigkeit Ulrichs III. Herrn von Hanau 1346-1370. Ein Beitrag zur Geschichte der Herren und Grafen von Hanau&amp;#039;&amp;#039; = HGBll 5 (1922), S. 13; Dommerich: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte der allmählichen Vergrößerung der Grafschaft Hanau von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis zum Aussterben des Hauses 1736&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Hanauer Bezirksvereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 1/2 (1860)&amp;#039;&amp;#039;, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach weiterem Streit entschied Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] 1363, dass Lauda ein Aktivlehen der [[Kurfürstentum Pfalz|Pfalz]] und ein Passivlehen der Herren von Hanau sein solle.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreck, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings waren 1376 wieder die von Hohenlohe verfügungsberechtigt: Sie verpfändeten Lauda an die Pfalz für 10.000 Gulden, 1398 verkauften sie es dann sogar für 10.200 Gulden. Die Pfalz nutzte Lauda 1435, um einen Kredit bei den Rittern von Eremberg abzusichern und [[Pfand (Recht)|verpfändeten]] es dann 1450 an die Grafen von Rieneck. Von dort gelangte das Pfand über eine Erbtochter an die von [[Wertheim (Adelsgeschlecht)|Wertheim]]. In den Jahren 1503 bis 1506 kam es dann zu einem Dreiecksgeschäft: Der sehr vermögende Ludwig von [[Hutten (Adelsgeschlecht)|Hutten]] löste an Stelle der Pfalz das Pfand ein. Anschließend verkauften die Pfalz und Hutten ihre Rechte an das Bistum Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Hochstift Würzburg bildete aus den so erworbenen Rechten ein eigenes [[Amt (Verwaltungsgliederung)|Amt]]. Zu diesem &amp;#039;&amp;#039;Amt Lauda&amp;#039;&amp;#039; zählten:&lt;br /&gt;
* [[Beckstein]]&lt;br /&gt;
* [[Distelhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Heckfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Lauda (Lauda-Königshofen)|Lauda]], Burg und Stadt&lt;br /&gt;
* [[Marbach (Lauda-Königshofen)|Marbach]]&lt;br /&gt;
* [[Oberlauda]]&lt;br /&gt;
* [[Unterbalbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burg Oberlauda]] war bis zu ihrer Zerstörung im [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieg]] Sitz des Amtes Lauda.&amp;lt;ref&amp;gt;LEO-BW.de: [https://www.leo-bw.de/de_DE/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/4005/Oberlauda+-+Altgemeinde~Teilort &amp;#039;&amp;#039;Oberlauda - Altgemeinde~Teilort&amp;#039;&amp;#039;]. Online unter www.leo-bw.de. Abgerufen am 29. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[Karfreitag]] des Jahres 1525 setzten [[Aufstand|aufständische]] [[Landwirt|Bauern]] die große Anlage oberhalb von Oberlauda in Brand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fränkische Nachrichten]]: [https://www.fnweb.de/fraenkische-nachrichten_artikel,-lauda-koenigshofen-das-ende-der-burg-vor-490-jahren-_arid,654424.html &amp;#039;&amp;#039;Lauda / Königshofen. Heimatgeschichte. Am Karfreitag 1525 setzten aufständische Bauern die große Anlage oberhalb von Oberlauda in Brand. Das Ende der Burg vor 490 Jahren&amp;#039;&amp;#039;]. 24. April 2015. Online unter www.fnweb.de. Abgerufen am 29. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Statistik des Hochstiftes Würzburg von 1699 nennt 644 Untertanen in 1 Stadt und 6 Dörfern. Als jährliche Einnahmen des Hochstiftes aus dem Amt wurden abgeführt: [[Schatzung]]: 150 Reichstaler, [[Akzise]] und [[Ungeld]]: 302 fl und [[Rauchgeld|Rauchpfund]]: 619 Pfund.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Schröcker (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Statistik des Hochstiftes Würzburg um 1700&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-8771-7031-5, S. 114 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt bestand weitgehend unverändert bis zur [[Säkularisation]] des Bistums Würzburg 1803. Es kam dann zunächst an das [[Fürstentum Leiningen]]. Nach Auflösung des Fürstentums 1806 durch die [[Rheinbundakte]] wurde es dann dem [[Großherzogtum Baden]] zugeschlagen. Dort wurde ein Bezirksamt Lauda eingerichtet, aber schon 1813 wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cent Lauda ==&lt;br /&gt;
Das [[Zentgericht]] Lauda umfasste die Amtsorte außer Beckstein. Hinzu kamen [[Gerlachsheim]], [[Kützbrunn]], [[Oberbalbach]], [[Kleinrinderfeld]], [[Kist]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Schöpf: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistische Beschreibung des Hochstifts Würzburg&amp;#039;&amp;#039;. 1802, S. 61, 613 ([https://books.google.de/books?id=SH0AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA61&amp;amp;lpg=PA613 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentgericht wurde im Rathaus von Lauda gehalten. Auf dem Rathausplatz befand sich auch der [[Pranger]] und der Stock. Das peinliche Verhör wurde im Zentturm, dem späteren Amthof (1917 abgebrannt) durchgeführt. Die Hinrichtungsstätte war der Galgenberg, etwa 1000 Meter südlich der Ortsmitte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Gerichts- und Hinrichtungsstätten in hochstiftisch-würzburgischen Amts- und Landstädten&amp;#039;&amp;#039;. Diss. 1976, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Schreck: &amp;#039;&amp;#039;Lauda – Schicksal einer ehemaligen fränkischen Oberamtsstadt&amp;#039;&amp;#039;. Lauda 1973.&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=6 |Sp=371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Verwaltungsgebiete des Hochstiftes Würzburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ämter des Fürstentums Leiningen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Kurpfalz)|Lauda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt der Grafschaft Hanau|Lauda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Hochstift Würzburg)|Lauda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Grafschaft Rieneck)|Lauda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Hohenlohe)|Lauda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Main-Tauber-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Main-Tauber-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lauda-Königshofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Fürstentum Leiningen)|Lauda]]&lt;/div&gt;</summary>
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