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	<title>Amt Karrharde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-03-18T21:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Amt Karrharde in NF.PNG|right|mini|300px|Lage des ehem. Amtes Karrharde im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Karrharde Amt Wappen.png|mini|140px|Wappen des ehem. Amtes Karrharde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Karrharde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Amt (Kommunalrecht)|Amt]] im [[Kreis Nordfriesland]], in [[Schleswig-Holstein]]. Sitz der Amtsverwaltung war die Gemeinde [[Leck (Nordfriesland)|Leck]], die selbst nicht Mitglied des Amtes war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt ist nach einem unteren Verwaltungsbezirk –&amp;amp;nbsp;einer [[Harde]]&amp;amp;nbsp;– im [[Herzogtum Schleswig]] bezeichnet. Es hatte eine Fläche von gut 180&amp;amp;nbsp;km² und zuletzt knapp 7500 Einwohner in den Gemeinden&lt;br /&gt;
#[[Achtrup]]&lt;br /&gt;
#[[Bramstedtlund]]&lt;br /&gt;
#[[Enge-Sande]]&lt;br /&gt;
#[[Karlum]]&lt;br /&gt;
#[[Klixbüll]]&lt;br /&gt;
#[[Ladelund]]&lt;br /&gt;
#[[Sprakebüll]]&lt;br /&gt;
#[[Stadum]]&lt;br /&gt;
#[[Tinningstedt]]&lt;br /&gt;
#[[Westre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 17. Juli 1970 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold auf schwarzem Schildfuß mit durchgehendem goldenen Flechtzaun drei hochstämmige grüne Bäume, deren mittlerer etwas überhöht ist und deren freie Zwischenräume durch zwei kleine grüne Bäume gefüllt sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|184|Amt Karrharde, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen des Amtes Karrharde geht zurück auf das Bildsiegel der gleichnamigen Harde von 1359. Zusätzlich zum Gesichtspunkt der Kontinuität zwischen der früheren Harde und dem heutigen Amt als Verwaltungsinstitutionen erhält das alte Siegel einen weiteren aktuellen Bezug dadurch, dass die fünf Bäume des Siegels als Stellvertreter der fünf ehemaligen Ämter Enge, Klixbüll, Ladelund, Leck und Medelby angesehen werden können, aus denen das Amt Karrharde 1965 gebildet wurde. Medelby schied allerdings schon 1970 wieder aus und wurde dem Amt Schafflund im Kreis Flensburg eingegliedert. So vertritt der mittlere Baum im Wappen das heutige Amt Karrharde. Die schwarze Tinktur des Schildfußes bezieht sich auf die Deutung des Namens als &amp;quot;Sumpf- oder Moorharde&amp;quot;. Auf die ehemalige Lage der Amtsgemeinden in der Nähe der Nordsee und die damit verbundene Notwendigkeit des Deichbaus verweist der Flechtzaun als historisches Symbol für „Abwehr“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker [[Willy Lippert|Willy „Horsa“ Lippert]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Karrharde ([[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Kær Herred&amp;#039;&amp;#039;) war eine der [[Harde]]n im wikingerzeitlichen Dänemark, die zum Ellumsyssel gehörte. Sie lag zwischen den nordfriesisch besiedelten Harden der [[Uthlande]] und dem Umland Flensburgs auf der Geest. Die Tingstätte befand sich in [[Leck (Nordfriesland)|Leck]]&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Nielsen Bock: &amp;#039;&amp;#039;Niederdeutsch auf dänischem Substrat&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen  1933, Seite 235&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 wurde aus den Gemeinden der aufgelösten Ämter [[Amt Enge|Enge]] (ohne [[Stedesand]], [[Störtewerkerkoog]] und [[Wester-Schnatebüll]]), [[Amt Klixbüll|Klixbüll]] (ohne [[Bosbüll]] und [[Lexgaard]]), [[Amt Leck|Leck]] (ohne Leck) und [[Amt Medelby|Medelby]] das Amt Süderkarrharde gebildet. Es umfasste 23&amp;amp;nbsp;Gemeinden. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1967 wurde das [[Amt Ladelund]], mit dem seit Jahresbeginn 1967 eine Verwaltungsgemeinschaft existierte, aufgelöst und die Gemeinden kamen ebenfalls zum Amt, das sich in Amt Karrharde umbenannte und nun aus 27&amp;amp;nbsp;Gemeinden bestand:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;450&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
#[[Achtrup]]&lt;br /&gt;
#[[Böxlund]]&lt;br /&gt;
#[[Boverstedt]]&lt;br /&gt;
#[[Bramstedtlund]]&lt;br /&gt;
#[[Büllsbüll]]&lt;br /&gt;
#[[Enge (Enge-Sande)|Enge]]&lt;br /&gt;
#[[Engerheide]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;450&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
#&amp;lt;li value=&amp;quot;8&amp;quot;&amp;gt;[[Holt (Schleswig)|Holt]]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
#[[Holzacker]]&lt;br /&gt;
#[[Jardelund]]&lt;br /&gt;
#[[Karlum]]&lt;br /&gt;
#[[Klintum (Leck)|Klintum]]&lt;br /&gt;
#[[Klixbüll]]&lt;br /&gt;
#[[Knorburg]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;450&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
#&amp;lt;li value=&amp;quot;15&amp;quot;&amp;gt;[[Ladelund]]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
#[[Lütjenhorn]]&lt;br /&gt;
#[[Medelby]]&lt;br /&gt;
#[[Oster-Schnatebüll]]&lt;br /&gt;
#[[Osterby (Kreis Schleswig-Flensburg)|Osterby]]&lt;br /&gt;
#[[Sande (Enge-Sande)|Sande]]&lt;br /&gt;
#[[Schardebüll]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;450&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
#&amp;lt;li value=&amp;quot;22&amp;quot;&amp;gt;[[Soholm]]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
#[[Sprakebüll]]&lt;br /&gt;
#[[Stadum]]&lt;br /&gt;
#[[Tinningstedt]]&lt;br /&gt;
#[[Weesby]]&lt;br /&gt;
#[[Westre]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde Büllsbüll nach Achtrup eingemeindet. Mit der Bildung des [[Kreis Nordfriesland|Kreises Nordfriesland]] 1970 kamen die sechs Gemeinden des ehemaligen Amtes Medelby (Böxlund, Holt, Jardelund, Medelby, Osterby und Weesby) zum [[Kreis Flensburg-Land]] in das [[Amt Schafflund]]. Im selben Jahr wurde Boverstedt nach Ladelund eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 reduzierte sich die Zahl der Gemeinden dann auf zehn: Klintum und Oster-Schnatebüll wurden nach Leck eingemeindet, Holzacker nach Stadum, Lütjenhorn nach Achtrup und die sechs Gemeinden Enge, Engerheide, Knorburg, Sande, Schardebüll und Soholm schlossen sich zur Gemeinde Enge-Sande zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2008 schlossen sich die Gemeinden des Amtes mit der Stadt [[Niebüll]], der Gemeinde Leck und den Gemeinden der Ämter [[Amt Bökingharde|Bökingharde]], [[Amt Süderlügum|Süderlügum]] und [[Amt Wiedingharde|Wiedingharde]] zum [[Amt Südtondern]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Amt in Schleswig-Holstein|Karrharde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1966|Karrharde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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