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	<title>Amt Crottendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hejkal: lf</title>
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		<updated>2023-04-12T16:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Crottendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine im [[Erzgebirgischer Kreis|Erzgebirgischen Kreis]] gelegene territoriale Verwaltungseinheit des [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende der [[Amt (Sachsen)|sächsischen Ämterverfassung]] im Jahr 1856 bildete es den räumlichen Bezugspunkt für die Einforderung landesherrlicher Abgaben und [[Frondienst]]e, für [[Polizeibegriff|Polizei]], Rechtsprechung und [[Heeresfolge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Das [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] befand sich im Kammgebiet des [[Fichtelberg (Erzgebirge)|Fichtelbergs]] und umfasste den [[Crottendorfer Forst]] und die Oberläufe der Flüsse [[Große Mittweida]], [[Zschopau (Fluss)|Zschopau]], [[Sehma (Fluss)|Sehma]] und [[Pöhlbach]]. Ein weiterer bedeutender Berg im Gebiet ist der [[Scheibenberg (Erzgebirge)]]. Die südliche Grenze des Amtes bildete gleichzeitig die Landesgrenze nach [[Böhmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angrenzende Verwaltungseinheiten ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Amt Grünhain]]&lt;br /&gt;
 | NORD=     [[Amt Schlettau]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=  &lt;br /&gt;
 | WEST=    [[Amt Grünhain]]&lt;br /&gt;
 | OST=     [[Königreich Böhmen]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Amt Schwarzenberg|Kreisamt Schwarzenberg]]&lt;br /&gt;
 | SUED=     [[Königreich Böhmen]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1559 verkauften die unmündigen Brüder Johann, George, Hugo und Wolff [[Schönburg (Adelsgeschlecht)|von Schönburg]] den oberen Teil der [[Grafschaft Hartenstein]], nämlich „vnsere Krottendorffische vnd Wiesenthaller Welde, vnd geholtze, so hiebeuorn gegen dem harttensteyn gehortt, samt ettlichen andern vnsern daran gelegenne flecken, vnd Dorffschaffttenn“&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Staatsarchiv - Hauptstaatsarchiv Dresden, 19006 Lagerungsgemeinschaft Gerichtsbücher (Filme), Gerichtsbuch Hartenstein Nr. 9, fol. 104; zitiert nach [[Jonny Hielscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Rittersgrün – Von den Anfängen der Besiedlung bis zum Niedergang der Hammerwerke.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: epubli GmbH, 2009, S. 26f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, für 146.000 [[Gulden]] an den sächsischen Kurfürsten [[August (Sachsen)|August]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Haupterwerbszweig des Amtes war neben dem Bergbau in den Bergstädten Scheibenberg und Oberwiesenthal der Betrieb von [[Eisenhammer]]werken, derer 17 im Jahr 1559 vorhanden waren, nämlich sieben an der [[Große Mittweida|Großen Mittweida]], vier am [[Pöhlwasser]], drei am „Wiesenthaler Wasser“ und zwei am Schwarzbach. Es ist anzunehmen, dass das Amt Crottendorf vor allem wegen seines geringen Umfangs von Anfang an administrativ in engem Zusammenhang mit dem benachbarten [[Amt Schwarzenberg]] stand und schließlich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aufgelöst wurde und um 1670 mit Schwarzenberg vereinigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Chronik von Oberscheibe |url=http://www.neu.oberscheibe.de/4.html |wayback=20111029043656 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugehörige Orte ==&lt;br /&gt;
Laut dem 1559 für die Übergabe an den Kurfürsten aufgestellten Erbbuch bildeten die folgenden Orte das neue Amt Crottendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Staatsarchiv - Hauptstaatsarchiv Dresden, Loc. 38068, Rep. XLVII, No. 5 Schwarzenberg; Vgl. Ernst Költzsch: Das Amt Schwarzenberg insbesondere Eibenstock im 16. Jahrhundert. Wilkau-Hasslau, 1963 (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Orte des Amts Crottendorf&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#cccccc&amp;quot; width=&amp;quot;250&amp;quot;|Ort&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#cccccc&amp;quot; width=&amp;quot;250&amp;quot;|heutige Ortszugehörigkeit&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#cccccc&amp;quot; width=&amp;quot;250&amp;quot;|Bemerkungen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bergstadt [[Scheibenberg]] || Stadt [[Scheibenberg]] ||  1522 gegründet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Oberscheibe]]|| Stadt [[Scheibenberg]] ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mittweida (Markersbach)]] || Gemeinde [[Raschau-Markersbach]] ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Obermittweida]]|| Gemeinde [[Raschau-Markersbach]] ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Crottendorf]]  || Gemeinde [[Crottendorf]] || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Neudorf (Sehmatal)|Neudorf]]  || Gemeinde [[Sehmatal]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kretscham-Rothensehma]] || Gemeinde [[Sehmatal]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Niederschlag (Bärenstein)|Niederschlag]] ||Gemeinde [[Bärenstein (Erzgebirge)|Bärenstein]]||im 17. Jahrhundert von böhmischen [[Exulanten]] gegründet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Hammerunterwiesenthal]] || Stadt Kurort [[Oberwiesenthal]] ||1657 von böhmischen [[Exulanten]] gegründet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alt Wiesenthal ([[Unterwiesenthal]])  || Stadt Kurort [[Oberwiesenthal]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Neustadt Wiesenthal (Stadt [[Oberwiesenthal]]) || Stadt Kurort [[Oberwiesenthal]] || 1530 gegründet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großpöhla]]|| Stadt [[Schwarzenberg/Erzgeb.]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadt [[Elterlein]] mit Brünlas und Burgstädtel  ||Stadt [[Elterlein]] || gehörte nach 1590 zum [[Amt Grünhain]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Bönhoff| Bönhoff, Leo]]: &amp;#039;&amp;#039;Der ursprüngliche Umfang der Grafschaft Hartenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: NASG 27 (1906), S. 209–278&lt;br /&gt;
* [[Leo Bönhoff| Bönhoff, Leo]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ältesten Ämter der Mark Meißen&amp;#039;&amp;#039;, Abschrift: Gert Süß&lt;br /&gt;
* Wendler, Lothar: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Westerzgebirge – an Mulde, Schwarzwasser und Zschopau&amp;#039;&amp;#039;, aus der Reihe „Unsere Heimat“, Rockstrohs illustrierte Blätter zur Geschichte des Westerzgebirges, Druckerei&amp;amp;Verlag Mike Rokstroh, Aue 2004&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Blaschke]], Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas, Klaus Gumnior, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-937386-14-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ämter des Erzgebirgischen Kreises}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Crottendorf, Amt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Crottendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Sachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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