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	<title>Amt Blank - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:34:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Blank&amp;diff=255115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix.</title>
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		<updated>2026-01-17T18:59:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1968-013-07, Amt Blank, Loosch, Wirmer, Blank, Holtz, Heusinger.jpg|miniatur|[[Theodor Blank]] (vorne Mitte, aufwärts blickend) mit seinen Mitarbeitern vor der Ermekeilkaserne. [[Gerhard Loosch]] (vorne li. außen), [[Ernst Wirmer]] (vorne li.), [[Wolfgang Holtz]] (vorne re.) und [[Adolf Heusinger]] (vorne re. außen)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Blank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Dienststelle Blank&amp;#039;&amp;#039; genannt) war von Oktober 1950 bis Juni 1955 die im deutschen [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramt]] angesiedelte Vorgängerinstitution des [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesministeriums der Verteidigung]]. Die offizielle Bezeichnung lautete &amp;#039;&amp;#039;Dienststelle des Bevollmächtigten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der geheimen [[Himmeroder Denkschrift]] vom 9. Oktober 1950 war der CDU-Bundestagsabgeordnete und [[Oberleutnant]] a.&amp;amp;nbsp;D. [[Theodor Blank]] von dem damaligen Bundeskanzler [[Konrad Adenauer]] zum „Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen“ berufen worden. Nach der [[Bundestagswahl 1953|Bundestagswahl am 6. September 1953]] wurde Blank zum Leiter der nach ihm benannten Behörde und von 1955 bis zum 16. Oktober 1956 erster Bundesminister für Verteidigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dienstgebäude befand sich zunächst in einem Behelfsbau am [[Museum Koenig]] und anschließend in der [[Ermekeilkaserne]] in der damaligen [[Bundeshauptstadt]] Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Bereits von Mai bis Oktober 1950 hatte [[Gerhard Graf von Schwerin]] Bundeskanzler Konrad Adenauer in sicherheitspolitischen Fragen beraten und Vorbereitungen für den Aufbau eines zukünftigen Verteidigungsministeriums getroffen. Hierfür wurde die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienststelle Schwerin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit der Tarnbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentrale für Heimatdienst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ZfH) gebildet (nicht zu verwechseln mit der [[Bundeszentrale für politische Bildung|Bundeszentrale für Heimatdienst]]). Die ZfH war dem &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich-Wilhelm-Heinz-Dienst]]&amp;#039;&amp;#039; (FWHD) angegliedert. Adenauer entließ Schwerin im Oktober 1950, nachdem dieser mit Pressevertretern über seine Tätigkeit gesprochen hatte. Daraufhin wurde Theodor Blank am 26. Oktober 1950 sein Nachfolger; zugleich wurde die Dienststelle offiziell gegründet und die Dienststelle Schwerins, die ZfH, übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Mitarbeiter im Amt Blank waren [[Wolf von Baudissin]], sein Vertreter [[Heinz Karst]], die Generäle [[Adolf Heusinger]], [[Hans Speidel (General)|Hans Speidel]] und der Vordenker einer zivilen Bundeswehrverwaltung [[Ernst Wirmer]]. Die Arbeit des Amtes Blank, die einer Vorbereitung der [[Wiederbewaffnung]] diente, widersprach zwar offiziell den Bestimmungen der [[Alliierte]]n, wonach Deutschland langfristig entmilitarisiert bleiben sollte. Sie war den Westalliierten aber bekannt und wurde von ihnen angesichts des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] geduldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundeswehr.de/de/von-himmerod-zum-amt-blank--88216 &amp;#039;&amp;#039;Von Himmerod zum „Amt Blank“.&amp;#039;&amp;#039;] bundeswehr.de, abgerufen am 3. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Fragen der Marine griff das Amt zunächst vor allem auf das [[Naval Historical Team]] zurück, eine Gruppe ehemaliger hoher deutscher Marineoffiziere, die in Bremerhaven gesteuert und finanziert vom US-amerikanischen [[Office of Naval Intelligence]] an der Konzeption einer künftigen deutschen Seestreitmacht arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Douglas Carl Peifer: &amp;#039;&amp;#039;Establishing The Bundesmarine: The Convergence Of Central Planning And Pre-Existing Maritime Organizations, 1950–1956&amp;#039;&amp;#039;. In: [[James S. Corum]]: &amp;#039;&amp;#039;Rearming Germany&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 2011, ISBN 978-90-04-20317-4. S. 117–141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diesem Weg wurden 1951 [[Wolfgang Kähler (Admiral)|Wolfgang Kähler]] und [[Karl-Adolf Zenker]] zu den wichtigsten Marineplanern des Amts Blank und zu den deutschen Delegationsmitgliedern für dieses Themenfeld bei den Verhandlungen über die [[Europäische Verteidigungsgemeinschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Douglas Carl Peifer: &amp;#039;&amp;#039;Establishing The Bundesmarine: The Convergence Of Central Planning And Pre-Existing Maritime Organizations, 1950–1956&amp;#039;&amp;#039;. In: [[James S. Corum]]: &amp;#039;&amp;#039;Rearming Germany&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 2011, ISBN 978-90-04-20317-4. S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeit ==&lt;br /&gt;
Die Dienststelle Blank untersuchte u.&amp;amp;nbsp;a. Tarnmuster, Kampf- und Ausgehanzüge für die Bundeswehr, wobei man sich für ein leicht abgewandeltes [[Splittertarn]]-Muster entschied, das bereits 1931 in der [[Reichswehr]] eingeführt worden war. Im Zusammenhang mit der seit 1952 geplanten [[Europäische Verteidigungsgemeinschaft|Europäischen Verteidigungsgemeinschaft]] (EVG), der mehrere europäische Staaten angehören sollten, wurde auch mit einer leicht abgewandelten Variante des bis 1945 entwickelten [[Schutzstaffel|SS]]-Leibermusters, einem [[Flecktarn]]-Muster, experimentiert. Diese Muster und Stoffe wurden in Belgien hergestellt. Nachdem Frankreich den bereits weitgehend ratifizierten EVG-Plänen im letzten Moment doch nicht zugestimmt hatte, wurde die weitere Ausgabe der EVG-Uniform an die neu gegründete Bundeswehr 1956 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt blieben bei der Bundeswehr-Ausrüstung noch viele Anklänge an die preußisch-deutsche Heerestradition bestehen. Verantwortlich war Theodor Blank auch für die Einführung von militärischen Fahrzeugen wie dem [[DKW Munga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt hatte anfangs 20 Mitarbeiter und 1953 etwa 700 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv.de]]: [https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Virtuelle-Ausstellungen/Auf-Dem-Weg-Zum-Verteidigungsministerium-Die-Zentrale-Fur-Heimatdienst-Und-Das-Amt-Blank-1950-1955/auf-dem-weg-zum-verteidigungsministerium-die-zentrale-fur-heimatdienst-und-das-amt-blank-1950-1955.html &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg zum Verteidigungsministerium: Die Zentrale für Heimatdienst und das &amp;quot;Amt Blank&amp;quot; 1950–1955&amp;#039;&amp;#039;], geladen am 1. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt Blank finanzierte zu großen Teilen auch die [[Gesellschaft für Wehrkunde]]. Die beiden Institutionen kooperierten [[arbeitsteilig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Krüger (Historiker)|Dieter Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Amt Blank. Die schwierige Gründung des Bundesministeriums für Verteidigung&amp;#039;&amp;#039;. Rombach, Freiburg 1993, ISBN 3-7930-0198-9 (&amp;#039;&amp;#039;[[Einzelschriften zur Militärgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 38).&lt;br /&gt;
* Montecue J. Lowry: &amp;#039;&amp;#039;The forge of West German rearmament. Theodor Blank and the „Amt Blank“&amp;#039;&amp;#039;. Lang, New York NY u. a. 1990, ISBN 0-8204-1157-4, (&amp;#039;&amp;#039;American university studies&amp;#039;&amp;#039; Series 9: &amp;#039;&amp;#039;History&amp;#039;&amp;#039; 83).&lt;br /&gt;
* [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik. 1945–1956&amp;#039;&amp;#039;. 4 Bände. Oldenbourg, München 1982–1997 (zuletzt als Nachdruck, ebenda 2001, ISBN 3-486-50882-2).&lt;br /&gt;
* Matthias Molt: &amp;#039;&amp;#039;Von der Wehrmacht zur Bundeswehr. Personelle Kontinuität und Diskontinuität beim Aufbau der deutschen Streitkräfte 1955–1966.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation (Universität Heidelberg) 2007, [https://d-nb.info/99358196x/34 online] (pdf, 8 MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Virtuelle-Ausstellungen/Auf-Dem-Weg-Zum-Verteidigungsministerium-Die-Zentrale-Fur-Heimatdienst-Und-Das-Amt-Blank-1950-1955/auf-dem-weg-zum-verteidigungsministerium-die-zentrale-fur-heimatdienst-und-das-amt-blank-1950-1955.html Bundesarchiv: Auf dem Weg zum Verteidigungsministerium. Die Zentrale für Heimatdienst und das Amt Blank 1950–1955]&lt;br /&gt;
* Matthias Molt: [http://d-nb.info/99358196X/34 &amp;#039;&amp;#039;Von der Wehrmacht zur Bundeswehr. Personelle Kontinuität und Diskontinuität beim Aufbau der Deutschen Streitkräfte 1955–1966&amp;#039;&amp;#039;] Univ.-Diss., Heidelberg 2007&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Militärische Aufbaugenerationen der Bundeswehr 1955 bis 1970&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. vom [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|MGFA]] 2011), [https://books.google.de/books?id=_WFlxxBx7QoC&amp;amp;pg=PAi eingeschränkte Buchvorschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=3021128-1|LCCN=n82027812|VIAF=131367213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Behörde (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesbehörde in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesministerium der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeskanzleramt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behördengründung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1955]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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