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	<title>Amt Bergpflege - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:00:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amt_Bergpflege&amp;diff=2140821&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr. Klaus Breitbach: Richard Laufner in eckige Klammern gesetzt</title>
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		<updated>2021-12-06T16:37:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Richard Laufner in eckige Klammern gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amt Bergpflege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch nur mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergpflege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, war ein vom 14. Jahrhundert bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestehender [[Verwaltungseinheit|Verwaltungs-]] und [[Blutgerichtsbarkeit|Gerichtsbezirk]] im [[Kurfürstentum Trier]]. Es lag im [[linksrheinisch]]en [[Neuwieder Becken]] und erstreckte sich über die Ausläufer des [[Mayenfeldgau|Mayengaus]] von den links der [[Mosel]] liegenden heutigen Stadtteilen von [[Koblenz]] bis nach [[Weißenthurm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Amt Bergpflege wurde vermutlich im 14. Jahrhundert unter dem Trierer Kurfürsten [[Balduin von Luxemburg|Balduin]] (1307–1354) eingerichtet. Dem Amt stand ein [[Amtmann]] vor. In einer Aufstellung, die Kurfürst [[Johann II. von Baden]] 1498 beauftragt hatte, ist das [[Amt Engers]], nicht aber das Amt Bergpflege als eines von 59 Ämtern erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Laufner]]: Die Ämterorganisation unter Balduin von Luxemburg; in: [[Johannes Mötsch]], [[Franz-Josef Heyen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.dilibri.de/rlb/content/titleinfo/276045 Balduin von Luxemburg. Erzbischof von Trier – Kurfürst des Reiches. Festschrift aus Anlass des 700. Geburtsjahres.]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte|Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 53). Verlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz 1985 S. 289 ff., [https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/276360?query=Amt%20Alken Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurden das Amt Engers und das Amt Bergpflege zusammen verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hochgerichtsstätte|Hochgericht]] des Amtes Bergpflege wurde auf dem Bubenheimer Berg abgehalten, wo auch der [[Galgen]] stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Namen „Bergpflege“ lässt sich nur die „Pflege“ eindeutig bestimmen; darunter war ein Verwaltungs- und Gerichtsbezirk zu verstehen, dem ein [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] vorstand. Für den Namensbestandteil „Berg“ gibt es zwei Deutungsversuche, die aber beide nicht eindeutig schlüssig erscheinen. Berg könnte demnach Berghang bedeuten, hergeleitet aus der Hanglage am Rhein, vielleicht hängt die Bergpflege auch mit dem ehemaligen Weinbau zusammen (Weinberg).&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Johann VI. von der Leyen|Johann VI.]] (1556–1567) ordnete am 26. November 1556 mit Zustimmung der Landstände in Koblenz eine vierjährige Landsteuer an. Je 1000 Gulden Vermögen betrug die Steuer 3,5 Gulden. Am 20. Juli 1563 forderte er Berichte aller Ämter an, die über die Orte und die dortigen Steuerzahler Auskunft geben sollten. Im Amt Bergpflege gab es danach 603 Feuerstellen in folgenden Orten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortschaft&lt;br /&gt;
! Zahl Feuerstellen !! Trierer Untertanen !! Fremde Leibeigene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Metternich|| 55 || 11 || 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bubenheim|| 7 || 5 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kärlich|| 79 || 65 || 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mülheim|| 93|| 76 || 17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kettig|| 128|| 90 || 38&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Güls|| 69|| 56 || 13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wallersheim|| 11|| 9 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kesselheim|| 15|| 13 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|St. Sebastian|| 21|| 16 || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kaltenengers|| 17|| 11 || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Urmitz|| 27|| 21 || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rübenach|| 81|| 76 || 5&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Brommer (Archivar)|Peter Brommer]]: Die Ämter Kurtriers : Grundherrschaft, Gerichtsbarkeit, Steuerwesen und Einwohner; Edition des sogenannten Feuerbuchs von 1563, 2003, ISBN 3-929135-40-X, S. 18, 67 ff., ([https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/1340333 online] bei dilibri.de).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Amtsbeschreibung aus dem Jahr 1786 war die „Mayener Pacht“ aufgeteilt in die „Mayener Pflege“, die „Münsterpflege“ und die „Bergpflege“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergpflege wurde in 4 „Parthen“ (Teile) eingeteilt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die 1. Parthe umfasste die „Rheinorte“: [[Koblenz-Kesselheim|Kesselheim]], [[Koblenz-Wallersheim|Wallersheim]], [[Sankt Sebastian (am Rhein)|St. Sebastian]], [[Kaltenengers]] und [[Urmitz]].&lt;br /&gt;
* die 2. Parthe die „Landorte“: [[Mülheim-Kärlich|Mülheim]], [[Kärlich]], [[Kettig]] und [[Weißenthurm]].&lt;br /&gt;
* die 3. Parthe: die Vogtei [[Koblenz-Rübenach|Rübenach]].&lt;br /&gt;
* die 4. Parthe die „Moselorte“: [[Koblenz-Bubenheim|Bubenheim]], [[Koblenz-Metternich|Metternich]] und [[Koblenz-Güls|Güls]].&lt;br /&gt;
Zeitweise gehörte auch das [[rechtsrheinisch]]e [[Engers]] zum Amt Bergpflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Amtsbeschreibung von 1786 war festgehalten, dass keine der Gemeinden besondere [[Gerechtsame]] hat: „eine ist wie die andere zu angemessenen Fronden gehalten, außer dem Flecken Engers, welcher allein das [[Wildbret|Wildpret]] aus dem [[Amt Hammerstein (Kurtrier)|Amte Hammerstein]] und den benachbarten Forsten an das Hoflager liefern muß“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatblatt&amp;quot; /&amp;gt; Die Kurfürstlichen Schlösser im Gebiet der Bergpflege waren [[Schloss Schönbornslust|Schönbornslust]] bei Kesselheim und das [[Kurfürstliches Schloss zu Kärlich|Schloss zu Kärlich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einnahme des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[Französische Revolution|französische Revolutionstruppen]] wurde das Amt nach 1794 aufgelöst. Rechtsrheinisch wurde Engers noch bis 1803 als Teil der Bergpflege bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtmänner ==&lt;br /&gt;
1779 war [[Lothar Franz von Kerpen|Lothar Franz Freiherr von Kerpen]] Amtmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Des Hohen Erz-Stifts und Churfürstenthums Trier Hof-, Staats- und Stands-Kalender, 1779, S. 137, [https://books.google.se/books?id=8msAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA137&amp;amp;dq=Lothar+Franz+von+Kerpen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjqiOOI9f_jAhUixcQBHclPBJoQ6AEIQjAF#v=onepage&amp;amp;q=Lothar%20Franz%20von%20Kerpen&amp;amp;f=false Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ämter im Kurfürstentum Trier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimatblatt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anton Schwall: &amp;#039;&amp;#039;Von dem kurtrierischen Amte Bergpflege&amp;#039;&amp;#039; in Koblenzer Heimatblatt, Nr. 9, 8. Jahrgang, 1931 ([https://www.dilibri.de/rlb/periodical/zoom/184932 dilibri.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ämter im Kurfürstentum Trier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt (Kurtrier)|Bergpflege]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr. Klaus Breitbach</name></author>
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