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	<title>Amsinck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; link update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Amsinck Wappen.jpg|mini|Wappen Amsinck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Patrizierhaus Neuer Jungfernstieg 19 - 009.jpg|mini|rechts|Das Amsinck-Palais am Neuen Jungfernstieg beherbergt heute den [[Übersee-Club]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amsinck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer [[Niederlande|niederländischen]] Patrizierfamilie, die erstmals Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in [[Oldenzaal]] nachweisbar ist und mit [[Willem Amsinck]] 1576 nach [[Hamburg]] einwanderte. Das Geschlecht zählt zu den [[Hanseat]]en, der bis 1918 auf verfassungsmäßige Privilegien gegründeten Oberschicht in den [[Freie Reichsstadt|Freien Reichs-]] und [[Hansestadt|Hansestädten]] Hamburg, Bremen und Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amsincks waren ein Kaufmannsgeschlecht in den Niederlanden, Hamburg, [[Portugal]], [[England]], [[Frankreich]], [[Hannover]], [[Holstein]], [[Dänemark]], [[Surinam]] und [[Indien]]. Stammvater war Johan Amsinck (ca. 1410–1430) aus Oldenzaal, sein Enkel Rudolph Amsinck (1518–1582/90), Vater von  Willem Amsinck (1542–1618), war Bürgermeister von [[Zwolle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anfänge ==&lt;br /&gt;
Willem Amsinck (1542–1618) kam um 1576 als [[Exulanten|Glaubensflüchtling]] aus den Niederlanden nach Hamburg. Er war Händler für [[Tuch]] und [[Bettwäsche|Laken]] und gehörte bald zu den angesehenen Kaufleuten der Stadt. Sein Sohn [[Rudolf Amsinck]] (1577–1636) wurde 1619 in den [[Hamburger Senat|Hamburger Rat]] gewählt und unternahm mit seinem Bruder [[Arnold Amsinck (Kaufmann)|Arnold Amsinck]] (1579–1656) in den 1620er Jahren großangelegte Eindeichungen im nordfriesischen Wattenmeer (Amsinck-Koog, [[Hamburger Hallig]]). Ihre zahlreichen Nachkommen waren mit namhaften Hamburger Familien ([[Berenberg (Hanseatengeschlecht)|Berenberg]], [[Goßler (Hanseatengeschlecht)|Gossler]], [[Jenisch (Familie)|Jenisch]], [[Sieveking (Familie)|Sieveking]] u.&amp;amp;nbsp;a.) versippt und nahmen wiederholt hohe Ämter in Rat und Bürgerschaft wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 19. und 20. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit stellte die Familie einen Bürgermeister, zwei [[Senatssyndicus|Syndici]], drei Ratsherren, drei [[Kollegium der Oberalten|Oberalte]] und zwei Kämmereiverordnete. [[Wilhelm Amsinck (Politiker)|Wilhelm Amsinck]] (1752–1831) war seit 1786 Ratsherr und ab 1802 Hamburger Bürgermeister. Sein Sohn [[Johannes Amsinck (Kaufmann)|Johannes Amsinck]] (1792–1879) erbte das Handelshaus &amp;#039;&amp;#039;[[Johannes Schuback]] &amp;amp; Söhne&amp;#039;&amp;#039; und gelangte durch den Handel mit damals unabhängig werdenden Staaten [[Südamerika]]s zu großem Reichtum. Sein zweiter Sohn [[Wilhelm Amsinck (Syndikus)|Wilhelm Amsinck]] (1793–1874) erwarb sich nach dem [[Hamburger Brand|großen Brand 1842]] als Senatssyndikus große Verdienste beim Wiederaufbau der Stadt und bei der Erschließung des [[Hamburg-Hammerbrook|Hammerbrooks]]. Die Familie war unter anderem an der Gründung der [[Vereinsbank Hamburg]], der [[HAPAG]] und der [[Hamburg Süd]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;was17&amp;quot;&amp;gt;Wasmuth: Hanseatische Dynastien, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Amsincks (1752–1831) Enkelin Clara Amsinck heiratete den späteren Bürgermeister [[Max Predöhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] und während der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]] verlor die Familie den Großteil ihres Vermögens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;was17&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiterer Nachfahre war [[Martin Garlieb Amsinck]] (1831–1905), deutscher Schiffbauer, Reeder und Politiker, MdHB. In Hamburg und anderen Teilen Deutschland leben noch Nachfahren der Familie. Kinder des Reinhard Amsinck (Bruder von Johanna Amsinck) leben in Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170px&amp;quot; heights=&amp;quot;170px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rudolph Amsinck born 1518, mayor of Zwolle.jpeg|Rudolph (1518–1582/90) mit seiner Frau&lt;br /&gt;
Anna Kamferbeke, wife of Rudolph Amsinck.jpeg|Anna Kamferbeke (1520–1583)&lt;br /&gt;
Rudolf Amsinck.jpeg|Rudolf Amsinck (1577–1636), Hamburger Ratsherr und Kaufmann, gemalt von [[David Kindt]]&lt;br /&gt;
Isabeau (Isabella) de Hertoghe 1583.jpeg|Isabeau (Isabella) de Hertoghe (1583–1636), Mitglied der [[Sieben Adelshäuser von Brüssel]] und Ehefrau des Rudolf Amsinck, gemalt von [[David Kindt]]&lt;br /&gt;
Johannes Amsinck.jpeg|[[Johannes Amsinck (Kaufmann)|Johannes Amsinck]]&lt;br /&gt;
Emilie Gossler married Amsinck.jpg|Emilie [[Goßler (Hanseatengeschlecht)|Goßler]] (1799–1875), Tochter des Hamburger Ratsherrn [[Johann Heinrich Goßler]] und Ehefrau des [[Johannes Amsinck (Kaufmann)|Johannes Amsinck]]&lt;br /&gt;
Cornelia Wilhelmine Amsinck by Tischbein.jpeg|Cornelia Wilhelmine Amsinck (1800–61), Ehefrau des Hamburger Bürgermeisters [[Johann Ludwig Dammert]], gemalt von [[Johann Heinrich Wilhelm Tischbein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tropenmuseum Royal Tropical Institute Objectnumber 3626-2 Potloodtekening plantage Meerzorg Surin.jpg|mini|Bleistiftzeichnung 1843 Plantage Meerzorg. Ausgabe von gesalzenem Kabeljau an Sklaven.]]&lt;br /&gt;
* Für seine Verdienste um die Gründung des [[Botanischer Garten Hamburg|Botanischen Gartens]] wurde 1831 ein [[Raublattgewächse|Raublattgewächs]] nach Bürgermeister [[Wilhelm Amsinck (Politiker)|Wilhelm Amsinck]] (1752–1831) &amp;#039;&amp;#039;Amsinckia&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Die Hamburger &amp;#039;&amp;#039;Amsinckstraße&amp;#039;&amp;#039;, 1842&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.shmh.de/journal-hamburger-familien-die-amsincks/ |titel=Hamburger Familien – SHMH |sprache=de-DE |abruf=2024-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; benannt nach dem Senatssyndikus [[Wilhelm Amsinck (Syndikus)|Wilhelm Amsinck]] (1793–1874) für seine Verdienste um die Erschließung des Hammerbrooks, ist als Teil der [[Bundesstraße 4]] die wichtigste Verbindung in die Hamburger City aus Richtung Süden.&lt;br /&gt;
* Der knapp 5,7 Hektar große [[Amsinckpark]] in [[Hamburg-Lokstedt]] ist nach [[Wilhelm Amsinck (Bankier)|Wilhelm Amsinck]] (1821–1909) benannt.&lt;br /&gt;
* Viele Hamburger Familienmitglieder sind auf dem [[Alter Niendorfer Friedhof|Alten Niendorfer Friedhof]] in Hamburg bestattet. [[Alter Niendorfer Friedhof#Prominente Persönlichkeiten|Dort findet]] man einige Familiengrüfte, darunter die von Johannes und von Wilhelm Amsinck.&lt;br /&gt;
* Ein „Amsinck“-Grabstein aus der Mitte des 19. Jahrhunderts befindet sich auf dem Hamburger [[Friedhof Ohlsdorf]] im östlichen Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Grabmal-Freilichtmuseums Heckengarten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Leisner, Heiko K. L. Schulze, Ellen Thormann: Der Hamburger Hauptfriedhof Ohlsdorf. Geschichte und Grabmäler. Hans Christians, Hamburg 1990, ISBN 3-7672-1060-6, S. 28, Kat. 105. 3 Bilder bei Commons.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Erinnerung an Heinrich Amsinck jr. (1863–1892), der sich bis zu seinem frühen Tod im Galopprennsport engagierte, veranstaltete der Hamburger Sport-Club auf der Rennbahn in Groß Borstel das [[Rennbahn in Groß Borstel#Amsinck Memorial|Amsinck Memorial]]. Es wurde von 1892 bis 1932 einmal jährlich und als ein [[Galopprennsport#Ausgleichrennen (Handicaps)|Ausgleich II]] Rennen über 2000 m ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Meerzorg]] – Plantage in Suriname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Caesar Amsinck, [[Otto Hintze]] | Titel=Die niederländische und hamburgische Familie Amsinck: ein Versuch einer Familiengeschichte | Band= 1. Von der Mitte des 14. Jahrhunderts bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts (1886), 2. Vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis zum Beginn der französischen Revolution (1891), 3. Von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart (1932)}}, 1. Band ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00069966/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00069966&amp;amp;seite=1 MDZ online])&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Eduard Lorenz Lorenz-Meyer]] u. [[Oscar Louis Tesdorpf]] |Titel=Moller |Sammelwerk=Hamburgische Wappen und Genealogien |Ort=Hamburg |Datum=1890 |Seiten=1 |Online=[https://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/recherche/detail?tx_dlf%5Bid%5D=2485&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=103&amp;amp;tx_dlf_navigation%5Baction%5D=main&amp;amp;tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;amp;cHash=afdfba1094480b4f37a1f35406103fe8 Digitalisat] auf den Seiten der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|261|262|Amsinck|Heinrich Reincke|123802245}}&lt;br /&gt;
* [[Richard J. Evans]]: &amp;#039;&amp;#039;Family and class in the Hamburg grand bourgeoisie 1815–1914&amp;#039;&amp;#039;, in: David Blackbourn und Richard J. Evans: &amp;#039;&amp;#039;The German Bourgeoisie&amp;#039;&amp;#039;, Routledge, 2014, ISBN 978-1-317-69613-1, S. 115–139.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Georg T. Amsinck: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=LnLScomNXBsC En holstensk godsejer omkring år 1800: justitsråd Garlieb Amsinck]&amp;#039;&amp;#039;. Gentofte 2005&lt;br /&gt;
* Georg T. Amsinck: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=Hf1nCgAAQBAJ Garleff Amsinck: Storkøbmand og Oberalter i det 18. århundredes Hamborg]&amp;#039;&amp;#039;. Gentofte 2015&lt;br /&gt;
* Constanze Rheinholz: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Amsinck. Ein Hamburger Großkaufmann in New York&amp;#039;&amp;#039; (Mäzene für Wissenschaft; 11), Hamburg 2011&lt;br /&gt;
* [[Arno Bammé]] und [[Thomas Steensen]]: Nachwort. In: Albert Petersen: Arnold Amsinck. Nordfriesland im Roman, Band 9, Husum 2015, S. 271–344. ISBN 978-3-89876-794-1. -- besser zum jeweiligen Personenartikel?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Amsinck family|Amsinck}}&lt;br /&gt;
* Annkathrin Behn: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.shmh.de/journal-hamburger-familien-die-amsincks/ Hamburger Familien: Die Amsincks]&amp;#039;&amp;#039;, Stiftung Historische Museen Hamburg, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123802245|VIAF=60000326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amsinck| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hanseatengeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmerfamilie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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