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	<title>Amselfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T17:27:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amselfeld&amp;diff=84065&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Albkosova am 8. August 2024 um 17:00 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-08T17:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kosovo field region.jpg|mini|Das Tal des Amselfeldes (blau markiert) innerhalb der Grenzen Kosovos]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Map of geographical regions of Kosovo.png|mini|Grobe Gliederung der zwei dominierenden [[Naturraum|Naturräume]] Kosovos: Rechts &amp;#039;&amp;#039;Kosovo&amp;#039;&amp;#039; mit dem Amselfeld und nebengeordneten Landschaften; links die Großebene &amp;#039;&amp;#039;Rrafshi i Dukagjinit&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Metochien&amp;#039;&amp;#039; mit nebengeordneten Landschaften]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Kosovo map-de.svg|mini|Karte des (Gesamt-)Kosovos]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amselfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{sqS|Fusha e Kosovës}}, {{srS|Косово поље|Kosovo polje}}) ist die namensgebende Landschaft des [[Kosovo]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Amselfeld ist ein nordwest-südost liegendes, 84 km langes [[Becken (Geomorphologie)|tektonisches Becken]] von 500 bis 600 m Höhe über dem Meeresspiegel, das von Gebirgen der [[Dinariden|Südost-Dinariden]] eingerahmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet nimmt mit einer Fläche von 7547&amp;amp;nbsp;km² und einer Bevölkerung von 1,16 Millionen Einwohnern (Stand 2002) knapp 70 Prozent der Fläche und 60 Prozent der Bevölkerung des Gesamt-Kosovos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch dominieren jung[[Quartär (Geologie)|quartäre]] Sedimente. Bedeutung haben jung[[Tertiär (Geologie)|tertiäre]] Braunkohlevorkommen, die in Form von [[Lignit]] durch ihren schlechten Heizwert jedoch nur von geringerem wirtschaftlichen Wert sind. Auf tertiärer vulkanischer Aktivität beruhen zahlreiche erzführende Schichten, die historisch in den Silber- und Goldminen von [[Novo Brdo]] abgebaut wurden und rezent in [[Trepča]] in Blei-Zink-[[Erz]]gängen gefördert werden. [[Erloschener Vulkan|Inaktive Vulkane]] finden sich im Norden des Amselfeldes bei [[Zvečan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amselfeld bildet einen [[Hydrographie|hydrographischen]] Knoten, in dem eine europäische Hauptwasserscheide zusammenfällt. Der niedrige Gebirgszug [[Crnoljeva]] trennt das Amselfeld im Westen von [[Metochien]]. Bei &amp;#039;&amp;#039;Gornje Nerodimlje&amp;#039;&amp;#039; auf dem Crnoljeva in 1364 m Höhe über dem Meeresspiegel treffen die Einzugsgebiete der Adria, Ägäis und des Schwarzen Meeres aufeinander. Als hydrographische Besonderheit tritt im Amselfeld die [[Flussbifurkation|Bifurkation]] der [[Nerodimka]] auf, die über die [[Sitnica]], einen [[Orografie|orographisch]] rechten Nebenfluss des [[Ibar]], ins Schwarze Meer und über den [[Lepenac]], einen orographisch linken Nebenfluss des [[Vardar]], in die Ägäis entwässert. Als nördliche und südliche Grenzpunkte des Amselfeldes gelten die Durchbruchstäler des Ibar bei [[Mitrovica (Kosovo)|Mitrovica]] und des Lepenac bei [[Kaçanik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte Stadt des Amselfeldes ist [[Pristina]], die Hauptstadt des Kosovos. Die Mehrheit der Bevölkerung des Landes lebt im Amselfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehrsgeographisch verbindet das Amselfeld die [[Pelagonien|pelagonischen]] Becken mit den Durchbruchstälern Serbiens. Als Hauptverkehrsachse zwischen der Ägäis und dem Inneren des Westbalkans und Serbiens kommt diesem damit eine wichtige regionale Verkehrsposition zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Täler von Ibar und Vardar bildet eine alte Verkehrsachse und Handelsroute. Über die Kontrolle der Region gab es mehrfach militärische Auseinandersetzungen, insbesondere im 14./15. Jahrhundert zwischen dem expandierenden [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] und christlichen Herrschern der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Schlachten werden als Schlacht auf dem Amselfeld bezeichnet:&lt;br /&gt;
* [[Schlacht auf dem Amselfeld (1389)]], eine Schlacht zwischen serbischen/bosnischen und osmanischen Truppen&lt;br /&gt;
* [[Schlacht auf dem Amselfeld (1402)]], eine Schlacht zweier serbischer Heere&lt;br /&gt;
* [[Schlacht auf dem Amselfeld (1448)]], eine Schlacht zwischen einem Kreuzfahrerheer und einem osmanischen Heer&lt;br /&gt;
* [[Schlacht auf dem Amselfeld (1915)]], eine Schlacht im Rahmen des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Slobodan Milošević]] hielt am 28. Juni 1989 die [[Amselfeld-Rede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Ebene des Amselfeldes ist das wirtschaftliche Zentrum des Kosovo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
In der Umgebung der Orte [[Obiliq]] und [[Fushë Kosova]] wird in größerem Umfang [[Braunkohle]] im Tagebau gefördert. Diese wird vorwiegend zur Produktion von elektrischer Energie im Kraftwerk Kosovo A/B in Obiliq genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.osce.org/kosovo/13123 | wayback=20120707081832 | text=OSCE Municipal Profile Obilić}} (PDF; 299&amp;amp;nbsp;kB), September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Schwerpunkte der Landwirtschaft im Amselfeld sind Getreideanbau, Milch- und Fleischerzeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.osce.org/kosovo/13118 | wayback=20120707084824 | text=OSCE Municipal Profile Kosovo Polje}} (PDF; 301&amp;amp;nbsp;kB), September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Der in Westeuropa bekannte [[Amselfelder]] Wein wird überwiegend im Hügelland um [[Rahovec]] westlich des eigentlichen Amselfeldes angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[[USAID]] [https://pdf.usaid.gov/pdf_docs/PNADH567.pdf &amp;#039;&amp;#039;The State of the Wine Industry in Kosovo&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB), 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung des [[Kosovo]]s legt einen Zusammenhang zur [[Amsel]] nahe. Kosovo geht auf den [[Serbische Sprache|serbischen]] Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Kosovo polje&amp;#039;&amp;#039; zurück. Dabei wird dem Wort &amp;#039;&amp;#039;kos&amp;#039;&amp;#039; (‚Amsel‘) das [[Possessivsuffix]] &amp;#039;&amp;#039;-ovo&amp;#039;&amp;#039; hinzugefügt, &amp;#039;&amp;#039;polje&amp;#039;&amp;#039; bedeutet ‚Feld‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird dieser Ortsname auf eine Legende zurückgeführt, nach der sich die auf dem Amselfeld  kämpfenden serbischen Krieger, die im Abwehrkampf gegen die  osmanische Eroberung fielen, in Amseln verwandelt hätten. Nach einer anderen Interpretation kommt der Name von &amp;#039;&amp;#039;kosit&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;kositi&amp;#039;&amp;#039;, dem im Serbischen und [[Albanische Sprache|Albanischen]] fast gleich lautenden Verb für ‚mähen‘. Demnach wurde der Heldenmythos später erfunden und die Ortsbezeichnung entsprechend umgedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Csaba Földes: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen im Spannungsfeld von Öffentlichkeitssprache und sprachlichem Wandel. Germanistisch-linguistische Bemerkungen anhand der Kosovo-Krise.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Muttersprache.&amp;#039;&amp;#039; 109: S. 303–315, Wiesbaden 1999 ({{Webarchiv|url=http://www.elib.at/index.php/Kosovo_-_Germanistisch_Linguistische_Betrachtung_-_Csaba_F%C3%B6ldes_-_1999 |wayback=20090919165501 |text=online |archiv-bot=2023-06-08 20:33:07 InternetArchiveBot }})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=42/35/00/N|EW=21/07/00/E|type=landmark|elevation=550|region=RS-KM|dim=30000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kosovo)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Albkosova</name></author>
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