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	<title>Amrol - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:21:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amrol&amp;diff=2457203&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt</title>
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		<updated>2025-06-01T22:39:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsches &lt;a href=&quot;/index.php/Minuszeichen&quot; title=&quot;Minuszeichen&quot;&gt;Minuszeichen&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Amrol, Ramesvara-Mahdeva-Tempel (1999).jpg|miniatur|220px|Amrol, Ramesvara-Mahadeva-Tempel (ca.&amp;amp;nbsp;750); die Kuppel ersetzt die – vielleicht durch Blitzschlag zerstörte – Spitze des [[Shikhara]]-Turms und wurde wohl erst im 18. oder 19.&amp;amp;nbsp;Jh. hinzugefügt. Typisch für den Pratihara-Stil sind das Fehlen einer erhöhten Plattform (&amp;#039;&amp;#039;[[jagati]]&amp;#039;&amp;#039;) und einer Säulenvorhalle (&amp;#039;&amp;#039;[[mandapa]]&amp;#039;&amp;#039;);  charakteristisch sind die aus übereinander gestellten Fensternischen (&amp;#039;&amp;#039;[[chandrasala]]s&amp;#039;&amp;#039;) bestehenden Dekorpaneele (&amp;#039;&amp;#039;[[udgama]]s&amp;#039;&amp;#039;) oberhalb der Außennischen sowie im Mittelteil des Turmaufbaus.]]&lt;br /&gt;
Die kleine Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amrol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besteht aus etwa 100 Häusern mit etwa 700 Einwohnern und liegt im indischen Bundesstaat [[Madhya Pradesh]]. Unweit des Dorfes stehen zwei Tempel, die der [[Pratihara]]-Epoche zugerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Amrol liegt etwa 30&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Gwalior]] in einer fruchtbaren Ebene. Der Ort ist von Gwalior aus mit Bussen oder Taxis erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mangels schriftlicher Aufzeichnungen ist über die Geschichte Amrols nichts bekannt. Die beiden etwa 2&amp;amp;nbsp;km voneinander entfernt liegenden und durchaus imposanten Tempel lassen darauf schließen, dass hier ehemals eine nicht unbedeutende Ansiedlung oder Pilgerstätte existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel ==&lt;br /&gt;
=== Ramesvara-Mahadeva-Tempel ===&lt;br /&gt;
Der Tempel befindet sich gut 1&amp;amp;nbsp;km nordwestlich des Dorfes. Er steht in ebenem Gelände und ist ca.&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;m breit und ca.&amp;amp;nbsp;5&amp;amp;nbsp;m lang. Der Baukörper besteht lediglich aus einer Cella (&amp;#039;&amp;#039;[[garbhagriha]]&amp;#039;&amp;#039;) zur Aufnahme des [[Lingam]] und einem kleinen Vorraum (&amp;#039;&amp;#039;[[antarala]]&amp;#039;&amp;#039;) für die Besucher. Die Außenwände der Cella sind fünffach abgestuft (&amp;#039;&amp;#039;pancharatha&amp;#039;&amp;#039;) und mit Nischen versehen, in denen sich zumeist tanzende [[Gana]]s, die Begleiter [[Shiva]]s, tummeln. Der [[Shikhara]]-Turm erhebt sich oberhalb des Sanktums, bezieht aber auch teilweise den Vorraum mit ein; seine Teilsegmente nehmen die Außenwandgliederung auf. Die Mittelteile des Turmaufbaus sowie die meisten Flächen oberhalb der Scheinfenster der Außenwand sind mit hohen Paneelen (&amp;#039;&amp;#039;[[udgama]]s&amp;#039;&amp;#039;) aus übereinander angeordneten Fensternischen (&amp;#039;&amp;#039;[[chandrasala]]s&amp;#039;&amp;#039;) dekoriert – einem typischen Dekormotiv der Pratihara-Tempel, das in seinen Ursprüngen auf buddhistische Vorläufer (u.&amp;amp;nbsp;a. auf [[Chaitya]]-Fenster) zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Amrol, Ramesvara-Mahadeva-Tempel, Portal (1999).jpg|miniatur|Amrol, Ramesvara-Mahadeva-Tempel (ca.&amp;amp;nbsp;750); das oben verbreiterte, unten aber bereits arg verwitterte Türportal zeigt noch himmlische Liebespaare (&amp;#039;&amp;#039;[[mithuna]]s&amp;#039;&amp;#039;), darüber eine Tänzerin und eine Musikantin und ganz oben zwei männliche Asketen (&amp;#039;&amp;#039;[[rishi]]s&amp;#039;&amp;#039;).]]&lt;br /&gt;
Fünf Nischen zeigen tanzende [[Gana]]s, die zwergenhafte Begleitschar [[Shiva]]s; drei Nischen beinhalten auch Götter der Himmelsrichtungen (&amp;#039;&amp;#039;[[lokapala]]s&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[dikpala]]s&amp;#039;&amp;#039;): [[Agni]] auf dem Widder, [[Ishana]] auf dem [[Nandi (Mythologie)|Nandi]], [[Yama]] auf dem Büffel. Einige Nischen sind von Paneelen (&amp;#039;&amp;#039;udgamas&amp;#039;&amp;#039;) aus übereinander gestellten Fensternischen (&amp;#039;&amp;#039;chandrasalas&amp;#039;&amp;#039;) überfangen, andere zeigen unterschiedliche Dekormotive, so dass man beinahe von Dekor-Experimenten sprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreigeteilte, von außen nach innen leicht zurückgestufte Portalgewände zeigt im unteren Bereich die – aufgrund aufsteigender Feuchtigkeit und menschlicher Einwirkungen – bereits arg zerstörten Flussgöttinnen Ganga und Yamuna, darüber gut erhaltene himmlische Liebespaare (&amp;#039;&amp;#039;[[mithuna]]s&amp;#039;&amp;#039;), weibliche Einzelfiguren (Tänzerin und Musikantin) und männliche Asketen (&amp;#039;&amp;#039;[[rishi]]s&amp;#039;&amp;#039;) sowie reichhaltiges vegetabilisches Dekor. Überhöht wird das Portal von einem verbreiterten, architekturähnlichen und in der Höhe vierfach abgestuften Register aus querformatigen Steinen mit den obligatorischen Fensternischen (&amp;#039;&amp;#039;chandrasalas&amp;#039;&amp;#039;) als Zier sowie seitlichen oberen Abschlüssen aus großen geriffelten Ringsteinen &amp;#039;&amp;#039;[[amalaka]]s&amp;#039;&amp;#039;, die im Norden Indiens regelmäßig als Bekrönung, aber auch in den Ecken von Shikhara-Türmen erscheinen. Beachtenswert ist auch ein Fries mit kleinen hängenden Girlanden oberhalb des Portals, welches – im weiteren Verlauf etwas abgesenkt – den gesamten Tempel umschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere der nur ca. 2&amp;amp;nbsp;m × 2&amp;amp;nbsp;m großen quadratischen Cella mit einem gut erhaltenen und noch immer verehrten Shiva-Lingam ist weitgehend schmucklos gehalten; der Lingam wird regelmäßig von den Brahmanen gewaschen – das Wasser wird über die [[Yoni]] nach außen abgeleitet. Die Decke des Sanktums besteht aus Steinplatten, in die eine große reliefierte Lotosrose eingearbeitet ist; das Innere des Shikhara-Turms ist teilweise hohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Danebaba-Tempel ===&lt;br /&gt;
Der ca. 1&amp;amp;nbsp;km östlich des Dorfes stehende sogenannte Danebaba-Tempel ist in Teilen ruiniert. Die erhaltenen Architektur- und Dekorteile sind jedoch insgesamt entwickelter und konsequenter gestaltet als beim Ramesvara-Mahadeva-Tempel, deshalb wird eine Bauzeit um 780 angenommen. Die erhaltenen Nischen in der Außenwand zeigen drei Hindu-Götter ([[Parvati]], [[Karttikeya]] und [[Ganesha]]) sowie sechs – von insgesamt acht – Gottheiten der Himmelsrichtungen ([[Varuna (indische Gottheit)|Varuna]], [[Vayu]], [[Kubera]], [[Surya]] anstelle von [[Ishana]], [[Indra]] und [[Agni]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Stil ==&lt;br /&gt;
Die beiden Tempel von Amrol entstammen der Frühzeit (ca.&amp;amp;nbsp;725–800) der Pratihara-Architektur, die insgesamt in etwa den Zeitraum von etwa 725–950 umfasst. Besondere Kennzeichen dieser frühen Phase sind das Fehlen von großen erhöhten Umgangsplattformen (&amp;#039;&amp;#039;jagatis&amp;#039;&amp;#039;), offenen Säulenvorhallen (&amp;#039;&amp;#039;mandapas&amp;#039;&amp;#039;) oder überdachten Umgängen wie sie noch bei den [[Gupta-Tempel]]n üblich waren; stattdessen verfügen die meisten Pratihara-Tempel über einen kleinräumigen, der eigentlichen Cella vorgelagerten und weitgehend geschlossenen Eingangsbereich (&amp;#039;&amp;#039;[[antarala]]&amp;#039;&amp;#039;). Gegenüber den Gupta-Tempeln sind die Außenwände des Sanktums reicher dekoriert und stärker gegliedert; diese Gliederung setzt sich in den Shikhara-Türmen fort, die insgesamt – gegenüber den Frühformen (vgl. [[Naresar]]) – eine stärkere Differenzierung und eine deutliche Höhenentwicklung erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bateshwar-Tempel]]&lt;br /&gt;
* [[Naresar]]&lt;br /&gt;
* [[Teli-ka-Mandir]]&lt;br /&gt;
* [[Gyaraspur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* R. D. Trivedi: &amp;#039;&amp;#039;Temples of the Pratihara Period in Central India.&amp;#039;&amp;#039; Archaeological Survey of India, New Delhi 1990&lt;br /&gt;
* Michael W. Meister, M. A. Dhaky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encyclopaedia of Indian Temple Architecture. North India – Period of Early Maturity.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton 1991, S.&amp;amp;nbsp;12ff ISBN 0-691-04094-X&lt;br /&gt;
* Anneliese und Peter Keilhauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildsprache des Hinduismus. Die indische Götterwelt und ihre Symbolik.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1986, S.&amp;amp;nbsp;217ff ISBN 3-7701-1347-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.asibhopal.nic.in/monument/gwalior_amrol_mahadevatemple.html &amp;#039;&amp;#039;Amrol, Ramesvara-Mahadeva-Tempel – Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=26/03//N |EW=78/11//E |type=landmark |dim=300 |region=IN-MP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistischer Tempel in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Madhya Pradesh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistischer Tempel in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Distrikt Gwalior]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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