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	<title>Amortisation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe WP:WSIGA#Überschriften und Absätze</title>
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		<updated>2026-02-02T17:22:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WSIGA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WSIGA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WSIGA#Überschriften und Absätze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amortisation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Amortisierung&amp;#039;&amp;#039;; von {{frS|amortir}}, „tilgen“) ist allgemein in der [[Wirtschaft]] ein Prozess, in welchem ein angefallener [[Aufwand]] oder vorhandene [[Verbindlichkeit]]en durch [[Ertrag|Erträge]] oder [[Tilgung (Geldverkehr)|Tilgungen]] ausgeglichen oder [[Deckung (Wirtschaft)|gedeckt]] werden. In mehreren [[Fachgebiet]]en wird unter Amortisation ein anderer [[Begriffsinhalt]] verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amortisation wird sowohl in [[wirtschaftswissenschaft]]lichen, [[rechtswissenschaft]]lichen als auch in [[Energietechnik|energietechnischem]] Kontext verwendet. Ursprünglich, vom [[Mittelalter]] bis weit ins 20. Jahrhundert, bedeutete Amortisation vor allem den Vermögenserwerb der Kirche, weil diese Güter als dem weltlichen [[Wirtschaftskreislauf]] entzogen (abgestorben) galten – daher die Rede von der „[[Tote Hand (Recht)|Toten Hand]]“ ({{laS|manus mortua}}). Die „Amortisationsgesetze“ des 19. Jahrhunderts (z.&amp;amp;nbsp;B. Preußen 1870, Bayern 1899, Frankreich 1901) bestimmten die Höhe des zulässigen [[Kirchengut]]es bzw. hoben es auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird der Begriff Amortisation überwiegend bei jeder Art von [[Investition]] verwendet, wenn deren [[Finanzierung]] durch die von den Investitionen verursachten zusätzlichen [[Umsatzerlös]]e ([[Grenzerlös]]e) zurückgeflossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=fuoWDAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA55&amp;amp;dq=investition+amortisiert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwix8cyZoZvuAhXHNuwKHQWaAiYQuwUwAXoECAQQCA#v=onepage&amp;amp;q=investition%20amortisiert&amp;amp;f=false Alexander Burger/Petra Keipinger, &amp;#039;&amp;#039;Investitionsrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 55]&amp;lt;/ref&amp;gt; So ist beispielsweise auch das [[Finanzierungsleasing]] eine Vollamortisation, weil der Leasingnehmer neben dem [[Nutzungsrecht]] über das Leasinggut auch das [[Finanzierungsrisiko]] hierfür übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftlich notierte Amortisation wird im Artikel [[Amortisationsrechnung]] konkretisiert. Der Begriff wird alltagssprachlich mit dem buchhalterischen [[Return on Investment]] und technischeren Begriffen, wie dem [[Erntefaktor]], in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
;Amortisation als Tilgung&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tilgung (Geldverkehr)}}&lt;br /&gt;
Der gebräuchlichere Begriff Tilgung bezeichnet die Rückzahlung von [[Kredit]]en und anderen [[Schulden]] in Form des [[Annuitätendarlehen]]s oder des [[Ratenkredit]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amortisationsanleihe&lt;br /&gt;
Die [[Amortisationsanleihe]] ist eine Anleihe, die in ihren [[Anleihebedingungen]] einen [[Tilgungsplan]] enthält, nach welchem sie durch regelmäßige Tilgungen und nicht durch einmalige Tilgung am [[Fälligkeit]]stag zurückgezahlt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler, &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, 1984, Sp. 1623&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amortisationszeit&lt;br /&gt;
Die [[Amortisationszeit]] ({{enS|[[Payback-Periode|Payback-period]]}}) ist in der [[Investitionsrechnung]] ein Zeitraum, innerhalb dessen das in einer [[Investition]] [[Kapitalbindung|gebundene Kapital]] (beispielsweise die [[Investitionsausgaben]]) durch [[Einnahme]]n, [[Ertrag|Erträge]] oder [[Umsatzerlös]]e zurückgeflossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler, &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1984, Sp. 162&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer gemittelten Betrachtungsweise bedeutet das:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=hdQjeq6dclsC&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;dq=Amortisationszeit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwimoK6p45TuAhViQkEAHbpDBXAQuwUwAXoECAEQBw#v=onepage&amp;amp;q=Amortisationszeit&amp;amp;f=false Wolfgang Hoffmeister, Investitionsrechnung und Nutzwertanalyse, 2007, S. 79]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Amortisationszeit} \quad \text{in Jahren} = \frac{\text{Kapital}}{  \text{Ertrag (pro Jahr)}}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann sich eine Investition dynamisch, also unter Berücksichtigung der zu zahlenden [[Kreditzins]]en, amortisiert hat, lässt sich wie folgt berechnen:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Amortisationszeit} \quad \text{in Jahren} = \frac{\text{Anschaffungskosten}}{\text{durchschnittlicher Gewinn}}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Durchschnittlicher Gewinn ist der durchschnittliche Gewinn vor [[Abschreibung]]en und [[Kalkulatorische Zinsen|kalkulatorischen Zinsen]].&lt;br /&gt;
In der [[Pharmaindustrie]] beispielsweise müssen die enormen [[Forschungs- und Entwicklungskosten]] für neue [[Arzneimittel]] innerhalb der verbleibenden [[Patent]]laufzeit durch erzielte Umsatzerlöse hereingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Recht ==&lt;br /&gt;
;Gesellschaftsrecht&lt;br /&gt;
Im [[Aktiengesetz (Deutschland)|Aktienrecht]] wird unter der Amortisation der heute gebräuchlichere [[Rechtsbegriff]] der [[Kapitalherabsetzung]] verstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=DyIkBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA41&amp;amp;dq=Amortisation+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjcxJ3R7pTuAhXiD2MBHX86BKQ4ChC7BTABegQICBAG#v=onepage&amp;amp;q=Amortisation%20lexikon&amp;amp;f=false Wolfgang Gerke (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gerke Börsen Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 41]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] wird die in {{§|34|gmbhg|juris}} [[Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung|GmbH-Gesetz]] beschriebene &amp;#039;&amp;#039;Einziehung von Geschäftsanteilen&amp;#039;&amp;#039; einzelner [[Gesellschafter]] veraltet auch Amortisation genannt. Diese ist jedoch nur dann zulässig, wenn sie im [[Gesellschaftsvertrag]] vorgesehen ist. Weiter wird hier unterschieden zwischen der einfachen Amortisation, bei welcher der Gesellschafter zuzustimmen hat, und der Zwangsamortisation.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=X55sDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA202&amp;amp;dq=Zwangsamortisation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiq2Z75opbuAhXFy6QKHaMTAjEQuwUwA3oECAUQBw#v=onepage&amp;amp;q=Zwangsamortisation&amp;amp;f=false Hermann Staub, &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zum Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung&amp;#039;&amp;#039;, 1903, S. 202]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Voraussetzungen hierzu finden sich in {{§|34|gmbhg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 GmbHG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fiskalrecht&lt;br /&gt;
Ausgehend von der angelsächsischen Bedeutung der Amortisation im [[Steuerrecht (Deutschland)|Steuerrecht]] bezeichnet dort Amortisation die Abschreibung auf [[Immaterieller Vermögensgegenstand|immaterielle Wirtschaftsgüter]]. Im deutschen Steuerrecht hat dies insbesondere dann Bedeutung, wenn im Gesetzestext auf das [[EBITDA]] Bezug genommen wird, insbesondere in der [[Zinsschranke]]nregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Urheberrecht&lt;br /&gt;
Das [[Urheberrecht]] erkennt dem Urheber von geistigen Werken einen Schutz zu, weil dieser ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Amortisationsinteresse&amp;#039;&amp;#039; besitzt, das heißt die [[Aufwendung]]en, die er in das Werk investiert hat, durch dessen Verwertung ersetzt bekommen will. Dieses Amortisationsinteresse wird jedem [[Wirtschaftssubjekt]] unterstellt, das Aufwand betrieben hat, den es durch Einnahmen gedeckt wissen möchte ([[Betreiber]], [[Veranstalter]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=u7AJbCM8EfoC&amp;amp;pg=PA347&amp;amp;dq=Amortisationsinteresse&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjw05DysZbuAhVrwAIHHbm3ByoQuwUwBHoECAQQBw#v=onepage&amp;amp;q=Amortisationsinteresse&amp;amp;f=false Isabel Kainer, &amp;#039;&amp;#039;Sportveranstalterrecht – Ein neues Immaterialgüterrecht?&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S.&amp;amp;nbsp;347.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Amortisationszeit&amp;#039;&amp;#039; in der Energietechnik bezeichnet die Zeitspanne, die ein [[Kraftwerk]] benötigt, um genauso viel [[Energie]] abzugeben (in Form von elektrischem Strom) wie bei seinem Bau benötigt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Erntefaktor]], [[amortisierte Laufzeitanalyse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] und [[Liechtenstein]] wird unter „Amortisation“ im Sinne von {{Art.|865|210|ch}} [[Zivilgesetzbuch (Schweiz)|ZGB]] bzw. Art. 351 [[Sachenrecht (Liechtenstein)|Sachenrecht]] (Liechtenstein) die [[Kraftloserklärung (Deutschland)|Kraftloserklärung]] von Pfandtiteln ([[Grundpfandrecht|Schuldbrief]] oder [[Gült]]) oder [[Kupon|Zinsscheinen]] (Zinscoupons) verstanden. In [[Österreich]] wird Amortisation häufig in Zusammenhang mit [[Objektfinanzierung]]en gebraucht, beispielsweise bei der [[Kosten-Nutzen-Analyse]], wann sich eine [[Photovoltaikanlage]] amortisiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4486038-9}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Investitionsrechnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilanzrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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