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	<title>Ammassivik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ammassivik&amp;diff=491255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fertigkaffee: Bevölkerungsentwicklung bis 2026</title>
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		<updated>2026-02-17T20:00:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bevölkerungsentwicklung bis 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Siedlung in Grönland&lt;br /&gt;
|NAME=Ammassivik&lt;br /&gt;
|ALT=Angmagssivik&lt;br /&gt;
|NAME-EXTRA=&lt;br /&gt;
|NAME-DK=Sletten&lt;br /&gt;
|BILD=Ammassivik church 1892.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-BESCHREIBUNG=Kirche von Ammassivik (1892)&lt;br /&gt;
|KOMMUNE=Kommune Kujalleq&lt;br /&gt;
|DISTRIKT=Nanortalik&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=23&lt;br /&gt;
|STAND-EW=1. Januar 2026&lt;br /&gt;
|STATUS=1925–1966: Udsted&amp;lt;br&amp;gt;ab 1966: Dorf&lt;br /&gt;
|DEMONYM=Ammassivimmiut&lt;br /&gt;
|PLZ=3920&lt;br /&gt;
|ZEITZONE=UTC-2&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=60/36/00/N  &lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=45/23/59/W&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ammassivik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˌaˈmːasːivik}}] (nach alter Rechtschreibung &amp;#039;&amp;#039;Angmagssivik&amp;#039;&amp;#039;, {{daS|&amp;#039;&amp;#039;Sletten&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[Grönland|grönländische]] Siedlung im [[Distrikt Nanortalik]] in der [[Kommune Kujalleq]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Ammassivik liegt an der Nordwestküste einer Halbinsel zwischen dem [[Uunartup Kangerlua]] im Süden und dem [[Alluitsup Kangerlua]] im Norden. Auf der anderen Seite des Ufers liegt [[Alluitsoq]] und etwas weiter südlich [[Alluitsup Paa]]. An der Südspitze der Halbinsel liegt die verlassene Siedlung [[Akuliaruseq (Nanortalik)|Akuliaruseq]]. Etwas weiter nördlich spaltet sich der Fjord in den [[Amitsuarsuk (Fjord, Qallimiut Imaat)|Amitsuarsuk]] und den [[Sioralik (Fjord, Nanortalik)|Sioralik]]. An den Ufern des ersteren liegen noch die Orte [[Qallimiut]] und [[Qorlortorsuaq]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nunataqqi.gl/ Nunat Aqqi.] Karte über die vom Grönländischen Ortsnamenausschuss offiziell anerkannten Ortsnamen. [[Oqaasileriffik]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ammassivik ist seit 1890 bewohnt. 1896/99 errichtete die [[Herrnhuter Brüdergemeine]] eine Schulkapelle am Wohnplatz. Sie maß 50 m², hatte einen Altar, eine Kniefallbank, ein Predigtpult, eine Orgel und eine Kirchenglocke. Das Schulzimmer im Dachgeschoss maß 15 m² und wurde von einem ungelernten Leser geleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jcm&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Udsteder og bopladser i Grønland 1901–2000 |Autor=Jens Christian Madsen |Verlag=Atuagkat |Ort= |Datum=2009 |ISBN=978-87-90133-76-4 |Seiten=44f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1911 war der Wohnplatz Teil der Gemeinde Sydprøven.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Grönland200 |Autor=[[Ole Bendixen]] |Teil=Ju |Kapitel=Bopladser i Julianehaab Distrikt. Bopladsen Angmagssivik |Seiten=516f |Digitalisat=516}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 lebten 106 Personen im Ort, die in 19 Häusern wohnten. Die Häuser waren anfangs schlecht gebaut, wurden aber besser, als die Erträge der Fischerei sich vergrößerten. Unter den Bewohnern waren zwölf Jäger, elf Fischer, der Leser und eine Hebamme. Die Bevölkerung lebte von Robben- und Fuchsjagd sowie vom Fischfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde eine neue Kapelle errichtet und die alte wurde von da an als Schule genutzt. 1925 wurde Ammassivik zum [[Udsted]] erhoben und eine Wohnung für den Udstedsverwalter wurde errichtet, ebenso wie ein Fischhaus, einige Lager und ein Pulverhaus. 1949 wurde ein zweites Fischhaus errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jcm&amp;quot;/&amp;gt; 1955 wurde eine Werkstatt errichtet und die öffentliche Wasserversorgung sichergestellt. 1966 gab es in Ammassivik fünf Schäfer mit insgesamt rund 550 Schafen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pie Barfod, Gudrun Ebbesen |Hrsg=Niels Nielsen, Peter Skautrup, [[Christian Vibe]] |Titel=Sletten |Sammelwerk=Grønland |Reihe=Trap Danmark. Femte Udgave |BandReihe=XIV |Verlag=G. E. C. Gads Forlag |Datum=1970 |ISBN=87-12-88316-6 |Seiten=386–387}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Früher lebte Ammassivik unter anderem von der Schafzucht, während heute eher Jagd und Fischerei dominieren. Die Fischfabrik von 1946 trocknet hauptsächlich [[Dorsche]], verarbeitet aber zeitweise auch den [[Rogen]] des [[Steinbeißer (Fisch)|Steinbeißers]], [[Schwarzer Heilbutt|Schwarzen Heilbutt]], [[Lachse]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsd&amp;quot;&amp;gt;[[Einar Lund Jensen]], Rasmus Ole Rasmussen: [https://denstoredanske.lex.dk/Ammassivik Ammassivik.] [[Den Store Danske]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Dorsche und [[Schwarze Krähenbeere]]n, die traditionell zu Fisch gegessen werden. Man ist bemüht wieder verstärkt auf Landwirtschaft in Ammassivik zu setzen. So sollen [[Kartoffeln]] angepflanzt und die Schafzucht wieder eingeführt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;&amp;gt;[https://kujalleq.cowiplan.dk/dk/byer-og-bygder/ammassivik/ Ammassivik.] Kommunalplan der Kommune Kujalleq (2017–2028).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Versorgung ==&lt;br /&gt;
Der Hafen von Ammassivik besteht aus einem [[Kai (Uferbauwerk)|Kai]] und einem [[Ponton]]steg. Luftverkehr erfolgt über den [[Heliport Ammassivik]]. Die wenigen Wege im Ort sind geschottert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Kraftwerk ersetzt ein früheres, das heute als Werkstatt und Schuppen genutzt wird. Über den See [[Siniffiip Tasia]] wird der Ort mit Trinkwasser versorgt, das im 2015 errichteten Wasserwerk aufbereitet wird. Die meisten Gebäude in Ammassivik sind mit Strom versorgt, aber nur wenige sind ans Wassernetz angeschlossen. Ein Abwassernetz existiert nicht. Abwasser wird ins Meer oder in den Grund entsorgt, während Müll deponiert und verbrannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laden wurde 1922 eröffnet und wird heute von [[Pilersuisoq]] betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
Die geschützte Schulkapelle von 1896/99 ist heute nicht mehr in Gebrauch und renovierungsbedürftig. Heute werden in Ammassivik auch Kinder aus den umliegenden Schäfersiedlungen unterrichtet. Von 1988 bis 2016 gab es ein Altenheim in Ammassivik, das mittlerweile jedoch geschlossen ist. Das Dorfbüro befindet sich in einem ehemaligen Einfamilienhaus. Unter anderem das Servicegebäude und die Feuerwehrstation sind in einem Gebäude untergebracht. Es gibt zudem eine Werkstatt, einen Fußballplatz und einen Friedhof im Ort. Eine Vielzahl an Wohnhäusern in Ammassivik ist verfallen und muss abgerissen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in der Kommune Kujalleq#Ammassivik|titel1=Liste der Baudenkmäler in Ammassivik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der Fußballverein Narssarmiutaĸ Ammassivik nahm in den 1950er und 1960er Jahren mehrfach an der [[Grönländische Fußballmeisterschaft|Grönländischen Fußballmeisterschaft]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Kiistat Lund]] (1944–2017), Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[Kelly Berthelsen]] (* 1967), Politiker (Inuit Ataqatigiit), Schriftsteller, Dichter und Übersetzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Ammassivik ist stark fallend. Zwischen 1981 und 2015 hat der Ort 84 % seiner Bewohner verloren. Damit gehört Ammassivik zu den Orten mit dem stärksten Bevölkerungsrückgang.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bank.stat.gl:443/sq/8e8f75a2-18b7-4081-8b46-bdd153c87832 Einwohnerzahlen Ammassivik seit 1977.] [[Grønlands Statistik]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Die älteren Einwohnerzahlen basieren auf einer besseren nicht mehr verfügbaren Zählmethode. Seit 2021 umfassen die auch rückwirkend veröffentlichten Einwohnerzahlen auch die der umliegenden Schäfersiedlungen. Die nicht mehr verfügbaren Zahlen bis 2021 sind beibehalten. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ChartDirekt|Breite=1000px&lt;br /&gt;
|xType=string&lt;br /&gt;
|x=1977, &amp;#039;78, &amp;#039;79, &amp;#039;80, &amp;#039;81, &amp;#039;82, &amp;#039;83, &amp;#039;84, &amp;#039;85, &amp;#039;86, &amp;#039;87, &amp;#039;88, &amp;#039;89, &amp;#039;90, &amp;#039;91, &amp;#039;92, &amp;#039;93, &amp;#039;94, &amp;#039;95, &amp;#039;96, &amp;#039;97, &amp;#039;98, &amp;#039;99, &amp;#039;00, &amp;#039;01, &amp;#039;02, &amp;#039;03, &amp;#039;04, &amp;#039;05, &amp;#039;06, &amp;#039;07, &amp;#039;08, &amp;#039;09, &amp;#039;10, &amp;#039;11, &amp;#039;12, &amp;#039;13, &amp;#039;14, &amp;#039;15, &amp;#039;16, &amp;#039;17, &amp;#039;18, ’19, ’20, ’21, ’22, ’23, ’24, ’25, ’26&lt;br /&gt;
|y1=148,146,150,148,155,151,148,135,131,126,118,116,117,123,120,132,127,127,130,114,100,99,97,77,88,76,74,79,79,74,68,75,48,53,49,40,40,34,25,32,32,34,36,32,40,46,43,32,33,23&lt;br /&gt;
|y1Title=Ammassivik&lt;br /&gt;
|Definition=Template bar population by year.chart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Siedlungen in Nanortalik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Distrikt Nanortalik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fertigkaffee</name></author>
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