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	<title>Amir Mohammad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:53:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amir_Mohammad&amp;diff=1230706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
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		<updated>2025-11-27T16:59:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amir Mohammad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{faS| استاد امیر محمد}}) (* [[1931]] in Distrikt [[Deh Sabs]] der [[Kabul (Provinz)|Provinz Kabul]]; † [[1997]] im westlichen Exil) war einer der bekanntesten [[Afghanistan|afghanischen]] Sänger in [[Kabul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ustād]] Amir Mohammad ging im Dorf Khadja Rawasch zur Schule. Bei seinem Vater, Feis Mohammad, einem Frisör, erlernte er das &amp;#039;&amp;#039;[[Rubab]]&amp;#039;&amp;#039;-Spiel. Feis Mohammad war ein Schüler von Ustad Aga Mohammad Qenahatt, der Vater von Ustad Mussa e Qasemi und Enkel des legendären Musikers [[Qasem Jo]] (Ustad Qasem, 1878–1957) war. Er galt als &amp;#039;&amp;#039;Sāzandeh,&amp;#039;&amp;#039; als professioneller Musiker in Familientradition (als allgemeiner Begriff: männliche Musiker in Städten). Zwei bekannte Brüder seines Vaters waren der Rubab-Meister [[Ustad Mohammad Omar]] († 1980) und Ustad Mashin, ein [[Sarangi]]-Spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amir Mohammad wurde Schüler von Mohammad Omar und sang [[Dari-Persisch|Dari]]-Gedichte von [[Rudaki]], [[Dschami (Dichter)|Dschami]] und anderen. Er vertonte die [[Ghasel|Ghazal]]-Dichtung in der Tradition von Qasem Jo, der klassischen [[Afghanische Musik|afghanischen Musik]] mit nord[[Indische Musik|indischem Einfluss]]. In einem Konzert sang er folgendes Gedicht aus der [[persische Literatur|persischen Literatur]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Nacht, diese Zeugen, diese Kerze, dieser Wein und diese Lieblichkeit&lt;br /&gt;
:Es ist ein Glücksfall, dass ich Dostan ({{faS| دوستان }}) sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben sang er &amp;#039;&amp;#039;Kiliwali&amp;#039;&amp;#039; („aus dem Dorf“), [[Paschtunen|paschtunische]] Volksmusik und aus der indischen Musik abgeleitete &amp;#039;&amp;#039;[[Raga]]s&amp;#039;&amp;#039;. Sein Zentrum war das Musikerviertel [[Charābāt#Charābāt als Musik- und Künstlerviertel in Kabul|Charabat]] in Kabul. In den 1970er Jahren war er regelmäßig für mehrere Monate im Jahr in [[Herat]], als es dort genügend Auftrittsangebote erhielt. Seine Familie blieb während dieser Zeit in Kabul. Die Verdienstmöglichkeiten waren für ihn in Herat günstiger, da es dort weniger Konkurrenz von Khyal- und Ghazal-Sängern gab als in Kabul. Amir Mohammad hatte in Herat eine feste Band gegründet und  machte Musiktourneen in fast allen Provinzen des Landes, wo er das Publikum in den Städten bei Hochzeiten, bei den besonders im Monat [[Ramadan]] zahlreichen Abendveranstaltungen und bei [[Nouruz]]-Feiern begeisterte. Zu seiner Band gehörten in den 1970er Jahren der Rubāb-Spieler [[Mohammad Rahim Khushnawaz]], der &amp;#039;&amp;#039;[[Dotar|Dutār]]&amp;#039;&amp;#039;-Spieler Gada Mohammad und Fazl Ahmad, &amp;#039;&amp;#039;[[Tabla]].&amp;#039;&amp;#039; Gelegentlich wurde die Band durch das nordindische Streichinstrument &amp;#039;&amp;#039;[[Dilruba]],&amp;#039;&amp;#039; eine &amp;#039;&amp;#039;Sormandel&amp;#039;&amp;#039; (einfache Zither als [[Bordun]]instrument) und die demselben Zweck dienende &amp;#039;&amp;#039;[[Tanpura]]&amp;#039;&amp;#039; ergänzt. Damit erzielte er einen mehr indisch-klassischen Klang seiner Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amir Mohammad verließ Afghanistan im Jahre 1993 und ging nach [[Quetta]] in der pakistanischen Provinz [[Belutschistan]] ins Exil. Im Jahre 1997 bekam er eine Einladung zu einer Musiktournee in die USA und nach Europa. Er gastierte auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen 14 Kindern ist Aziz Mohammad ein Musiker geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[John Baily]]: &amp;#039;&amp;#039;Music of Afghanistan: Professional Musicians in the City of Herat.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1988, S. 72, 109, 132, 116–119&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=b5raeYdnPws|title=Ustad Amir Mohammad, Ghazalsänger von Charabat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020950366|LCCN=n/98/930645|VIAF=78103508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mohammad, Amir}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harmoniumspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Afghanistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afghane]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mohammad, Amir&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=afghanischer Sänger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Deh Sabs]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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