<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aminoplast</id>
	<title>Aminoplast - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aminoplast"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aminoplast&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T03:17:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aminoplast&amp;diff=35428&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Assoziative Verweise entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aminoplast&amp;diff=35428&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-09T14:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Assoziative Verweise entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aminoplaste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Aminoharze&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Amidharze&amp;#039;&amp;#039;) sind relativ niedermolekulare, aushärtbare [[Kunstharz]]e, die durch [[Polykondensation]] von [[Carbonylgruppe|Carbonylverbindungen]] (oft [[Formaldehyd]]) und Verbindungen mit NH-Gruppen, wie beispielsweise [[Harnstoff]] ([[Harnstoffharz]]e, UF), [[Melamin]] ([[Melaminharz]]e, MF) oder [[Dicyandiamid]] (Dicyandiamidharze, DD) gewonnen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDRömpp&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-01-02070|Name=Aminoplaste|Abruf=2014-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Harze lassen sich als wässrige Lösungen (z.&amp;amp;nbsp;B. als Leimharze) oder als sprühgetrocknete Pulver als Formmasse verwenden. Durch Zusatz von Härtern werden die niedermolekularen Harze [[Vernetzung (Chemie)|vernetzt]] und damit in unlösliche, unschmelzbare [[Duroplast]]e umgesetzt. Die Bezeichnung Aminoplast wird häufig sowohl für das noch auszuhärtende Vorprodukt als auch für das durchgehärtete Endprodukt verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Allgemein werden Aminoplaste durch Polykondensation von Formaldehyd mit Verbindungen, die zwei oder mehr [[Aminogruppe]]n enthalten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Harnstoff]], [[Thioharnstoff]], [[Melamin]], [[Cyanamid]], [[Hexamethylendiamin|Diaminohexan]], [[Benzoguanamin]]) hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lechner&amp;quot;&amp;gt;M. D. Lechner, K. Gehrke und E. H. Nordmeier: &amp;#039;&amp;#039;Makromolekulare Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, Birkhäuser Verlag, 2010, S. 132–133, ISBN 978-3-7643-8890-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Beispiel hier die Synthese von Harnstoff-Formaldehyd-Harz:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Formel |formel=&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{n \ CH_4N_2O + n \  CH_2O \longrightarrow [-HN-CO-NH-CH_2-]_n + (n-1) \ H_2O}&amp;lt;/math&amp;gt;|text=&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;  Harnstoff + &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;  Formaldehyd &amp;lt;math&amp;gt;\longrightarrow&amp;lt;/math&amp;gt;  Ausschnitt aus Aminoplastkette + &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-1  Wasser}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Reaktion läuft in einem ersten Schritt über die Addition von Harnstoff unter Bildung von &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;-[[Hydroxymethylgruppe]]n und anschließend ein Kettenwachstum über [[Polykondensation]] unter Wasserabspaltung. Diese Reaktion wird meist in basischer Lösung durchgeführt, da OH&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen als Katalysator benötigt werden und sich unvernetzte Vorkondensate bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KunstChemIng&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfgang Kaiser (Chemiker)|Wolfgang Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunststoffchemie für Ingenieure.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Carl Hanser, München 2011, S. 419 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vorkondensate sind mehrere Monate bei Raumtemperatur stabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aushärten unter sauren Bedingungen führt weitere Polykondensation der linear aufgebauten Kettenmoleküle des Harzes auch untereinander zu Verknüpfungen. Je mehr Formaldehyd hinzugefügt wurde, desto mehr Vernetzungsstellen gibt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil der Aminoplaste wird als [[Klebstoff]] in der [[Holzwerkstoff]]-Industrie (z. B. in der [[Spanplatte]] als „Spanplattenleim“) und als Isoliermaterial eingesetzt. Den bei weitem größten Anteil bilden die Harnstoff-Formaldehyd-Harze ([[Harnstoffharz]], UF-Harze), bedingt durch ihren verbreiteten Einsatz in der Holzwerkstoff-Industrie.&lt;br /&gt;
Sie finden ihren Einsatz auch in Haushaltsartikeln, Karosserieteilen, sowie Verpackungsmaterial.&lt;br /&gt;
Eine weitere Verwendung findet Melaminharz bei der Herstellung von Tischtennisplatten. Wetterfeste Tischtennisplatten werden inzwischen zum größten Teil mit Melaminharzoberflächen gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaft, mit gasförmigem Formaldehyd auszuhärten, ermöglicht auch den Einsatz als Bindemittel für [[Formsand]] im [[Sandguss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duroplast]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fasertechnologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
	</entry>
</feed>