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	<title>Aminierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:31:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aminierung&amp;diff=879982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Assoziative Verweise  in den Text integriert.</title>
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		<updated>2025-09-26T18:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Assoziative Verweise  in den Text integriert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aminierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der Chemie die Einführung einer [[Aminogruppe]] in eine organische Verbindung.&lt;br /&gt;
Läuft eine Aminierung gleichzeitig mit einer [[Desaminierung]] ab, spricht man auch von einer Transaminierung.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aminierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der Chemie eine Reaktion, bei der eine oder mehrere Aminogruppen in ein [[Molekül]] eingeführt werden. Oft handelt es sich dabei um eine [[nucleophile Substitution]] – z. B. eines [[Halogene|Halogens]], das an ein [[Kohlenstoff]]atom gebunden ist – durch eine [[Amine|Aminogruppe]] (z. B. -NH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, -NHR oder -NR&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ersetzt wird. Im einfachsten Fall ist das eingesetzte Aminierungsreagenz [[Ammoniak]], es kann jedoch auch ein [[Primär (Chemie)|primäres]], [[Sekundär (Chemie)|sekundäres]] oder [[Tertiär (Chemie)|tertiäres]] [[Amine|Amin]] verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC Chemie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christa-Maria Eulitz, Sigrid Scheuermann, Hans-Joachim Thier |Titel=Brockhaus ABC Chemie. |Verlag=F. A. Brockhaus |Ort=Leipzig |Datum=1965 |Seiten=64 |DNB=450772217}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die umgekehrte Reaktion, also die Abspaltung einer Amingruppe, heißt [[Desaminierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben zählen auch die [[reduktive Aminierung]], die katalytische Aminierung und die [[Transaminierung]] zu den Aminierungsreaktionen. Die reduktive Aminierung kann auch [[enantioselektiv]] erfolgen. Eine bekannte [[Namensreaktion]] ist die technisch wichtige [[Leuckart-Wallach-Reaktion]], eine reduktive Aminierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Anlagerung von Ammoniak (NH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) oder von primären oder sekundären Aminen an C=C-Doppelbindungen ist eine Aminierungsreaktion;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC Chemie&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt ist die enzymkatalysierte Anlagerung von Ammoniak an [[Fumarsäure]], die enantioselektiv zu [[Asparaginsäure|(&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;)-Asparaginsäure]] führt. Auch die Reaktion von Ammoniak oder von primären oder sekundären Aminen mit [[Oxirane]]n ist eine Aminierungsreaktion. [[Anilin]] kann aus [[Chlorbenzol]] unter Katalyse von [[Kupferdichlorid]] hergestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC Chemie&amp;quot; /&amp;gt; Die Reaktion ist auf andere Arylhalogenide übertragbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aminierung vom [[Carbonsäureester]]n liefert [[Carbonsäureamide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Im [[Stoffwechsel]] erfolgt durch reduktive Aminierung die Umwandlung von Ammoniak und α-Ketosäuren ([[Ketosäuren|Ketocarbonsäuren]]) zu den entsprechenden α-[[Aminosäuren]]. Beispielsweise wird in den [[Mitochondrien]] [[α-Ketoglutarsäure]] in Gegenwart von Ammoniak zu [[Glutaminsäure]] umgewandelt. Die Giftwirkung von Ammoniak beruht unter anderem auf dieser Reaktion, da damit α-Ketoglutarsäure dem [[Citratzyklus]] entzogen wird und so die mitochondriale Atmung, die an den Citratzyklus gekoppelt ist, zum Erliegen kommt. Neben der reduktiven Aminierung ist im Stoffwechsel die [[Transaminierung]] von besonderer Bedeutung. Dabei entsteht aus [[Brenztraubensäure]] und [[Glutaminsäure|(&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;)-Glutaminsäure]] α-Ketoglutarsäure und [[Alanin|(&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;)-Alanin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beyer&amp;quot;&amp;gt;[[Hans Beyer]] und [[Wolfgang Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, S. Hirzel Verlag, Stuttgart, 1984, S.&amp;amp;nbsp;841, ISBN 3-7776-0406-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abbau von [[Proteine]]n werden die [[Peptidbindung]]en durch Endo- und Exopeptidasen hydrolytisch gespalten. Sollen die Aminosäuren weiter abgebaut werden, muss der Organismus die Freisetzung von Ammoniak (NH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) verhindern, da dieser ein starkes [[Zellgift]] ist. Die meisten Aminosäuren werden daher zunächst transaminiert. Bei diesem Prozess, für den [[Pyridoxalphosphat]] (PLP, P5P oder PALP) als Co-Substrat benötigt wird, wird die Amino-Gruppe auf eine α-Ketosäure (2-Oxosäure) übertragen, wobei aus der Aminosäure eine α-Ketosäure wird und aus der vorherigen α-Ketosäure eine Aminosäure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.oci.uni-hannover.de/AK_Kalesse/OCF-vortraege04SS/10.05.04_OrgKat_Jorgensen.pdf | wayback=20070611044536 | text=Asymmetrische Alpha--Aminierung von Aldehyden (PDF-Datei; 194 kB)}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-rostock.de/katalyseundtechnik/kollegsite/projekte.pdf | wayback=20070710034130 | text=Hydroaminierung von Olefinen (PDF-Datei; 175&amp;amp;nbsp;kB)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nukleophile Substitution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
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