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	<title>Amern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amern&amp;diff=180109&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-30561-10: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-10-31T08:05:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Amern&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Schwalmtal (Niederrhein)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Schwalmtal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Amern COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/14&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 06/15&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 49 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 22.23&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 7433&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41366&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02163&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Positionskarte(KreisViersen-Amern).png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &amp;lt;small&amp;gt;Lage von Amern im Gebiet der Gemeinde [[Schwalmtal (Niederrhein)|Schwalmtal]] im [[Kreis Viersen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt am [[Rhein#Niederrhein|Niederrhein]] im Westen des Bundeslandes [[Nordrhein-Westfalen]]. Er gehört mit etwa 7500 Einwohnern zur Gemeinde [[Schwalmtal (Niederrhein)|Schwalmtal]] im [[Kreis Viersen]] ([[Regierungsbezirk Düsseldorf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ausgrabungen zufolge fand die erste Besiedlung Amerns bereits in der Jungsteinzeit statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 966 n. Chr. stand das Gebiet, das damals unter dem Namen [[Mühlgau]] bekannt war, unter der Herrschaft des Gaugrafen Eremfried. Die [[Grafschaft Kessel|Grafen von Kessel]] lösten diese Herrschaft gegen 1082 bis zum Ende des 13. Jahrhunderts ab. In dieser Zeit waren sie verantwortlich für den Grundbesitz des [[Kölner Domkapitel]]s in Amern – [[St. Antonius (Amern)|St. Anton]] und des Xantener Stiftes in Amern – [[St. Georg (Amern)|St. Georg]]. 1305 bis 1801 waren die beiden Teile Amern neben Dilkrath, Waldniel, [[Kirspelwaldniel]] und [[Lüttelforst]] dem [[Herzogtum Jülich|jülichen]] Amt [[Brüggen]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen hoher Kriegsausgaben wurde das Amt Brüggen aber bis 1494 an die [[Grafschaft Moers]] verpfändet. Diese Zeit der Besetzungen bedeutete für die Gemeinden einen hohen Verlust an Gut und Finanzen. Beim Kampf um die Schwalmlinie konnten sich 1793 zunächst die [[Preußen]] und die [[Österreich]]er durchsetzen. Nach dem französischen Gegenschlag wurde im [[Frieden von Campo Formio]] 1797 beschlossen, dass das [[Linkes Rheinufer|linke Rheinufer]] französisch wurde. Amern – St. Anton und St. Georg wurden dem Kanton Bracht zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwalmtal.de/freizeit-kultur/tourismus/infos-ueber-schwalmtal/historie-von-schwalmtal www.schwalmtal.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Napoléon Bonaparte|Napoleons I.]] Sturz und dem [[Wiener Kongress]] gingen die Gebiete in preußische Herrschaft über. 1816 wurde im Zeichen einer verwaltungstechnischen Neuregelung der Kanton Bracht dem [[Kreis Kempen]] zugeordnet. Im Kreis Kempen bildeten Amern Sankt Anton und Amern Sankt Georg zwei eigene [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeistereien]], wobei zur Bürgermeisterei Amern Sankt Georg auch noch die Gemeinde [[Dilkrath]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digitalis.uni-koeln.de/Gemeinde/gemeinde70-79.pdf Gemeindelexikon für das Königreich Preußen 1885]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilkrath wurde 1928 nach Amern Sankt Georg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schwalmtal.de/C12574A4002A59B9/html/BFF7FF934F2E11DBC12574E1002E1EB0?opendocument&amp;amp;nid1=25411 |wayback=20140606210654 |text=schwalmtal.de: Geschichte |archiv-bot=2023-03-03 14:18:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] wurden 1936 Amern Sankt Georg (Oberamern) und Amern Sankt Anton (Unteramern) zur Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Amern&amp;#039;&amp;#039; zusammengelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Februar 1945 rückten Truppen der [[US Army]] im Rahmen der [[Operation Grenade]] (23. Februar bis 11. März 1945) Richtung Dülken vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Hügen: &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg geht zu Ende: Niederrheinische Berichte zur Operation Grenade 1945&amp;#039;&amp;#039;. (Schriftenreihe des Kreises Kempen-Krefeld 18), 1975. Band 37, 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März 1945 nahmen Soldaten der [[84. US-Infanteriedivision]] unter anderem Amern und [[Boisheim]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Hans Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Vom Rathaus aus den GIs entgegen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rheinische Post]] (Lokalteil Viersen) 21. Februar 2015, Seite C6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vormarsch der US Army in der Region verlief fast kampflos.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-Last/USA-E-Last-9.html S. 172] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hitler]] hatte kurz zuvor genehmigt, die [[Maas-Rur-Stellung]] zu räumen, die akut von [[Kesselschlacht|Umfassung]] bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amern gab 1956 die [[Honschaft]]en Geneschen II und Ungerath an Waldniel ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Während der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen]] wurden am 1. Januar 1970 Amern und [[Waldniel]] zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Schwalmtal&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann | Titel = Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1970 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln |  DNB=456219528 | Seiten = 115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Ereignisse ==&lt;br /&gt;
Am 18. August 2009 kam es in Amern zu einem [[Amoklauf]]:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reiner Burger]]: [https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/nordrhein-westfalen-drei-tote-bei-schiesserei-in-schwalmtal-1843896.html &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Schießerei in Schwalmtal.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 18. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein 72-jähriger Handwerker im Ruhestand schoss mit einem illegalen Gewehr bei einem Gutachtertermin zur [[Zwangsversteigerung (Deutschland)|Zwangsversteigerung]] des Hauses seiner Tochter auf zwei Rechtsanwälte und zwei Immobiliengutachter. Dabei tötete er drei Menschen und verletzte einen schwer. Er ergab sich, wurde festgenommen, im April 2010 zu 15 Jahren Haft verurteilt und in eine Psychiatrie eingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,688654,00.html &amp;#039;&amp;#039;Amoklauf in Schwalmtal: Gericht verurteilt 72-Jährigen zu 15 Jahren Haft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online.&amp;#039;&amp;#039; 13. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Mühlenturm aus dem frühen 19. Jahrhundert (häufige Wechselausstellungen)&lt;br /&gt;
* die beiden [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Kirchengebäude [[St. Georg (Amern)|St. Georg]] und [[St. Antonius (Amern)|St. Anton]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Amern muehlenturm.jpg|Mühlenturm in Amern&lt;br /&gt;
Pano amern kirche.jpg|Kirche St. Georg in Amern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Amern&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Dülken–Brüggen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Kreisarchiv Viersen: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Best_068f9ed3-ec27-43a4-b381-371b99e3eb1d Findbuch Amern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1025918584|VIAF=268030070}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Viersen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schwalmtal, Niederrhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Viersen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
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