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	<title>American Colony Hotel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=American_Colony_Hotel&amp;diff=2127400&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schneid9: Kosmetik</title>
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		<updated>2026-04-21T17:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:American Colony Hotel.jpg|mini|Eingangshalle mit Sicht auf Innenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AmericanColony.jpg|mini|Im Garten um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;The American Colony Hotel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic--&amp;gt; ist ein kleines [[Grand Hotel|Luxushotel]] an der Louis-Vincent-Straße 1 in [[Ostjerusalem]]er Stadtteil [[Scheich Dscharrah]]. Es gehört zu den &amp;#039;&amp;#039;[[The Leading Hotels of the World|Leading Hotels of the World]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Haus hat 71 Zimmer und 24 Suiten. Das Hotel geht auf eine evangelische Gründungsgemeinschaft zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Where curiosity leads |Hrsg=Andrea Kracht, [[Baur au Lac]]; Ted Teng, Board of Directors |Verlag=The Leading Hotels of the World |Datum=2017 |Seiten=302}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erster Besitzer des palastartigen Gebäudekomplexes nördlich des [[Damaskustor]]s war Rabbah Daoud Amin Efendi al-Husseini,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabelle Albaret |Titel=Sheikh Jarrah |TitelErg=(Lexikonartikel) |Hrsg=Tilla Rudel |Sammelwerk=Jérusalem: Histoire, promenades, anthologie et dictionnaire |Verlag=Éditions Robert Laffont/Centre national du livre |Ort=Paris |Datum=2018 |Reihe=Collection Bouquins |HrsgReihe=Jean-Luc Barré |ISBN=978-2-221-11597-8 |Seiten=1150 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; der es mit seinen vier Ehefrauen als Familienresidenz nutzte. Nach seinem Tod wurde das Gebäude an eine religiöse [[Kommune (Lebensgemeinschaft)|Kommune]] messianischer Christen aus der [[Jerusalemer Altstadt]] verkauft, die der Rechtsanwalt [[Horatio Spafford]] und seine Frau Anna gegründet hatten. Das Paar war, familiäre Tragödien und schwere finanzielle Verluste hinter sich lassend, 1881 aus [[Chicago]] nach Jerusalem gekommen, um in Frieden in der Heiligen Stadt zu leben und Menschen in Not zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 folgten der Familie 70 [[Schweden]], die ebenfalls in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] gelebt hatten. 1896 stießen 55 Glaubensbrüder aus dem schwedischen [[Nås]] hinzu, die für 1897 das [[Apokalyptik|Weltende]] erwarteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Dudman: &amp;#039;&amp;#039;Street People.&amp;#039;&amp;#039; Jerusalem 1982, S.&amp;amp;nbsp;83–104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philippe Martin |Titel=Sur les chemins de Jérusalem: Juifs, chrétiens et musulmans en pèlerinage vers la Ville sainte |Hrsg=Alexandre Maujean |Verlag=Éditions Tallandier |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=979-1-02106163-7 |Seiten=250–258}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinschaft hatte eine Schule unter der Leitung von John Dinsmore, Zeichnen lehrte Ernest Beaumont. Allerdings starben in den ersten fünf Jahren zwölf Schweden unter Verbot ärztlicher Hilfe an Krankheiten. Die Schriftstellerin [[Selma Lagerlöf]], die die Sekte sehr positiv beschrieb, bekam dies kaum mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die diktatorische Anna Spafford, die angab, mit Gott in ständiger Zwiesprache zu sein, tat alles, damit ihre Gemeinschaftsmitglieder keinen Sex hatten, und schikanierte die jungen Leute mit Heiratsverboten und kollektiven Verurteilungen durch die versammelte Gemeinschaft, was Fluchten und 1901 den Selbstmord von Furman Baldwin zur Folge hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Den Pastor Olof Henrik Larsson hatte sie vollständig entmachtet. Der von der schwedischen [[Svenska Jerusalemsföreningen|Jerusalemsföreningen]] entsandte Pastor Henrik Aurelius, der sechs Monate mit ihnen zusammenlebte, berichtete 1910 von Menschen, die mit resignierten Gesichtern frohe Botschaften verkündeten, und äußerte Zweifel an der psychischen Gesundheit der Leute. 1911 besuchte [[Klas Pontus Arnoldson]] die Gemeinschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die christlich-utopischen &amp;#039;&amp;#039;Overcomers&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; wurden als &amp;#039;&amp;#039;American Colony&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Die Spaffords verstanden sich nicht als Missionare,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Menachem Klein |Titel=Jerusalem: geteilt, vereint – Araber und Juden in einer Stadt |Verlag=Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-633-54289-5 |Seiten=44 f. |Kommentar=gekürzte deutschsprachige Ausgabe von &amp;#039;&amp;#039;Lives in Common. Arabs and Jews in Jerusalem, Jaffa, and Hebron&amp;#039;&amp;#039;, C. Hurst &amp;amp; Co. Publishers, 2014; übersetzt von Eva-Maria Thimme}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wie auch ihr aus einer [[Chabad]]-Familie stammender Englischschüler Schmuel Meir Mashaiof&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; berichtete, wohl wollten sie aber nach dem Vorbild der frühen Christen leben. Bald hatten sie mit ihrer Wohltätigkeit bei Juden, Christen und Muslimen Vertrauen gewonnen. Von den Anwohnern wurden sie nur kurz „die Amerikaner“ genannt. Die Gemeinschaft lebte als Selbstversorger, betrieb eine Schreinerwerkstatt und das heute bei Historikern beliebte [[American Colony Photo Department]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabelle Albaret |Titel=American Colony (hôtel) |TitelErg=(Lexikonartikel) |Hrsg=Tilla Rudel |Sammelwerk=Jérusalem: Histoire, promenades, anthologie et dictionnaire |Verlag=Éditions Robert Laffont/Centre national du livre |Ort=Paris |Datum=2018 |Reihe=Collection Bouquins |HrsgReihe=Jean-Luc Barré |ISBN=978-2-221-11597-8 |Seiten=933&amp;amp;nbsp;ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses geht auf [[Elijah Meyers]], genannt Bombawi, zurück. Bombawi, Sohn eines Rabbiners in [[Mumbai|Bombay]], war mit 19 Jahren zum Christentum konvertiert. An einer Art [[Jerusalem-Syndrom]] leidend, hielt er sich für den Propheten [[Elija]]. Lewis Larsson lernte von ihm die Fotografie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bertha Spafford|Bertha Vester]], die Tochter des Gründerpaars und eine sehr resolut auftretende Frau,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; entschied sich, vom Religiösen vermehrt zum Praktischen und Geschäftlichen überzugehen. Ihre Mutter hatte ihr ab 1904 acht Jahre lang die Ehe mit Frederick Vester verboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Sie eröffnete ein Waisenhaus&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; in der Altstadt, doch wurde 1902 die &amp;#039;&amp;#039;Colony&amp;#039;&amp;#039; in Kooperation mit dem Hotelier Baron [[Plato von Ustinow|Plato Grigorjewitsch Ustinow]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; aus [[Tel Aviv-Jaffa|Jaffa]] (einem Großvater von [[Peter Ustinov]]), der eine Unterbringungsmöglichkeit für seine Gäste in Jerusalem suchte, in ein [[Hotel]] umgewandelt, das mit einem hohen Standard an Qualität und Komfort anspruchsvollen Erwartungen von westlichen Reisenden, Pilgern oder Kriegern genügen konnte, zumal auch [[Edmund Allenby, 1. Viscount Allenby|Edmund Allenby, der 1. Viscount Allenby]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; britischer Feldmarschall an der [[Palästinafront]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], das Haus unter [[Parlamentärflagge|weißer Flagge]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; gerne für Gespräche nutzte. [[T. E. Lawrence]], der legendäre &amp;#039;&amp;#039;Lawrence von Arabien&amp;#039;&amp;#039;, soll hier [[Lowell Thomas (Journalist)|Lowell Thomas]] von der &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; seine Geschichten diktiert haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948–1967 befand sich die stets um Neutralität bemühte Institution im [[Ost-Jerusalem unter jordanischer Besatzung|jordanischen Ostjerusalem]], seit dem [[Sechstagekrieg]] 1967 befindet sie sich im „wiedervereinigten“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anne-Laure Dupont, Catherine Mayeur-Jaouen, Chantal Verdeil |Titel=Histoire du Moyen-Orient, du XIX&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; siècle à nos jours |Auflage=2 |Verlag=Éditions Armand Colin (Dunod Éditeur) |Ort=[[Malakoff]] (Paris) |Datum=2023 |Reihe=Collection U Histoire |ISBN=978-2-200-63064-5 |Seiten=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jerusalem, wie es von israelischer Seite offiziell heißt. Immer noch befindet sich das Hotel im Familienbesitz der Nachkommen der Spaffords. Die durch die Familiengenerationen durchgängig neutrale Haltung ließ das Hotel immer wieder zum geheimen Treffpunkt für [[Palästinenser]] und [[Israelis]] werden, für Gespräche und Verhandlungen. So wurden im Hotel die Friedensgespräche begonnen, die zum [[Oslo-Friedensprozess#Oslo I|Oslo-Vertrag]] von 1993 führten. Bis heute versteht sich das American Colony Hotel als neutrale Zone im [[Israelisch-Palästinensischer Konflikt|israelisch-palästinensischen Konflikt]]. [[Tony Blair]], der bis Juni 2015 das [[Nahost-Quartett]] vertrat, hatte im Hotel ein Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Mitarbeiter sind Angehörige von Judentum, Christentum und Islam und haben nicht nur untereinander keine Probleme, sondern sind zum Teil miteinander befreundet. Gäste waren unter anderem [[Winston Churchill]], [[Leon Uris]], [[Joan Baez]], [[Bob Dylan]], [[Philip Roth]], [[Peter O’Toole]], [[Marc Chagall]], [[Alec Guinness]], [[Graham Greene]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; [[John le Carré]] und [[Richard Gere]]. Um Letzteren vor den vielen weiblichen Fans zu schützen, musste, so die Hotelmanagerin im Reportage- und Reisemagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Weltreisen]]&amp;#039;&amp;#039; im November 2010, die Polizei zu Hilfe geholt werden. Das mit armenischer Keramik, polierten Steinböden und Orientteppichen eingerichtete Haus hat ein [[Jüdische Speisegesetze|nichtkoscheres]] Restaurant – das &amp;#039;&amp;#039;The Arabesque&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=The Leading Hotels of the World – Every Quest has a Beginning |Hrsg=Jean-Jacques Gauer, Lausanne Palace &amp;amp; Spa; Theodore Teng, Board of Directors |Verlag=The Leading Hotels of the World |Ort=Printed in Singapore |Datum=2010 |Seiten=292}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – mit [[Mittelmeerküche|mediterraner]] und [[Arabische Küche|arabischer Küche]]. Eine Kellerbar serviert [[Cocktail]]s, im Sommer ist eine Bar im &amp;#039;&amp;#039;Palm House Garden&amp;#039;&amp;#039; offen. Für private Veranstaltungen stehen der Pasha’s Room und die Pasha’s Terrace zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Ein Außenswimmingpool ist vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hotel-Legenden – Das American Colony Hotel in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. [[ARD]]-Dokumentationsreihe, Sendung 17. August 2020 (45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.americancolony.com Webauftritt des Hotels] (englisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://de.lhw.com/hotel/The-American-Colony-Hotel-Jerusalem-Israel The American Colony Hotel]&amp;#039;&amp;#039;, auf &amp;#039;&amp;#039;The Leading Hotels of the World&amp;#039;&amp;#039;, de.lhw.com&lt;br /&gt;
* [https://www.theglobeandmail.com/life/the-american-colony-hotel-jerusalem/article18274524/ Artikel], in: &amp;#039;&amp;#039;Globe and Mail&amp;#039;&amp;#039; online (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=31.789802|EW=35.229419|type=landmark|region=PS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotel in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Jerusalem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1902]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[he:המושבה האמריקאית בירושלים#מלון אמריקן קולוני]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schneid9</name></author>
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