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	<title>Amdo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:44:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amdo&amp;diff=303270&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Babel fish: /* Geschichte */ Belege fehlen</title>
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		<updated>2025-02-10T14:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Belege fehlen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die tibetische Kulturregion Amdo. Für den Kreis Amdo im Regierungsbezirk Nagqu des autonomen Gebiets Tibet siehe [[Amdo (Kreis)]].}}&lt;br /&gt;
{{Tibetischer chinesischer Begriff&lt;br /&gt;
|Tibetisch=ཨ་མདོ&lt;br /&gt;
|Wylie=a mdo&lt;br /&gt;
|IPA=amto&lt;br /&gt;
|offiziell=Amdo&lt;br /&gt;
|THDL=Amdo&lt;br /&gt;
|andere=—&lt;br /&gt;
|Tc=安多&lt;br /&gt;
|Vc=安多&lt;br /&gt;
|Py=Ānduō}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amdo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine nordosttibetische Region, die sich über die heutigen [[Administrative Gliederung der Volksrepublik China#Provinzebene|chinesischen Provinzen]]  [[Qinghai]], [[Gansu]] und [[Sichuan]] erstreckt. Sie wird zusammen mit [[Kham]] und [[Dbus-Gtsang]] als eine der drei historischen Provinzen [[Tibet]]s bezeichnet, war jedoch nie eine administrative Einheit. Bis ins 19. Jahrhundert taucht der Begriff nicht einzeln auf, sondern in Kombination mit Kham als [[Dokham]] (&amp;#039;&amp;#039;mdo khams&amp;#039;&amp;#039;) und bezeichnet [[Osttibet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:010 Gruschke.jpg|mini|links|Panorama des Kumbum-Klosters in Amdo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tibetischer Kulturraum Karte 2.png|mini|Amdo als Teil des [[Tibet|tibetischen Kulturraums]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Geographisch hebt sich Amdo von Kham grob umrissen durch das Einzugsgebiet des Oberlaufs des [[Gelber Fluss|Gelben Flusses]] ab – mit weiten, von Nomaden genutzten Hochlandsteppen im Westen und Südwesten und ackerbaulich genutzten Tälern im Osten und Nordosten. In den landwirtschaftlichen Gebieten Amdos hat der Gelbe Fluss großartige Canyon-Landschaften geschaffen, die mehrfach für große Wasserkraft-Projekte ([[Longyangxia-Talsperre|Longyang Xia]], [[Liujiaxia-Talsperre|Liujia Xia]], [[Lijiaxia-Talsperre|Lijia Xia]]) genutzt wurden und den Strom produzieren, der zu einem der Hauptexportartikel der Provinz [[Qinghai]] geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amdo als Provinz zu bezeichnen ist im Sinn einer [[Kulturareal|Kulturprovinz]] richtig, der tibetische Kulturraum Amdos auch einer der bedeutendsten und abwechslungsreichsten im Hochland von Tibet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
Vom 7. bis zum 9. Jahrhundert dehnte sich die [[Tibetische Monarchie]] vom [[Tarimbecken]] im Norden, [[China]] im Osten, [[Indien]] und [[Nepal]] im Süden bis zur [[Kaschmir]]-Region im Westen aus. Die neu hinzugewonnenen Herrschaftsgebiete im Osten und Nordosten wurden [[Mdo-Khams]] genannt. Die Region Amdo umfasste den nordöstlichen Teil Tibets und reichte vom Oberlauf des [[Gelber Fluss|Gelben Flusses]] nordostwärts bis Mchod-rten dkarpo (heute Provinz [[Gansu]] in China). Nach 1270 wurde die Region von der mongolischen [[Yuan-Dynastie]] erobert und in mehrere Teilgebiete gegliedert, die 1724 unter die Kontrolle der [[Qing-Dynastie]] gerieten. Nach der Niederschlagung eines mongolischen Aufstandes wurde Amdo offiziell ins chinesische Provinzsystem eingegliedert, seit 1928 gehört der größte Teil zur Provinz Qinghai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohner Amdos nennen sich demgemäß auch nicht Böpa (&amp;#039;&amp;#039;bod pa&amp;#039;&amp;#039;), wie das tibetische Wort für [[Tibeter]] lautet, sondern Amdowa (&amp;#039;&amp;#039;a mdo pa&amp;#039;&amp;#039;). Diese Regionalbezeichnung der Bevölkerung erstreckt sich trotzdem ausschließlich auf tibetische Dialekte sprechende Gruppen, die außer im Haupttal zwischen [[Xining]] und [[Lanzhou]] in Gansu (dem Flusstal des &amp;#039;&amp;#039;Huang Shui&amp;#039;&amp;#039;, tib. &amp;#039;&amp;#039;Tsong Chu&amp;#039;&amp;#039;) und angrenzenden Regionen sowie in und um einige weitere große Städte die Mehrheit ausmachen. Weitere nicht-Han-chinesische ethnische Gruppen sind – neben den zahlreichen [[Hui-Chinesen|Hui]]-Muslimen – [[Mongolen]], [[Monguor]] ([[Tu (Volk)|Tu]]zu), [[Salar]]en, [[Bonan]] (Bao&amp;#039;an), [[Dongxiang]] u.&amp;amp;nbsp;a. (vgl. [[Qinghai]] und [[Gansu]]). Entsprechend tragen die meisten Verwaltungseinheiten unter der Provinzebene das Adjektiv „tibetisch“ in ihrer Bezeichnung: Tibetische Autonome Präfektur (TAP) [[Golog]], TAP [[Huangnan]], TAP [[Hainan (Qinghai)|Hainan]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klöster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bangtuo1.jpg|links|miniatur|Großer [[Chörten]] des Klosters Bangtuo Si (Kreis Zamtang,  [[Ngawa (autonomer Bezirk)|Ngawa]], Sichuan)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Xiazong kl.jpg|rechts|miniatur|Kloster  [[Shadzong Ritrö]] in Tsongkha (Qinghai)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmte Klöster der Region sind u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* [[Kumbum-Kloster|Kumbum Champa Ling]] (chin. &amp;#039;&amp;#039;Ta&amp;#039;er Si&amp;#039;&amp;#039;) in Qinghai,&lt;br /&gt;
* [[Labrang|Labrang Tashi Khyil]] in Süd-[[Gansu]],&lt;br /&gt;
* [[Qutan-Kloster|Qutan Si]] (Gotamde), [[Youning si|Youning Si]] (Rgolong), [[Rongwo Gompa|Rongwo Gönchen]] (Longwu Si) und&lt;br /&gt;
* [[Rakya Gompa]] in Qinghai,&lt;br /&gt;
* [[Dzamthang-Kloster|Dzamthang Chöde Chenpo]], das Hauptkloster des [[Jonangpa|Jonang-Ordens]] in Dzamthang sowie die buddhistische Klosterakademie von [[Jigme Püntsog]], [[Larung Gar]], in [[Serthar]] (beide in [[Sichuan]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch bedeutend können auch sehr kleine Klöster sein, wie [[Shadzong Ritrö]], in dem der spätere große tibetisch-buddhistische Reformator [[Tsongkhapa]] als Dreijähriger vom [[Karmapa Rölpe Dorje|4. Karmapa]] geweiht wurde, sowie [[Shyachung Gompa]] (Jachung-Kloster, &amp;#039;&amp;#039;bya khyung&amp;#039;&amp;#039;), in dem dieser seine Mönchsausbildung begonnen hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- Auskommentiert, da eigener Artikel&lt;br /&gt;
== Das Großkloster Labrang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Labrang4.jpg|miniatur|right|Kloster Labrang in [[Gannan]], Gansu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Labrang liegt in einem Flusstal des Kreises Xiahe und im Übergangsraum zu muslimischen Gebieten der Provinz Gansu. 1709 erbaut, wurde es zu einer Drehscheibe im Handel zwischen China, Tibet und der Seidenstraße. Es zählt zu den sechs größten Klöstern der [[Gelugpa]]-Ordens des [[Tibetischer Buddhismus|tibetischen Buddhismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ungefähr 86 ha großen Gelände des im tibetischen Stil erbauten Klosters befinden sich 48 Tempelhallen unterschiedlicher Größe sowie mehr als 500 buddhistische Kapellen und Mönchszellen. Das imposanteste, prächtigste und größte Gebäude des Klosters ist die sechstöckige [[Shakyamuni]]-Halle, chin. &amp;#039;&amp;#039;Jinwadian&amp;#039;&amp;#039; (Goldziegelhalle). Ihr oberstes Stockwerk ist ein palastartiger viereckiger Pavillon, dessen Dach aus vergoldeten Kupferziegeln besteht und mit vergoldeten Kupferlöwen geschmückt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historischen Überlieferung zufolge lebten hier in der Blütezeit des Klosters 3000 Mönche. Auch heute wieder gilt das Kloster Labrang als ein wichtiges geistiges Zentrum in Nordwestchina und als höhere Lehranstalt des tibetischen Buddhismus. Inzwischen gibt es hier wieder über 2000 Mönche. Das Kloster hat sechs Studienfakultäten, in denen die Mönche buddhistische Theorie, Logik, Astronomie, Mathematik, Medizin, [[Kalligrafie]], Phonologie, Tanzkunst, Malerei und Bildhauerkunst studieren können.&lt;br /&gt;
---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tibetische Kultur in Amdo ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lhato.jpg|miniatur|Lhato – eine Steinsetzung als Opfergabe für die Götter im Rebkong-Tal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ausgeprägten Klosterkultur sind in Amdo auch in großer Zahl Volksbräuche und Kulturgüter erhalten geblieben bzw. wiederbelebt worden, die in Zentraltibet nicht so häufig zu sehen sind. Insbesondere die [[Lhato]]s, Steinsetzungen, die als Opfergabe an die Götter errichtet werden, mit ihrem üppigen Gebetsfahnenschmuck und übergroßen Holzpfeilen, die den Berggöttern geweiht sind, können als Charakteristikum von Amdo angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Gruschke: &amp;#039;&amp;#039;The Cultural Monuments of Tibet’s Outer Provinces: Amdo&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, [[White Lotus Press]], Bangkok 2001  ISBN 974-7534-59-2&lt;br /&gt;
* Toni Huber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amdo Tibetans in Transition: Society and Culture in the Post-Mao Era&amp;#039;&amp;#039; (Brill’s Tibetan Studies Library, Proceedings of the Ninth Seminar of the Iats, 2000) ISBN 90-04-12596-5&lt;br /&gt;
* Paul Kocot Nietupski: &amp;#039;&amp;#039;Labrang: A Tibetan Buddhist Monastery at the Crossroads of Four Civilizations&amp;#039;&amp;#039; ISBN 1-55939-090-5&lt;br /&gt;
* Elke Hessel: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt hat mich trunken gemacht&amp;#039;&amp;#039;, Biographie des Amdo Gendün Chöpel, ISBN 3-89620-156-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://mdokhams.gmxhome.de/index.htm Amdo – delineation and history in brief (PDF-Datei; 216 kB)] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://studybuddhism.com/web/en/archives/study/history_buddhism/buddhism_tibet/gelug/brief_history_kumbum_monastery.html A Brief History of Kumbum Monastery] Study Buddhism&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Traditionelle Provinzen von Tibet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4079747-8|VIAF=238366705}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochland von Tibet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (China)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Babel fish</name></author>
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