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	<title>Amden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amden&amp;diff=105615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Persönlichkeiten */ Thomas Thoma zugefügt</title>
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		<updated>2025-10-22T11:15:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Thomas Thoma zugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Amden&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Amden 2013.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Amden-blazon.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Amden_Sept21.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Die Terrasse von Amden über dem Walensee&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = See-Gaster&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Wahlkreis See-Gaster&lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| BFS = 3311&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| PLZ = 8873&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.148971&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.14091&lt;br /&gt;
| HÖHE = 903&lt;br /&gt;
| HÖHE-VON = 419&lt;br /&gt;
| HÖHE-BIS = 2101&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 42,93&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 10,1 %&lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Peter Remek (parteilos)&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gemeinde-amden.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in einheimischer [[höchstalemannisch]]er Mundart bodenständig &amp;#039;&amp;#039;Amme&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɑ̝mːə}}],&amp;lt;ref name=ortsnamen&amp;gt;[https://search.ortsnamen.ch/de/record/802003311 &amp;#039;&amp;#039;Amden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Galler Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Publiziert auf ortsnamen.ch, dem Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung; angegebene Lautschrift: &amp;#039;&amp;#039;ą́m&amp;lt;sup&amp;gt;–&amp;lt;/sup&amp;gt;ə&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]],&amp;#039;&amp;#039; [https://sprachatlas.ch/seitenscans/5/11 Band V, 1b] (wonach auch &amp;#039;&amp;#039;Amne&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; jünger nach der Schrift auch &amp;#039;&amp;#039;Amde&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɑ̝mdə}}]&amp;lt;ref name=ortsnamen /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Obrist, Andres Kristol: &amp;#039;&amp;#039;Altstätten SG (Oberrheintal).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG).&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, S.&amp;amp;nbsp;87; angegebene Lautschrift:  [{{IPA|ˈamdə}}]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Dorf und eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton St. Gallen|St.&amp;amp;nbsp;Gallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 43&amp;amp;nbsp;km² ist Amden eine der grösseren Gemeinden des Kantons. 12,09&amp;amp;nbsp;km² sind Wald. Der höchste Punkt Amdens liegt auf 2101&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M. auf dem [[Leistchamm]], der tiefste Punkt auf 421&amp;amp;nbsp;m beim [[Walensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Amden besteht aus vier Teilen: &amp;#039;&amp;#039;Dorf&amp;#039;&amp;#039; (900&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M.), &amp;#039;&amp;#039;Arvenbüel&amp;#039;&amp;#039; (gesprochen mit &amp;#039;&amp;#039;-/f/-&amp;#039;&amp;#039;, 1250&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M.), sowie am Ufer des Walensees &amp;#039;&amp;#039;Fli&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fly&amp;#039;&amp;#039; (430&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M.) und &amp;#039;&amp;#039;Betlis&amp;#039;&amp;#039; (430&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M.) mit den Teilen Ober- und Unterbetlis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl in den vier Teilen betrug 2008 insgesamt 1612, davon im Dorf und Arvenbüel 1314, im Fli 270 und in Betlis 28. Davon waren 659 Ortsbürger, 1035 katholisch und 313 evangelisch. Die Bewohner von Amden werden &amp;#039;&amp;#039;Ammler&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Arbeitsplätze gibt es in den Bereichen der Landwirtschaft, des Gast- und Baugewerbes und in verschiedenen Bereichen der Dienstleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Autobetrieb Weesen-Amden (AWA).png|mini|links|Kurs des Autobetriebs Weesen-Amden (AWA)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:56 Amden 01.JPG|mini|Blick auf Amden im 1956]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seerenbachfall.jpg|mini|Seerenbachfall]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leistchamm bei Arvenbuehl.jpg|mini|Leistchamm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amden Durschlegi.JPG|mini|Amden gegen den Leistchamm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:56 Amden 02.JPG|mini|Amden gegen den Leistchamm 1956]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Kirche St.Gallus in Amden.jpg|mini|Kath. Kirche St. Gallus in Amden]]&lt;br /&gt;
1882 wurde die Strasse nach [[Weesen]] eröffnet. Zehn Jahre später verkehrte zweimal pro Tag eine Postkutsche, bis 1918 die Ortsgemeinde den Transportbetrieb übernahm. Sie kaufte zwei alte Armeelastwagen und baute diese zu siebzehnplätzigen Autobussen um. Der [[Autobetrieb Weesen-Amden|Autobetrieb Weesen–Amden]]  war gegründet. Das Unternehmen, das massgeblich zur Entwicklung des Ferienortes beitrug, brachte Arbeit und Verdienst in die Gemeinde. 1950 wurde der Garagen- und Werkstattbau erstellt. Heute verfügt der Betrieb über 14 Fahrzeuge, nebst dem Kursbetrieb (etwa 200&amp;#039;000 Fahrgäste pro Jahr) organisiert er Ausflugsfahrten, unterhält einen Lastwagen- und Taxibetrieb und besorgt im Winter die Schneeräumung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Amden mit Gulmen v. S. 500 m-Inlandflüge-LBS MH01-003671.tif|mini|Historisches Luftbild aus 500 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1923]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Die frühesten Nennungen des Ortsnamens stammen von 1178 und 1230 und lauten &amp;#039;&amp;#039;in Andimo monte&amp;#039;&amp;#039; ‚auf dem Berg Amden‘ (Lokativ Singular)&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1360|Autor=Silvio Bucher}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Andimin;&amp;#039;&amp;#039; um 1300 ist &amp;#039;&amp;#039;Andmen&amp;#039;&amp;#039; und in der Folgezeit &amp;#039;&amp;#039;Andmon, Andemon&amp;#039;&amp;#039; belegt. Hieraus entwickelte Varianten sind 1436 &amp;#039;&amp;#039;Ambden,&amp;#039;&amp;#039; 1543 &amp;#039;&amp;#039;Amma&amp;#039;&amp;#039; (vergleiche die heutige Mundartlautung &amp;#039;&amp;#039;Amme&amp;#039;&amp;#039;) und 1784 &amp;#039;&amp;#039;Ammon;&amp;#039;&amp;#039; das moderne &amp;#039;&amp;#039;Amden&amp;#039;&amp;#039; erscheint erstmals 1807. Die Herkunft des Ortsnamens ist unklar. Lediglich eine These ist die Erklärung als [[Präfix]] &amp;#039;&amp;#039;and-, ande-, ando-&amp;#039;&amp;#039; + [[Appellativ]] &amp;#039;&amp;#039;dunum&amp;#039;&amp;#039; und damit eine ursprüngliche Bedeutung ‘bei der grossen Festung’.&amp;lt;ref name=ortsnamen /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Vor 50’000 Jahren liessen sich im Churfirstengebiet, wohl nur vorübergehend, die ersten Bewohner nieder. Unter anderem besiedelten sie das [[Wildenmannlisloch]] im oberen Toggenburg. Unklar ist jedoch die Besiedlung Amdens durch die [[Räter]] in der Zeit vor Christi Geburt. Bekannt ist nur, dass sie die Region vom Walensee hinaus bis ins [[Glarnerland]] besiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Jahrhundert v. Chr. bis 5. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Eine Besiedlung in Amden durch die Rätoromanen kann nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden, es gibt nur Hinweise. So lassen sich Flurnamen von [[Bündnerromanisch|rätoromanischen]] Wörtern ableiten, so zum Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Furggeln&amp;#039;&amp;#039; (furca, die Gabel), &amp;#039;&amp;#039;Tschingel&amp;#039;&amp;#039; (cingulum, vorspringendes Felsband) oder &amp;#039;&amp;#039;Gulmen&amp;#039;&amp;#039; (cuolm, der Berg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beweis für eine [[Römisches Reich|römische]] Besiedlung findet sich in der [[Burgruine Strahlegg]] in Betlis, die im 1. Jahrhundert v. Chr. zu militärischen Zwecken erstellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. bis 12. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall des römischen Reiches wechselten die Herren in rascher Folge. Nach den [[Ostgoten]], [[Franken (Volk)|Franken]] und [[Schwaben]] gelangten Amden und das Walenseegebiet an die [[Lenzburg]]er und die Grafschaft Kyburg. Auch das [[Kloster Schänis]] erwarb grosse Flächen. Amden ist erstmals in einer [[Päpstliche Bulle|Bulle]] von 1178, die in einer späteren Abschrift erhalten ist, erwähnt, worin der Papst die Besitzungen des Klosters &amp;#039;&amp;#039;in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andimo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; monte&amp;#039;&amp;#039; bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. bis 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Als die [[Toggenburg]]er in den Besitz des Landes am Walensee kamen, entbrannte zwischen den Zürchern, den Schwyzern und Glarnern ein Streit. Zürich hätte das wichtige Durchgangsgebiet gerne für sich beansprucht, wobei Glarus und Schwyz die Rechte auf ihrer Seite sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1438 wurde der ganze Bezirk [[Bezirk Gaster|Gaster]] für 3000 Gulden an Glarus und Schwyz verpfändet. Das Pfand wurde nie eingelöst, und so blieb Amden bis 1798 [[Untertanengebiet]] der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1798–1936 ===&lt;br /&gt;
Die [[Französische Revolution]] bedeutete die Entlassung aus dem Untertanenverhältnis. Amden wurde zuerst dem [[Kanton Linth]] zugeteilt, dann dem Kanton Glarus und 1815 endgültig dem Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1817 führte eine grosse Hungersnot in Amden zu einer starken Abnahme der Einwohnerzahl, weil viele Menschen auswanderten. 1829 brannte die Siedlung Hofstetten nieder, und 1874 zerstörte ein weiterer Brand das Dorf Unterbach. 1908 wurde die [[Weberei]]fabrik im Sittli gebaut. Durch die ab Mitte des 19. Jahrhunderts aufkommende Seidenweberei erhielten gegen 300 Frauen Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 liess der Zürcher Weinhändler [[Friedrich Gentner-Aichroth]] das Kurhaus &amp;#039;&amp;#039;Villa des Alpes&amp;#039;&amp;#039; eröffnen, das jedoch 1936 in den Konkurs ging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felix Studinka |Titel=Dolder – Ein Haus und sein Quartier |Verlag=Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte |Ort=Zürich |Datum=2023 |ISBN=978-3-03919-594-7 |Seiten=168}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religiöse Kolonie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903/04 begann [[Josua Klein]], der sich bereits davor insbesondere in Berlin als Prediger einen Namen gemacht hatte, auf dem Gebiet der Gemeinde Amden eine religiöse Kolonie aufzubauen. In der Folge kaufte Klein für sein Siedlungsprojekt den unterhalb des Dorfes Amden gelegenen Hof Grappen, zahlreiche Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie Wiesen, Acker und Wald. Zudem erwarb er in [[Weesen]] die Villa &amp;lt;em&amp;gt;Seewarte&amp;lt;/em&amp;gt;. Für den Aufbau der Siedlung soll Klein 500&amp;#039;000 Franken von einem Baron Hofmann erhalten haben. Im Zusammenhang mit dem Aufbau der Kolonie berief Klein den Künstler [[Fidus]], verschiedene Bauten zu erstellen. 1904 reichte Klein zudem das Gesuch für die Erteilung einer Konzession für den Betrieb einer elektrischen Bahn von Weesen auf den [[Speer (Berg)|Speer]] ein. Nachdem sich die finanzielle Situation der Kolonie verschlechtert hatte, musste Klein 1905 einen Grossteil seines Amdener Besitzes verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergsturz von Amden ===&lt;br /&gt;
Seit 1972 wurde im Gebiet Schwarzberg-Schafbett eine Kippbewegung des [[Schrattenkalk]]s beobachtet, der obersten Felsmasse. Sie wurde auf ½&amp;amp;nbsp;Mio. Kubikmeter geschätzt und drohte über die Strasse Weesen–Amden in den Walensee abzustürzen. Die anfängliche Rutschgeschwindigkeit von 5&amp;amp;nbsp;cm pro Monat steigerte sich zusehends. Aufgebauschte Zeitungsberichte verbreiteten den Eindruck, das Dorf selbst sei in Gefahr. Der Passantenverkehr ging auf ein Minimum zurück; Hotels, Pensionen und das Liftunternehmen mussten finanzielle Einbussen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1973 wurde unter Mithilfe des Militärs (Sap Kp II/8 und Sap Kp I/35) innert kürzester Zeit eine Notstrasse ins Toggenburg gebaut. Dafür verwendet wurde ein bereits ausgearbeitetes Strassenprojekt Amden–[[Nesslau-Krummenau|Nesslau]] aus dem Jahr 1906, dessen Ausführung 710&amp;#039;000 Franken gekostet hätte und deshalb nicht ausgeführt wurde. Die Notstrasse konnte allerdings im folgenden Winter wegen Lawinengefahr nicht benutzt werden. Da sich der Schwarzberg bedrohlich neigte, begann man die lockeren Felsmassen rund um die Uhr zu beobachten und nachts mit Scheinwerfern zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Januar 1974 wurde die Strasse gesperrt. Helikopter der Armee, der [[Schweizerische Rettungsflugwacht|Rega]] und der [[Heliswiss]] übernahmen die Versorgung der Gemeinde. An Nebeltagen, wenn der Flugbetrieb eingestellt werden musste, war es in Amden wie ausgestorben. In der Nacht auf den 21. Januar 1974 löste sich ein grosser Teil der Felsmasse (etwa 50&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m³) und stürzte in den Steinbruch. Die Strasse wurde nur leicht beschädigt. Tage später wurden die noch absturzgefährdeten Partien abgesprengt (40&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m³). Mitte Februar wurde die Strasse für den Verkehr wieder freigegeben. 1981 wurden die Steinschlaggalerien zur Sicherung der Strasse Weesen–Amden gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Tourismus ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Amden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
Die [[Burgruine Strahlegg]] steht am Ufer des Walensees in Hinterbetlis. Es sind die Ruinen eines römischen Wachturms, der im Mittelalter zu einer Burg umgebaut wurde. Das Bauwerk steht unter eidgenössischem Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besitzt drei Kirchen. Die katholische [[Pfarrkirche St. Gallus (Amden)|Pfarrkirche St. Gallus]] lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen, wurde aber im 20. Jahrhundert umgebaut. Die katholische [[St.-Anna-Kapelle (Amden)|St. Anna-Kapelle]] und die [[Bergkirche Amden|evangelische Bergkirche]] wurden in den 1970er-Jahren neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Amden bietet neben einem Ortsmuseum eine Natureisbahn, ein Skigebiet, Wanderwege, Tennisplätze, Gelegenheiten für [[Canyoning]] und Klettern sowie Wassersport im Hallenbad und am Walensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Berge auf dem Gebiet der Gemeinde Amden sind [[Leistchamm]], [[Flügenspitz]], [[Gulmen (SG)|Gulmen]], [[Mattstock]], [[Speer (Berg)|Speer]], [[Cahpf (Amden)|Chapf]] und [[Durschlegi]]. Unterhalb des Dorfes Amden liegt zudem der [[Seerenbachfälle|Seerenbachfall]], bestehend aus drei Wasserfällen mit einer Gesamthöhe von 585&amp;amp;nbsp;m, der höchste Wasserfall der Schweiz. Gleich an dessen Fuss liegt die [[Rinquelle]], eine [[Karstquelle|Flussquelle]] aus einem unterirdischen Höhlensystem. Auf dem Gemeindegebiet liegen zudem verschiedene [[Hochmoor|Hochmoorgebiete]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Arvenbüel verläuft der 87 Kilometer lange [[Toggenburger Höhenweg]], der in fünf Etappen von [[Wildhaus SG|Wildhaus]] über [[Atzmännig]] und [[Mühlrüti]] nach [[Wil SG|Wil]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Gmür]] (1808–1877), Publizist, Kaufmann, Wissenschaftler, Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Thomas Thoma]] (1822–1895), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Theodor Gmür]] (1859–1929), Musiker, Komponist und Professor für Harmonik, Kontrapunkt und Blattspiel&lt;br /&gt;
* [[Albert Pfister (Maler)|Albert Pfister]] (1884–1978), Maler, wohnhaft 1910, 1912–1913&lt;br /&gt;
* [[Otto Meyer-Amden]] (1885–1933), Maler und Zeichner, wohnhaft im Haus &amp;#039;&amp;#039;Faren&amp;#039;&amp;#039; von 1912–1928&lt;br /&gt;
* [[Hermann Huber (Maler)|Hermann Huber]] (1888–1967), Maler und Grafiker, im Haus &amp;#039;&amp;#039;Faren&amp;#039;&amp;#039; von 1912–1913&lt;br /&gt;
* [[Doris Stauffer]] (1934–2017), Künstlerin und Feministin&lt;br /&gt;
* [[Michael von der Heide]] (* 1971), Sänger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1360|Autor=Silvio Bucher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Amden|Amden}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-amden.ch/ Website der Gemeinde Amden]&lt;br /&gt;
* [https://digitale-kulturprojekte.ch/fidus-in-der-schweiz/kolonie-in-amden/ Kolonie in Amden] bei &amp;#039;&amp;#039;Digitale Kulturprojekte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.sarganserland-walensee.ch/lokalgeschichte/chappeliweg_amden/chappeliweg_amden.htm Der Chappeliweg oder Treppenweg nach Amden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wahlkreis See-Gaster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4079746-6|LCCN=n2005086278|VIAF=125698885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amden| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ditschie-wiki</name></author>
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