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	<title>Ambrosius I. - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:32:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ambrosius_I.&amp;diff=981918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NordNordWest: /* Weblinks */ cc-fix</title>
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		<updated>2025-06-21T21:17:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ambrosius I..jpg|mini|Ambrosius I.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ambrosius I.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{kaS|ამბროსი}}, &amp;#039;&amp;#039;Ambrosi&amp;#039;&amp;#039;; gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Besarion Chelaia&amp;#039;&amp;#039;; * [[7. September]] [[1861]] in [[Martwili]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[29. März]] [[1927]] in [[Tiflis]]) war ein georgischer Geistlicher. Von 1921 bis 1927 war er Patriarch der [[Georgische Orthodoxe Apostelkirche|Georgischen Orthodoxen Apostelkirche]]. Weil er gegen die [[Sowjetunion|sowjetische]] Besetzung Georgiens protestierte, wurde er in einem [[Schauprozess]] zu einer mehrjährigen Strafhaft verurteilt. Im September 1995 wurde er von der Synode der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche heiliggesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Studium ===&lt;br /&gt;
1885 schloss er ein Studium am &amp;#039;&amp;#039;Theologischen Seminar&amp;#039;&amp;#039; in Tiflis ab. In [[Abchasien]] wurde er zum [[Priester (Christentum)|Priester]] geweiht und arbeitete in [[Sochumi]], im &amp;#039;&amp;#039;Kloster Neu-Athos&amp;#039;&amp;#039; sowie in Lichini bei [[Gudauta]]. Er lehrte dort zugleich georgisch, kritisierte die russischen Behörden der Russifizierung Abchasiens und des Schürens anti-georgischer Emotionen in der abchasischen Bevölkerung.&amp;lt;ref name=Khositashvili&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://orthodoxy.wanex.net/tsmindanebi/ambrosi_agms.htm | titel=წმიდა მღვდელმთავარი ამბროსი აღმსარებელი (ხელაია) (dt. Der heilige Erzpriester Ambrosius der Bekenner (Chelaia)) | autor=Marine Khositashvili | archiv-url=https://web.archive.org/web/20070208194634/http://orthodoxy.wanex.net/tsmindanebi/ambrosi_agms.htm | archiv-datum=2007-02-08 | zugriff=2014-06-11 | sprache=georgisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 bis 1900 studierte er an der &amp;#039;&amp;#039;Theologischen Akademie&amp;#039;&amp;#039; in [[Kasan]], er schrieb seine Abschlussarbeit über „Der Kampf des Christentums gegen den Islam in Georgien“. 1901 kehrte er als [[Priestermönch]] nach Georgien zurück., wurde [[Archimandrit]] des &amp;#039;&amp;#039;Tschelischi-Klosters&amp;#039;&amp;#039; in der nordwestlichen Provinz Ratscha. 1904 wechselte er in das Büro der Kirchensynode in Tiflis, wurde Archimandrit des &amp;#039;&amp;#039;Klosters der [[Verklärung des Herrn]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortführer der Autokephalie ===&lt;br /&gt;
Nach der Jahrhundertwende war er einer der Wortführer einer Bewegung für die [[Autokephalie (Kirche)|Autokephalie]] der georgisch-orthodoxen Kirche, er verlangte die Wiederherstellung ihrer von Russland 1811 abgeschafften Unabhängigkeit, die Verwendung der georgischen Sprache im [[Gottesdienst]] und die Besetzung von 740 vakanten Priesterstellen. 1905 nahm er an einer Konferenz des georgischen Klerus in Tiflis teil, die von der Polizei aufgelöst wurde. Im gleichen Jahr wurde es ihm verboten, Gottesdienste abzuhalten. Er wurde nach [[Zentralrussland]] deportiert und in das Troiski-Kloster in [[Rjasan]] verbannt, wo er sich mit früher georgischer Kirchengeschichte beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde er freigelassen, durfte jedoch vor dem Zusammenbruch des zaristischen Regimes 1917 nicht nach Georgien zurückkehren.&amp;lt;ref name=Khositashvili /&amp;gt; Die unabhängig gewordene Georgische Orthodoxe Apostelkirche weihte ihn im gleichen Jahr zum [[Metropolit]]en von Tschkondidi, Westgeorgien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Patriarch von Georgien ===&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 1921 wählte ihn die Synode zum Nachfolger des an [[Cholera]] verstorbenen georgischen Patriarchen [[Leonide]]. Er trat sein Amt acht Monate nach Besetzung der [[Demokratische Republik Georgien|Demokratischen Republik Georgien]] durch die [[Rote Armee]] an. Die [[Bolschewiki]] entzogen der orthodoxen Kirche ihren eigenständigen Rechtsstatus, verfolgten den [[Klerus]], schlossen Kirchen und Klöster und konfiszierten den Kirchenbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;David Marshall Lang: &amp;#039;&amp;#039;A modern history of Georgia.&amp;#039;&amp;#039; London 1962, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pere Janin: &amp;#039;&amp;#039;The Separated Eastern Churches.&amp;#039;&amp;#039; Gorgias Press, 2004, ISBN 1-59333-110-X, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Februar 1922 protestierte Ambrosius in einem Memorandum an die Teilnehmer der [[Konferenz von Genua]] im Namen des georgischen Volkes gegen die Besetzung Georgiens und die [[Menschenrechtsverletzung]]en des [[Sowjetunion|sowjetischen]] Regimes. Er forderte die zivilisierten Staaten auf, zu intervenieren, um die politischen Verfolgungen im Land zu beenden.&amp;lt;ref&amp;gt;John Patrick Dolan, Hubert Jedin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;History of the Church.&amp;#039;&amp;#039; Seabury Press, New York 1980, ISBN 0-8245-0013-X, S. 478.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1923 wurden Ambrosius und sämtliche Mitglieder des georgischen Patriarchalrates von der sowjetischen [[Geheimpolizei]] [[Gossudarstwennoje Polititscheskoje Uprawlenije|GPU]] verhaftet und in [[Untersuchungshaft]] genommen. Im März 1924 wurde gegen sie ein öffentlicher Schauprozess eröffnet. Ambrosius wurde einer [[Verschwörung]] mit dem Westen und des Verbergens historischer Kirchenschätze angeklagt, die in [[Staatseigentum]] übergehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich sich die mit ihm verhafteten Geistlichen mit Ambrosius solidarisierten, übernahm der Patriarch im Prozess die alleinige Verantwortung für die Maßnahmen der Kirchenleitung. Er erklärte, sie stünden im Einklang mit seiner Pflicht und den Traditionen der georgischen Kirche. Seine Verteidigung schloss mit dem Satz: „Meine Seele gehört Gott, mein Herz meinem Land. Sie, meine Henker, mögen mit meinem Körper tun, was sie wollen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lang, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Richter wagten kein [[Todesstrafe|Todesurteil]], sondern verurteilten Ambrosius zu acht Jahren [[Freiheitsstrafe]] und der Beschlagnahme seines Eigentums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 wurde Ambrosius vorzeitig aus dem [[Gefängnis]] entlassen. Die öffentlichen Angriffe gegen ihn wurden allerdings nicht eingestellt. Er starb an den Folgen der Haft und wurde in der [[Sioni-Kathedrale]] in Tiflis begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heiliger ==&lt;br /&gt;
Im September 1995 wurde er von der Synode der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche heiliggesprochen und erhielt den Ehrennamen &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Ambrosius der Bekenner&amp;#039;&amp;#039; (georgisch ამბროსი აღმსარებელი, &amp;#039;&amp;#039;Ambrosi Agmsarebeli&amp;#039;&amp;#039;). Sein Todestag, der 29. März, wurde zu seinem Namenstag bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Grigol Peradse: &amp;#039;&amp;#039;Ambrosius I.: Katholikos-Patriarch von Georgien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Orient&amp;#039;&amp;#039;, 9 (1927), S. 61.&lt;br /&gt;
* David Marshall Lang: &amp;#039;&amp;#039;A Modern History of Georgia.&amp;#039;&amp;#039; London 1962.&lt;br /&gt;
* John Patrick Dolan, Hubert Jedin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;History of the Church&amp;#039;&amp;#039; [Handbuch der Kirchengeschichte]. Seabury Press, New York 1980, ISBN 0-8245-0013-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ambrosius of Georgia|Ambrosius I.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Leonide Okropiridse]]|NACHFOLGER=[[Kristefore III.]]|AMT=[[Liste der Patriarchen der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche|Patriarch der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche]]|ZEIT=1922–1927}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1021250244|LCCN=n/2007/47287|VIAF=14220645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ambrosius 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxer Patriarch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxer Mönch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ambrosius I.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=ამბროსი (georgisch); Chelaia, Besarion (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=georgisch-orthodoxer Patriarch&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. September 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Martwili]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1927&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tiflis]], [[Georgische Sozialistische Sowjetrepublik|Georgische SSR]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NordNordWest</name></author>
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