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	<title>Ambrosia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:59:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ambrosia&amp;diff=25885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Weitere Zusammenhänge */</title>
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		<updated>2026-01-12T05:30:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Zusammenhänge&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Balthasar Probst 002.jpg|mini|Thetis ölt Achilles mit Ambrosia ein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ambrosia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἀμβροσία|ambrosía}} „Speise der Götter“) gehört vor allem in den Bereich der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort ist die feminine Form des Adjektivs {{lang|grc|ἀμβρόσιος}} („den Unsterblichen gehörig, unsterblich, ambrosisch“), gebildet zum Adjektiv {{lang|grc|ἄμβροτος|ámbrotos}} („unsterblich“; [[Femininum|feminin]] {{lang|grc|ἀμβρότη|ambrótē}}). Hinzuzudenken ist das Substantiv {{lang|grc|ἐδωδή|edōdḗ}} (fem.; „Speise“). Eigentlich lautet das Adjektiv {{lang|grc|ἀμβρότιος|ambrótios}} (fem. {{lang|grc|ἀμβρότια|ambrótia}}). Es ist vor-urgriechisch und aus dem die Verneinung anzeigenden Sonanten &amp;#039;&amp;#039;*n-&amp;#039;&amp;#039; (der im Griechischen zum [[Alpha privativum|{{Grek|α}} privativum]], im Lateinischen zu &amp;#039;&amp;#039;in-&amp;#039;&amp;#039; und im Deutschen und Englischen zu &amp;#039;&amp;#039;un-&amp;#039;&amp;#039; wird) und der Wurzel &amp;#039;&amp;#039;*mrt-&amp;#039;&amp;#039; („Tod“, vergleiche {{laS|mors}}) gebildet. Das {{Grek|-β-}} ist Sprosslaut zwischen dem Nasal und dem -r-; das Adjektiv {{lang|grc|βροτός|brotos}} („sterblich“) ist eine abgeleitete, „retrograde“ Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betonung &amp;#039;&amp;#039;Ambrósia&amp;#039;&amp;#039; entspricht den Regeln der lateinischen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht eine etymologische und mythologische Verwandtschaft zum hinduistischen [[Amrita (Trank)|Amrita]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
* Bei [[Homer]] kommt es in der [[Ilias]] und in der [[Odyssee]] als unsterblich machende Speise der Götter regelmäßig vor. Den gewöhnlichen Menschen wird es vorenthalten, wie man aus der [[Kalypso (Mythologie)|Kalypso]]-Episode der Odyssee sehen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;5,197: Während der Göttin Ambrosia und [[Nektar (Mythologie)|Nektar]] serviert werden, bekommt Odysseus nur, „was sterbliche Menschen essen“ ({{lang|grc|οἷα βροτοὶ ἄνδρες ἔδουσιν}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach dem Mythos brachten [[Plejaden (Mythologie)|wilde Tauben]] dem Zeus Ambrosia. Auch den Götterlieblingen unter den Menschen wurde sie gereicht, so dem [[Tantalos]], dem [[Aeneas]] und dem [[Achilleus]]. Im Roman [[Der goldene Esel]] des [[Apuleius]] reicht [[Jupiter (Mythologie)|Jupiter]] der [[Amor und Psyche|Psyche]] einen Becher mit Ambrosia mit den Worten: „Nimm, Psyche, und du sollst unsterblich sein!“&amp;lt;ref&amp;gt;6,23: {{lang|la|Sume, Psyche, et immortalis esto!}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Göttin [[Hebe (Mythologie)|Hebe]] reicht als [[Mundschenk]]in den Olympischen Göttern an ihrer Tafel einen Trank, der ewige Jugend verleiht. Dieser wird in der Mythologie als Nektar aber auch als Ambrosia bezeichnet. Sie wird in dieser Aufgabe von [[Ganymed (Mythologie)|Ganymed]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; 4,2–3; [[Cicero]], &amp;#039;&amp;#039;[[De natura deorum]]&amp;#039;&amp;#039; 1,40,112&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Auch als Öl zur Einbalsamierung von Toten wurde Ambrosia verwendet. So befiehlt Zeus dem Apollon,&amp;lt;ref&amp;gt;Ilias 16,670&amp;lt;/ref&amp;gt; den Leichnam des [[Sarpedon (Ilias)|Sarpedon]] zu salben ({{lang|grc|χρῖσόν τ’ ἀμβροσίῃ}}&amp;amp;nbsp;– „[…]&amp;amp;nbsp;und salbe ihn mit Ambrosia!“), was dieser zehn Verse später auch ausführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vers 680: {{lang|grc|χρῖσεν τ’ ἀμβροσίῃ}} („[…]&amp;amp;nbsp;und er salbte ihn mit Ambrosia“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ambrosia dient auch allgemein als wohlriechende Flüssigkeit, so in der Odyssee,&amp;lt;ref&amp;gt;4,445&amp;lt;/ref&amp;gt; wo Eidothea damit den Trangeruch der Robben überdeckt. Ähnliches sagt auch [[Vergil]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georgica]] 4,515: {{lang|la|haec ait et liquidum ambrosiae diffundit odorem}} („Sprach’s und verbreitete den erquickenden Ambrosiaduft.“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ambrosia dient den Pferden der Götter als Nahrung. Das sieht man z.&amp;amp;nbsp;B. aus der Ilias,&amp;lt;ref&amp;gt;5,777&amp;lt;/ref&amp;gt; wenn es vom Fluss [[Simois]] in der Ebene vor Troja heißt, er lasse Ambrosia als Weide für deren Pferde wachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{lang|grc|τοῖσίν δ’ ἀμβροσίην Σιμόεις ἀνέτειλε νέμεσθαι}} („ihnen ließ der Simoeis Ambrosia aufsprießen als Weide“)&amp;lt;/ref&amp;gt; In der römischen Mythologie werden die Pferde des Sonnengottes mit Ambrosia gefüttert, die im Westen wächst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ovid]], [[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]] 2,120: {{lang|la|ambrosiae suco saturos}} („die satt sind vom Ambrosiasaft“) und Metamorphosen 4,214 ff: {{lang|la|Axe sub Hesperio sunt pascua Solis equorum.&amp;amp;nbsp;/ Ambrosia pro gramine habent. Ea fessa diurnis&amp;amp;nbsp;/ membra ministeriis nutrit reparatque labori}} („In der westlichen Gegend liegt die Weide der Rösser des Sonnengottes. Ambrosia dient ihnen zum Futter statt Gras. Sie nährt ihre vom taglangen Dienst müden Glieder und kräftigt sie für ihre Arbeit“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wenn [[Athenaios]] zu berichten weiß,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deipnosophistai]] 11,473 b&amp;lt;/ref&amp;gt; die Ambrosia sei aus reinem Wasser, Olivenöl und einer Früchtezusammenstellung gemischt, so findet man einen Nachgeschmack von Süßigkeit noch bei [[Catull]], der von einem „Küsschen süßer als süße Ambrosia“ spricht.&amp;lt;ref&amp;gt;99,2: {{lang|la|suaviolum dulci dulcius ambrosia}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Zusammenhänge ==&lt;br /&gt;
* Frühe Ärzte gaben &amp;#039;&amp;#039;Lebenselixieren&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schönheitsmitteln&amp;#039;&amp;#039; den Namen Ambrosia.&lt;br /&gt;
* Für in der Antike und im Mittelalter als &amp;#039;&amp;#039;Ambrosia&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Ambrosiana&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnete Heilpflanzen gibt es verschiedene Deutungsmöglichkeiten,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 156 („Ambrosia vel Ambrosiana – hirtzwortz oder lange garbe oder wilde selbe“, deutbar als &amp;#039;&amp;#039;Botrys artemisia L.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Salvia pratensis L.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ambrosia maritima L.&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ambrosia artemisifolia L.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; aber stets stark riechende Pflanzen wie der [[Gift-Hahnenfuß]].&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Erbar, [[Karin Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Codex Palatinus germanicus 539 – eine Pflanzenliste aus dem 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2009 ([https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/9594/1/Erbar_Zimmermann_2009.pdf Digitalisat]), S. 50 (zu &amp;#039;&amp;#039;holwortz&amp;#039;&amp;#039;) und 52 (zu &amp;#039;&amp;#039;ephe&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Mythen ==&lt;br /&gt;
* Der [[Nektar (Mythologie)|Nektar der griechischen Mythologie]] wird teilweise als Synonym betrachtet, siehe dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,1|280|282|Ambrosia 1) Ambrosia und Nektar|W. H. Roscher}}&lt;br /&gt;
* A. M. Brozya: &amp;#039;&amp;#039;Aßen die Götter Speisen? Mythen und Mühsal der mystischen Ernährung&amp;#039;&amp;#039;. Bottrop, Hoimar-Verlag 1980. &lt;br /&gt;
* {{RE|I,2|1809|1811|Ambrosia 4|[[Konrad Wernicke]]|RE:Ambrosia 4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegenstand der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie (Essen und Trinken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für einen Asteroiden (Mythologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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