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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Amazonas-Manati</id>
	<title>Amazonas-Manati - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:26:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amazonas-Manati&amp;diff=610703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: redundant zu DOI</title>
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		<updated>2026-04-08T18:50:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;redundant zu DOI&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Amazonas-Manati&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Trichechus inunguis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Johann Natterer|Natterer]], 1883)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Rundschwanzseekühe&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Trichechus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Rundschwanzseekühe&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Trichechidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Seekühe&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sirenia&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Tethytheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Paenungulata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Amazonian_manatee.png&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Amazonian Manatee.png|mini|Verbreitungsgebiet des Amazonas-Manati]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trichechus inunguis.jpg|mini|Jungtier in der IBAMA-Station in Breves]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amazonas-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fluss-Manati&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Trichechus inunguis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Seekühe|Seekuhart]] aus der Familie der [[Rundschwanzseekühe]] (Trichechidae). Er ist die kleinste der drei Arten dieser Familie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas A. Jefferson, Stephen Leatherwood, M. A. Webber |Titel=Marine mammals of the world |Verlag=FAO |Ort=Rome |Datum=1996 |ISBN=978-92-5-103292-3 |Abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (s. [[Karibik-Manati]], [[Afrikanischer Manati]]) und die einzige, die ausschließlich im Süßwasser lebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Diogo Alexandre de Souza, André Luis Sousa Gonçalves, Eduardo Matheus von Muhlen, Vera Maria Ferreira da Silva |Titel=Estimating occupancy and detection probability of the Amazonian manatee (Trichechus inunguis), in Central Amazon, Brazil |Sammelwerk=Perspectives in Ecology and Conservation |Band=19 |Nummer=3 |Datum=2021-07-01 |ISSN=2530-0644 |DOI=10.1016/j.pecon.2021.03.009 |Seiten=354–361}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Amazonas-Manatis unterscheiden sich von den anderen Rundschwanzseekühen durch den zierlicheren, schlankeren Körperbau sowie durch eine auffällige weiße oder rosafarbene Zeichnung an Brust und Bauch&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. So werden erwachsene Tiere nicht länger als 3 Meter und erreichen höchstens 480 Kilogramm Gewicht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sealifebase.se/summary/Trichechus-inunguis |titel=Trichechus inunguis, Amazonian manatee : fisheries |abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In ihrem Körperbau gleichen sie den anderen Seekühen: der Rumpf ist rund und stämmig, die [[Fluke]] (Schwanzflosse) ist rund und die hinteren Gliedmaßen fehlen. Die Vordergliedmaßen sind zu Flossen umgebildet; diese sind aber länger als bei den beiden anderen Manati-Arten und die Nägel fehlen. Der Schädel ist im Vergleich zu den anderen Arten eng und langgestreckt. Wie bei allen Seekühen sind die Augen klein, ebenso die Ohröffnungen und eine äußere Ohrmuschel ist nicht vorhanden. Die dicke Haut ist grau gefärbt und mit farblosen, borstenartigen Haaren versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Amazonas-Manatis sind in weiten Teilen des [[Amazonasbecken]]s im nördlichen [[Südamerika]] beheimatet. Sie finden sich sowohl in einigen [[Amazonas]]zuflüssen in [[Ecuador]], [[Peru]], [[Bolivien]], [[Venezuela]] und [[Kolumbien]] als auch im Amazonas selbst und etlichen seiner Nebenflüsse, darunter dem [[Río Purús|Purús]], dem [[Rio Negro (Amazonien)|Rio Negro]], dem [[Rio Madeira|Madeira]], dem [[Río Xingú|Xingú]] und dem [[Rio Tocantins|Tocantins]]. Berichte über Amazonas-Manatis gibt es auch vom [[Essequibo (Fluss)|Essequibo]] in [[Guyana]], hingegen dürften die Sichtungen im [[Orinoco]] nicht zutreffend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Habitat]] bevorzugen sie [[Schwarzwasserfluss|Schwarzwässer]], [[Altwasser (Fluss)|Altwässer]] oder [[Lagune]]n; sie halten sich dabei in Gewässern mit 22 bis 30&amp;amp;nbsp;°C auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Amazonas-Manatis leben oft in kleinen Gruppen von bis zu acht Tieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. Sie sind sowohl tag- als auch nachtaktiv und verbringen wie alle Seekühe ihr gesamtes Leben im Wasser. Üblicherweise tauchen sie mehrmals pro Minute auf, um zu atmen, können aber bis zu 14 Minuten unter Wasser bleiben. Sie unternehmen Wanderungen, die mit dem jahreszeitlichen Nahrungsangebot in Zusammenhang stehen. In der Trockenzeit begeben sie sich in tiefere Seen und Flüsse, dabei kann es zu&lt;br /&gt;
regelrechten Massenansammlungen kommen; so finden sich alljährlich im westbrasilianischen Lago Amana etwa 1000 Manatis ein, um dort die Trockenzeit zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Die Nahrung dieser Tiere besteht aus Wasserpflanzen wie [[Vallisneria|Vallisnerien]], [[Hornblatt]], [[Wassersalat]], [[Pfeilkraut]] und anderen. Vor allem in der Regenzeit fressen sie täglich große Mengen an Pflanzen und legen dabei Vorräte an; damit können sie in der Trockenzeit längere Zeit ohne Nahrung auskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Vor allem zwischen Februar und Mai, wenn die Wasserstände im Amazonasbecken steigen, werfen die Kühe nach rund einjähriger Tragzeit ein einzelnes Jungtier. Neugeborene haben eine Länge von 90&amp;amp;nbsp;cm und wiegen 10 bis 15&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Kälber bleiben bis zu zwei Jahre bei der Mutter. Die Lebensdauer in freier Wildbahn ist nicht genau bekannt; In Gefangenschaft erreichte ein männliches Tier das Alter von 17&amp;amp;nbsp;Jahren (1967–1984) im Steinhart Aquarium, San Francisco, USA&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patricia Morales |Titel=The Life and Death of an Amazon Manatee |Sammelwerk=Proceedings of the International Association of Aquatic Animal Medicine. |Band=1 |Nummer=3 |Datum=1986 |Seiten=43–48 |Online=https://www.vin.com/apputil/content/defaultadv1.aspx?id=3981692&amp;amp;pid=11103}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung ==&lt;br /&gt;
Die Jagd auf Amazonas-Manatis ist seit der Antike Teil der lokalen Kultur und Tradition. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts wurde auf sie wegen ihres Leders und Fleisches kommerzielle Jagd für das Exportgeschäft gemacht.&amp;lt;ref name=HuntAmaManateeJCMM&amp;gt;{{Literatur|Autor=Jorge Calvimontes, Miriam Marmontel|Titel=Hunting and hunters of the Amazonian manatee&lt;br /&gt;
in a Brazilian protected area|ISSN=2236-1057|Datum=Oktober 2022|DOI=10.5597/lajam00291 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird geschätzt, dass zwischen 1780 und 1925 jedes Jahr zwischen 1000 und 2000 Manatis in Amazonien getötet wurden. Danach erhöhte sich die Nachfrage nach der Haut, die zu Leder verarbeitet wurde, und die Tötungszahlen stiegen auf 10.000 pro Jahr an. In der Mitte der 1950er Jahre sanken diese Zahlen auf Grund des Aufkommens synthetischer Materialien merklich ab.&amp;lt;ref name=HuntAmaManateeJCMM /&amp;gt; Seit 1973 ist der Fluss-Manati in Brasilien voll geschützt. Die [[IUCN]] stuft ihn als gefährdet ein. Die Tiere werden weiterhin für Lebensunterhalt und illegalen Handel gejagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Weiterhin ist er durch die Zerstörung der [[Tropischer Regenwald|Regenwälder]], [[Wilderei]], Ersticken in Fischernetzen und illegale [[Quecksilber]]einleitungen in die Flüsse bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* Sandra L. Husar: &amp;#039;&amp;#039;Trichechus inunguis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mammalian Species]].&amp;#039;&amp;#039; 72, The American Society of Mammalogists 1977 ([https://www.science.smith.edu/departments/Biology/VHAYSSEN/msi/pdf/i0076-3519-072-01-0001.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trichechus inunguis|Amazonas-Manati (&amp;#039;&amp;#039;Trichechus inunguis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2006&lt;br /&gt;
| ID             = 22102&lt;br /&gt;
| ScientificName = Trichechus inunguis&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 1996&lt;br /&gt;
| Assessor       = Sirenia Specialist Group&lt;br /&gt;
| Download       = 11. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekühe|Amazonasmanati]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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