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	<title>Amalie Lauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amalie_Lauer&amp;diff=1226908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-02T20:48:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rathausturm Köln - Amalie Lauer-9339.jpg|alternativtext=|mini|Statue am [[Liste der Kölner Ratsturmfiguren|Kölner Rathausturm]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amalie Lauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. März]] [[1882]] in [[Frankfurt-Bornheim|Bornheim]]; † [[15. Oktober]] [[1950]] in [[Fulda]]) leitete die soziale Frauenschule in [[Köln]], war Sozialpolitikerin der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] und in der katholischen Frauenbewegung aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Lauer war eine Tochter des Schreiners Paul Lauer und dessen Ehefrau Amalie, geb. Sämann. Sie besuchte eine höhere Mädchenschule und wurde anschließend Lehrerin. Anschließend bildete sie sich zur Diplom-Handelslehrerin fort. Danach studierte sie [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] in [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]] und [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]]. Nebenher unterrichtete sie an Berufsschulen. Im Jahr 1915 wurde Lauer in Tübingen bei [[Robert Wilbrandt]] mit einer Arbeit über die Landwirtschaft und Heimarbeit in Deutschland zum Dr. sc. pol promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Immo Eberl]], Helmut Marcon (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Biographien der Doktoren, Ehrendoktoren und Habilitierten 1830-1980 (1984)&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1984, S. 167 (Nr. 544).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitete anschließend an Berufsschulen in [[Frankfurt am Main]] und war ehrenamtlich in der Wohlfahrtspflege tätig. Im Jahr 1917 wurde Lauer erste Leiterin der „Wohlfahrtsschule der Stadt Köln.“ Diese Stelle hatte sie bis 1932 inne. Von 1930 bis 1931 unterbrach sie ihre Tätigkeit dort, um eine Professur für Sozialpädagogik am Berufspädagogischen Institut in Köln zu übernehmen. Weil sie mit der Ausrichtung des Instituts nicht einverstanden war, legte Lauer die Professur bald wieder nieder. In der Zeit an der Hochschule förderte sie die katholische Studentinnenbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Handeln ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1919 bis 1921 war Lauer für die Zentrumspartei Mitglied der [[Preußische Landesversammlung|Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung]]. Von 1921 bis 1924 sowie vom 28. Februar 1925 bis 1933 war sie Abgeordnete des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Hömig]]: &amp;#039;&amp;#039;Das preußische Zentrum in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1979 (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen, Band 28), ISBN 3-786-70784-7. S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Schwerpunkt lag auch dort auf der kulturellen, sozialpädagogischen und sozialpolitischen Frauenarbeit. Daneben setzte sie sich auch für eine Modernisierung des Ehe- und Familienrechts ein. Sie kritisierte das eheliche Güterrechte etwa als finanzielle Entrechtung der Frau. Scharfe Kritik übte Lauer an der in der Öffentlichkeit verbreitete Ablehnung der Frauenarbeit. Ihre Auffassung von der Rolle der Frau unterschied sich deutlich von der im [[Katholisches Milieu|katholischen Milieu]] vorherrschenden Ehe- und Frauenbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits relativ früh erkannte Lauer im [[Nationalsozialismus]] eine Gefahr gerade für die Rechte der Frauen. Sie versuchte in zahlreichen Vorträgen vor der Bewegung zu warnen. Im Jahr 1932 veröffentlichte Lauer dazu auch eine Schrift: „Die Frau in der Auffassung des Nationalsozialismus.“ Dies antinationalsozialistische Engagement stand im Widerspruch zu gewissen Annäherungen ihrer Partei und der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in der Mitte des Jahres 1932. Dies führte zur Entlassung von Lauer als Schulleiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] zog sich Lauer mit ihrer Partnerin Grete Esch, von den Behörden überwacht, in ein kleines Landhaus bei [[Bensberg]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriela Wagner: Frauen in Köln. 2000 Jahre Stadtgeschichte. Köln 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070716145220/http://www.bautz.de/bbkl/l/lauer_am.shtml |band=22|spalten=768-775|autor=[[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]|artikel=Lauer, Amalie}}&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Lauer, Amalie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; Lambertus, Freiburg 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 345ff.&lt;br /&gt;
* [[Birgit Sack]]: &amp;#039;&amp;#039;Amalie Lauer (1882–1950).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern. Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Aschendorff Münster 2007, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 35–48 ([https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17587 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133594084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133594084|VIAF=40569423}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lauer, Amalie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der sozialen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lauer, Amalie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche katholische Sozialpolitikerin (Zentrum), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. März 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt-Bornheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fulda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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