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	<title>Amalie Bensinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:11:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amalie_Bensinger&amp;diff=2566232&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Baekemm: Abschnitt Ausstellung hinzu für aktuelle Ausstellung</title>
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		<updated>2026-01-25T14:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnitt Ausstellung hinzu für aktuelle Ausstellung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Amalie Bensinger Portrait einer Italienerin.jpg|mini|Amalie Bensinger: Portrait einer Italienerin mit [[Tamburin]], 1860]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amalie Bensinger Pomona 1.jpg|mini|Amalie Bensinger: Portrait einer stillenden Römerin, 1852]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amalie Bensinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. März]] [[1809]] in [[Bruchsal]]; † [[16. November]] [[1889]] in [[Reichenau (Landkreis Konstanz)|Reichenau]]) war eine deutsche [[Malerei|Malerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Amalie Bensinger entstammte der in [[Mannheim]] alteingesessenen, ursprünglich jüdischen Kaufmannsfamilie Bensinger. Ihr Vater war katholischen Glaubens und als Obergerichtsadvokat tätig, die Mutter gehörte dem protestantischen Bekenntnis an, in dem sie auch die Tochter erzog. Amalie Bensinger wuchs in Mannheim auf. Ab 1835 studierte sie bei Professoren der [[Kunstakademie Düsseldorf|Düsseldorfer Kunstakademie]] ([[Düsseldorfer Malerschule]]), wo sie privaten Unterricht bei [[Julius Hübner (Maler, 1806)|Julius Hübner]] und seit 1839 bei [[Karl Ferdinand Sohn]] und [[Wilhelm von Schadow]] nahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.smkp.de/fileadmin/media/Sammlungen/Forschung_Dokumentation/Duesseldorfer_Malerschule/Content_neu/2016_K%C3%BCnstlerliste_DM_2016_12.pdf |wayback=20181021232746 |text=Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016): Bensinger, Amalie}} (PDF) smkp.de; abgerufen am 15. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach weiteren Studien in Mannheim und Karlsruhe begab sie sich 1851 nach Italien, hielt sich in Florenz und ab 1852 in [[Albano Laziale]], [[Olevano Romano]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Noack (Kulturhistoriker)|Friedrich Noack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1927, Band 2, S. 83&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Rom]] auf. Sie lernte dort [[Joseph Victor von Scheffel]] kennen, befreundete sich mit ihm und inspirierte den Dichter zu der Szene seines &amp;#039;&amp;#039;Ekkehart&amp;#039;&amp;#039;, wo der [[Ekkehard II. (St. Gallen)|Ekkehard]] die Herzogin [[Hadwig (Schwaben)|Hadwig von Schwaben]] über die Klosterschwelle tragen muss. Dafür verewigte er Amalie Bensinger als Figur in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Der Trompeter von Säckingen]]&amp;#039;&amp;#039;. Beide gehörten in Rom auch zum engsten Freundeskreis um [[Eduard von Engerth]] (1818–1897) und dessen italienischer Gattin.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruediger Engerth: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Ritter von Engerth (1818–1897). Maler, Lehrer, Galeriedirektor und Kunstschriftsteller. Beiträge zu Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 26), Wien 1994, ISBN 3-7005-4644-0, S. 27 ([http://books.google.de/books?ei=j1hOT_jxHdDEsgaErOCvDw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=iZNnAAAAMAAJ&amp;amp;dq=Amalie+Bensinger+Mannheim&amp;amp;q=engsten+Freundeskreis Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amalie Bensinger kam auch mit den hier ansässigen [[Nazarener (Kunst)|Nazarenern]] in Kontakt und begeisterte sich für deren religiös motivierte Malerei. Besonders [[Peter von Cornelius]] (1783–1867) und [[Friedrich Overbeck]] (1789–1869) übten einen künstlerischen Einfluss auf sie aus, wodurch sie sich verstärkt der Sakralmalerei zuwandte.&amp;lt;ref&amp;gt;Badisches Landesmuseum Karlsruhe: &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Zisterzienserinnen-Abtei Lichtenthal: Faszination eines Klosters.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1995, S. 363.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nazarener lebten anfangs als Künstlerbruderschaft in dem römischen Kloster [[Sant’Isidoro a Capo le Case]] und Amalie Bensinger träumte davon, eine ähnlich religiös motivierte Künstlergemeinschaft für Frauen zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1857 hielt sich Bensinger in [[München]] auf, wo sie 1859 Mitglied des [[Kunstverein München|Kunstvereins]] wurde. 1860 [[Konversion (Religion)|konvertierte]] sie in der Kirche des [[Kloster Lichtenthal|Klosters Lichtenthal]] bei [[Baden-Baden]] vom evangelischen zum katholischen Glauben. Nach einem Selbstzeugnis hatte sie sich durch den Auftrag eines Hochaltarbildes mit der Darstellung der „[[Verklärung des Herrn|Verklärung Christi]]“ für die Pfarrkirche St. Peter und Paul in [[Lahr/Schwarzwald]] so eingehend mit biblischen Themen und religiösen Büchern beschäftigt, dass sie dadurch endgültig zum katholischen Bekenntnis gelangte.&amp;lt;ref&amp;gt;David August Rosenthal: &amp;#039;&amp;#039;Convertitenbilder aus dem neunzehnten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 1. Band: Deutschland. 3. Theil. 2. Auflage. Schaffhausen 1872, S. 306. Dieses Bild ist bis heute in der Lahrer Kirche als Hochaltarblatt erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amalie Bensinger kam schließlich in Berührung mit den Kirchenmalern Peter Lenz (1832–1928: später Pater [[Desiderius Lenz]]) und Jakob Wüger (1829–1892; später Pater [[Gabriel Wüger]]), die gerade aus dem Nazarenerstil heraus ihren eigenen spezifischen Malstil entwickelten, der unter dem Namen [[Beuroner Kunstschule|Beuroner Kunst]] bekannt wurde. Mit beiden arbeitete sie 1864 die Statuten zu einem „Kunstkloster“ aus, dessen Sitz zunächst in Rom geplant war, das jedoch infolge der Bekanntschaft von Amalie Bensinger mit Fürstin [[Katharina von Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst|Katharina von Hohenzollern-Sigmaringen]] (geb. von Hohenlohe-Waldenburg) ab 1868 in [[Erzabtei Beuron|Beuron]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Malerin zog sich auf die [[Reichenau (Insel)|Insel Reichenau]] zurück und verfolgte weiter die Idee einer klösterlichen Gemeinschaft für Künstlerinnen. Dafür erwarb sie dort das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schlößle&amp;#039;&amp;#039; in Mittelzell, welches sie als weibliche Filiale der Abtei Beuron anzuschließen gedachte, wozu es aber nicht kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amalie Bensinger starb auf der Insel Reichenau und wurde auf dem Friedhof zu Niederzell beigesetzt, wo man ihr ein Grabmal mit [[Pirminius]]darstellung, im Beuroner Kunststil errichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Badisches Landesmuseum Karlsruhe: &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Zisterzienserinnen-Abtei Lichtenthal: Faszination eines Klosters.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1995, S. 363 ([http://books.google.de/books?ei=GQVRT5SmD8HvsgashaGjBg&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=91owAAAAYAAJ&amp;amp;dq=Bensinger+Grabmal&amp;amp;q=Grabmal+reichenau Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Arbeiten von Amalie Bensinger sind weitgehend Portrait- und [[Genremalerei]]en im realistischen Stil der Düsseldorfer Malerschule. Spätestens ab ihrer Konversion widmete sie sich fast ausschließlich der Sakralmalerei und wird zu den Spätnazarenern gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
* 2025–2026 &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinnen. Von Monjé bis Münter&amp;#039;&amp;#039;, [[Museum Kunstpalast|Kunstpalast Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter |Verlag=Hirmer |Ort=München |Datum=2025 |ISBN=978-3-7774-4598-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (25. September 2025 bis 1. Februar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Wiegmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Königliche Kunst-Akademie zu Düsseldorf. Ihre Geschichte, Einrichtung und Wirksamkeit und die Düsseldorfer Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Buddeus Verlag, Düsseldorf 1856, S. 265 f. ([https://archive.org/details/diekniglichekun00wieggoog/page/n276/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[David August Rosenthal]]: &amp;#039;&amp;#039;Convertitenbilder aus dem neunzehnten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 1. Band: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 3. Theil. 2. Auflage. Schaffhausen 1872, S. 305–307 ({{archive.org|bub_gb_bzgtAAAAYAAJ|Blatt=n327}}).&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Hans Vollmer (Kunsthistoriker)|Hans Vollmer]] |Lemma=Bensinger, Amalie |Band=3 |Seite=350}}&lt;br /&gt;
* Johannes Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die Malerin Amalie Bensinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ekkhart.&amp;#039;&amp;#039; 1981, S. 63–69.&lt;br /&gt;
* Johannes Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die badische Malerin Amalie Bensinger, eine Frau und ihre Freunde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Regionalkultur, Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a. 2021, ISBN 978-3-95505-266-9.&lt;br /&gt;
* {{AKL|9|148|149|Bensinger, Amalie|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Leon Wilnitsky: [http://www.altekunst-vienna.com/frontend/scripts/index.php?groupId=0&amp;amp;productId=1860&amp;amp;setMainAreaTemplatePath=mainarea_productdetail.html&amp;amp;query= Alte Kunst.] (Webseite zu Amalie Bensinger mit Volltext des AKL-Artikels)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012375749|VIAF=171872393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bensinger, Amalie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Rom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nazarener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichenau, Landkreis Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bensinger, Amalie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bruchsal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reichenau (Landkreis Konstanz)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Baekemm</name></author>
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