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	<title>Amadinda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T03:46:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amadinda&amp;diff=2126073&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-07-30T17:25:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amadinda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (seltener auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Madinda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wenn das Instrument in der Hofmusik eingesetzt wird, insbesondere begleitet durch die &amp;#039;&amp;#039;entamiivu&amp;#039;&amp;#039;-Trommeln, wird es &amp;#039;&amp;#039;Entaala&amp;#039;&amp;#039; genannt, sonst immer &amp;#039;&amp;#039;Amadinda&amp;#039;&amp;#039;; vgl. Kubik &amp;#039;&amp;#039;Zum Verstehen afrikanischer Musik&amp;#039;&amp;#039;, S. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Holm[[xylophon]] mit zwölf hölzernen Klangplatten, das im Königreich [[Buganda]] heimisch ist, einer Provinz [[Uganda]]s – vor allem am [[Kabaka|Königshof]], aber auch in den Haushalten einflussreicher und wohlhabender [[Baganda|Ganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The New Grove Dictionary of Music and Musicians&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Stanley Sadie. Macmillan, London 1980. Artikel „Uganda“, Abschnitt „Buganda“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Instrument ist in einer „temperierten [[Pentatonik]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Kubik, &amp;#039;&amp;#039;Die Amadinda-Musik von Buganda&amp;#039;&amp;#039;, S. 141. Die Stimmung des Instruments veranlasste [[Arthur Morris Jones]], über einen indonesischen Einfluss auf die ostafrikanische Musik zu spekulieren.&amp;lt;/ref&amp;gt; gestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Holz für die Klangplatten stammt vom &amp;#039;&amp;#039;Insambya&amp;#039;&amp;#039;-Baum (&amp;#039;&amp;#039;Markhamia platycalyx&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;lutea&amp;#039;&amp;#039;). Mittig in ihren Unterseiten befinden sich in der Regel Höhlungen, die beim Stimmen der Platten entstehen. Als Unterbau des Instruments dienen meist zwei Bananenstämme. Die Klangplatten liegen quer darüber und werden von kleinen Ästen voneinander getrennt, die in den Bananenstämmen stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die unbegleitet erklingende Amadinda sind zahlreiche Kompositionen überliefert, die traditionell von drei Spielern ausgeführt werden; jeder von ihnen hat zwei [[Schlägel (Musik)|Schlägel]]. Zwei der Musiker sitzen einander gegenüber an den Längsseiten des Instruments und spielen jeweils Tonfolgen in parallelen [[Oktave]]n. Das Zusammenspiel ist jedoch reißverschlussartig versetzt, wobei jeder Spieler empfindet, dass die eigenen Töne „auf den Schlag“ fallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.britannica.com/art/African-music#ref=ref519777 Encyclopaedia Britannica]. Artikel „African music“, Abschnitt „Interlocking“. Abgerufen am 13. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Musik basiert also weder auf einem gemeinsamen [[Takt (Musik)|Takt]] noch auf einem gemeinsamen [[Beat (Rhythmus)|Beat]].&amp;lt;ref&amp;gt;„Ein vorgegebenes Schema metrischer Bezugspunkte, eine Serie absoluter Bezugspunkte, an die sich jeder Musiker gebunden fühlen würde, entspricht nicht dem Konzept“ der Amadinda-Musik. Von den drei Spielern des Instruments „empfindet jeder zunächst seinen eigenen Part als Zentrum des Ganzen.“ – Kubik, &amp;#039;&amp;#039;Die Amadinda-Musik von Buganda&amp;#039;&amp;#039;, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Part des dritten Musikers beschränkt sich auf das Spiel der beiden obersten Platten, der &amp;#039;&amp;#039;amakoonezi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Kubik (Musikethnologe)|Gerhard Kubik]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Amadinda-Musik von Buganda&amp;#039;&amp;#039;, in: Musik in Afrika. Hrsg. Artur Simon. Museum für Völkerkunde, Berlin 1983, S. 139–165.&lt;br /&gt;
* Ders. &amp;#039;&amp;#039;Xylophonspiel im Süden von Uganda&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders. Zum Verstehen Afrikanischer Musik. Lit-Verlag, Berlin 2004. S. 141–179 (2. Auflage)&lt;br /&gt;
* Ders. &amp;#039;&amp;#039;Theorie, Aufführungspraxis und Kompositionstechniken der Hofmusik von Buganda. Ein Leitfaden zur Komposition in einer ostafrikanischen Musikkultur&amp;#039;&amp;#039;. In: Für [[György Ligeti]]. Die Referate des Ligeti-Kongresses Hamburg 1988. Schriftltg. Peter Petersen. Laaber, Laaber 1991, S. 23–162.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographische Hinweise ==&lt;br /&gt;
* [[Evaristo Muyinda]]: &amp;#039;&amp;#039;Music of the Baganda&amp;#039;&amp;#039; (Pan, 1991).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanisches Musikinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stabspiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Amadinda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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