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	<title>Amadeus Wendt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wendt-Autograph.jpg|mini|Autograph und Siegel von&amp;lt;br /&amp;gt; Amadeus Wendt von 1811]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Amadeus Wendt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. September]] [[1783]] in [[Leipzig]]; † [[15. Dezember]] [[1836]] in [[Göttingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Philosoph]] und [[Musiktheoretiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wendt stammte aus bescheidenen Verhältnissen. Er besuchte  die [[Thomasschule zu Leipzig]] als Externer&amp;lt;ref&amp;gt;Schüler, der nicht im [[Alumnat]] wohnte, also kein Angehöriger des [[Thomanerchor]]es&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er zeigte ein ausgeprägtes musikalisches Interesse und erhielt deshalb theoretischen und praktischen Musikunterricht beim [[Gewandhausorchester|Gewandhauskapellmeister]] und späteren [[Thomaskantor]] [[Johann Gottfried Schicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl von der Familie zum Theologiestudium angehalten, studierte er an der [[Universität Leipzig]] [[Philosophie]] und [[Philologie]] und hörte auch Vorlesungen bei dem [[Psychologie|Psychologen]] [[Friedrich August Carus]]. Zum Studienabschluss  wurde er 1804 zum [[Dr. phil.]] promoviert. Danach ging er als Hauslehrer aufs Land und kehrte ein Jahr später mit seinem adligen Zögling nach Leipzig zurück und studierte mit diesem zusammen Rechtswissenschaft. In Vorbereitung seiner philosophischen akademischen Laufbahn habilitierte er sich an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;De fundamento et origine domini&amp;#039;&amp;#039;. Hier wurde er 1811 außerordentlicher und 1816 ordentlicher Professor für Philosophie. Er war auch Kustos der [[Universitätsbibliothek Leipzig|Universitätsbibliothek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Themenspektrum seiner Vorlesungen war breit gefächert und umfassten [[Religionsphilosophie]], philologische Rechtslehre, [[Psychologie]], [[Ästhetik]], Geschichte und Philosophie. Auf die Musik richtete Wendt besondere Aufmerksamkeit. Von 1821 bis 1829 war er Mitglied der Leipziger [[Gewandhausorchester|Gewandhaus]]-Konzertdirektion. Er verfasste zahlreiche Artikel über musikalische Themen. 1836 erschien die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Über den gegenwärtigen Zustand der Musik, besonders in Deutschland und wie er geworden&amp;#039;&amp;#039;. Darin verwendete er für [[Joseph Haydn|Haydn]], [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] und [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] erstmals den Begriff „classische Periode“, woraus die Bezeichnung [[Wiener Klassik]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1829 erhielt er den Lehrstuhl für Philosophie an der [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Hier hatte er auch das Amt des Rektors inne. 1833 wurde er Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Arndt, Gerhard Gottschalk, Rudolf Smend: Göttinger Gelehrte. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen in Bildnissen und Würdigungen 1751-2001. Wallstein Verlag, Göttingen 1997, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendt war Herausgeber des „Leipziger Kunstblatts für gebildete Kunstfreunde, insbesondere für Theater und Musik“ (1817 und 1818), des „Taschenbuchs zum geselligen Vergnügen“ (1821–25) sowie des „[[Musen-Almanach#Deutsche Musenalmanache 1770–1863|Deutschen Musenalmanachs]]“, zuerst in Leipzig und dann in Göttingen. Er schrieb für die [[Allgemeine Musikalische Zeitung]] und die [[Zeitung für die elegante Welt]]. Wendt war mit dem Philosophen [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedhelm Nicolin, Lucia Sziborsky, Helmut Schneider: Auf Hegels Spuren. Beiträge zur Hegel-Forschung. Felix Meiner Verlag, Hamburg 1996, S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendt war verheiratet mit Henriette Dölitzsch, der Tochter eines Leipziger Beamten. Die Tochter Natalie Auguste aus dieser Ehe vermählte sich 1836 mit dem englischen Schriftsteller [[John Mitchell Kemble]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig war Wendt Mitglied der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Minerva zu den drei Palmen]]&amp;#039;&amp;#039; und bekleidete dort zeitweise das Amt des Redners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der philosophischen Rechtslehre&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1811&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reden über Religion oder die Religion an sich und in ihrem Verhältniß zur Wissenschaft, Kunst usw.&amp;#039;&amp;#039; Sulzbach 1813&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De rerum principiis secundum Pythagoreos&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1817&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1817&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rossini’s Leben und Treiben&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1824. Neuausgabe in: [[Guido Johannes Joerg]], &amp;#039;&amp;#039;‚Göttlicher Meister, ich habe dich verkannt!‘ – [[Gioachino Rossini]] aus der Sicht des frühen biographischen Schrifttums in deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; – Köln: Dohr, 2019. – Bd. I, S. 59–76 (Einführung), 77–283, 284–336 (Anlagen) und Bd. III, S. 21–241 (Kommentare)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Zweck, Mittel, Gegenwart und Zukunft der Freimaurerei&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1828&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Hauptperioden der schönen Künste oder die Kunst im Laufe der Weltgeschichte dargestellt&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1831&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|42|747|748|Wendt, Amadeus|[[Max Heinze]]|ADB:Wendt, Amadeus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|100700411}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|wendt_a|W|1814|W|1828}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Amadeus+Wendt%22 Amadeus Wendt] im Internet Archive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100700411|LCCN=no/2002/59467|VIAF=244504}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wendt, Amadeus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1783]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wendt, Amadeus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wendt, Johann Amadeus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph, Komponist und Musiktheoretiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1783&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1836&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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