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	<title>Amadeu Antonio - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Person. Zum Film siehe [[Amadeu Antonio (Film)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Amadeu Antonio Eberswalde.JPG|mini|Eine Gedenktafel erinnert an der Eberswalder Straße 24a an Amadeu Antonio.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amadeu Antonio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1962]] in [[Quimbele]], [[Angola]]; † [[6. Dezember]] [[1990]] in [[Eberswalde]]) war ein aus Angola stammender [[Vertragsarbeiter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit1992&amp;quot;/&amp;gt; Er war eines der ersten bekannten [[Todesopfer rechtsextremer Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland]] seit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]]. Die Urteile im Gerichtsprozess gegen die Täter sind vielfach kritisiert worden. Während das Gericht die Täter wegen [[Körperverletzung (Deutschland)#Körperverletzung mit Todesfolge|Körperverletzung mit Todesfolge]] zu maximal vier Jahren Haft verurteilte, stufen bis heute Teile der politischen Öffentlichkeit und der Medien die Tat als [[Mord]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/vermischtes/article149153949/Eberswalde-war-ein-uebles-Nest.html &amp;#039;&amp;#039;Ben Reichardt: „Eberswalde war ein übles Nest“&amp;#039;&amp;#039;], Online-Artikel vom 23. November 2015 auf &amp;#039;&amp;#039;www.welt.de&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 13. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/644423/amadeu-antonio-sein-tod-hat-eberswalde-gewandelt#gallery&amp;amp;0&amp;amp;0&amp;amp;644423 Marie-Luise Braun: &amp;#039;&amp;#039;25 Jahre nach dem Mord. Amadeu Antonio: Sein Tod hat Eberswalde gewandelt&amp;#039;&amp;#039;], Online-Artikel vom 3. Dezember 2015 auf &amp;#039;&amp;#039;www.noz.de&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 13. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Spiegel TV Magazin]]: &amp;#039;&amp;#039;Eberswalde und der Mord an Amadeu António.&amp;#039;&amp;#039; Beitrag vom 27. August 2012, verfügbar auf youtube; abgerufen am 13. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinem Gedenken wurde 1998 die [[Amadeu Antonio Stiftung]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Antonio wurde 1962 in Quimbele, nordöstlich der angolanischen Hauptstadt [[Luanda]], geboren. Er war das älteste von zwölf Kindern seiner Mutter Helena Alfonso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. August 1987 kam Antonio mit 103 weiteren angolanischen Vertragsarbeitern in die [[Deutsche Demokratische Republik]]. Er machte sich Hoffnungen auf eine Ausbildung zum Flugzeugmechaniker, wurde aber – wie viele angolanische Vertragsarbeiter – zum [[Fleischer]] ausgebildet. Antonio arbeitete im [[Schlacht- und Verarbeitungskombinat|Schlacht- und Verarbeitungskombinat Eberswalde]]. Er lebte in der [[brandenburg]]ischen Stadt Eberswalde, wo er auch seine Freundin kennenlernte. Die Lage des jungen Paares, das 1990 ein Kind erwartete, änderte sich schlagartig mit der [[Wende (DDR)|Wende]]. In dieser Zeit verloren viele ehemalige Vertragsarbeiter ihren Arbeitsplatz. Ihr Aufenthaltsstatus war durch die Annullierung der Verträge mit den Herkunftsländern unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amadeu-antonio.de/ &amp;#039;&amp;#039;Wer war Amadeu Antonio?&amp;#039;&amp;#039;] Tolerantes Eberswalde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tathergang ==&lt;br /&gt;
Am Abend des 24. November 1990 hatten sich rechtsextreme [[Skinhead]]s aus mehreren Ortschaften in der Wohnung eines Eberswalder Neonazis versammelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutschlandradiokultur&amp;quot;&amp;gt;[https://www.deutschlandradiokultur.de/vor-20-jahren-wurde-amadeu-antonio-kiowa-in-eberswalde.1001.de.html?dram:article_id=157189 Vor 20 Jahren wurde Amadeu António in Eberswalde erschlagen.] deutschlandradiokultur.de vom 1. Dezember 2010, abgerufen am 30. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie taten sich mit etwa 50 weiteren Jugendlichen aus einer Diskothek zusammen, zum „Neger klatschen“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Seils |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/376217.politiker-verstecken-sich-hinter-der-justiz.html |titel=Politiker verstecken sich hinter der Justiz |werk=[[Neues Deutschland]] |datum=1992-09-16 |abruf=2020-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wie es einer der Angeklagten später im Prozess ausdrückte. In der Nacht vom 24. auf den 25. November 1990 traf die Gruppe auf Antonio und zwei Männer aus [[Mosambik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutschlandradiokultur&amp;quot; /&amp;gt; Antonio wurde von Mitgliedern der Gruppe brutal zusammengeschlagen. Einer der Täter sprang dem am Boden liegenden Antonio mit beiden Füßen auf den Kopf. Der 28-Jährige erlitt schwerste Kopfverletzungen. Er erwachte nicht mehr aus dem Koma und erlag elf Tage später den Folgen des Angriffs. Die beiden von derselben Gruppe angegriffenen Mosambikaner, die auch mit Messern attackiert worden waren, konnten schwer verletzt flüchten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit1992&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Tat hielten sich 20 voll ausgerüstete Polizisten in der Nähe auf, ohne einzugreifen. Drei bewaffnete Zivilpolizisten, die der Gruppe gefolgt waren, griffen ebenfalls nicht in das Geschehen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutschlandradiokultur&amp;quot; /&amp;gt; Einer der Polizisten sagte aus, er habe seine beiden Kollegen zurückgerufen, da er „verhindern wollte, daß&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; diese mit der Gruppe in Konflikt geraten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit1992&amp;quot;/&amp;gt; Eine Anklage gegen die Polizisten wegen „Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen“ wurde 1994 vom [[Landgericht Frankfurt (Oder)]] unanfechtbar zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Lenz: {{Webarchiv|url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/bilanz-nach-vier-jahren-ampel--die-minister-ziel-und-braeutigam-gerieten-durch-pannen-ins-kreuzfeuer-der-kritik-rechtsextremisten-blieben-oft-unbehelligt,10810590,8859642.html |wayback=20131005001129 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremisten blieben oft unbehelligt.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 2. August 1994&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Falko Drescher: [http://books.google.de/books?id=b0jKAeDgpdMC&amp;amp;pg=PA172 &amp;#039;&amp;#039;Wer kontrolliert die Polizei?: Eine Untersuchung zu Problemen der Polizeikontrolle im Land Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039;] GRIN, 2008, ISBN 3-638-92882-9, S.&amp;amp;nbsp;172&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwirrung um den Namen ==&lt;br /&gt;
Während anfänglich in den Medien Unklarheit bestand, ob der Name Amadeu Antonio oder Antonio Amadeu lautet, tauchte noch ein Namenszusatz auf, Amadeu Antonio &amp;#039;&amp;#039;Kiowa&amp;#039;&amp;#039;. So hieß beispielsweise ein Lied von [[Konstantin Wecker]]. Auch die Amadeu-Antonio-Stiftung verwendete anfangs diesen Namenszusatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Dezember 2023 erfolgte dazu eine Klarstellung von [[Nicholas Potter]] auf [[Belltower.News]] unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Amadeu Antonio – Eine Zeitungsente namens Kiowa&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.belltower.news/amadeu-antonio-eine-zeitungsente-namens-kiowa-154451/ Amadeu Antonio Eine Zeitungsente namens Kiowa]&amp;#039;&amp;#039;, von Nicholas Potter, [[Belltower.News]] 6. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Konstantin Wecker änderte daraufhin den Liedtitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessverlauf ==&lt;br /&gt;
Das Verfahren wurde gegen sechs der Täter eröffnet. Die Genfer [[Internationale Juristenkommission]] hatte einen Beobachter geschickt, da sie befürchtete, dass die Schuld dem Opfer zugeschoben werden könnte und die Täter straffrei ausgehen könnten. Zu Verurteilungen kam es erst aufgrund der Zeugenaussage eines Mittäters, der zunächst untergetaucht war, aber dann eine Schweigevereinbarung unter den Tätern gebrochen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolmein&amp;quot;&amp;gt;[[Oliver Tolmein]]: {{Webarchiv | url=http://www.tolmein.de/politik,p-recht,160,kahl-und-ungeschoren.html | wayback=20131005014025 | text=Dr. Oliver Tolmein – Texte und Meer}}, &amp;#039;&amp;#039;Konkret,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12/92, Seite 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den jugendlichen Tätern wurden fünf 1992 vom Bezirksgericht [[Frankfurt (Oder)]] wegen [[Körperverletzung (Deutschland)#Körperverletzung mit Todesfolge|Körperverletzung mit Todesfolge]] zu maximal vierjährigen Haftstrafen verurteilt, einige zu Bewährungsstrafen, ein Angeklagter wurde freigesprochen. Es war nicht nachzuweisen, wer die tödlichen Schläge ausgeführt hatte. 21 weitere Personen, gegen die ebenfalls [[Strafanzeige]] eingereicht worden war, wurden nicht angeklagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dw.com/de/erinnerung-an-den-brutalen-%C3%BCberfall-von-eberswalde/a-3806274-0 &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an den brutalen Überfall von Eberswalde&amp;#039;&amp;#039;], [[dw.com]], 25. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urteile stießen in der politischen Öffentlichkeit auf Kritik. Die Brandenburger Ausländerbeauftragte [[Almuth Berger]] befürchtete, solche Urteilsbegründungen könnten geradezu als „Ermutigung für ausländerfeindliche Übergriffe gedeutet werden“. Der rheinland-pfälzische Justizminister [[Peter Caesar]] (FDP) mahnte, Gewalttaten gegen ausländische Mitbürger seien keine „jugendlichen Ganovenstücke“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13691255|Titel=Und volle Pulle druff|Jahr=1992|Nr=47|Seiten=89}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ordnete 1992 auch die Strafrechtswissenschaftlerin [[Monika Frommel]] die Tat ein:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Spätestens als vor etwa zwei Jahren in Eberswalde der Angolaner Antonio Amadeu von Skins ermordet worden ist, war eigentlich deutlich, daß die Proteste in der ehemaligen DDR nicht nur eine Form von Jugendkrawallen sind.|Autor=Monika Frommel|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13681777|Titel=Das ist politische Justiz|Jahr=1992|Nr=49|Seiten=16|Kommentar=Interview mit Frommel über den Umgang mit rechten Gewalttätern}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Sie äußerte Zweifel, ob die Juristen wirklich gewillt seien, „rechte und linke Straftaten nach möglichst den gleichen Kriterien zu beurteilen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel13681777&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13681777|Titel=Das ist politische Justiz|Jahr=1992|Nr=49|Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie attestierte Unterschiede in der [[Strafzumessung (Deutschland)|Strafzumessung]] „rechte[r] und linke[r] Straftaten“ und bezeichnete daher die Justiz in Deutschland als „[[politische Justiz]] wie sie nach dem Ersten Weltkrieg&amp;amp;nbsp;[…] geübt wurde.“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel13681777&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tat wurde in vielen Medien als [[Mord]] eingeordnet, außer durch Frommel unter anderem auch durch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]],&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit1992&amp;quot; /&amp;gt; die &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]],&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Klesse: [https://www.welt.de/wams_print/article2767781/Von-Berlin-ueber-Beirut-in-den-Barnim.html?config=print &amp;#039;&amp;#039;Von Berlin über Beirut in den Barnim.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Welt am Sonntag]] Online, 23. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel (online)|Spiegel Online]],&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Kulick: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,137189,00.html Eberswalde sieht rot].&amp;#039;&amp;#039; Spiegel Online, 3. Juni 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]],&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lalon Sander, Mike Schmidt: [https://taz.de/Eberswalder-Jugendbuendnis-gegen-Neonazis/!5147015/ &amp;#039;&amp;#039;Der Traum von Toleranz. Eberswalder Jugendbündnis gegen Neonazis.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]],&amp;#039;&amp;#039; 25. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; die &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;stef/suz: {{Webarchiv|url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/eberswalde--gedenkstunde-fuer-das-erste-opfer-rassistischer-gewalt-im-vereinten-deutschland-amadeu-antonio-starb-vor-fuenf-jahren,10810590,9043844.html |wayback=20131005020437 |text=&amp;#039;&amp;#039;Amadeu Antonio starb vor fünf Jahren.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 27. November 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; den [[Norddeutscher Rundfunk|Norddeutschen Rundfunk]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;berndt&amp;quot;/&amp;gt; die &amp;#039;&amp;#039;[[Netzeitung]],&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;nz: {{Webarchiv | url=http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/371624.html?Gedenken_an_getoeteten_Angolaner | wayback=20131005000447 | text=&amp;#039;&amp;#039;Gedenken an getöteten Angolaner.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Netzeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 6. Dezember 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Mut gegen rechte Gewalt]],&amp;lt;ref&amp;gt;Sarah Schulz: {{Webarchiv|url=http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/sites/www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/files/w/files/pdf/149-todesopfer-rechter-gewalt.pdf |wayback=20131004231154 |text=&amp;#039;&amp;#039;149 Tote durch rechte Gewalt – Amadeu Antonio Stiftung veröffentlicht neue Zählung der Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 68&amp;amp;nbsp;kB) mut-gegen-rechte-gewalt.de, Pressemitteilung vom 4. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Netz gegen Nazis]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dana Fuchs, Laura Frey: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/zum-zwanzigsten-todestag-von-amadeu-antonio-kiowa-4726 Erschlagen vom Nazi-Mob, während die Polizei zusah: Zwanzigster Todestag von Amadeu António.]&amp;#039;&amp;#039; netz-gegen-nazis.de, 24. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Amadeu Antonio Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nora Winter: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/todestag-amadeu-antonio/20-jahre-nach-der-hetzjagd/ |wayback=20131004235256 |text=20 Jahre nach der Hetzjagd}}.&amp;#039;&amp;#039; amadeu-antonio-stiftung.de, 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
An Antonio und seinen Tod ist in vielfältiger Weise erinnert worden. Um die Gesellschaft gegen das Problem des Rechtsextremismus im Alltag zu stärken, wurde 1998 die nach Antonio benannte [[Amadeu Antonio Stiftung]] gegründet. Seit 2007 organisiert die [[Barnim]]er Initiative &amp;#039;&amp;#039;Light me Amadeu&amp;#039;&amp;#039; Demonstrationen und Veranstaltung gegen Fremdenfeindlichkeit und hält anlässlich des Todestages Gedenkveranstaltungen ab. Am Ort des Verbrechens wurde eine Gedenktafel für Antonio errichtet. Der afrikanische Kulturverein Palanca konzipierte eine Ausstellung zur „Geschichte der angolanischen Vertragsarbeiter in Eberswalde“. Darin wird Antonio als eine von fünf Personen porträtiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ebwsa.org/lma/pdf/geschichte_vertragsarbeiter.pdf &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der angolanischen Vertragsarbeiter in Eberswalde.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 10,9&amp;amp;nbsp;MB) Palanca, 23. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liedermacher [[Konstantin Wecker]] widmete Antonio 1990 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Willy II&amp;#039;&amp;#039; eine Fortsetzung seines Liedes &amp;#039;&amp;#039;[[Willy (Lied)|Willy]]&amp;#039;&amp;#039;, in der er die Tat beschreibt und Fremdenhass anprangert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.golyr.de/konstantin-wecker/songtext-die-ballade-von-antonio-amadeu-kiowa-269802.html/ Die Ballade von Antonio Amadeu Kiowa Lyrics]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 sammelte die Initiative „Light me Amadeu“ 926 Unterschriften von Menschen, die sich für eine Umbenennung der Straße, in der Antonio ermordet wurde, aussprachen. Diese Unterschriften wurden dem Bürgermeister übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Sven Klamann:| Titel=Zweifel an Amadeu-Antonio-Straße| Datum=2012-02-25| Sammelwerk=[[Märkische Oderzeitung]]| Online=[https://web.archive.org/web/20160121231941/http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/eberswalde/artikel4/dg/0/1/1010858/ moz.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin erschienen Mitteilungen, nach denen ebenfalls eine Liste existiert, von Menschen, die sich gegen die geplante Benennung aussprachen. Diese wurden allerdings noch nicht öffentlich übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_04/viele_eberswalder.html | archive-is=20120909222714 | text=Viele Eberswalder offenbar gegen Amadeu-Antonio-Straße}} rbb online, 19. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entscheidung über eine Umbenennung wurde von dafür zuständigen Stadtverordneten mehrfach vertagt. Zuletzt wurde am 26. April 2012 beschlossen, die Stadtverwaltung damit zu beauftragen, ein Konzept zu entwickeln, dessen Ziel es ist „einen Weg zu einer würdigen Erinnerung“ zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1019218 |wayback=20170205013844 |text=&amp;#039;&amp;#039;Eberswalde verschiebt Debatte über Amadeu-Antonio-Straße.&amp;#039;&amp;#039;}} [[Märkische Oderzeitung|Märkische Onlinezeitung]], 1. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Zusammenarbeit mit Bewohnern von Eberswalde, unter Mitwirkung von Initiativen und Politikern, legte die Stadtverwaltung den Stadtverordneten ein „Erinnerungskonzept“ vor. Darin wird der Vorschlag unterbreitet, das Bürgerbildungshaus nach Antonio zu benennen. Zudem solle die Stadt einen Preis für bürgerschaftliches Engagement ausloben. Die Gedenktafel solle eine Umgestaltung erfahren. Dieses vorgelegte Konzept wurde mit großer Mehrheit im November 2012 von den Stadtverordneten in Eberswalde angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.re-guben.de/?p=291 „Wir haben unsere Verantwortung angenommen“.] RE:GUBEN, 21. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bürgerbildungszentrum wurde am 9. August 2014 eröffnet. Neben der dort ansässigen Stadtbibliothek engagieren sich in dem Gebäude zahlreiche Vereine und Bildungsinitiativen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio in Eberswalde öffnet seine Pforten&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/das-buergerbildungszentrum-amadeu-antonio-in-eberswalde-oeffnet-seine-pforten/ |wayback=20140808054802}} auf der Website der Amadeu Antonio Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Antonio hinterließ seine hochschwangere Partnerin Gabriele Schimansky. Kurze Zeit später, am 9. Januar 1991, gebar sie einen Sohn, der, nach Antonio, Amadeu benannt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Mayr |Titel=»Zuville Bananen jejess&amp;#039;n« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1998-03-22 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/zuville-bananen-jejessn-a-f66451e5-0002-0001-0000-000007851151 |Abruf=2021-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am gleichen Tag wurde Antonios Leichnam nach Angola überführt. Dort wurde er auf dem Friedhof von Sant’Ana in Luanda beigesetzt. Seit dem 3. September 2011 ziert ein Holzkreuz das vorher lediglich durch Erde bedeckte Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schimansky und ihr Sohn waren in Eberswalde weiteren Anfeindungen ausgesetzt. So wurde unter anderem der Kinderwagen mit Hakenkreuzen beschmiert und später zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit1992&amp;quot; /&amp;gt; Schimansky heiratete später einen [[Republik Kongo|Kongolesen]], Ngoy Mukendi&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Mayr |Titel=»Zuville Bananen jejess&amp;#039;n« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1998-03-22 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/zuville-bananen-jejessn-a-f66451e5-0002-0001-0000-000007851151 |Abruf=2021-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit dem sie drei weitere Kinder bekam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7851151.html &amp;#039;&amp;#039;„Zuville Bananen jejess&amp;#039;n“.&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]] 13/1998, 23. März 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nahm den Nachnamen ihres Mannes, Mukendi, an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/vor-10-jahren-wurde-ihr-sohn-amadeu-antonio-in-eberswalde-von-skins-ermordet-jetzt-kam-helena-alfonso-aus-angola-zum-ersten-mal-nach-deutschland-es-war-keine-schoene-reise |titel=Vor 10 Jahren wurde ihr Sohn Amadeu Antonio in Eberswalde von Skins ermordet. Jetzt kam Helena Alfonso aus Angola zum ersten Mal nach Deutschland – es war keine schöne Reise |abruf=2021-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie verließ Eberswalde und zog nach [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt; Thomas Berndt, Antonio Cascais: [https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2000/Unbequeme-Erinnerung-Eberswalde-und-Nazi-Opfer,erste7308.html &amp;#039;&amp;#039;Unbequeme Erinnerung – Eberswalde und das Nazi-Opfer&amp;#039;&amp;#039;], 14. Dezember 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deutschlandradio Kultur&amp;quot; /&amp;gt; Gabriele Mukendi starb 2015. Die Todesursache wurde nicht öffentlich bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deutschlandradio Kultur&amp;quot;&amp;gt;[[Thilo Schmidt]]: [https://www.deutschlandradiokultur.de/25-todestag-von-amadeu-antonio-kiowa-als-alle-schwiegen.1001.de.html?dram:article_id=337815 &amp;#039;&amp;#039;Als alle schwiegen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandradio Kultur]], Länderreport, 25. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Sohn Amadeu Schimansky lebte 2015 in Eberswalde und spielte für den örtlichen Fußballverein [[FV Preussen Eberswalde|FV Preussen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=&amp;#039;&amp;#039;Der Aufstand der Anständigen.&amp;#039;&amp;#039;| Datum=2015-12-08| Sammelwerk=[[Märkische Oderzeitung]]| Online=[https://web.archive.org/web/20191009171411/https://www.moz.de/landkreise/barnim/eberswalde/artikel4/dg/0/1/1442386/ moz.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonios Mutter, Helena Alfonso, die dem Volk der [[Bakongo]] angehört, lebt mit ihrer Familie im [[Armenviertel]] [[Rocha Pinto]] in der angolanischen Hauptstadt [[Luanda]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cascais&amp;quot;&amp;gt;[[Antonio Cascais]]: [https://www.antoniocascais.net/2011/9.12.Eberswalde.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bei Helena Afonso und am Grab von Amadeu Antonio.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 20&amp;amp;nbsp;kB) 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 kam sie mit Unterstützung von Spendern gemeinsam mit einem Sohn nach Deutschland, um einen Bluttest zu machen, der Antonios Vaterschaft an Schimanskys Sohn klären sollte, um dessen [[Opferentschädigungsgesetz|Opferentschädigungsrente]] zu sichern. Sie erhielten von der Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin 3600 Deutsche Mark Spendengelder. Davon wurden ihnen 800 Dollar am [[Bahnhof Friedrichstraße]] geraubt, die sie in einer Wechselstube umgetauscht hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/vor-10-jahren-wurde-ihr-sohn-amadeu-antonio-in-eberswalde-von-skins-ermordet-jetzt-kam-helena-alfonso-aus-angola-zum-ersten-mal-nach-deutschland-es-war-keine-schoene-reise &amp;#039;&amp;#039;Vor 10 Jahren wurde ihr Sohn Amadeu Antonio in Eberswalde von Skins ermordet. Jetzt kam Helena Alfonso aus Angola zum ersten Mal nach Deutschland – es war keine schöne Reise&amp;#039;&amp;#039;], [[B.Z.]], 1. Juni 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Bluttest konnte nicht bestätigt werden, dass Gabriele Schimanskys Sohn tatsächlich der Sohn von Antonio ist. Ein Fernsehteam der ARD begleitete die Blutabnahme und dokumentierte das Ergebnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berndt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Beerdigung und Instandsetzung des Grabes in Sant’Ana gab es 2011 einen weiteren Spendenaufruf, durch den Helena Alfonso 1.500 Euro übergeben werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Spendenaufruf: Light me Amadeu unterstützt Mutter von Amadeu Antonio&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/ein-grabstein-fuer-amadeu-antonio/ |wayback=20131005011251}} Amadeu Antonio Stiftung, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob eine zugesagte finanzielle Unterstützung für die Familie, die der Eberswalder Kreistag bereits 1990 beschlossen hatte, den Angehörigen zugegangen ist, wurde 2011 untersucht. Zudem beschloss der Eberswalder Kreistag am 30. September 2011, der angolanischen Familie Antonios anlässlich des 20. Todestages 5000 Euro Unterstützungsleistung zukommen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Kreistag genehmigt finanzielle Unterstützung für Amadeu Antonios Familie.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.der-blitz.de/eberswalde_news/5000_Euro_als_symbolische_Geste-3207.html |wayback=20131004231915}} Eberswalder Blitz-Online, 30. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TV-Beitrag ==&lt;br /&gt;
* 1992: Film &amp;#039;&amp;#039;[[Amadeu Antonio (Film)|Amadeu Antonio]].&amp;#039;&amp;#039; ZDF, 24. November 1992.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/title/tt0103663/releaseinfo/ |titel=Amadeu Antonio (Fernsehfilm 1992) - Informationen zur Veröffentlichung - IMDb |sprache=de-DE |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Berlinale, Forumfilm&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arsenal Berlin - 23. internationales forum |url=https://www.arsenal-berlin.de/assets/Legacy/katalog_blaetter/1993_RassismusInDeutschland_57.pdf |titel=1993Rassismus in Deutschland |werk=www.arsenal-berlin.de |hrsg=Kino Arsenal, Berlin |datum=2018-09-18 |sprache=Deutsch |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; Deutschland 1992, 50 min; Regie: [[Thomas Balzer]]; Vertrieb: ZDF&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlinale.de/de/1993/programm/19931598.html Filmdatenblatt Berlinale 1993]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/ Amadeu Antonio Stiftung]&lt;br /&gt;
* Kampagne [http://www.ebwsa.org/lma/ „Light me Amadeu“] des Eberswalder Zentrums für demokratische Kultur, Jugendarbeit und Schule e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [https://light-me-amadeu.org/ „Light me Amadeu“] neue Website der Kampagne Light Me Amadeu&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/artikel.php?id=13&amp;amp;kat=13&amp;amp;artikelid=1899 | wayback=20060118002642 | text=Gedenkfeier 2005}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2000/t_cid-2942144_.html | wayback=20070930070548 | text=Bericht zu Gedenken und Verdrängung}} im ARD-Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Panorama (Magazin)|Panorama]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Irene Geuer: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-amadeu-antonio-rassistischer-angriff-100.html &amp;#039;&amp;#039;24.11.1990: Amadeu Antonio wird Opfer rechtsextremer Schläger.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 24. November 2025 (Podcast, 14:47 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;berndt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Berndt, Antonio Cascais |url=https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2001/Ausgeraubt-und-beschimpft-Verwandte-des-ermordeten-Amadeu-Antonio-erstmals-in-Deutschland,erste7628.html |titel=Ausgeraubt und beschimpft – Verwandte des ermordeten Amadeu Antonio erstmals in Deutschland |hrsg=[[Panorama (Magazin)|Panorama]] |datum=2001-06-07 |abruf=2019-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit1992&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/1992/29/die-ganzen-neger-in-der-stadt |autor=[[Christoph Dieckmann (Journalist)|Christoph Dieckmann]] |titel=„… die ganzen Neger in der Stadt“ |datum=1992-07-10 |abruf=2019-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-02-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Antonio, Amadeu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer einer rechtsextremen Gewalttat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer von Rassismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tötungsdelikt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angolanisch-deutsche Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angolanischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angolaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Antonio, Amadeu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=angolanisches Gewaltopfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Quimbele]], [[Angola]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eberswalde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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