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	<title>Am Strand (Womacka) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Am_Strand_(Womacka)&amp;diff=674851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wetterwolke: linkfix</title>
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		<updated>2026-03-15T15:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bildlink =https://www.ddr-museum.de/de/blog/archive/am-strand-zu-ulbrichts-70-geburtstag-walter-womacka-als-lieblingskuenstler-der-sed&lt;br /&gt;
| titel =Am Strand&lt;br /&gt;
| künstler =[[Walter Womacka]]&lt;br /&gt;
| jahr =1962&lt;br /&gt;
| technik = Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
| höhe =91&lt;br /&gt;
| breite =116,5&lt;br /&gt;
| museum =[[Albertinum (Dresden)|Albertinum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Strand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der bekanntesten Arbeiten des Malers [[Walter Womacka]]. Fälschlicherweise wird es oft auch als „Junges Paar am Strand“ oder „Paar am Strand“ bezeichnet. Es wurde als Kunstdruck, Postkarte und Kunstkalender mehr als drei Millionen Mal reproduziert. Die [[Briefmarken-Jahrgang 1968 der Deutschen Post der DDR|Briefmarke von 1968]] hatte eine Auflage von 12 Millionen Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 war eine Reproduktion des Bildes Bestandteil der Mappe &amp;#039;&amp;#039;40 Kunst-Werke aus der DDR&amp;#039;&amp;#039;, die im Verlag Neues Leben erschien. Im Rahmen einer neuen [[Ostalgie]]welle folgte 2010 ein Puzzle im Verlag Bild und Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der außerordentliche Erfolg des Bildes ist sowohl auf die Klarheit und „Jugendlichkeit“ des Bildes als auch die aktuelle künstlerische Entwicklung in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zu jener Zeit zurückzuführen. Während viele Maler im Rahmen des [[Bitterfelder Weg]]es Szenen aus dem Arbeitsleben malten, schuf Walter Womacka ein realistisches Bild zweier Jugendlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Walter Womacka gibt in seinem Gemälde eine Szene wieder, die er selbst 1960 am [[Ostsee]]strand in [[Loddin]] gesehen hatte. Er fertigte mehrere [[Skizze|Vorstudien]] an und 1962 schließlich mehrere Ölgemälde. Hierbei standen ihm seine Tochter Uta und sein jüngerer Bruder Rüdiger Modell. Eine Studie aus dem Jahr 1961 (Feder und Pinsel in Schwarz) ist im Besitz der [[Orangerie (Gera)|Kunstsammlung Gera]].&amp;lt;ref&amp;gt;Katalog &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Handzeichnungen der DDR in der Kunstgalerie Gera, Teil 1&amp;#039;&amp;#039; (Kunstgalerie Gera, 1982).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Bekanntheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler stellte das Bild kurz nach seiner Entstehung auf einer Ausstellung des Berliner Künstlerverbandes aus, wo es bei einigen Kritikern zunächst auf Ablehnung stieß. Landesweit bekannt wurde es, als es die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Berliner Illustrierte]]&amp;#039;&amp;#039; auf ihrer Titelseite abdruckte. Auf der [[Kunstausstellung der DDR|Fünften Deutschen Kunstausstellung]] 1962/63 in Dresden wurde es von 63 % der Besucher zum beliebtesten Bild gewählt. In den Folgejahren wurde es als Reproduktion über 3 Millionen Mal u.&amp;amp;nbsp;a. in die [[USA]] und nach [[Frankreich]] und [[Belgien]] verkauft. Nicht nur in der DDR hatten viele Familien eine auf [[Harte Faserplatte|Hartfaser]] angebrachte Reproduktion in ihren Wohnungen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der 19. Tagung des Präsidiums des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbands Bildender Künstler der DDR]] wurde in der Erklärung &amp;#039;&amp;#039;Die V. Deutsche Kunstausstellung und ihre Lehren&amp;#039;&amp;#039; das Bild besonders hervorgehoben:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das Bild entspricht in seiner künstlerischen Aussage der lebensbejahenden, optimistischen Grundhaltung des Künstlers, seiner Freude am Schönen in unserem Leben, seinem ständigen Drang, dieses Schöne den Werktätigen immer wieder durch seine Kunst zu entdecken, ästhetisch erlebbar zu machen und mit den ethischen Vorstellungen des sozialistischen Menschen eng zu verknüpfen. Ohne Furcht, von einigen der Schönfärberei bezichtigt zu werden, erhebt Walter Womacka ganz bewußt mit seinem Bild die Schönheit unseres Lebens, die Schönheit unserer heranwachsenden Jugend und ihres inneren Reichtums zum Schönen in der Kunst und kommt dadurch zur ästhetischen Verallgemeinerung der Wahrheit unseres Lebens.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Feist und Eckhart Gillen: &amp;#039;&amp;#039;Kunstkombinat DDR. Daten und Zitate zur Kunst und Kunstpolitik der DDR 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dirk Nishen, 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das so bekannt gewordene Bild wurde 1963 [[Walter Ulbricht]] vom Politbüro des [[Zentralkomitee]]s (ZK) der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] zum 70.&amp;amp;nbsp;Geburtstag geschenkt. Dieser gab es als Leihgabe an die [[Galerie Neue Meister]] in [[Dresden]], wo es Jahrzehnte hing und bei einer Umfrage während der [[Kunstausstellung der DDR|Fünften Deutschen Kunstausstellung 1963]] auf den ersten Platz der beliebtesten Bilder gewählt wurde. Nach 1990 ging das Bild an das [[Bundesvermögensamt]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Albertinum (Dresden)|Albertinum]] wurde es nach 1990 abgehängt, weil es als idealisiert, lieblich und ideologisch weichgespült galt, und verschwand im Archiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/kultur/kunst/noch-immer-voller-emotionen-10959037.html &amp;#039;&amp;#039;Noch immer voller Emotionen&amp;#039;&amp;#039;], in &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Juli 2018, abgerufen am 20. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 2018 wurde es im Albertinum in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Malerei und Skulptur 1949–1990&amp;#039;&amp;#039; wieder in Dresden gezeigt. In einer Umfrage, welche Bilder in die Dauerausstellung übernommen werden sollten, belegte &amp;#039;&amp;#039;Am Strand&amp;#039;&amp;#039; wiederum den ersten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fassungen ==&lt;br /&gt;
Das Ölbild existiert gleich in mehreren Fassungen. Die erste Fassung ist die im Albertinum gezeigte. Nach dem Ankauf des „Hauptbildes“ durch das ZK erhielt Womacka eine Anfrage des Direktors der Galerie Neue Meister in Dresden, der es gern für seine Galerie ankaufen wollte. Er malte daraufhin eine zweite, fast identische Version des Bildes. Nachdem die Galerie Neue Meister jedoch das Original von Ulbricht als Dauerleihgabe erhielt, behielt Womacka die zweite Version des Bildes und lagerte es Jahrzehnte in seinem Atelier hinter einem Schrank.&amp;lt;ref&amp;gt;Persönliches Gespräch mit Walter Womacka am 7. Oktober 2008 in seinem Atelier in Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zweite Fassung wurde zu Beginn der 1990er Jahre an den Kunsthändler und Geschäftsmann Wan Chew aus [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]] verkauft, der es 2007 dem &amp;#039;&amp;#039;Freundeskreis Walter Womacka&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Kölpinsee (Loddin)|Kölpinsee]] als Dauerleihgabe überließ, die 2022 als Geschenk umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte, aber unsignierte, Fassung befindet sich im Besitz der auf [[Zypern]] lebenden Tochter des Künstlers.&amp;lt;ref&amp;gt;Maritta Tkalec in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 11. April 2022, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine frühe Fassung wurde 2010 im Rahmen der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Sachsen am Meer&amp;#039;&amp;#039; in der [[Orangerie (Gera)|Kunstsammlung Gera]] gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gera.de/sixcms/detail.php?_nav_id1=10226&amp;amp;_lang=de&amp;amp;id=107126 |text=„Sachsen am Meer“ |wayback=20170111090508}}, Information der Kunstsammlung Gera.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere, allerdings deutlich kleinere (60 × 50&amp;amp;nbsp;cm) und leicht abgewandelte Version in Öl auf Pappe malte Womacka für eine Kurbekanntschaft. Das Gemälde befindet sich in Privatbesitz und wurde 2019 in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Heimat&amp;#039;&amp;#039; in der Galerie [[Holger John]] in Dresden gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tag24]]: [https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-oel-auf-pappe-das-beruehmteste-gemaelde-der-ddr-holger-john-zeigt-womackas-paar-am-strand-970022 &amp;#039;&amp;#039;Jetzt in neuer Ausstellung zu bewundern: Das berühmteste Gemälde der DDR&amp;#039;&amp;#039;] 12. Februar 2019, abgerufen am 20. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Strand (Bogdain).jpg|mini|Wandgemälde Am Strand nach Walter Womacka]]&lt;br /&gt;
[[Datei:473 Am Strand 2012.jpg|mini|Reminiszenz von Andreas Bogdain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine etwas abgewandelte Version des Bildes ist im Berliner Heidekampweg als Wandbild zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Motivation künstlerischer Fassadengestaltung |Sammelwerk=Horizonte 20xx, Ausgabe 1/2012 |Datum=2012 |Seiten=10–12 |Online=[https://www.horizonte20xx.de/horizonte/uploads/Horizonte_Zeitung_2012_01.pdf online] |Format=PDF |KBytes=5800 |Abruf=2018-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bild ist vom Betrachter aus rechts um ein im Sand spielendes Kind ergänzt, der Blick der Frau ist im Unterschied zum Original auf das Kind gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Andreas Bogdain]] malte als [[Hommage]] an Womacka ein gleichnamiges Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Ulrich Plenzdorf]] erwähnte das Bild in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die neuen Leiden des jungen W.]]&amp;#039;&amp;#039; Dort wird das Bild neben [[Vincent van Gogh|van Goghs]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sonnenblumen (van Gogh)|Sonnenblumen]]&amp;#039;&amp;#039; als Beispiel für die [[Spießbürger|spießerhafte]] Ausstattung einer bürgerlichen DDR-Wohnung aufgeführt: „Ein echtes Brechmittel, im Ernst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;Farbe bekennen – Erinnerungen eines Malers.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Das Neue Berlin, ISBN 3-360-01257-7.&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;40 Kunst-Werke aus der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, ISBN 3-355-01765-5.&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Walter Womacka – „Am Strand“ Puzzle – 500 Teile, A3 Format.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bild und Heimat, ISBN 3-7310-0735-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Ingeborg Ruthe: [https://www.fr.de/kultur/kunst/noch-immer-voller-emotionen-10959037.html &amp;#039;&amp;#039;Noch immer voller Emotionen&amp;#039;&amp;#039;], &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Juli 2018.&lt;br /&gt;
* Reinhard Hübsch: [https://www.swr.de/swr2/kunst-und-ausstellung/2291962-der-ddr-kuenstler-walter-womacka-wird-beruehmt-100.html &amp;#039;&amp;#039;22.9.1962: Der DDR-Künstler Walter Womacka wird berühmt&amp;#039;&amp;#039;.] [[SWR Kultur|SWR2]]-Zeitwort, 21. September 2020.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Thomas Köhler&lt;br /&gt;
   |url=https://www.ndr.de/kultur/kunst/mecklenburg-vorpommern/walter-womackas-am-strand-geschichte-hinter-dem-gemaelde,walterwomackasamstrand-100.html&lt;br /&gt;
   |titel=Walter Womackas „Am Strand“: Geschichte hinter dem Gemälde&lt;br /&gt;
   |werk=ndr.de&lt;br /&gt;
   |datum=2025-08-05&lt;br /&gt;
   |abruf=2026-01-02&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paar (Bildende Kunst)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wetterwolke</name></author>
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