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	<title>Am Rande des Rollfelds - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:04:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Am_Rande_des_Rollfelds&amp;diff=297191&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pauls erster Enkel: Grammatik korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Am_Rande_des_Rollfelds&amp;diff=297191&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-02T13:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| DT      = Am Rande des Rollfelds&lt;br /&gt;
| OT      = La Jetée&lt;br /&gt;
| PL      = Frankreich&lt;br /&gt;
| OS      = Französisch&lt;br /&gt;
| PJ      = 1962&lt;br /&gt;
| FSK     = &lt;br /&gt;
| LEN     = 26&lt;br /&gt;
| REG     = [[Chris Marker]]&lt;br /&gt;
| DRB     = Chris Marker&lt;br /&gt;
| PRO     = [[Anatole Dauman]]&lt;br /&gt;
| MUSIK   = [[Trevor Duncan]]&lt;br /&gt;
| KAMERA  = [[Jean Chiabaut]]&amp;lt;br /&amp;gt;Chris Marker&lt;br /&gt;
| SCHNITT = [[Jean Ravel]]&lt;br /&gt;
| DS      = &lt;br /&gt;
* [[Jean Négroni]]: Erzähler (Stimme)&lt;br /&gt;
* [[Hélène Châtelain]]: Die Frau&lt;br /&gt;
* [[Davos Hanich]]: Der Mann&lt;br /&gt;
* [[Jacques Ledoux]]: Der Experimentator&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Rollfelds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (französischer Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;La Jetée&amp;#039;&amp;#039;) ist ein preisgekrönter [[Science-Fiction-Film|Science-Fiction]]-[[Kurzfilm]] bzw. [[Avantgardefilm|Experimentalfilm]] des französischen [[Filmregisseur|Filmemachers]] [[Chris Marker]] aus dem Jahr 1962. Er besteht mit der Ausnahme eines sekundenlangen [[Bewegte Bilder|bewegten Bildes]] nur aus [[Einzelbild (Film)|Standbildern]] – in Eigenbezeichnung ein „[[Fotoroman|Photoroman]]“ – und benutzt anstatt Dialogen einen Erzähler; allein die im Film dargestellten Wissenschaftler hört man [[Off camera|im Off]] sprechen, allerdings in deutscher Sprache. Der im [[35-mm-Film|35-mm-Format]] gedrehte [[Schwarzweißfilm]] ist von [[Alfred Hitchcock]]s Klassiker &amp;#039;&amp;#039;[[Vertigo – Aus dem Reich der Toten]]&amp;#039;&amp;#039; inspiriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film erlangte Mitte der 1990er Jahre größere Bekanntheit und wurde in den USA unter den ausländischen [[Independent-Film]]-Klassikern zum Verkaufsschlager,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Rollfelds&amp;#039;&amp;#039; wurde 1996 zeitweilig der meistverkaufte Film des gemeinnützigen Independent-Klassiker-Verkaufs &amp;#039;&amp;#039;Facets Multi-Media&amp;#039;&amp;#039;: [http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9403E1D91539F930A15755C0A960958260&amp;amp;sec=&amp;amp;spon=&amp;amp;pagewanted=2 Peter M. Nichols (23.&amp;amp;nbsp;Juni 1996). FILM;A Hard Sell, Those Little French Films. &amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039;] (engl.; abgerufen 25.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem er als Vorlage für das Drehbuch zu [[Terry Gilliam]]s Hollywoodfilm &amp;#039;&amp;#039;[[12 Monkeys]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Bruce Willis]] und [[Brad Pitt]] gedient hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;La Jetée&amp;#039;&amp;#039; bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „Anlegesteg“ und bezieht sich auf das Flughafenterminal von [[Flughafen Paris-Orly|Paris-Orly]], das Ausgangs- und Zielpunkt der Handlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Erzählt wird die Geschichte eines namenlosen Mannes, der in seiner Kindheit am Flughafen Paris-Orly auf einer Aussichtsplattform eine Frau gesehen hat, die ihn jahrelang fasziniert; erst später wird ihm klar, dass er auf dieser Plattform am Rande des Rollfelds an jenem Tag auch einen Mann sterben sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenig später bricht der [[Dritter Weltkrieg|Dritte Weltkrieg]] aus. Einige der Überlebenden finden in unterirdischen [[Katakombe]]n unter dem zerstörten und durch den [[Atomkrieg]] radioaktiv verstrahlten [[Paris]] einen neuen, aber unwirtlichen Lebensraum. Deutschsprachige Forscher aus den Reihen der Kriegsgewinner experimentieren in den Kellern des [[Palais de Chaillot]] mit durch Drogenbehandlung bewirkten [[Zeitreise]]n, in denen Gefangene als Versuchspersonen benutzt werden. Ziel der Reisen ist es, Nahrungsmittel, Medikamente und Energiequellen aus der Vergangenheit oder der Zukunft für die andernfalls dem Untergang geweihten Überlebenden zu beschaffen. Doch verlaufen diese Experimente erfolglos, da die Versuchspersonen infolge des mentalen Schocks der Zeitreise wahnsinnig werden oder sterben. Daraufhin konzentriert sich die Suche auf Gefangene mit „starken [[Geist|mentalen]] Bildern“, vor allem [[Traum|Träumen]] oder [[Erinnerung (Psychologie)|Erinnerungen]], denn von diesen Menschen wird angenommen, sie könnten den Schock der Zeitreise überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann mit der intensiven und mysteriösen Kindheitserinnerung wird daraufhin als Versuchsperson ausgesucht. Die Experimente verlaufen in der Tat erfolgreich, und er kann während Aufenthalten in der Vergangenheit die Frau seiner Erinnerung treffen. Es beginnt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, während sich der Mann nie ganz sicher ist, ob er die Zeit in der Vergangenheit nur träumt. Als die Versuche zufriedenstellend beendet werden, schicken die Wissenschaftler den Mann stattdessen in die Zukunft, wo er als Ziel der Versuche um Hilfe bitten soll. Tatsächlich kann er die Menschen der Zukunft überzeugen, ihm als Hilfe für die Menschheit seiner Zeit ein „Kraftwerk“ mitzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr in die Gegenwart gelangt er jedoch zu der Überzeugung, lediglich als Mittel zum Zweck für die Wissenschaftler gedient zu haben und bald exekutiert werden zu sollen. In einer Art Vision kommuniziert er mit den zukünftigen Menschen, die bereit sind, ihn als Teil ihrer Gemeinschaft zu akzeptieren. Stattdessen aber ist es sein Wunsch, in die Zeit seiner Kindheitserinnerung zurückzukehren. Dort trifft er die Frau, in die er sich verliebt hat – auf eben jener Flughafen-Aussichtsplattform seiner Erinnerung. Doch noch während er auf sie zuläuft, wird er von einem Agenten der Wissenschaftler erschossen, der ihn verfolgt hat, und er begreift, dass er selbst der Mann ist, dessen Tod er als Kind auf der Plattform gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;La Jetée&amp;#039;&amp;#039; ist inspiriert durch den [[Alfred Hitchcock|Hitchcock]]-Klassiker &amp;#039;&amp;#039;[[Vertigo – Aus dem Reich der Toten]]&amp;#039;&amp;#039;, aus dem er das Thema der verzweifelten Suche nach einer Person aus der [[Vergangenheit]] übernimmt. Auch einige Motive aus Hitchcocks Film, wie etwa eine Szene an einer großen Baumscheibe, finden sich in Markers Film wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Interview gab Marker 2003 an, &amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Rollfelds&amp;#039;&amp;#039; sei ungeplant entstanden: Während der Dreharbeiten zu &amp;#039;&amp;#039;Le Joli mai&amp;#039;&amp;#039; sei er völlig in die Wirklichkeit des Paris im Jahr 1962 eingetaucht und habe das „unmittelbare Kino“ (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Cinéma vérité]]&amp;#039;&amp;#039;) entdeckt; als die Filmcrew einen Tag frei hatte, habe er eine Geschichte fotografiert, die er selbst nicht ganz verstanden habe. Erst beim Schneiden des Films seien die Puzzleteile zusammengekommen, und er habe Probleme, den Film als sein Verdienst anzusehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmlinc&amp;quot;&amp;gt;Samuel Douhaire, Annick Rivoire: &amp;#039;&amp;#039;Marker Direct. A rare interview with one of cinema’s most secretive filmmakers.&amp;#039;&amp;#039; e-mail-Interview mit Chris Marker. Mai/Juni 2003. ursprünglich veröffentlicht in der französischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Libération]]&amp;#039;&amp;#039; am 5.&amp;amp;nbsp;März 2003. {{Webarchiv |url=http://www.filmlinc.com/fcm/5-6-2003/markerint.htm |text=filmlinc.com |wayback=20080228035307}} (engl.; abgerufen 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spezialeffekte stammen von C. S. Olaf. Weitere Mitwirkende waren unter anderem William Klein, Ligia Borowski, Philbert von Lifchitz, Pierre Joffroy, Etiénne Becker und Germano Facetti.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ronald M. Hahn]], Volker Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Science Fiction-Films.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1997, ISBN 3-453-11860-X, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken und Deutungen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Rollfelds&amp;#039;&amp;#039; ist als Science-Fiction- oder „düstere[r] Zeitreiseklassiker“&amp;lt;ref&amp;gt;Alexandra Stäheli: &amp;#039;&amp;#039;Jenseitige Helden. John Mayburys Film «The Jacket» und Hollywoods Spiritualismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2006. ({{Webarchiv |url=http://www.nzz.ch/2006/07/10/fe/articleE8E4W.html |text=nzz.ch |wayback=20061116230612}}, abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; und als Beispiel für einen die Zeit [[Dekonstruktion|dekonstruierenden]] Film genannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2006/12/21/a0160 taz-Journalist Andreas Busche (21.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006) im Interview „Ein Film ist wie ein Tier, er lebt“] mit [[Alejandro González Iñárritu]], &amp;#039;&amp;#039;taz.de&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt geworden ist der Film vor allem durch seine Verwendung von Standbildern und die eine „bewegte“ Einstellung, in der die vom Zeitreisenden geliebte Frau beim Aufwachen die Augen öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; wurde die Sekunde des bewegten Bildes als „[e]iner der ergreifendsten, überraschendsten und philosophischsten Momente des Aufwachens innerhalb der Filmgeschichte“ bezeichnet: „[D]a schlägt sie plötzlich die Augen auf und blickt den Betrachter frontal, fordernd, fragend an. In dieser kurzen selbstreflexiven Umkehrung der Verhältnisse wird das Bild nicht mehr von den Blicken der Zuschauer imprägniert und konsumiert, sondern es wird in der Bewegung der Augenöffnung selbst sehend und stellt dadurch die Wahrnehmung des Betrachters in Frage.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stäheli&amp;quot;&amp;gt;Alexandra Stäheli: &amp;#039;&amp;#039;Der Moment, da das Porträt die Augen aufschlägt. Über einige Motive des Erwachens im Film.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 22. Dezember 2007. ([http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/der_moment_da_das_portraet_die_augen_aufschlaegt_1.638822.html nzz.ch], abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Moment wird mit [[Theodor W. Adorno]]s „Ästhetischer Theorie“ in Zusammenhang gesetzt, in der der „Moment, da das Porträt die Augen aufschlägt“, als „utopische[r] Zustand der Erlösung beschrieben [wird], in dem das Kunstwerk dereinst nicht mehr von kapitalistischen Produktionsbedingungen durchtränkt sein, sondern echte Autonomie und eine eigene Wahrheit erlangt haben wird.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stäheli&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Moment sei in &amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Rollfelds&amp;#039;&amp;#039; bezeichnenderweise nicht ans Ende, sondern als „Antiklimax“ mitten in die Geschichte gesetzt worden, weil hier die Liebe noch lebendig sei, aber später infolge der wissenschaftlichen Experimente tragisch ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; wurde der Film 2003 in einem Artikel über Chris Marker als Beispiel für Markers „Augenblicke der Unsterblichkeit“ und Szenen, die wie Drehachsen in der Geschichte der [[Massenmedien|Medien]] seien, genannt. In dem „außergewöhnlichen Kurzfilm“ sei der „bewegte“ Augenblick „wunderhaft“, eine „magische Art“, über Filme zu sagen, sie hätten eine besondere Verwandtschaft mit der vergehenden Zeit, mit Veränderung und dem Dahinschwinden, der Erinnerung oder dem Vergessen.&amp;lt;ref&amp;gt;David Thomson: &amp;#039;&amp;#039;FILM; Chris Marker: Already Living in Film’s Future.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New York Times.&amp;#039;&amp;#039; 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2003. ({{Webarchiv |url=http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9C06E6D91031F932A35755C0A9659C8B63&amp;amp;scp=14&amp;amp;sq=jet%E9e&amp;amp;st=nyt |text=query.nytimes.com |archive-is=20130130072008}}, engl.; abgerufen 25.&amp;amp;nbsp;Februar 2008): &amp;#039;&amp;#039;It was miraculous, as if one was seeing and feeling in an instant the revolution by which still pictures became cinema. It was a magical way of saying, “Look, there is the message, there is the thing about movies: they have a special affinity for passing time, for change and evanescence, for memory or forgetting.”&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Hommagen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Rollfelds&amp;#039;&amp;#039; war die Inspiration zu [[David Bowie]]s Musikvideo &amp;#039;&amp;#039;Jump They Say&amp;#039;&amp;#039; (1993), in dem Bowie als Geschäftsmann glaubt, seine Kollegen führten Experimente mit ihm durch. David und Janet Peoples nutzten Markers Film als Inspiration für das Drehbuch zu Terry Gilliams Hollywoodfilm &amp;#039;&amp;#039;[[12 Monkeys]]&amp;#039;&amp;#039; von 1995 mit Bruce Willis und Brad Pitt in den Hauptrollen; Gilliam selbst sah den Kurzfilm nach eigenen Angaben indes erstmals bei der Premiere von &amp;#039;&amp;#039;12 Monkeys&amp;#039;&amp;#039;, als er als Vorfilm gezeigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2007/01/08/a0224 „Reputation ist alles“. Interview von Bert Rebhandl mit Terry Gilliam am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2007. &amp;#039;&amp;#039;taz.de&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; Häufig werden Einflüsse auf weitere Filme diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. [http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2006/12/21/a0160 taz-Journalist Andreas Busche (21.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006) im Interview „Ein Film ist wie ein Tier, er lebt“] mit [[Alejandro González Iñárritu]], &amp;#039;&amp;#039;taz.de&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Corinn Columpar: &amp;#039;&amp;#039;Re-Membering the Time-Travel Film: From La Jetée to Primer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Refractory: A Journal of Entertainment Media.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, 2006. ({{Webarchiv |url=http://www.refractory.unimelb.edu.au/journalissues/vol9/columpar.html |text=refractory.unimelb.edu.au |wayback=20070829051142}}, engl.; abgerufen 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im französischen [[Clermont-Ferrand]] wurde nach dem Originaltitel ein Gebäude benannt, in dem Büros von &amp;#039;&amp;#039;Sauve qui peut le court métrage&amp;#039;&amp;#039; – dem Ausrichter des angesehenen Kurzfilmfestivals [[Festival du Court-Métrage de Clermont-Ferrand]]&amp;amp;nbsp;– und der zu ihm gehörenden &amp;#039;&amp;#039;Auvergne Film Commission&amp;#039;&amp;#039; und einem Zentrum mit Ressourcen zu Kurzfilmen untergebracht sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.clermont-filmfest.com/00_templates/page.php?m=73|titel=La Jetée – A Brief History|werk=clermont-filmfest.com |sprache=en|abruf=2008-02-26|archiv-url=https://web.archive.org/web/20091121200153/http://www.clermont-filmfest.com/index.php?m=183}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bezirk [[Shinjuku]] von [[Tokio]] wurde eine Bar nach dem Film &amp;#039;&amp;#039;La Jetée&amp;#039;&amp;#039; genannt, was Marker 2003 mit dem Satz kommentierte: „Zu wissen, dass seit beinahe 40 Jahren eine Gruppe Japaner jede Nacht unter meinen Bildern leicht betrunken wird –&amp;amp;nbsp;das ist für mich mehr wert als noch so viele [[Oscar]]s!“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hello, Tomoyo! To know that for almost 40 years, a group of Japanese are getting slightly drunk beneath my images every night – that’s worth more to me than any number of Oscars!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.filmcomment.com/article/marker-direct-an-interview-with-chris-marker/ Samuel Douhaire &amp;amp; Annick Rivoire (Mai/Juni 2003): &amp;#039;&amp;#039;Marker Direct. A rare interview with one of cinema’s most secretive filmmakers.&amp;#039;&amp;#039; e-mail-Interview mit Chris Marker auf &amp;#039;&amp;#039;www.filmlinc.com&amp;#039;&amp;#039;;] ursprünglich veröffentlicht in der französischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Libération]]&amp;#039;&amp;#039; am 5.&amp;amp;nbsp;März 2003 / Antoine de Baecque (engl.; abgerufen 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits von &amp;#039;&amp;#039;[[12 Monkeys]]&amp;#039;&amp;#039; und [[David Bowie]] inspirierte &amp;#039;&amp;#039;La Jetée&amp;#039;&amp;#039; auch die amerikanische [[Post-Metal]]-Band [[Isis (Band)|Isis]] und [[Noah Benjamin Lennox]] (alias &amp;#039;&amp;#039;Panda Bear&amp;#039;&amp;#039;), Mitbegründer der experimentellen Band [[Animal Collective]] sowie die Autorin [[Audrey Niffenegger]] zu ihrem Roman [[Die Frau des Zeitreisenden]]. Der gesamte Film wird in starken [[Einzelbild (Film)|Standbildern]] erzählt und wird auf Neodystopia zu einer der besten Zeitreisegeschichten gekürt und jedem, der an [[Cyberpunk]] und Zeitreisen interessiert ist wärmstens mit folgenden Fazit empfohlen; &amp;#039;&amp;#039;The ideas held at the core of this film are at the core of cyberpunk.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neondystopia.com/cyberpunk-movies-anime/la-jetee/ &amp;#039;&amp;#039;La Jetée is a Still Journey Through Cyberpunk Time&amp;#039;&amp;#039; by Isaac L. Wheeler (engl)] Neondystopia, abgerufen am 3. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch bei &amp;#039;&amp;#039;Neondystopia&amp;#039;&amp;#039;, erhält &amp;#039;&amp;#039;La Jetée&amp;#039;&amp;#039; vom &amp;#039;&amp;#039;CyberPunkReviews&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls die Bestwertung, was jeweils 10 von 10 Sternen entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cyberpunkreview.com/?s=La+Jet%C3%A9e+ &amp;#039;&amp;#039;Cyberpunk Movies prior to 1980 - La Jetée&amp;#039;&amp;#039;(engl)] CyberPunkReviews, abgerufen am 3. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1963 wurde Regisseur [[Chris Marker]] für &amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Rollfelds&amp;#039;&amp;#039; mit dem renommierten [[Jean-Vigo-Preis]] ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt der Film auch den Großen Preis beim erstmals ausgerichteten Internationalen Science-Fiction-Filmfestival von [[Triest]] (bis 1982 durchgeführt, Vorgänger des Festivals [[scienceplusfiction]]) und den erstmals vergebenen Preis der vom &amp;#039;&amp;#039;[[Le Club des bandes dessinées|Club des bandes dessinées]]&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;CELEG&amp;#039;&amp;#039;) herausgegebenen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Giff-Wiff&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.arte.tv/fr/recherche/864230.html |text=La jetée. Un court métrage de Chris Marker (zur Ausstrahlung des Films auf &amp;#039;&amp;#039;Arte&amp;#039;&amp;#039; am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2005): &amp;#039;&amp;#039;arte.tv&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20080412015852}} (frz.; abgerufen 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Rollfelds&amp;#039;&amp;#039; ist mit französischem und englischem Erzähltext veröffentlicht worden. In Deutschland wurde der Film erstmals im Oktober 1963 im Rahmen der [[Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg|Internationalen Filmwoche Mannheim]] gezeigt. 2003 erschien der Film, gemeinsam mit Markers Film &amp;#039;&amp;#039;[[Sans Soleil – Unsichtbare Sonne|Sans Soleil]]&amp;#039;&amp;#039; (1983), als DVD der [[DVD-Video#Regionalcode|Region 1]] auf Französisch mit englischen Untertiteln. 2007 wurden die beiden Filme von &amp;#039;&amp;#039;Criterion&amp;#039;&amp;#039; auf DVD der [[DVD-Video#Regionalcode|Region 2]] mit wahlweise französischem und englischem Erzähltext herausgegeben. Als Kinofilm existiert auch eine Version mit deutschem Erzähltext.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://films.arsenal-berlin.de/index.php/Detail/Object/Show/object_id/8777 La Jetée]&amp;#039;&amp;#039; in der Film-Sammlung des [[Arsenal (Filminstitut)|Arsenals]] (abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;März 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurden die Bilder des Films mit dem französischen und englischen Text außerdem von &amp;#039;&amp;#039;MIT Press&amp;#039;&amp;#039; als 258-seitiges Buch veröffentlicht, das jedoch vergriffen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Chris Marker: &amp;#039;&amp;#039;La Jetée. Ciné-roman.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge, Massachusetts 1996, ISBN 0-942299-67-1. ({{Webarchiv |url=http://mitpress.mit.edu/catalog/item/default.asp?ttype=2&amp;amp;tid=4947 |text=mitpress.mit.edu |wayback=20071027162749}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Réda Bensmaïa: &amp;#039;&amp;#039;From the Photogram to the Pictogram: On Chris Marker’s La Jetée.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Camera Obscura.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 24, 1990, S. 138–161.&lt;br /&gt;
* Paul Coates: &amp;#039;&amp;#039;Chris Marker and the Cinema as Time Machine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science Fiction Studies.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14, 1987, S.&amp;amp;nbsp;307–315.&lt;br /&gt;
* Corinn Columpar: &amp;#039;&amp;#039;Re-Membering the Time-Travel Film: From La Jetée to Primer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Refractory: A Journal of Entertainment Media.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, 2006. [http://refractory.unimelb.edu.au/2006/07/04/re-membering-the-time-travel-film-from-la-jetee-to-primer-corinn-columpar/ (refractory.unimelb.edu.au)]&lt;br /&gt;
* Elena Del Rio: &amp;#039;&amp;#039;The Remaking of La Jetée’s Time-Travel Narrative: [[12 Monkeys|Twelve Monkeys]] and the Rhetoric of Absolute Visibility.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science Fiction Studies.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 28, 2001, S.&amp;amp;nbsp;383–398.&lt;br /&gt;
* Carolina Ferrer: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;évolution de la fin: De &amp;quot;La Jetée&amp;quot; à &amp;quot;12 Monkeys&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cinémas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13, Nr. 3, 2003, S.&amp;amp;nbsp;53–77.&lt;br /&gt;
* Patrick Ffrench: &amp;#039;&amp;#039;The Memory of the Image in Chris Marker’s La Jetée.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;French Studies.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 59, Nr. 1, 2005, S. 31–37.&lt;br /&gt;
* [[Ronald M. Hahn]], Volker Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Science Fiction-Films.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1997, ISBN 3-453-11860-X, S. 57.&lt;br /&gt;
* [[Roger Odin]]: &amp;#039;&amp;#039;Le film de fiction menacé par la photographie et sauvé par la bande-son (à propos de La Jetée de Chris Marker). Cinémas de la modernité, Films, Théorie, Colloque de Cerisy directed by Dominique Cateau, André Gardies and François Jost.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Klincksieck, Paris 1981, S.&amp;amp;nbsp;147–171.&lt;br /&gt;
* Paul Sandro: &amp;#039;&amp;#039;Singled out by History: La Jetée and the aesthetics of memory.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;French Cultural Studies.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 10, Nr. 1, 1999, S. 107–127.&lt;br /&gt;
* Deane C. Thompson: &amp;#039;&amp;#039;(Review of) La Jetee by Chris Marker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The History Teacher]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7, Nr. 4, August 1974, S.&amp;amp;nbsp;616–617.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0056119}}&lt;br /&gt;
* [http://web.ics.purdue.edu/~felluga/sf/ScriptLaJetee.html Text des Erzählers auf Englisch]&lt;br /&gt;
* [https://www.arte.tv/sites/olivierpere/2018/04/03/jetee-de-chris-marker/ Beschreibung auf arte.tv] (franz.)&lt;br /&gt;
* [https://chrismarker.org/filmographic-bibliographic/la-jetee-bibliography/ Bibliografie zum Film]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experimentalfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endzeitfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Independent-Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitreisen im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cyberpunk im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pauls erster Enkel</name></author>
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