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	<title>Am Hohen Ufer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Am_Hohen_Ufer&amp;diff=240223&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland Kutzki: link</title>
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		<updated>2026-03-04T13:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Sprache              = &lt;br /&gt;
|Name                 = Am Hohen Ufer&lt;br /&gt;
|Alternativnamen      = &lt;br /&gt;
|Stadtwappen          = Coat of arms of Hannover.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie            = Innerortsstraße in Hannover&lt;br /&gt;
|Bild                 = Am Hohen Ufer, 11, Mitte, Hannover.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt           = &lt;br /&gt;
|Ort                  = Hannover&lt;br /&gt;
|Bezeichnung Ort      = Stadt&lt;br /&gt;
|Ortsteil             = Mitte&lt;br /&gt;
|Bezeichnung Ortsteil = Stadtteil&lt;br /&gt;
|Angelegt             = &lt;br /&gt;
|Neugestaltet         = &lt;br /&gt;
|HistNamen            = &lt;br /&gt;
|NameErhalten         = 1912&lt;br /&gt;
|Straßen              = Goethestraße&lt;br /&gt;
|Querstraßen          = Am Marstall, [[Roßmühle (Hannover)|Roßmühle]]&lt;br /&gt;
|Plätze               = &lt;br /&gt;
|Nummerierungssystem  = &lt;br /&gt;
|Bauwerke             = [[Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule]], [[Historisches Museum Hannover]]&lt;br /&gt;
|U-Bahn               = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung U-Bahn   = &lt;br /&gt;
|Nutzergruppen        = &lt;br /&gt;
|Straßengestaltung    = &lt;br /&gt;
|Straßenlänge         = 340 m&lt;br /&gt;
|Baukosten            = &lt;br /&gt;
|Karte                = &lt;br /&gt;
|Karte zeigt          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohes Ufer Schnee.jpg|miniatur|hochkant=1.3|Hohes Ufer (rechts) mit Marstallbrücke und Bronzeskulptur „Mann mit Pferd“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohe Ufer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Hannover]] ist eine Uferstraße, die auf der östlichen Seite der [[Leine (Aller)|Leine]] entlang führt. Die Straße begrenzt die [[Altstadt (Hannover)|Altstadt]] nach Westen, am gegenüberliegenden Leineufer befindet sich der Straßenzug [[Leibnizufer]]. Das Hohe Ufer liegt auf der Rückseite des alten Zeughauses, das heute zum [[Historisches Museum Hannover|Historischen Museum]] gehört. In der heutigen [[Fußgängerzone]] und auf den angrenzenden Bereichen an beiden Ufern der Leine wird jeden Samstag der [[Altstadt-Flohmarkt]], der älteste [[Flohmarkt]] Deutschlands, veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohes Ufer 1830.jpg|miniatur|Hohes Ufer mit [[Marstallbrücke]] um 1830, dahinter Reitbahn und Zeughaus mit Beginenturm]]&lt;br /&gt;
Die Straße steht in keiner Verbindung mit dem [[Geschichte der Stadt Hannover#Deutungsversuche zum Namen|Namen der Stadt Hannover]] als &amp;#039;&amp;#039;Hohes Ufer&amp;#039;&amp;#039;, da sie erst ab 1912 diese Bezeichnung trägt. Früher hieß sie auch Dreckwall und &amp;#039;&amp;#039;Am Marstalle&amp;#039;&amp;#039;. Das steile Uferprofil entstand dadurch, dass der östliche Leinerand ab 1541 mit dem Material der 1371 geschleiften [[Burg Lauenrode]], im Bereich der heutigen [[Calenberger Neustadt]], aufgeschüttet wurde. Der dadurch entstandene Wall war bis ins 17. Jahrhundert Teil der Stadtbefestigung, später legte man eine [[Reitbahn]] darauf an. Der mächtige [[Beginenturm (Hannover)|Beginenturm]] von 1357 ist einer der wenigen Reste der Stadtbefestigung, deren Stadtmauerabschnitt nördlich des Turms beim Bau des herzoglichen Zeughauses 1643–1649 verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Marstalltor]] neben dem Zeughaus zierte früher als Eingangsbereich das [[Reitbahn|Reithaus]] des [[Hofmarställe am Hohen Ufer|Alten Marstalls]]. Das Tor wurde im Jahr 1714 vom Architekten [[Louis Remy de la Fosse]] erbaut und 1967 an diese Stelle versetzt. Es trägt ein Wappen des hannoversch-englischen Königs [[Georg I. (Großbritannien)|Georg I.]] Auf der [[Martin-Neuffer-Brücke]], früher Marstallbrücke, findet samstags ein Teil des [[Altstadt-Flohmarkt (Hannover)|Altstadt-Flohmarkts]] statt; sie wurde 1736/37 nach Plänen von [[Johann Paul Heumann]] errichtet. Die Brücke wurde 1680&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 429.&amp;lt;/ref&amp;gt; zunächst als Holzbrücke errichtet, um die Stadt mit der neu entstandenen Vorstadt [[Calenberger Neustadt#Calenberger Neustadt|Calenberger Neustadt]] zu verbinden. Die heutige Steinbrücke stammt von 1737, davon sind nur noch die Stützpfeiler erhalten. Der [[Brücke#Überbau|Überbau]] ist wegen Kriegs- und Hochwasserschäden im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert originalgetreu in Ziegelsteinbauweise erneuert worden. Im Jahr 2009 wurde die Brücke für 500.000 Euro saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details ==&lt;br /&gt;
Die Uferpromenade der Straße wurde 1956 mit Trümmersteinen von im Krieg zerstörten Gebäuden angelegt, die als Pflastermosaike hannoversche Stadtmotive zeigen. Früher führte hier ein abschüssiger Weg zum Fluss hinab, so konnte diese Stelle als [[Pferdeschwemme]] dienen. Durch die Umgestaltung des Uferbereiches nach dem Zweiten Weltkrieg und mit der Verkleinerung der Rampe wurde zur Erinnerung im Jahr 1957 die Bronzeskulptur „Mann mit Pferd“ von [[Hermann Scheuernstuhl]] aufgestellt. Die Skulptur steht auf einer erhöhten Plattform, die einst ein Brückenkopf der &amp;#039;&amp;#039;[[Sommerbrücke (Hannover)|Sommerbrücke]]&amp;#039;&amp;#039; über die Leine war. 1945 wurde die Brücke abgerissen und der verbliebene Kopf der Brücke wurde zur Aussichtsplattform umfunktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hohes Ufer Mosaik.jpg|Uferpromenade mit Pflastermosaiken zu Stadtmotiven&lt;br /&gt;
 Mann mit Pferd Skuptur.jpg|Bronzeskulptur &amp;#039;&amp;#039;Mann mit Pferd&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Marstalltor Hannover 09.jpg|[[Marstalltor]]&lt;br /&gt;
 Hohes Ufer Hannover.jpg|[[Altstadt-Flohmarkt (Hannover)|Altstadt-Flohmarkt]] am Leibnizufer der [[Leine (Aller)|Leine]], dahinter, gegenüberliegend das &amp;#039;&amp;#039;Hohe Ufer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Denkmal für Kurt Schwitters und Karl Jakob Hirsch, 1980, 1987 und 1990 durch János Nádasdy, Am Hohen Ufer Klostergang Rademachertreppe Pferdestraße.jpg|Denkmal für [[Kurt Schwitters]] und [[Karl Jakob Hirsch]] von [[János Nádasdy]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchäologische Untersuchungen 2013 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannover Hohes Ufer Ausgrabung Übersicht.jpg|mini|hochkant=1.3|Ausgrabungsgelände am Hohen Ufer (links) mit freigelegten Stadtmauer- und Kellerfundamenten, hinten das frühere Schulgebäude im Umbau zur [[Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule|Volkshochschule Hannover]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Bauarbeiten zur Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern auf einem rund 3000&amp;amp;nbsp;m² großen Grundstück am &amp;#039;&amp;#039;Hohen Ufer&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate |NS=52.372394|EW=9.731302|type=landmark |region=DE-NI|name=Hohes Ufer|text=DMS}}) im Rahmen der Stadtplanung [[Hannover City 2020 +]] traten im August 2013 [[Stratum (Archäologie)|Bodenhorizonte]] zutage, in denen sich Baureste aus der mittelalterlichen Besiedlung Hannovers fanden. Das Grundstück wurde seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Schulhof sowie Parkplatz genutzt. Zuvor war eine Bebauung vorhanden gewesen, die größtenteils bei den [[Luftangriffe auf Hannover|Luftangriffen auf Hannover]] zerstört wurde. Die Fläche liegt im [[Karree (Städtebau)|Karree]] zwischen dem Hohen Ufer, der Burgstraße, einem früheren Schulgebäude (umgebaut zur [[Volkshochschule Hannover]]) sowie dem Weg [[Roßmühle (Hannover)|An der Roßmühle]] mit dem dort befindlichen [[Historisches Museum am Hohen Ufer|Historischen Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der Bauarbeiten beauftragte der Bauherr gemäß dem im [[Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz|Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz]] festgeschriebenen [[Verursacherprinzip]] ein [[Grabungsunternehmen]] mit der baubegleitenden archäologischen Erkundung des [[Baugrund]]es. Schon im Vorfeld wurden Funde die bis ins Mittelalter zurück reichen erwartet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Umgestaltung-am-Hohen-Ufer-beginnt-per-Kettensaege |wayback=20151222155042 |text=Umgestaltung am Hohen Ufer beginnt per Kettensäge }} Abgerufen am 15. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Als bei den Bauarbeiten die ersten bedeutsamen [[Befund (Archäologie)|Befunde]] auftraten, wurde aus der Erkundung eine [[Ausgrabung|Notgrabung]] zur Bergung [[Stadtarchäologie|stadtarchäologisch]] bedeutsamer Funde. Die Untere [[Denkmalschutzbehörde]] der Stadt Hannover und das [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege]] begleiteten die dreimonatigen bis Dezember 2013 anhaltenden Maßnahmen fachlich. Archäologisch versprachen sie sich von den Grabungen weitere Erkenntnisse über die Anfänge der Besiedlung, die im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vermutet wird. Auch der Errichtungszeitpunkt der Stadtmauer hätte näher bestimmt werden können soweit [[Dendrochronologie|dendrochronologisch]] bestimmbare Holzpfähle unter ihren Fundamenten geborgen worden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Meldungsarchiv-f%C3%BCr-das-Jahr-2013/Reste-der-alten-Stadtmauer-freigelegt | wayback=20131206151221 | text=&amp;#039;&amp;#039;Reste der alten Stadtmauer freigelegt&amp;#039;&amp;#039; bei Hannover.de vom 31. Oktober 2013}} Abgerufen am 24. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hätten die Grabungen über die vorgesehene Tiefe von 3,5&amp;amp;nbsp;Meter hinausgehen müssen, was aus finanziellen und bautechnischen Gründen nicht möglich war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Hanovers-Alter-bleibt-ungeklaert-Experten-wollen-graben |wayback=20131118150222 |text=Christian Bohnenkamp: &amp;#039;&amp;#039;Hannovers Alter bleibt ungeklärt – Experten wollen graben&amp;#039;&amp;#039; In: Neue Presse vom 13. November 2013 }} Abgerufen am 24. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Archäologen legten bei den Ausgrabungen vor allem Keller und Bodenschichten aus verschiedenen Zeitepochen frei, darunter die Fundamente des 1886 teilabgebrochenen [[Zeughaus]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Ausgrabungen wurde ein 11,5&amp;amp;nbsp;Meter breiter und 3,5&amp;amp;nbsp;Meter tiefer Spitzgraben entdeckt, der der Stadtmauer im Abstand von 5&amp;amp;nbsp;Meter vorgelagert war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archaeofirm.de/hannovers-stadtbefestigung-an-der-rossmuehle/#more-1226 &amp;#039;&amp;#039;Hannovers Stadtbefestigung an der Roßmühle&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte zum Wall der Stadtbefestigung, der als &amp;#039;&amp;#039;Dreckwall&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und schon in früheren Jahrhunderten abgetragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Keller-aus-dem-Mittelalter-am-Hohen-Ufer-entdeckt |wayback=20131218023801 |text=&amp;#039;&amp;#039;Keller aus dem Mittelalter entdeckt&amp;#039;&amp;#039; In: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 15. Dezember 2013 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabungen fanden in einem Bereich statt, in dem eine der Keimzellen Hannovers um das 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vermutet wird. Die Besiedlung soll hier aus [[Fronhof|Herrenhöfen]] bestanden haben, die der Kontrolle des damals bedeutsamen Überganges über die Leine gedient haben. Die frühere Gasse &amp;#039;&amp;#039;An der Roßmühle&amp;#039;&amp;#039; führte auf den einstigen Leineübergang zu, an dem ein ehemaliges Stadttor vermutet wird. Am schräg gegenüberliegenden Ufer der Leine wird der Standort der um 1215 entstandenen und später abgetragenen [[Burg Lauenrode]] vermutet. Der an den Grabungsbereich angrenzende Weg &amp;#039;&amp;#039;An der Roßmühle&amp;#039;&amp;#039; wurde 1482 als &amp;#039;&amp;#039;Piperstraße&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, wobei die Benennung auf einen Bewohner mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Piper&amp;#039;&amp;#039; zurückgeht. Später wurde die Piperstraße in &amp;#039;&amp;#039;Roßmühle&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, da dort eine von Pferden angetriebene [[Göpel]]mühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem gegenüberliegenden Leineufer gab es Anfang 2014 aufgrund eines Bauvorhabens ein ähnliches Vorgehen durch stadtarchäologische Untersuchungen auf der ehemaligen [[Leineinsel Klein-Venedig#Stadtarchäologische Untersuchungen 2014|Leineinsel Klein Venedig]]. Weitere Untersuchungen erfolgen ab Ende 2015 in unmittelbarer Nähe an der Leine im Bereich der [[Hofmarställe am Hohen Ufer]]. Die drei Untersuchungen stellen die ersten größflächigeren Ausgrabungen in der hannoverschen [[Altstadt]] seit den stadtarchäologischen Untersuchungen in den Jahren 1982 bis 1987 am Bohlendamm, der zwischen der [[Marktkirche (Hannover)|Marktkirche]] und dem Leineschloss verläuft, dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannover Hohes Ufer Ausgrabung Bodenschichten.jpg|miniatur|Grabungsprofil mit unterschiedlichen [[Stratum (Archäologie)|Bodenhorizonten]], links helle Fundamentmauer aus [[barock]]er Zeit, darunter dunkle [[Abfallgrube]]n aus dem Mittelalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festgestellte Funde und Befunde waren zwei Krüge aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, eine Silbermünze von 1482, Fundamente der mittelalterlichen Stadtmauer, ein Brunnen, zwei [[Kanalisation|Kloaken]] sowie Keramiken des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Um den weiteren Verlauf der Stadtmauer an den Stellen zu erkunden, an denen nicht gegraben werden konnte, wurde [[Bodenradar|Georadar]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannover-Archaeologen-am-Hohen-Ufer-untersuchen-Mauerreste-mit-Georadar |wayback=20131116054924 |text=&amp;#039;&amp;#039;Georadar untersucht Mauerreste&amp;#039;&amp;#039; In: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 12. November 2013 }} Abgerufen am 24. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Ende der Ausgrabungen wurden unter den Fundamenten der Stadtmauer Reste eines ungewöhnlich großen Hauskellers (6 × 9&amp;amp;nbsp;Meter) aus etwa der Mitte des 12. Jahrhunderts entdeckt, dessen darüber liegendes Haus ein Brand zerstört hatte. Im Keller fanden sich verkohle hölzerne Balken und mittelalterliches Spielzeug, wie Glasmurmeln. Eine [[Dendrochronologie|dendrochronologische]] Untersuchung der beim Hausbau verwendeten Bäume ergab ein Fälldatum für das Jahr 1177. Bei dem Befund könnte es sich um den archäologischen Nachweis der historisch überlieferten Niederbrennung Hannovers im Jahr 1189 durch [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich VI.]] im Verlaufe eines Kriegszuges gegen [[Heinrich der Löwe]], bei der die [[Burg Limmer]] angegriffen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Bohnenkamp: {{Webarchiv|url=http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Verkohlte-Spuren-des-Hannover-Brandes |wayback=20160302052755 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verkohlte Spuren des Hannover-Brandes&amp;#039;&amp;#039; }} in: [[Neue Presse (Hannover)|Neue Presse]] vom 28. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bombenfund ===&lt;br /&gt;
Gleich zu Beginn der Ausgrabungen im August 2013 wurde in einem verschütteten Keller ein [[Blindgänger]] einer US-amerikanischen 500&amp;amp;nbsp;kg [[Fliegerbombe]] aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, deren [[Entschärfung]] zu einer sofortigen und großräumigen [[Evakuierung]] der Innenstadt führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Morchner, Jörn Kießler, Frerk Schenker: {{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Alles-gut-gegangen |wayback=20131203005530 |text=&amp;#039;&amp;#039;Alles gut gegangen!&amp;#039;&amp;#039; In: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 28. August 2013 }} Abgerufen am 24. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schule Am Hohen Ufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Knocke]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Hannover. Kunst- und Kultur-Lexikon. Handbuch und Stadtführer&amp;#039;&amp;#039;. 3., rev. Aufl. Schäfer, Hannover 1995, S. 67–69, ISBN 3-88746-313-7.&lt;br /&gt;
* Bodo Dringenberg: &amp;#039;&amp;#039;Abschied vom &amp;#039;Hohen Ufer&amp;#039;. Der Name Hannovers&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;. N.F. Bd. 53 (1999), S. 5–75.&lt;br /&gt;
* Michael Heinrich Schormann: &amp;#039;&amp;#039;Hannover vor 1200. Zur Frage einer frühen Stadtbildung auf Grund historischer und archäologischer Überlieferungen&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadtarchäologie in Norddeutschland westlich der Elbe. Hrsg. von [[Heiko Steuer]] und [[Gerd Biegel]]. Bonn: Habelt 2002, S. 105–124, ISBN 3-7749-3076-7.&lt;br /&gt;
* Tobias Gärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Stadt Hannover in neuer Sicht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 77 (2005) S. 275–288.&lt;br /&gt;
* Conrad von Meding, Amalia Wischneski: &amp;#039;&amp;#039;Archäologen legen Hannovers Stadtmauer frei&amp;#039;&amp;#039; In: Hannoversche Allgemeine vom 1.&amp;amp;nbsp;November 2013 ([http://www.archaeofirm.de/wp-content/upload/haz_s_15_01-11-13.pdf Online],&amp;amp;nbsp;pdf)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Wilhelm Wulf]]: &amp;#039;&amp;#039;Gebietsreferat Hannover – Stadtarchäologie in Hannover: ein Neubeginn nach 30 Jahren&amp;#039;&amp;#039; In: [[Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen]], 2/2014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.niemeyer-buch.de/index.php/punkt-1/berichte-zur-denkmalpflege-in-niedersachsen-2-2014-detail |wayback=20160305031153 |text=Berichte zur Denkmalpflege 2014/2 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Uwe Bodemann]], Thomas Göbel-Groß, Caren Winters (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Hohes Ufer / In Zukunft mit Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;, in dies.: &amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Räume zum Leben / Stadträume neu gestalten&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Landeshauptstadt Hannover, [[Liste der Hauptverwaltungsbeamten von Hannover|Der Oberbürgermeister]], Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, Hannover: LHH, 2015, S. 32f. u.ö.&lt;br /&gt;
* Andreas Schinkel: &amp;#039;&amp;#039;Flanieren unter Platanen / Am Rande der Altstadt ändert Hannover sein Gesicht. Hohes Ufer und Marstall werden umgestaltet, neue Häuser entstehen. Wie sich die Nachbarschaft zum Rotlichtviertel auswirkt, bleibt abzuwarten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. April 2016, S. 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Am Hohen Ufer (Hannover)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.archaeofirm.de/die-archaeologische-untersuchung-in-hannover-am-hohen-ufer/ &amp;#039;&amp;#039;Die archäologische Untersuchung in Hannover am „Hohen Ufer“&amp;#039;&amp;#039;] als ausführliche Darstellung durch das Grabungsunternehmen&lt;br /&gt;
* Conrad von Meding [https://web.archive.org/web/20131222042855/http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Archaeologen-finden-in-Hannover-alte-Stadtmauer &amp;#039;&amp;#039;Tiefer Blick in die Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;] in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 31. Oktober 2013, Archivlink abgerufen am 22. Dezember 2024&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20131111133802/https://nobilis.de/historischer-fund/150/668/74395/ &amp;#039;&amp;#039;Historischer Fund&amp;#039;&amp;#039;] der Stadtmauer in: &amp;#039;&amp;#039;Nobilis&amp;#039;&amp;#039; vom 31. Oktober 2014, Archivlink abgerufen am 22. Dezember 2024&lt;br /&gt;
* [https://zukunft-heisst-erinnern.de/orte-der-verfolgung/hohes-ufer-und-novemberpogrom/ Am Hohen Ufer: „Polenaktion“ und Reichspogromnacht] beim &amp;#039;&amp;#039;Netzwerk Erinnerung und Zukunft e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/22/20/N |EW=9/43/51/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerortsstraße in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitte (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Leine, Aller)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Hannover]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland Kutzki</name></author>
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