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	<title>Amélie von Reichenbach-Lessonitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Am%C3%A9lie_von_Reichenbach-Lessonitz&amp;diff=2237814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 10. Februar 2025 um 12:46 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-10T12:46:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Amelie Reichenbach Göler.jpg|mini|Gräfin Amélie von Reichenbach-Lessonitz]]&lt;br /&gt;
Die Gräfin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amélie von Reichenbach-Lessonitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene Reichsfreiin Amélie [[Göler von Ravensburg]] (* [[27. April]] [[1838]] in [[Karlsruhe]]; †&amp;amp;nbsp;[[14.&amp;amp;nbsp;März]] [[1912]] in [[Frankfurt am Main]]) war Ehefrau des Grafen Wilhelm von Reichenbach-Lessonitz. Bekannt wurde sie als Bauherrin des [[Palais Reichenbach-Lessonitz]] in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Amélie war die Tochter des [[Großherzogtum Baden|badischen]] Hauptmanns Carl Ludwig Eberhard Leopold [[Göler von Ravensburg]] (* 1810 in Sulzfeld; † 1845 in Karlsruhe) und dessen Ehefrau Pauline Auguste Wielandt (* 1813 in Durlach; † 1856 ebenda). Die Familie Göler von Ravensburg stammt von einem alten [[Kraichgau]]er Adelsgeschlecht ab, das der [[Schwäbischer Ritterkreis|Schwäbischen Reichsritterschaft]] angehörte und dessen Stammsitz, die [[Ravensburg (Sulzfeld)|Ravensburg]], bei [[Sulzfeld (Baden)|Sulzfeld]] in [[Baden-Württemberg]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als 19-Jährige heiratete sie am 19. März 1857 den 33-jährigen Grafen Wilhelm von Reichenbach-Lessonitz (* 29. Juni 1824 in [[Kassel]]; † 19. Januar 1866 in [[Neuenburg NE|Neuchâtel]]). Ihr Ehemann war der dritte Sohn des Kurfürsten [[Wilhelm II. (Hessen-Kassel)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. von Hessen]] und dessen zweiter Gemahlin, der Gräfin [[Emilie von Reichenbach-Lessonitz]], geborene Ortlepp. Aus ihrer neunjährigen Ehe hatten sie zwei Töchter. Die jüngere Tochter Caroline (Lilly) (geb. 1860) starb mit 14 Jahren in Stuttgart. Die ältere Tochter Pauline (1858–1927) heiratete 1880 den Prinzen [[Alfred zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg]] (1855–1925).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Enkelin Elisabeth Merton, geborene Prinzessin zu [[Löwenstein-Wertheim-Freudenberg]] (1890–1953) war in erster Ehe verheiratet mit Otto Konstantin Prinz zu [[Sayn-Wittgenstein-Berleburg]] (1878–1955). Sie heiratete in zweiter Ehe am 28. März 1930 in Frankfurt am Main den Großindustriellen und Inhaber der [[Metallgesellschaft]] [[Richard Merton]] (1881–1960), der auch ihre Kinder aus erster Ehe adoptierte. Einer dieser Urenkel, [[Casimir Johannes Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg]], war später zeitweise Schatzmeister der [[CDU Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liegenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Palais Reichenbach-Lessonitz in Frankfurt ===&lt;br /&gt;
Gräfin Amélie von Reichenbach-Lessonitz ließ sich von 1891/1892 als Witwensitz das [[neobarock]]e [[Palais Reichenbach-Lessonitz]] in der Taunusstraße&amp;amp;nbsp;14 in Frankfurt am Main errichten. Für die Entwürfe und Pläne wählte sie die bekannten Architekten [[Ludwig Neher]] und [[Aage von Kauffmann]] aus. Das Palais brannte 1944 nach einem Bombenangriff auf Frankfurt am Main aus. Während der Nazi-Herrschaft hatte ein Führungsstab der SS das Gebäude beschlagnahmt. 1953 wurde die Liegenschaft von den Erben an die [[Hagen Batterie|Accumulatoren-Fabrik Wilhelm Hagen]] verkauft, die hier ein funktionelles Bürogebäude errichtete. Anfang der 1970er Jahre wollte die Hotelgruppe [[Hyatt]]s an dieser Stelle ein Hotel errichten. Diese Pläne zerschlugen sich, so dass schließlich 1972 die [[Deutsche Bank]] das Grundstück erwarb und hier ihre beiden [[Deutsche-Bank-Hochhaus|Hochhäuser (sog. &amp;#039;&amp;#039;Soll und Haben&amp;#039;&amp;#039;)]] als Zentrale errichten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Palais der Gräfin E. von Reichenbach in Frankfurt am Main, Architekten L. Neher und A. v. Kauffmann Frankfurt, Hauptfassade, Tafel 48, Kick Jahrgang II.jpg|Palais Reichenbach-Lessonitz, Taunusanlage 14 in Frankfurt am Main 1891/1892 – jetzt Standort der Deutschen Bank-Türme&lt;br /&gt;
Palais der Gräfin E. von Reichenbach in Frankfurt am Main, Architekten L. Neher und A. v. Kauffmann Frankfurt, Tor, Kick Jahrgang II.JPG|Erhaltenes Gartentor des Palais Reichenbach-Lessonitz, Taunusanlage 14 in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
Eugensberg1.jpg|[[Schloss Eugensberg]], um 1850&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Eugensberg in der Schweiz ===&lt;br /&gt;
[[Schloss Eugensberg]] liegt in [[Salenstein]] bei [[Ermatingen]] im [[Kanton Thurgau]] in der [[Schweiz]] am Südufer des [[Untersee (Bodensee)|Untersees]] gegenüber der [[Insel Reichenau]]. Wie viele andere der Schlösser am [[Bodensee]] hat auch dieses Schloss eine wechselhafte Geschichte. So war es eine Liegenschaft von Napoleons Stiefsohn [[Eugen Beauharnais]], später kaufte es Wilhelm Graf von Reichenbach-Lessonitz, um es seiner Gattin Amélie als [[Morgengabe]] zum Hochzeitsgeschenk zu machen. Gräfin Amélie nutzte Schloss Eugensberg bis zu ihrem Tode für ihre regelmäßigen jährlichen Sommeraufenthalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Bisenz in Mähren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BzenecZamek.JPG|mini|Schloss Bzenec (deutsch Bisenz) / Tschechien&amp;lt;br /&amp;gt;1824–1866 Eigentum von Wilhelm Graf von Reichenbach-Lessonitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bzenec - školní budova na Horním náměstí (1).JPG|mini|Schloss Bzenec / Bisenz]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1823 und 1844 war der hessische Kurfürst Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. Eigentümer von [[Bzenec|Bisenz]]. Hier heiratete er auch seine zweite Gemahlin Gräfin [[Emilie von Reichenbach-Lessonitz]], geborene Ortlepp. 1844 kaufte ihm Graf Wilhelm von Reichenbach-Lessonitz die Herrschaft Bisenz ab. Nach der Ablösung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] erhielt die untertänige Stadt 1848 ihre Selbstständigkeit. Wilhelm von Reichenbach-Lessonitz ließ zwischen 1853 und 1855 das Schloss durch einen Neubau im [[Tudorstil]] ersetzen. Mit diesem Bau soll er sich angeblich finanziell übernommen haben und deshalb 1866 wegen seiner Überschuldung sein Leben durch [[Suizid]] beendet haben. Dieser Grund wird aber nur in der Chronik von Bzenec (deutsch Bisenz) erwähnt und ist nicht hinlänglich bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Langenzell in Baden ===&lt;br /&gt;
[[Langenzell (Wiesenbach)|Langenzell]] ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Wiesenbach (Baden)|Wiesenbach]] und liegt im [[Rhein-Neckar-Kreis]] an der B&amp;amp;nbsp;249 ([[Neckargemünd]]-Obrigheim) mit Gutshof und einer Gärtnerei. Es liegt zwischen Wiesenbach, [[Dilsberg]] und Lobbach etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich von [[Heidelberg]]. Das sogenannte „Alte Langenzeller Schloss“ wurde 1840 –&amp;amp;nbsp;noch vor der Eheschließung mit Amélie&amp;amp;nbsp;– von Wilhelm von Reichenbach-Lessonitz nebst Gutshof und landwirtschaftlichem Betrieb gekauft. 1880 wurde diese Immobilie von der Witwe Amélie von Reichenbach-Lessonitz ihrem Schwiegersohn Prinz [[Alfred zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg]] geschenkt. 1890 wurde von diesem das „Neue Langenzeller Schloss“ zweiflügelig errichtet. Es ist überwiegend im [[Historismus|Gründerzeitstil]] in einem Waldgrundstück ausgeführt und steht in einem englischen Park auf einem kleinen Hügel oberhalb eines künstlichen Weihers und gilt als Deutschlands jüngster Schlossneubau. Seit langem wird die gesamte Immobilie nicht mehr von der Familie Löwenstein-Wertheim-Freudenberg selbst genutzt. 2010 wurde das „Neue Langenzeller Schloss“ nach Jahren der Verpachtung an einen neuen privaten Investor verkauft und ist jetzt nicht mehr öffentlich zugänglich. Im Gutshof selbst gibt es seit langem verschiedene kunsthandwerkliche und künstlerische Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schloß Langenzell in Neckargemünd, Architekt L. Schäfer, Mannheim, älterer Teil v. Mythus &amp;amp; Bluntschli, Frankfurt a. M., Tafel 51, Kick Jahrgang I.jpg|[[Neues Schloss (Langenzell)|Neues Schloss]] 1895&lt;br /&gt;
Schloß Langenzell in Neckargemünd, Architekt L. Schäfer, Mannheim, älterer Teil v. Mythus &amp;amp; Bluntschli , Frankfurt a. M., Detail, Tafel 48, Kick Jahrgang I.JPG|Neues Schloss Langenzell&lt;br /&gt;
Friedensdorf Dautphe Wolfgruben.JPG|Blick auf Wilhelmshütte (Dautphetal), vormalige Eisenhütte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelmshütte (Dautphetal) in Hessen ===&lt;br /&gt;
1852 kaufte Graf Wilhelm von Reichenbach-Lessonitz das vormalige [[Eisenwerk]] &amp;#039;&amp;#039;Kilianshütte&amp;#039;&amp;#039;, das nun nach dem neuen Besitzer in [[Wilhelmshütte (Dautphetal)|Wilhelmshütte]] umbenannt wurde. Nach seinem Tod erbten Gräfin Amélie von Reichenbach-Lessonitz und Prinzessin Pauline zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg die Wilhelmshütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grablege ==&lt;br /&gt;
Gräfin Amélie wurde zunächst im Erbbegräbnis zu [[Ermatingen]] an der Seite ihres Ehemanns beigesetzt. Nach Fertigstellung des aufwendigen Familienmausoleums für die Grafenfamilie von Reichenbach-Lessonitz auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]], erfolgte am 21.&amp;amp;nbsp;Februar 1913 die Überführung nach Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Reichenbach-Lessonitz, Helene Amélie Gräfin von |DB=HBN |ID=1098342003 |datum=2016-04-27 |zugriff=2016-07-07 }}&lt;br /&gt;
* [https://de.weinpfad.wikia.com/wiki/Bzenec_(Bisenz) Zur Geschichte von Schloss Bzenec]&lt;br /&gt;
* [https://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/index.php/areal/mausoleum-reichenbach Mausoleum Reichenbach-Lessonitz auf dem Frankfurter Hauptfriedhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/images/fhfh/mausoleum-r/reichleon65s.jpg Foto des Ehemanns Wilhelm Graf von Reichenbach-Lessonitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1098342003|VIAF=28146217803409142136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:ReichenbachLessonitz, Amelie Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Göler von Ravensburg|Amelie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied einer unebenbürtigen Seitenlinie des Hauses Hessen|⚭ReichenbachLessonitz, Amelie Von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reichenbach-Lessonitz, Amélie von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Göler von Ravensburg, Amélie (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Adlige&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1838&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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