<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alwin_Seifert</id>
	<title>Alwin Seifert - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alwin_Seifert"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alwin_Seifert&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T11:53:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alwin_Seifert&amp;diff=563667&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24267-85: red.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alwin_Seifert&amp;diff=563667&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-21T15:23:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;red.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|ist über den Landschaftsgestalter Alwin Seifert, für den gleichnamigen Maler siehe: [[Alwin Seifert (Maler)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Seifert-alwin-zeichnung-karl-weinmair-1937-in-breuer-peter-muenchner-kuenstlerkoepfe-muenchen-callwey-s242.jpg|mini|Alwin Seifert, gezeichnet von [[Karl Weinmair]] 1937]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alwin Seifert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1890]] in [[München]]; † [[27. Februar]] [[1972]] in [[Dießen am Ammersee]]) war ein deutscher [[Gartenarchitekt]], Architekt, [[Hochschullehrer]], Landschaftsgestalter, [[Heimatpfleger]] und [[Naturschutz|Naturschützer]]. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der frühen [[Ökologiebewegung]] und der [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landwirtschaft]] auch in der [[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Seifert wurde als Sohn des Bautechnikers und Bauunternehmers Hermann Seifert geboren. Seine Mutter Anna Sourell, die aus einer [[Hugenotten]]familie stammte, starb bei seiner Geburt. Er studierte ab 1909 an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] Architektur und absolvierte in den Sommermonaten 1909 bis 1911 eine Maurerlehre, die er 1912 mit der [[Geselle]]nprüfung abschloss. Sein Studium schloss er 1913 mit dem Diplom ab. Anschließend arbeitete er als Bautechniker und Bauführer in einem Münchner Baugeschäft. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] meldete er sich 1915 freiwillig zu den [[Eisenbahntruppen]] und war bei Kriegsende Leutnant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg übernahm Seifert das Baugeschäft seines Vaters, das in der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Hyperinflation]] 1920 in Konkurs ging. Von 1920 bis 1923 war er Hochschulassistent an der [[Technische Universität München|TH München]] bei [[Emil von Mecenseffy]] und [[Hermann Buchert]] in den Bereichen Hochbaukonstruktion und landwirtschaftliches Bauwesen. Im Jahr 1923 machte er sich als Architekt selbstständig. Seifert heiratete 1924 in zweiter Ehe Maria Orff, Schwester des Komponisten [[Carl Orff]]. Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seifert, der sich schon als Gymnasiast für Landschaft und Pflanzenwelt interessiert hatte, bildete sich selbst zum [[Landschaftsarchitekt]]en aus, da es damals weder ein abgegrenztes Berufsbild noch einen Studiengang für diese Profession gab. Beeinflusst wurde er zum einen durch das Naturverständnis der [[Jugendbewegung]], der er sich als Mitglied des [[Wandervogel]]s angeschlossen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Driving Germany.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;The Landscape of the German Autobahn, 1930–1970.&amp;#039;&amp;#039; Berghahn Books, New York, NY 2007, ISBN 978-0-85745-226-9, S. 31&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum anderen rezipierte er die Schriften [[Paul Schultze-Naumburg]]s zu Landschaft und Technik sowie die Konzeption [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischer Landwirtschaft]] des [[Anthroposophie|Anthroposophen]] [[Rudolf Steiner]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Driving Germany.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;The Landscape of the German Autobahn, 1930–1970.&amp;#039;&amp;#039; Berghahn Books, New York, NY 2007, ISBN 978-0-85745-226-9, S. 35, 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 bekam er einen Lehrauftrag an der TH München, den er selbst zum späteren Titel „praktische Gartengestaltung“ umgestalten konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeller2010&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|24|189|190|Seifert, Alwin|[[Thomas Zeller]]|118760661}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Tätigkeit kam Seifert mit der [[Heimatschutzbewegung]] in Kontakt. Er wurde Mitglied des Bayerischen Landesvereins für [[Heimatschutzarchitektur|Heimatschutz]] und gehörte seit 1926 dessen Kleinen Bauausschuss an.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Driving Germany.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;The Landscape of the German Autobahn, 1930–1970.&amp;#039;&amp;#039; Berghahn Books, New York, NY 2007, ISBN 978-0-85745-226-9, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1927 begann er in Fachzeitschriften zu publizieren und machte 1929 mit dem Aufsatz „Gedanken über bodenständige Gartengestaltung“ in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Gartenkunst&amp;#039;&amp;#039; auf sich aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Die öffentliche Wahrnehmung von Seiferts Rolle im Nationalsozialismus ist geprägt durch seine eigene verharmlosende Darstellung, die er insbesondere im [[Spruchkammerverfahren]] zur [[Entnazifizierung]] vorgelegt hat. Seine Rolle konnte erst Jahre später aufgeklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Laut [[Joachim Wolschke-Bulmahn]] und [[Gert Gröning]] gehörte Seifert der geheimbündlerischen [[Thule-Gesellschaft]] an. Der Historiker Thomas Zeller sieht dafür keinen Beleg.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Driving Germany.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;The Landscape of the German Autobahn, 1930–1970.&amp;#039;&amp;#039; Berghahn Books, New York, NY 2007, ISBN 978-0-85745-226-9, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Seiferts eigenen Angaben hatte er sich 1919 dem [[Völkische Bewegung|völkischen]] &amp;#039;&amp;#039;Widar-Bund&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen. Dort habe er [[Rudolf Heß]] kennengelernt. Vereinsakten des Deutschen Widar-Bundes e. V., eines „politischen Vereins“, finden sich im Staatsarchiv München, Polizeidirektion München.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archivportal-d.de/item/26Q7T6PSPFPYYLAHTXOZGYSXH22FT3QF |titel=Vereinsname: Deutscher Widar-Bund e. V. Vereinsart: Politischer Verein |werk=archivportal-d.de |abruf=2022-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise handelte es sich um eine Loge der &amp;#039;&amp;#039;Thule-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Zumindest von 1919 bis 1921 war er Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] (DNVP). Seiferts völkische und [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]] Einstellung ließen ihn leicht Anschluss an den [[Nationalsozialismus]] finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Driving Germany.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;The Landscape of the German Autobahn, 1930–1970.&amp;#039;&amp;#039; Berghahn Books, New York, NY 2007, ISBN 978-0-85745-226-9, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Januar 1938 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai 1937 aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.774.652).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41161359&amp;lt;/ref&amp;gt; Er behauptete aber später, nie ganz auf der Linie der nationalsozialistischen Ideologie gewesen zu sein. So hing er der Rassenlehre des Botanikers [[Friedrich Merkenschlager]] an, eines frühen Nationalsozialisten, der sich 1933 mit [[Walther Darré]] überworfen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Uekötter]]: &amp;#039;&amp;#039;The Green and the Brown. A History of Conservation in Nazi Germany.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge, New York 2006, ISBN 0-521-61277-2, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seiferts Einfluss während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] ergab sich weniger aus seinen institutionellen Funktionen als aus seinen persönlichen Verbindungen. Er profitierte von der Förderung durch Heß und [[Fritz Todt]] und behauptete, dass er nach Todts Tod und dem „Englandflug“ von Heß an Einfluss verlor. Dass er auch als Kontaktperson der anthroposophischen Bewegung fungiert hatte, machte ihn in den Augen des [[Reichssicherheitshauptamt]]es verdächtig, das ihn 1941 zeitweise überwachen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Driving Germany. The Landscape of the German Autobahn, 1930–1970.&amp;#039;&amp;#039; Berghahn Books, New York, NY 2007, ISBN 978-0-85745-226-9, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seifert stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Seifert, Alwin.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]].&amp;#039;&amp;#039;  S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 565 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichslandschaftsanwalt ===&lt;br /&gt;
1933 wurde er dem Stab des Beauftragten (später [[Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen|Generalinspektor]]) für den Autobahnbau [[Fritz Todt]] zugeordnet und wurde 1934 zum &amp;#039;&amp;#039;Berater für Fragen der landschaftlichen Eingliederung beim Autobahnbau&amp;#039;&amp;#039; berufen. In dieser Funktion erlangte er intensiven Kontakt zu nationalsozialistischen Parteigrößen; so führte er Briefwechsel mit Rudolf Heß, [[Martin Bormann]], [[Heinrich Himmler]], [[Walther Darré]], [[Albert Speer]] und [[Oswald Pohl]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;klotz2005&amp;quot; /&amp;gt; Zudem versuchte er die Parteiführung auch mittels polemischer Artikel zugunsten von Natur und Landschaft zu beeinflussen. So forderte er in der Kampfschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Versteppung Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; die Schaffung der Position eines &amp;#039;&amp;#039;Generalinspekteurs für das deutsche Wasserwesen&amp;#039;&amp;#039; samt Forschungsinstitut. Er wurde wegen Verunglimpfung des [[Reichsarbeitsdienst]]es angeklagt, konnte aber gleichwohl alternative Wasserbaumethoden erfolgreich positionieren. 1938 verlieh [[Adolf Hitler]] ihm den [[Ehrentitel]] „Professor“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1940 wurde er anlässlich seines 50. Geburtstags zum „Reichslandschaftsanwalt“ ernannt. Seifert, der zu einem einflussreichen Berater Todts wurde, versammelte Landschaftsarchitekten, [[Pflanzensoziologie|Pflanzensoziologen]] und Naturschützer um sich, mit denen er versuchte, seine Vorstellungen umzusetzen. Insbesondere sorgte er maßgebend dafür, dass jede [[oberste Bauleitung der Reichsautobahnen]] einen eigenen [[Landschaftsanwalt]] bekam, der für alle entsprechenden Maßnahmen verantwortlich war und schon bei der Absteckung der Autobahn-Trassen mitwirkte. Um sein Ziel einer „landschaftsgerechten“ Autobahn zu erreichen, beauftragte er den Pflanzensoziologen [[Reinhold Tüxen]], das Gelände der [[Reichsautobahn]]en pflanzensoziologisch nach Tüxens Konstrukt der [[Potentielle natürliche Vegetation|potentiellen natürlichen Vegetation]] zu kartieren. Diese Kartierung sollte als Grundlage einer naturgemäßen „deutschen“ Bepflanzung dienen. Zudem empfand er Steppenlandschaften als „undeutsch“ und forderte, die von der [[Wehrmacht]] eroberten osteuropäischen Gebiete durch die Bepflanzung mit Feldhecken „einzudeutschen“. Gegenüber [[Rudolf Heß]] kritisierte er, dass die NS-Rassenideologie zu einseitig „nordisch“ ausgerichtet sei, und wollte eine „alpenländische Rasse“ darin aufgenommen sehen. Im Sinne eines Exports von Naturschutzproblemen des „[[Deutsches Reich 1933 bis 1945#Altreich|Altreichs]]“ nach Osten äußerte Seifert, dass „unsere Alpenseen“ (im konkreten Fall der Tiroler [[Plansee (Tirol)|Plansee]]) als Übungsgelände für die Marine „verschont bleiben“ müssten, „so lange es irgend einen außerdeutschen Binnensee gibt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem [[Völkische Bewegung|völkischen]] Gedankengut leitete er auch seine Vorstellungen eines naturnahen [[Wasserbau]]es ab und wurde damit zu einem der Gründerväter der [[Ingenieurbiologie]]. Ein weiteres Feld, auf dem Seifert tätig wurde, war die [[biologisch-dynamische Landwirtschaft]], die auf den [[Anthroposophie|Anthroposophen]] [[Rudolf Steiner]] zurückgeht. Ungeklärt ist, ob Seifert an den Experimenten in der anthroposophisch beeinflussten [[Plantage Dachau]] unmittelbar neben dem [[KZ Dachau]] beteiligt war, auf der KZ-Häftlinge Arbeit verrichten mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Radkau]], [[Frank Uekötter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Natur- und Umweltschutzes.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Campus, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-593-37354-8, S. 276, 297 bzw. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seifert wies auch während der Zeit des Nationalsozialismus auf den Naturpropheten und [[Pazifisten]] [[Gustav Gräser|Gusto Gräser]], einen Schüler des Lebensreformers [[Karl Wilhelm Diefenbach]], hin, den er in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Lebendigen&amp;#039;&amp;#039; als „Verkünder“ und „Vorläufer“ ebendieses Zeitalters darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entnazifizierungsverfahren ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Seiferts Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Generaloberst-Beck-Kaserne#NS-Ordensburg Sonthofen|N. S. Ordensburg Sonthofen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Nationalsozialistisch|N. S.]] Ordensburg Sonthofen.&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp;#91;[[Liste lateinischer Phrasen/S#Sine nomine|s.&amp;amp;nbsp;n.]]&amp;amp;#93;, &amp;amp;#91;[[Liste lateinischer Phrasen/S#Sine loco|s.&amp;amp;nbsp;l.]]&amp;amp;#93; (Herstellung: Allgäuer Druckerei und Verlagsanstalt, Kempten i. Allgäu) 1937, {{DNB|362353271}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-s.html Buchstabe S.] In: [[Deutsche Verwaltung für Volksbildung]] in der sowjetischen Besatzungszone: &amp;#039;&amp;#039;Liste der auszusondernden Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Nachtrag. Deutscher Zentralverlag, Berlin 1948, S. 245–290 (Transkript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seifert gelang es im Entnazifizierungsverfahren zunächst als „Mitläufer“, später (1949) als „unbelastet“ eingestuft zu werden, weil er im Nationalsozialismus „erhebliche wirtschaftliche und berufliche Benachteiligungen“ hinnehmen hätte müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klotz2005&amp;quot;&amp;gt;Sabine Klotz: &amp;#039;&amp;#039;»Ich selbst hatte mich nie mit den parteipolitischen Tendenzen befasst«. Fallstudien zu Entnazifizierung und Spruchkammerverfahren von Architekten in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Winfried Nerdinger]], Inez Florschütz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architektur der Wunderkinder. Aufbruch und Verdrängung in Bayern 1945–1960.&amp;#039;&amp;#039; Architekturmuseum der Technischen Universität München, Verlag Anton Pustet, Salzburg / München 2005, ISBN 3-7025-0505-9, S. 32–43, hier S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; So behauptete Seifert, dass der [[Reichsleiter]] der NSDAP, [[Martin Bormann]], 1938 verhindert habe, dass Seifert einen Lehrstuhl erhielt. Er selbst habe sich schon Anfang der 40er Jahre durch den Einfluss der [[Anthroposophie]] von seinem „Rassenhochmut“ abgewandt, der aus seiner materialistischen Geisteshaltung geboren war und die natürlichen Instinkte für die wirklichen Werte eines Menschen mehr als ein Jahrzehnt verschüttet habe. Mit dem Tod Todts und dem Englandflug von Heß habe er 1942 seine Unterstützung im Regime verloren und sei in der Folge massiv benachteiligt worden. Seine Korrespondenz mit Parteifunktionären habe „nur der wissenschaftlichen Aufgaben oder der Verteidigung seiner beruflichen Position“ gedient. Zu seinen Gunsten wurde berücksichtigt, dass er sich für rassisch Verfolgte eingesetzt und Architekturkritik an Parteibauten geäußert habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp Auerbach]] als Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte war entsetzt und betrieb ein Wiederaufnahmeverfahren gegen Seifert, das in zweiter Instanz im Oktober 1949 wieder mit der Einstufung als „unbelastet“ endete. Seifert habe sich mit großer Zivilcourage für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise eingesetzt, sich für Juden und politisch verfolgte Studentinnen ausgesprochen und dabei finanzielle und berufliche Nachteile in Kauf genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klotz2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei keinem der Verfahren konnten die Parteiunterlagen eingesehen werden, die von der [[OMGUS|US-Militärregierung]] beschlagnahmt worden waren. Als diese endlich vorlagen, wurde deutlich, dass Seifert keineswegs nur von Todt und Heß protegiert wurde, sondern mit einer Vielzahl höchster Parteifunktionäre im engen Austausch stand und sich Himmler, Speer und Pohl systematisch für ihn eingesetzt hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klotz2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Bundesrepublik Deutschland ==&lt;br /&gt;
Auf seinem Briefpapier verwendete er nach wie vor den Titel „Reichslandschaftsanwalt“ und versuchte, seinen weiterhin großen Einfluss auf die Landschaftsarchitektur wieder mit einem Titel zu unterstreichen: es gelang ihm zwar nicht, „Bundes[[Arbeitskreis der Landschaftsanwälte (AdL)|landschaftsanwalt]]“ zu werden. 1950 nahm er seinen Lehrauftrag an der TH München wieder auf und es gelang ihm 1954 einen &amp;#039;&amp;#039;Lehrstuhl für Landschaftspflege, Landschaftsgestaltung sowie Straßen- und Wasserbau&amp;#039;&amp;#039; zu erhalten. Dieser wurde ausdrücklich als Wiedergutmachung für die erlittenen Nachteile im Dritten Reich bezeichnet. Von 1950 bis 1970 wurde er als Berater im Wasserbau herangezogen und gestaltete die landschaftliche Einbindung und Gestaltung von [[Wasserkraftwerk|Staustufen]] an der Donau und beim Ausbau der Mosel zur Großschifffahrtsstraße. Er wirkte mit beim Bau des [[Kraftwerk Jochenstein|Kraftwerks Jochenstein]] und ab 1954 am [[Main-Donau-Kanal]]. An seinem Lehrstuhl war er prägend für die Entwicklung des Berufs des Landschaftsarchitekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurde er emeritiert. 1959 gab er sein Haus in [[Laim|München-Laim]] auf und erbaute sich ein neues am Ziegelstadel oberhalb von [[Dießen am Ammersee]]. Von 1958 bis 1963 war er „Bundesleiter“ des [[Bund Naturschutz in Bayern|Bundes Naturschutz in Bayern]]. Seifert war 1961 einer der 16 Unterzeichner der „[[Grüne Charta von der Mainau|Grünen Charta von der Mainau]]“, die vom Grafen [[Lennart Bernadotte]] initiiert und von [[Heinrich Lübke|Bundespräsident Lübke]] vor Ort verkündet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seifert [[kompost]]ierte seit 1930 in seinen eigenen Gärten in München-Laim und Dießen und veröffentlichte seine Erkenntnisse seit 1945. Mit seinem bis heute aufgelegten Buch &amp;#039;&amp;#039;Gärtnern, Ackern ohne Gift&amp;#039;&amp;#039; verfasste er Anfang der 1970er Jahre ein besonders in der aufkeimenden grün-ökologischen Bewegung populäres Werk über den [[Ökologische Landwirtschaft|ökologischen Landbau]]. Dieses wurde unter anderem in Kreisen des [[Weltbund zum Schutz des Lebens|Weltbundes zum Schutz des Lebens]] propagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bremer Tageszeitungen|Delmenhorster Kurier]].&amp;#039;&amp;#039; 24./25. März 1979, S. 1: „Gegen unbedachte Eingriffe in den Kreislauf der Natur“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
* 1923: Gutshof Waitzacker in [[Weilheim in Oberbayern|Weilheim (Oberbayern)]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB27&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Baumeister.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/1927 ([https://delibra.bg.polsl.pl/Content/19407/P-270_1927_H2.pdf Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1924/25: Wohn- und Atelierhaus für die Bildhauerin Anna von Hentig; zugehörig Garten mit Terrassierung, Wegen, Treppen und Mauerzügen; mit Einfriedung in [[Laim|München-Laim]] (von Seifert bewohnt)&lt;br /&gt;
* 1929: Drei Wohnhauszeilen mit Grünanlagen an der Weßlinger Straße 1–16 und Stürzerstraße 40–52 in [[München]]&lt;br /&gt;
* 1931: Landhaus bei [[Meersburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eigenheime&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;130 Eigenheime.&amp;#039;&amp;#039; Verlag F. Bruckmann AG, München 1935, {{DNB|362302332}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB60&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Baumeister.&amp;#039;&amp;#039; Heft 5/1960, {{ISSN|0005-674X}}, [[doi:10.11588/diglit.49989]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1951–1961: Gestaltung der [[Kraftwerksgruppe Pfreimd]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB57&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Baumeister.&amp;#039;&amp;#039; Heft 5/1957, {{ISSN|0005-674X}}, [[doi:10.11588/diglit.49989]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1952–1954: Außenanlagen am [[Kraftwerk Jochenstein]]&lt;br /&gt;
* 1958–1959: Eigenes Wohnhaus am [[Ammersee]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB60&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gärten und Parks ==&lt;br /&gt;
* 1923: Oberer Garten am [[Schloss Oberbrunn]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB27&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1924: Garten auf dem Gelände der Fleischwerke Zimmermann in [[Thannhausen (Schwaben)|Thannhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|774185|Thannhausen}}, Version vom 31.&amp;amp;nbsp;Januar 2024, zu Nr. D-7-74-185-28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB27&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* vor 1940: Wohngarten S. in München-Laim&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB50&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Baumeister.&amp;#039;&amp;#039; Heft 6/1950, {{ISSN|0005-674X}}, [[doi:10.11588/diglit.49989]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938: Kurpark [[Schwangau]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Der Kurpark in Schwangau |url=https://www.schwangau.de/koeniglich/schwangaus-landschaft-und-natur/der-kurpark/ |hrsg=Gemeinde Schwangau |abruf=2020-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938: Garten B. in München-Biederstein, Klementinenstraße 8 (Architekt: [[Roderich Fick]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB50&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* vor 1940: Gartenanlage an einem Landschlösschen in [[Luxemburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB50&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: Grünflächen an neuen Zeilenwohnungsbauten in München-[[Schwabing]] (Architekt: [[Ernst Barth (Architekt)|Ernst Barth]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB50&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1951: [[Bergfriedhof (Schönau am Königssee)|Bergfriedhof]] in [[Schönau am Königssee]] (Entwurfsbezeichnung für das Projekt: „Friedhof Lustheim“)&amp;lt;ref&amp;gt;Entwurf von Alwin Seifert unter der Bezeichnung „Friedhof Lustheim“ siehe [https://mediatum.ub.tum.de/952613 Nachlass Seifert] in der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]], Fakultät für Architektur, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1953 und 1956: Außenanlagen in der [[Siedlung am Perlacher Forst]], München&amp;lt;ref&amp;gt;Dokumente zu Seiferts Arbeiten für die Siedlung am Perlacher Forst: siehe [https://mediatum.ub.tum.de/952975 Projekt 1953] und [https://mediatum.ub.tum.de/953085 Projekt 1956] bei mediatum.ub.tum.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* vor 1955: Garten zu einem Verwaltungsgebäude im Rheinland (Architekt: [[Bernhard Bleeker]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB55&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Baumeister.&amp;#039;&amp;#039; Heft 8/1955, {{ISSN|0005-674X}}, [[doi:10.11588/diglit.49989]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* vor 1955: Wohngarten am [[Auer Mühlbach]], München&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB55&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* vor 1955: Kleiner Wohngarten im Rheinland&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB55&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Ehrungen nach 1945 ==&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Universität Innsbruck]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Fritz Schumacher|Fritz-Schumacher-Preis]] der [[Universität Hannover]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 1966: [[Bayerischer Verdienstorden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeller2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969: [[Friedrich Ludwig v. Sckell-Ehrenring]] der Bayerischen Akademie der Schönen Künste&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeller2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: [[Ludwig-Thoma-Medaille]] der Stadt München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was man von Gärten wissen muss&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Baumeister]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/1927 ([https://delibra.bg.polsl.pl/Content/19407/P-270_1927_H2.pdf Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stuttgarter Weißenhof-Siedlung in gartenkritischer Betrachtung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 41 (1928), S. 58–60.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Rosenschau 1929 in Coburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 42 (1929), S. 42–45.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken über bodenständige Gartenkunst&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 42 (1929), S. 131f., 175–178 und 191–195.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bodenständige Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 43 (1930), S. 162–164.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Gartenzaun zur Gartenlaube – Holzarbeiten für den Gartenfreund.&amp;#039;&amp;#039; Gartenbauverlag Trowitzsch und Sohn, Frankfurt/Oder 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kommende Garten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bauzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Bd.  67 (1933), S. 367–371.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Natur und Technik im deutschen Straßenbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18 (1937), S. 229–232.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturnäherer Wasserbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Wasserwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12 (1938), S. 361–366.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alpenländisches Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Volk und Reich, Berlin 1938 (Forschungsarbeiten aus dem Straßenbau; 11).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das echte Haus im Gau Tirol-Vorarlberg. Eine Untersuchung über Wesen und Herkunft des alpenländischen Flachdachhauses und die Grundsätze einer Wiedergeburt im Geiste unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Gau-Verlag, Innsbruck 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Zeitalter des Lebendigen. Natur – Heimat – Technik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. Müllersche Verlagshandlung, Planegg 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Heckenlandschaft.&amp;#039;&amp;#039; Stichnote, Potsdam 1944 (Potsdamer Vorträge; 8)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Italienische Gärten. Ein Bilderbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Georg Callwey, München 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kompost in der bäuerlichen Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1950 (2. Aufl. 1957 unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der Kompost: eine Fibel für kleine und grosse Gärtner, für Bauern und Landwirte&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederherstellung der Landschaft im Bereich von Steinbrüchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Natur und Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 34 (1959), S. 40.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für die Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf / Köln 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Technik in der Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Bayerische Akademie der schönen Künste (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Landschaft im technischen Zeitalter. Zehnte Folge des Jahrbuchs Gestalt und Gedanke.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg, München 1966, S. 71–92.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gärtnern ohne Gift: Eine Fibel für Gartenfreunde und Bauern.&amp;#039;&amp;#039; Wirtschaftsverlag Klug, München-Pasing 1967 (6. Aufl. von: &amp;#039;&amp;#039;Der Kompost in der bäuerlichen Wirtschaft).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
nach Autoren alphabetisch geordnet&lt;br /&gt;
* [[Peter Bierl]]: &amp;#039;&amp;#039;„Herr Muttererde“: Alwin Seifert, der als Vater der Umweltbewegung gilt, kooperierte mit der SS.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus München&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Täter, Helfer, Trittbrettfahrer.&amp;#039;&amp;#039; Band 16). Kugelberg Verlag, Gerstetten 2023, ISBN 978-3-945893-24-1, S. 363–372.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Falter]]: &amp;#039;&amp;#039;Alwin Seifert (1890–1972). Die Biographie des Naturschutz im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der [[Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege|ANL]].&amp;#039;&amp;#039; 28, 2004, {{ISSN|0344-6042}}, ISBN 3-931175-75-8, S. 69–104&amp;lt;!-- in https://www.anl.bayern.de/publikationen/berichte/ber28.htm fehlt gerade dieses Digitalisat, 2024-04-24 --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Gert Gröning, Joachim Wolschke-Bulmahn: &amp;#039;&amp;#039;Changes in the philosophy of garden architecture in the 20th century and their impact upon the social and spatial environment.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Garden History]].&amp;#039;&amp;#039; 9/2, 1989, S. 53–70, [[doi:10.1080/01445170.1989.10408267]].&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang A. Herrmann]], [[Winfried Nerdinger]] (Hrsg., unter Mitarbeit von Andreas Eichmüller): &amp;#039;&amp;#039;Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Publikation zur Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum München 18. Mai bis 26. August 2018. 1. Auflage, University Press Verlag der Technischen Universität München 2024, ISBN 978-3-95884-008-9.&lt;br /&gt;
* [[N. N.]]: &amp;#039;&amp;#039;Alwin Seifert (1890–1972). „Ein Leben für die Landschaft“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Blätter zur bayerischen Naturschutzgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Hrsg.: [[Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege]]. Laufen o.&amp;amp;nbsp;J. (nach 1992, Scan am 23. März 2006, bearbeitet am 8. Januar 2007; zwölfseitiges Faltblatt; {{Webarchiv |url=http://www.stmug.bayern.de/umwelt/naturschutz/kooperation/doc/seifert.pdf |text=bayern.de |wayback=20131029202547}} [PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* [[Joachim Radkau]], Frank Uekötter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Natur- und Umweltschutzes.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Campus, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-593-37354-8.&lt;br /&gt;
* Charlotte Reitsam: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichsautobahn]] im Spannungsfeld von Natur und Technik. Internationale und interdisziplinäre Verflechtungen&amp;#039;&amp;#039; Habilitationsschrift, [[Technische Universität München]], Fakultät für Architektur, 2004, {{DNB|987471090}}, Kap.: &amp;#039;&amp;#039;5.0 Die Landschaftsanwälte. 5.1 Todts Entscheidung für Alwin Seifert als „landschaftlicher Berater“,&amp;#039;&amp;#039; S. 65–67 und ff.; Kap.: &amp;#039;&amp;#039;7.1.3.1 Alwin Seiferts Vorstellungen zur Böschungsausrundung,&amp;#039;&amp;#039; S. 118–119, siehe auch S. VII, 2, 60, 94, 240, {{URN|nbn:de:bvb:91-diss-20071211-635732-1-7}} (mit Link zum PDF; 10,0&amp;amp;nbsp;MB – mediaTUM. [[Universitätsbibliothek der Technischen Universität München]]).&lt;br /&gt;
* Charlotte Reitsam: &amp;#039;&amp;#039;Das Konzept der „bodenständigen Gartenkunst“ Alwin Seiferts. Ein völkisch-konservatives Leitbild von Ästhetik in der Landschaftsarchitektur und seine fachliche Rezeption bis heute.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenkunst]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;13 (2/2001), S.&amp;amp;nbsp;275–303.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|189|190|Seifert, Alwin|[[Thomas Zeller]]|118760661}}&lt;br /&gt;
* Axel Zutz: &amp;#039;&amp;#039;Zur Verankerung Landschaftlicher Daseinsvorsorge zwischen 1945 und dem Beginn der 1960er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wendelin Strubelt]], [[Detlef Briesen]] (Hrsg.) Raumplanung nach 1945. Kontinuitäten und Neuanfänge in der Bundesrepublik Deutschland. [[Campus-Verlag|Campus Verlag]], Frankfurt / New York 2015, S. 151–196.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118760661}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|189|190|Seifert, Alwin|[[Thomas Zeller]]|118760661}}&lt;br /&gt;
* [[Roger Boyes]]: [http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article6831453.ece &amp;#039;&amp;#039;German organic gardening guru Alwin Seifert took tips from Dachau experiments&amp;#039;&amp;#039;] (Der deutsche Guru des organischen Gärtnerns Alwin Seifert bekam Anregungen durch Experimente in Dachau). In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Times]].&amp;#039;&amp;#039; 12. September 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118760661|LCCN=n2003101761|VIAF=40173984}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seifert, Alwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumplaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Gartenbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschützer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltaktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seifert, Alwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gartenarchitekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dießen am Ammersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-24267-85</name></author>
	</entry>
</feed>